AG Commons

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Willkommen auf der Wikiseite der AG Commons!

Die Arbeitsgruppe widmet sich in erster Linie der Aufgabe, die Idee der Commons/Allmende aus piratiger Sicht zu verstehen und zu entwickeln sowie mit anderen Commons-Gruppen zusammen zu arbeiten.

Die Ausarbeitung konkreter politischer Forderungen steht hier weniger im Vordergrund, als vielmehr Verständnis in der Piratenpartei für die Commons-Theorie schaffen und die Vernetzung zu externen Gruppen herzustellen.

Mitarbeit/Kontakt

Auf der Mailingliste (noch zu beantragen) und im Syncforum, die für jeden offen sind, werden Diskussionen geführt, Positionen ausgearbeitet und Quellen gesammelt. Die Linksammlung ist eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Beiträgen rund um das Thema Commons und kann sehr nützlich sein. Wenn du interessante Links hast, einfach im entsprechenden Segment hinzufügen! Beteilige dich!

Mailingliste + [ dazugehöriges Sync-Forum]

Wiki-Diskussionsseite (weitgehend inaktiv; für Diskussionen wird die Mailingliste genutzt)

Ansprechpartner: Fabio Reinhardt - Mail schreiben

Teilnehmer

Teilnehmerliste (unvollständig)

  • Fabio Reinhardt (MdA, Berlin)
  • Korbinian 19:33, 28. Mai 2012 (CEST) Bin zwar kein AG-freund, aber das thema interessiert mich
  • Ralph
  • Simon Lange 20:54, 28.05.2012 (CEST) Seh es genau wie Korbian. Aber mit Fabio als Lead/Founder geb ich der AG ne Chance.
  • Nightwolf (zumindest Interesse)
  • LennStar 18:39, 2. Jun. 2012 (CEST) chronisch überlasteter Texter und Philosoph (LSA)
  • Kerstin Demuth 13:25, 08.09.2012 (CEST) Finde das Thema extrem interessant und wichtig, werde mich in den kommenden Wochen mal tiefer einfuchsen.
  • Nsim Interesse, wenn auch wenig Zeit.
  • Marcus Dinglreiter (Antrag auf Commons-Positionspapier in Bayern und Oberfranken mit entworfen)
  • JohannaS
  • SuddenGrey 10:38, 9. Sep. 2013 (CEST) (Ich fänd einen AK außerhalb einer Partei wesentlich besser)

Aktuelle Projekte

  • Wer würde bei der Commons-Sommerschule mitmachen? Die Veranstaltung findet vom 22.-30. Juni in Thüringen statt. Bitte bei Fabio melden!

verwendbare Materialien

Ergebnisse

  • Reader >>> TODO

Vorträge, Konferenzen, Tagungen...

2013

2012

Positionierung der Piratenpartei

Wahlprogramm

Die Piratenpartei Deutschland hat am 11.05.2013 um 10:50:39 den Wahlprogrammantrag WP138 Modul 5 Arbeit und Soziales mit 2/3 Mehrheit angenommen.

Darin enthalten:

Commons (Gemeingüter): Vorfahrt für Kooperation, Selbstorganisation und Gemeinsinn

Die Piraten setzen sich dafür ein, Freiräume für Selbstorganisation zu schaffen, Verantwortung zu teilen und Institutionen nachhaltig und erfolgreich zu organisieren.

Dazu sollen die Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Organisationsmodelle (sog. "Commons") zur nachhaltigen Nutzung gemeinsamer Ressourcen in einem fortlaufenden Prozess überprüft, und Institutionen bei Bedarf reformiert oder neu geschaffen werden. Commons als Bildungsaufgabe verstehen

Die Inhalte und Konzepte von nach Commons-Prinzipien gestalteten Organisationsmodellen und Institutionen sind zum Lernziel in Bildungseinrichtungen und -projekten zu machen. Dazu können wir auf viele hervorragende Beispiele, auch aus Deutschland, zurückgreifen.

Vor allem aber sollen bereits die Schülerinnen und Schüler die Praxis gemeinsamer Verantwortungsübernahme und Entscheidungsfindung üben. Mit Commons Teilhabe ermöglichen

Vorhandene Gemeingüter müssen erhalten, fortentwickelt und gemehrt werden. Verlust von Gemeingut ist zu vermeiden. Ist Gemeingut verloren gegangen, so ist die Gesellschaft aufgerufen, es sich wieder anzueignen.

Besonders Menschen mit geringem Einkommen benötigen öffentliche Plätze und Einrichtungen(2). Parks, Spielplätze, Marktplätze, Gemeindezentren, Schwimmbäder, Gemeinschaftsgärten(3), öffentliche Sportplätze oder einfach nur Freiräume bieten Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe.

In Regionen mit demografisch kritischen Prognosen sind innovative Formen des sozialen Miteinanders zu fördern, etwa in Form von Gemeinschaftszentren. Weder für Muße, noch für Freiraum braucht man eine Rechtfertigung. Freiraum ermöglicht Kreativität, aber auch Ruhe. Und das brauchen wir. Das ist menschlich. Commons Vorrang gewähren

Vor einer Privatisierung oder Verstaatlichung gesellschaftlicher Aufgabenbereiche ist im Einzelfall zu prüfen, ob Selbstorganisation und Selbstverwaltung möglich wäre. Bei gleicher oder besserer Eignungsprognose ist diesen Vorrang zu gewähren. Commons-Projekte anleiten und unterstützen

Alle Ebenen wirtschaftspolitischer Entscheidungs- und Verwaltungsstrukturen sind mit entsprechendem Fachwissen auszustatten. Diese Stellen werden so in die Lage versetzt, Selbstverwaltungsprojekte bei der Institutionenfindung und -umsetzung zu beraten, zu unterstützen und zu fördern oder etwaige Konflikte zu moderieren. Quelloffene Software in der Verwaltung einsetzen

Für die öffentliche Verwaltung ist der Einsatz quelloffener Software grundsätzlich vorzuziehen. Nur wenn in speziellen Fällen schwerwiegende Gründe gegen einen Einsatz quelloffener Software sprechen, sollen proprietäre Lösungen erwogen werden.

Bei Neuanschaffungen und Aufrüstungen sind freie Alternativen stets zu prüfen. Ausschreibungen sind entsprechend zu gestalten. Die einzelnen Behörden sollen bei der Umstellung auf offene Software unterstützt werden. Ein Vorbild hierfür kann die Landeshauptstadt München mit dem Projekt LiMux sein. Daten offenlegen

Daten bilden die Grundlage politischer Diskussion. Ihre Gewinnung wird oft durch Steuergelder finanziert, wie z.B. bei Verkehrs- und Umweltdaten und den öffentlichen Haushalten.

Diese Daten gehören den Bürgerinnen und Bürgern. Ihre zeitnahe, umfassende und niederschwellige Veröffentlichung ist die Grundlage dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger sich im Bedarfsfall in die politische Diskussion einmischen können.

Diese Veröffentlichung soll gemeinfrei in einem bundesweit einheitlichen Datenportal erfolgen. Von Antragsverfahren, einschränkenden Lizenzmodellen und Gebühren ist dabei generell abzusehen. Die Weiterverbreitung und auch die kommerzielle Nutzung sollen ausdrücklich gestattet werden. Neben für die Lektüre aufbereiteten Formaten sollen die Daten auch in freien maschinenlesbaren Formaten angeboten werden, die sich für die maschinelle Weiterverarbeitung und Aufbereitung eignen. Internationale wissenschaftliche Vernetzung verbessern

Der Umsetzung, der in den vorangehenden Absätzen genannten Programmpunkte, sind jeweils die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Commons-Forschung zugrunde zu legen. Anleitende und umsetzende Institutionen sollen sich hierzu in nationalen oder internationalen Verbänden oder Forschungseinrichtungen engagieren und entsprechende organisatorische Zuständigkeiten im Rahmen ihrer Verwaltung schaffen.

Staatliche Institutionen haben in ihren Jahresberichten zu Aktivität und Fortschritten auf diesem Gebiet öffentlich Rechenschaft zu legen.

Quellen:

http://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Bundesparteitag_2013.1/Antragsportal/WP138

http://drahflow.name:8082/

Positionspapiere

Liquid Feedback

Programmanträge

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Grundlagen

Commons und Piraten

Diskussionen und Erörterungen innerhalb der Partei

Bücher

Blogs

Beispiele aus der Praxis

Gegenentwicklungen

Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge durch die EU

Diverse externe Links

Theorie zu geistigem Eigentum

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Studien

Zeitungsartikel

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