AG Bedingungsloses Grundeinkommen/Mitglieder

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Mitglieder

Wenn Du in der AG mitarbeiten möchtest, dann trage Dich bitte hier mit einem kurzen Statement ein.

Mein neues BGE Modell: Ein BGE von mindestens 1250,- E., einschliesslich Krankenversicherung , (ca. 250,-E mehr als ein alleinwohnender Harz 4 Empf )ist schon lange ueberfaellig.Fuer Kinder die Haelfte. Anfangs fuer jeden , dessen Gesamteinkommen ( BGE , event. Erwerbseinkommen und sonst. Einnahmen )z.B. 2000,- E. nicht ueberschreiten. Unabhaengig vom Einkommen eines Partners. Statt z.B. Renten , Pensionen , Kindergeld. Arbeitslosengeld , Harz 4, sonst. Aufstockungen jegl. Art , u.s.w. Das waere in allen Laendern der Welt moeglich , Die Summe wuerde sich nach der Lebens-Situation des jew. Landes richten. Jeder mit deutscher Staatsangehoerigkeit wuerde das BGE in oder aus Deutschland bekommen , egal , wo er lebt .Unsere auslaendischen bekaemen ihr BGE ( falls es dort schon eingefuehrt wurde ) aus ihren Heimatland . Buerger mit zwei Staatsangehoerigkeiten ( z.B.Deutsch und ??? } , bekaemen die Haelfte vom BGE in Deutschland.Ein BGE kann nur missbraucht werden , wenn es zu niedrieg ist !spaeter mehr LG Karla


  1. Ron
    • ich halte ein BGE für eine Lösung, unser Sozialsystem umzubauen. Darüber hinaus würde sich das Machtverhältnis von Arbeitgeber zu Arbeitnehmer drastisch ändern. Die Menschen könnten durch die geschaffene Freiheit (NEIN sagen zu können) als Anbieter von Arbeitskraft auftreten und unattraktive Arbeit würde besser bezahlt oder sie muss selbst gemacht werden, wenn man einen angemessenen Stundenlohn nicht bezahlen möchte.
  2. Stemke
    • Das BGE ist eine Lösung.
    • Wichtig ist zuvor die Analyse des Problems.
    • Von dort ausgehend muss dann die Lösung erarbeitet werden. Das kann dann zu einem BGE führen, muss aber nicht. Es könnte sein, das eine noch bessere Lösung erarbeitet wird.
    • Von vornherein das BGE als Lösung zu nehmen ohne andere Lösungsideen zuzulassen ist ein systematisch falsches Vorgehen.

Reinhard Beckmann

    • Das BGE ist eine Vision, die unbedingt umgesetzt werden muss, weil ohne Visionen können wir einpacken.
    • Das BGE ist ein Einkommen ohne Angst!
    • Die Arbeitgeber haben schon ein BGE nämlich: 400,00 E Jobs , weil die Sozialabgaben zahlt das Jobcenter!
    • Die Banken haben die Kohle im Sekundentakt bekommen (2012-2013) und das ohne Gegenleistung...
  1. Branleb
    • Das BGE ist ein alternatives Modell eines Sozialsystems. Es würde die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen etc. sichern
    • Der Arbeitsmarkt würde dadurch revolutioniert und so zu einem echten Markt.
    • Finanzierungsmodelle gehen meist einher mit einer radikalen Änderung des Steuer- und Abgabensystems. Meine Favoriten sind dabei weiterhin Mix-Systeme, also nicht eine reine negative Einkommensteuer, keine reines Konsumsteuersystem etc.
  2. Christof Donat
    • Vortrag zum Thema (Forbidden - You don't have permission to access /blog/uploads/vortraege/bge_vortrag_20080627.pdf on this server)
  3. Stefan Drah
    • Ich bin halt fürs BGE weil ich es für eine Weiterentwicklung des Sozialsystems halte.
  4. Matthias Stoll
  5. Christian G.
    • Ich versuche einen ökonomischen Aspekt in die Diskussion zu bringen. Je mehr sich die Märkte global öffnen, desto mehr Konkurrenz entsteht, desto mehr sind Unternehmen gezwungen zu rationalisieren. Auf Dauer bedeutet dies, dass sich (v. a. niedrig qualifizierte) Arbeit immer weniger rentiert bzw. immer niedriger entlohnt wird und somit immer weniger zur Existenzsicherung reicht. Wir brauchen ein System sozialer Sicherung, dass das Einkommen eines Jeden absichert und er/sie in vollem Maße am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Ich halte das BGE für eine gesellschaftliche Notwendigkeit in der fortschreitenden, kapitalistischen Ökonomie.
  6. Paul
    Einige PIRATEN mögen es witzig finden, Finanzberechnungen mit Heuristik in Verbindung zu bringen, wie von dem Psychologie - Professor Gerd Gigerenzer oder das BGE mit Narration. Was die Finanzwelt betrifft, so ist gerade in der FTD zu lesen: Die Finanzwelt lebt von Storys , eine Buchneuerscheinung und Krisenroman von Kristof Magnusson. In dem Bericht Märkte sind oft irrational einem Interview mit Thomas Mayer in der FTD, dem neuen Chefökonom der Deutschen Bank, zu lesen: Im angelsächsischen Raum versuchen viele Forscher jetzt allerdings zu ergründen, wie stark das Wirtschaften von Emotionen und Gefühlen geleitet wird. Auch aktuell ist der Bericht Ökonomen von Gottes Gnaden. Die Gedanken sind frei! Meine Gedanken und Meinungen zum BGE sind hier zu lesen. Ich bitte inhaltliche Überschneidungen mir zu verzeihen, da die Artikel zu unterschiedlichen Zeiten von mir verfasst wurden. Viel Spaß beim Lesen .... Warum ein BGE kommen wird .... Kämpfen für eine bessere Zukunft .... Der Blick in eine bessere Zukunft ...... Vorschlag an die AG
  7. excogitation
    • Die zentrale Frage (für mich) ist "In welcher Welt wollen wir leben?" Welche Rechte hat ein Mensch? Nach meiner Auslegung des Grundgesetzes (und Naturrechts) ist das BGE eine Notwendigkeit zu dessen Wahrung. Die konsequente Umsetzung des Rechts auf freie Entfaltung GG Art. 2 Abs. 1 ist jedem Menschen die bedingungslose Grundsicherung zu gewährleisten. "Das BGE" sehe ich als neuen Gesellschaftsvertrag, der die freie Entfaltung zum ersten Mal wirklich jedem ermöglicht, der dies möchte. Eine Finanzierung könnte ich mir über ein Zertifikatsystem vorstellen (ähnlich CO²) bei dem Jeder entsprechend den Resourcen des Landes Zertifikate erhält (Idee nicht ausgearbeitet) tendiere aber im Moment zur Flat Tax (Einheitssteuer) auf alle Einkommen. Ich sehe mich (subjektiv) als nicht-ideologischen BGE-Befürworter. --Excogitation 15:44, 11. Feb. 2010 (CET)
  8. Friedrich Reeder
    • -Ohne mich mit meiner eigenen Situation, oder der Finanzierbarkeit und den Überlegungen zur Umsetzbarkeit beschäftigen zu wollen, sehe ich drei entscheidende Punkte, die mich zu einer aktiven Beteiligung an dieser AG, Bedingungsloses Grundeinkommen drängen.
    • Bezahlte Arbeit wird den Menschen in der nächsten Zeit immer weniger zur Verfügung stehen. Dies ist eine natürliche Folge der notwendigen Rationalisierungen in der industriellen und dienstleistenden Gesellschaft bzw. Arbeitsweise. Ein Prozess der im Übrigen auch garnicht vermieden werden sollte.
    • Ein signifikanter Zuwachs der Binnennachfrage ist in Europa nicht zu erwarten. Die Märkte sind gesättigt. Unternehmen die wachsen wollen, können dies besser im fernöstlichen oder afrikanischen Ausland. Um eine Abwanderung zu vermeiden, kann es Rettung nur durch Substitution der Steuerarten geben. Eine Steuer reicht für alle Probleme, so wie ein Steuerrad auf einem Schiff. Auch der Name Solidargemeinschaft erhielte erst dadurch, durch die Einführung des BGE als Steuerfreibetrag, einen angemessenen Inhalt.
    • Soweit ich als Neuzugang die Verhältnisse in der Piratenpartei überblicke, gibt es kein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Piraten. Es fehlt also offensichtlich ein auch-weibliches, bzw. gemeinsames Thema, dass diesem Missverhältnis entgegenwirkt.
    • Ich halte es deshalb für absolut notwendig, diesem großen Thema größte Aufmerksamkeit beizumessen und sich ihm auch nach Außen hin zu stellen. Mir scheint, das die Zeit sehr wohl reif ist, um eine wirkliche Wende einzuleiten. In den Köpfen der Menschen, in der Wirtschaft und in unserem sozialen Miteinander. Es kann nicht sein, dass wir die Verlagerung des Kalten Krieges in unsere sozialen Beziehungen durch die extreme Steigerung der wirtschaftlichen Konkurrenzsituationen noch länger hinnehmen und dulden. --Friedrich 5:48, 12. Feb. 2010 (CET)
  9. Odessa2 aka DanielG
    • Kurz: sehe im BGE eine Chance zur Lösung vieler Probleme, sowohl in der Verwaltung (viele verschiedene Arten von Sozialkassen (Arbeitslosen- und Rentenkasse sind nur zwei davon) als auch in der Lösung sozialer Probleme. Das BGE ist FAIR, da auch Arbeitende profitiern (soziale Gerechtigkeit). Man sollte sich aber im Klaren sein, wem ein BGE zusteht (Einwohner der BRD oder dt. Staatsbürger, letzerer vllt. auch im Ausland lebend; niederer BGE Satz für Kinder?) All diese Fragen sollten geklärt werden.
  10. Bella
    • Es kann nur Vollbeschäftigung geben, wenn die Gesamtarbeitszeit auf Alle verteilt wird und damit für den Einzelnen auf ca. 30 Stunden pro Woche sinkt. Die Bestrebungen der Gewerkschaften auf Arbeitszeitverkürzungen gingen in die richtige Richtung, wurden aber von den Neoliberalen im Keim erstickt und ins Gegenteil gedrückt. Immer weniger müssen immer mehr arbeiten. Ich möchte deshalb das BGE an eine Bedingung knüpfen, das würde die Argumentation erleichtern, die Gegenseite in Zugzwang bringen und die dämliche Faulenzerdiskussion gar nicht erst aufkommen lassen. Meine Forderung lautet deshalb: Entweder Arbeitszeitverkürzungen oder das BGE. Die Verkürzung der Arbeitszeit wird sich seitens der Unternehmer nicht durchsetzen lassen, also bleibt nur noch das BGe - TINA (There is no Alternative. Es gibt kein ungerechteres System als das aktuelle. Es kann nur besser werden. Übrigens, mein Lieblingsgedanke bei der ganzen Sache ist, niemand wird sich mehr herausreden können, er müsse für ein Rüstungsunternehmen arbeiten, um nicht zu verhungern.
  11. Carlos
    • Man kann über Westerwelle denken was man will, aber es ist ein Skandal, das jemand, der arbeitet dadurch sogar weniger Geld zur Verfügung hat, als wenn er nicht arbeitet! Das BVG hat festgestellt, das der Staat nur maximal 50% des Einkommens einer Person für sich beanspruchen darf. Da soziale Unterstützungen nach "Bedarfgemeinschaften" berechnet werden, muss das auch für jeden "Mehrverdienst" gelten, damit bei Arbeitsaufnahme einer Person der Bedarfsgemeinschaft mindestens 50% erhalten bleiben. Das ist zur Zeit nicht der Fall, es kann allein durch das ALGII sogar vorkommen, das eine massiver Nachteil entsteht. Verschärft wird das durch zahllose soziale Rabatte, wie GEZ- Befreiung bei Bezug von Sozialleistungen, verbilligte Fahrkarten bei Bezug von Sozialleistungen, ..., bis hin zum Recht, die sogenannten Tafeln in Anspruch nehmen zu können. Um diesem Missstand abzuhelfen, bedarf es einer linearen FaltTax mit einer Basisausschüttung, die alle Sozialprogramme ablöst und die Steuerfreiheit des Existenzminimums darstellt.
    • Auf der anderen Seiten wird durch die gegenwärtige Situation eine Mindestwertschöpfung für Arbeitsplätze definiert. Das führt dazu, das zum Einen die Arbeitskraft vieler Menschen jahrelang keine sinnvolle Verwendung findet. Viele einfache Aufgaben mit geringer Wertschöpfung müssen gemacht werden, um andere mit hoher zu ermöglichen. Das erfordert also entweder eine innerbetriebliche Umverteilung oder aber eine Investition in eine Rationalisierungsmastnahme. Da für die erste Lösung die Grenze des Vertretbaren im Vergleich zu der zweiten Lösung seit Jahrzehnten überschritten ist, kommt es zur Langzeitarbeitslosigkeit. Da diese aber durch Umlagen auf Alle denn doch finanziert werden müssen, führt der zweite Weg nur solange zum Erfolg, solange man diese Strategie überproportional erfolgreich durchführt. Dies beschleunigt den Prozess immer weiter und treibt die Sozialquote permanent nach oben. Dies wird irgendwann dazu führen, das unsere Wirtschaft hoffnungslos ins Hintertreffen gerät, was die internationale Konkurrenzfähigkeit angeht - und dann bricht der Sozialstaat zusammen.
    • Der Staat ist aus Umwelthysterie heraus drauf und dran, völkerrechtliche Verpflichtungen einzugehen. Die erfordern gesetzliche Maßnahmen, deren Mehrbelastungen dazu führen werden, das auf die Mehrheit der Bevölkerung Auflagen zukommen, die sie nicht aus eigener Kraft erfüllen können. Z.B. deshalb, weil Sie gar keine ausreichende Qualifikation haben, um eine Arbeit entsprechend großer Wertschöpfung aufzunehmen. Schon jetzt ist die Sozialquote bei ca. 35%
    • Die Einkommensteuer kann dezentral an der Quelle erhoben werden, ohne das alle Daten einer Person zusammengeführt werden müssen. Für Piraten besonders wichtig: mit der BGE+FlatTax kann die Datensammelwut des Staates zusammengestrichen werden, ohne das Steuerhinterziehung zum Volkssport wird! Selbst die Schweizer könnten korrekt abrechnen, ohne ihr Bankgeheimnis aufweichen zu müssen.
    • mehr im Blog
  12. Thomas Werner
  13. Mitziman
    • Mir würde es reichen, wenn die Piratenpartei ein BGE vorerst lediglich anstrebt. Das ist dann schon mehr als alle anderen Parteien haben, verschreckt aber nicht unnötig Wähler. Mein Hauptargument für BGE: ermöglicht lebenslanges Lernen.
  14. Andreas M.
    • Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde zu einer anderen Gesellschaft führen, da man die Fixierung des täglichen Lebens auf Erwerbsarbeit wenden würde auf die Tätigkeiten, zu denen sich jeder von selbst, nicht aus Zwang, aufgerufen fühlt.
    • Finanzierbar ist es auf jeden Fall, auch bei einer Erhöhung der durchschnittlichen Steuerlast wären die Lebensumstände für jeden Einzelnen in der Gesellschaft um so viel besser, dass die höheren Steuern lediglich als unangenehme Begleiterscheinung gesehen werden können.
    • Auch wenn ich nicht glaube, dass sich das Modell in nächster Zeit umsetzen lassen wird, plädiere ich für ein reines Konsumsteuermodell; Götz Werner argumentiert stichhaltig und einleuchtend.
  15. asPirat
    • Ohne eigenes, gesichertes Einkommen ist kein Bürger frei zur Wahrnehmung seiner Grundrechte. Das Grundrecht auf Einkommen sichert nachhaltig eine freiheitlich verfasste Gesellschaft.
    • Es sollte zunächst darum gehen, für diesen Gedanken zu werben, denn ein garantiertes Einkommen verändert gesellschaftliche Realität. Erst wenn die Bereitschaft besteht, traditionelle Vorstellungen der Einkommenssicherung wie "Vollbeschäftigung" oder "Recht auf Arbeit" zu überdenken, kann eine offene Diskussion über die möglichen Modelle geführt werden.
    • Hierzu als Anregung ein Diskussionsbeitrag: Aktuelle Motivation zu einem allgemeinen Bürgereinkommen
  16. Benutzer ohne Profilseite: PromAuk
    • Die Idee des BGE ist nicht schlecht. Aber letztendlich ist sie auch nur eine weitere Operation an einem sterbenden Patienten. Ich kritisiere überhaupt nicht den Vorschlag, sondern den Stand der Marktwirtschaft, die sich gern soziale nennt, aber fast komplett zur kapitalistischen verkommen ist. All unsere Ideen hier, und da sind viel sehr brauchbare dabei, werden verpuffen unter der globalen Gewalt, des nimmer satten und gierigen Schlund des Kapitals und deren Lobbyisten. Wir müssen erst die Macht derer brechen, die sie im Moment inne haben und dann kann man über wirksame und langfristige ökonomische, ökologische und ideologische Verbesserungen nachdenken. Lösungsvorschläge hätte ich, die würden aber vom Thema BGE weit abschweifen. In anderen AG's komme ich darauf sicher noch zu sprechen.
  17. aexl
    • "Ein demokratisches Gemeinwesen muss 3,5% Faulpelze ertragen können" ;-)
  18. kiezpirat
  19. Martin
    • Unere gesellschaftliche Entwicklung schreitet schneller voran als das sich die momentane politische Lage darauf einrichten könnte.
  20. perikles
    • Die Menge der Arbeitstunden ist in der deutschen Volkswirtschaft von 1991 bis 2008 von rund 59 Mrd. auf 57 Mrd. gesunken. Gleichzeitig wuchs das Bruttosozialprodukt durchschnittlich um etwas mehr als 1% jährlich. Die Verteilung des Grundeinkommens über die Arbeitszeit und den Arbeitsplatz (= herkömmliche Industriegesellschaft) ist im 21. Jhdt. systemisch nicht zukunftsfähig. Daher ist das BGE ein zentraler Baustein in einem produktiven Wirtschafts- und Sozialsystem.
  21. Sebastian Pochert
    • Ein BGE würde viel mehr Probleme lösen, als es hervorrufen könnte.
  22. Michael Levedag
    • Bedingungsloses Grundeinkommen löst die elementaren Probleme der Gesellschaft, und zwar nicht nur die in Deutschland, sondern die des Planeten. Es erfordert ein totales Umdenken im Bereich der Wirtschaft, die uns allen und besonders den nachfolgenden Generationen zu Gute kommt. Dazu hat es Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Wenn du heute einen Staat gründen würdest - was würdest du anders machen? Und schon landet man beim BGE...wer wissen will, welchen Ansatz ich für genau den Richtigen halte, der muss die Bücher von Götz Werner lesen. Da wird alles gesagt und auch sauber begründet. Als Pirat kann man ohnehin nur FÜR das BGE sein, es macht nämlich frei. In jeder Beziehung.
  23. Heiko
    • Im Zuge der Industrialisierung wurde immer mehr menschliche Arbeit zugunsten von Maschinen abgebaut. Für die körperliche Entlastung der Menschen hervorragend für das bisherige Sozialsystem ein grauen. Menschen dann zu drangsalieren und zu bestrafen wenn sie keine Arbeit finden halte ich für falsch (siehe das momentane Modell ALGII). Das BGE halte ich momentan für die beste Möglichkeit Erwerbstätigkeit und Sozialsystem auf einen Nenner zu bekommen.
  24. Johannes Ponader
    • Ich arbeite auf verschiedenen Ebenen:
      • Wissenschaftliche Klarheit und fundierte Sachlichkeit in die Diskussion bringen - ich schätze weder die Haltung: "BGE ist idiotisch" - "Wer soll das bezahlen?", noch "Mit BGE sind alle Probleme gelöst" - "Ist doch schon tausendmal durchgerechnet worden".
      • Welches konkrete Modell können wir realpolitisch formulieren und umsetzen?
      • Wo kann die Reise schließlich hingehen, welche Zielrichtung kann uns leiten? Z. B. das Projekt Münchener Modell, das ich ab Spätsommer 2011 mit einem Team von Berlin aus umsetzen werde.
  25. Haiko
    • Ich bin durch das Grundeinkommen zu den Piraten gekommen. Für mich gibt es in der heutigen Informationsgesellschaft keine wirkliche Alternative zum bGE. Vollbeschäftigung ist Utopie, also kann Einkommen und Arbeit nur entkoppelt werden und grecht geht das nur mit einem bGE.
    • Außerdem gehört das Gruneinkommen für mich einfach zu den Piraten, Freiheit kann nicht nur Freiheit im Netz bedeuten sondern auch Freiheit von Zwangsarbeit und staatlicher Bevormundung in Sozialsystemen.
  26. Auerbach
    • Historisch ist immer dort ist am meisten Produktivität, am meisten Ideenreichtum zu finden, wo am wenigsten Dirigismus ist und Bevormundung stattfindet. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein ganz logischer, unausweichlicher Schritt in die Zukunft um Beweglichkeit und Verantwortlichkeit zu ermöglichen, auch um Menschen den Freiraum für das Engagement und die Kraft zu geben neue Ideen umzusetzen. Der Gedanke, dass auf der Basis des Lebensnotwendigen eine Losbindung von Arbeit und Einkommen benoetigt wird macht eine Leistungsgesellschaft erst möglicht, im höchsten Sinne wirtschaftlich und ermöglicht, dass überhaupt erst innovativ gearbeitet wird.
  27. Christopher Frey
    • kein Statement
  28. Sören Weitlandt
    • Mir geht es um die Infragestellung und Bekämpfung des gesamtgesellschaftlich noch immer vorherrschenden Konsens´, der da lautet "Hauptsache Arbeit", welcher auch und insbesondere dann gilt, wenn diese Arbeit so unterbezahlt ist, dass sie in vielen Fällen sowieso schon staatlich bezuschusst werden muss. Das BGE ist das wohl wichtigste Instrument, den Einzelnen vom Druck zu befreien, der auf ihm nicht nur durch den genannten Konsens lastet, sondern ganz konkret durch die im Sozialgesetzbuch geregelten Maßnahmen (welche in der Konsequenz bedeuten, auch prekäre Beschäftigungen annehmen zu müssen, denn: "Hauptsache Arbeit").
  29. Thomas Küppers
    • BGE ist ein neuer Weg um die aktuellen und zukünftigen Probleme unserer Gesellschaft anzugehen. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit unter den BGE Befürwortern zu verbessern. Daher möchte ich erreichen, dass wir zusammen(!) ein realpolitisch-umsetzbares Konzept erarbeiten und gemeinsam die Umsetzung angehen.
  30. Marc R.
  31. Qcase 19:09, 23. Dez. 2011 (CET)
    • Sicher gibt es sehr viele Lösungen zur Abschaffung von Armut. Ein Grundeinkommen, frei von Bedingungen, ist ein sehr realistischer Ansatz. Die Abschaffung der Armut und das BGE, beides ist global zu denken, kann aber auf allen 'Verwaltungsebenen' - auch lokal - an jedem Ort der Welt sofort eingeführt werden. Interessant ist vor allem die Win-Win-Win-Komponente dieses Ansatzes.
  32. Ria Garcia
    • Beruflich bedingte (und von Misstrauen geprägte) Auseinandersetzung mit der Agenda 2010 bereits vor ihrer Umsetzung.
    • Nach 2005 direkter Kontakt zu Betroffenen. Nicht etwa, die in den ganzen Jahren in der Presse viel zitierten faulen oder unqualifizierten, sondern lang "gediente" qualifzierte Ingenieure, Key Account Manager oder auch junge Absolventen.
    • 2008 Erstmals auf das BGE aufmerksam geworden und für eine wunderbare Vision für unsere Zukunft einsortiert, aber leider unter den derzeitigen Bedingungen wohl weder finanziell umsetzbar noch vor Missbrauch durch die gleichen Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft geschützt.
    • 2009 ePetition Susanne Wiest zum BGE - erneute Auseinandersetzung mit dem Thema und dem Schluss: Wahrscheinlich muss sich erst unser Geldsystem und das System weltweit ansich ändern, bevor man ein solches Grundeinkommen einführen muss. Geht vielleicht nicht im Alleingang eines Landes. Start des Blogs blog.given-word.de und der Website given-word.de
    • 2010 Immer wieder eigene "Rechenversuche" zum BGE und Recherchen zur Verbreitung der Idee in dieser Welt. Gleichzeitig starke Auseinandersetzung mit der Sanktionspraxis und dem Leben Betroffener in ALG II.
    • 2011 Kontakt zu Susanne Wiest und Teil des Startup-Teams Moneyfest (Grundeinkommen und anderes Geld), in dieser Konstellation erster Kontakt zu Johannes (Mitglied der AG)
    • 2012 Neu-Pirat nach langer Identifikation mit den Piraten. Aktuell Direkt-Kandidatin in einem Wahlkreis in NRW
    • Mitzeichnerin des Sanktionsmoratoriums, des Aufrufs zur Psychosozialen Lage in Deutschland und weiteren Aufrufen zur Änderung des unmenschlichen Systems in unserem Land und dieser Welt.
  33. SirAnthony
    • Bin überzeugt davon, dass wir mit dem BGE eine menschlichere Gesellschaft erhalten, in der immens viele Beamte statt Hartz4, Bafoeg und Wohngeld zu berechnen, z.B. Jugendheime und Bibliotheken von morgens bis abends öffnen können. Kinderarmut und Altersarmut wären überwunden.
  34. Norman von Sternberg
  35. PiratAndi (Andreas Sonnenburg)
    • Für mich war das BGE der Hauptgrund bei den Piraten einzutreten. Jeder Mensch hat ein Recht in Würde zu leben und dazu gehört die Sicherung seiner alltäglichen Bedürfnisse. Da die jetzige Regierung Banken und Fonds zu Lasten und auf Kosten der Bürger bevorzugt unterstützt muss ein Gegengewicht dazu geschaffen werden, d. h. eine Unterstützung der Bürger. Wenn aberhunderte von Milliarden an Euro für Hilfen für Banken zur Verfügung stehen ist es nur recht und billig, dass auch die Bürger einen Teil des Geldes, das sie ja durch ihre Steuern erwirtschaftet haben, für sich beanspruchen.
  36. Arfst Wagner
    • Ich bin ein König - Du auch!
  37. Joachim Winters
    • Das BGE ist m.E. das Kernthema der Piratenpartei, ermöglicht es doch erst die offene Diskussion anderer Themen und die Beteiligung aller Bürger/innen an den politischen Prozessen in Deutschland.
    • Das BGE muss viel deutlicher als eine Lösung für gesellschaftliche Visionen beworben werden, weg von dem Geruch der Hängematte. Denn es geht nicht darum, Nichtstun zu finanzieren, sondern darum, die beste Beteiligung des Einzelnen an der Gemeinschaft zu ermöglichen.
    • Wichtig sind von Anfang an einfache Gegenfinanzierungskonzepte, die nicht erst im dritten Nebensatz erklärt werden.
    • Als Kleinunternehmer einerseits, der sich ständig mit Bescheinigungen für Mini-Jobber, HartzIV-, Wohngeld-, Renten- und sonstige Leistungsempfänger rumärgern muss (unbezahlter Aufwand für mich), und als Bezieher von staatlichen Leistungen andererseits (Bafög für die Kinder, Kindergeld, vor einiger Zeit Wohngeld) interessieren mich vor allem praktische Ansätze für das BGE, die einerseits den wahnsinnigen Aufwand rund um Sozialleistungen spart und stattdessen direkt eine Erhöhung der Leistungen ermöglicht, und andererseits die Empfänger von Sozialleistungen vom Stigma der Schmarotzer befreit.
    • Nicht nur die offiziellen Sozialleistungsempfänger (landläufig als Hartzer abqualifiziert), sondern eben auch vermeintlich mit ihrer „redlichen Arbeit“ Verdienende (in der Bürokratie, in subventionierten Betrieben, in aus Steuern oder Umlagen finanzierten Bereichen usw.) erhalten ihren Lebensunterhalt vom Staat bzw. der Gesellschaft. Das muss deutlicher gemacht werden, wenn vom BGE gesprochen wird!
    • Das BGE ist also eine wichtige Perspektive für ALLE und nicht etwa nur für die bisherigen Leistungsempfänger/innen.
  38. Benutzer:Joharo
    • Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein zutiefst menschliches Projekt, denn der Mensch steht im Mittelpunkt und nicht die Wirtschaft
    • Es macht Ernst mit der im Grundgesetz verankerten "Würde des Menschen". Die Achtung vor dem Menschen gebietet uns, die Deckung seiner Grundbedürfnisse zu gewährleisten und ihn am Leben der Gesellschaft teilhaben zu lassen
    • Die Finanzirung des BGE ist eigentlich eine Willensfrage: Wieviel sind wir breit von unseren erwirtschafteten Leistungen zu verteilen?
  39. jocke
    • In Fragen der sozialen Gerechtigkeit haben wir in den letzten 30 Jahren besorgniserregende Entwicklungen gesehen. Der Graben zwischen Armut und Reichtum klafft immer weiter auf. Während Millionen von Niedriglöhnern und Aufstockern von ihrer Arbeit nicht leben können und unter dem Druck der gesellschaftlichen Ausgrenzung leben müssen, werden Bezieher von hohen Einkommen und Vermögende weiter entlastet. Hier stellt die Initiative der Piratenpartei zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens einen Lösungsansatz dar, durch den der fortschreitenden Prekarität Einhalt geboten werden kann.
  40. Gernot
  41. flexi
    • Wir haben das BGE im Programm.
      Was wir jetzt noch brauchen, ist die Argumentation in die Breite der Bevölkerung, um möglichst viele Menschen von der Idee zu überzeugen.
  42. Stefan Füsers
    • Die Grundbedürfnisse sind gesellschaftlich leicht zu finanzieren.
      Wohnraum ist bereits ausreichend vorhanden und kostet lediglich ein wenig Instandhaltung, zur Nahrungsmittelproduktion arbeiten lediglich noch ca. 2% der Gesellschaft. etc. etc.
      Unser Sozialsystem stammt aber noch aus einer Zeit in der ca. 60 % der Bevölkerung Nahrungsmittel produziert haben. Auch der Neubau von Wohnraum hat durch die Zerstörung in Kriegen früher wesentlich mehr Menschen beschäftigt. Der Fleiß der Menschen bei solch grundlegenden Tätigkeiten reicht also lange nicht mehr zur Vollbeschäftigung.
      Dennoch die Verantwortung zur Vollbeschäftigung jedem Einzelnen zu übertragen setzt also Bildung, Kreativität und Kapital anstat Fleiß vorraus. Ein Grundeinkommen dient also in erster Linie dem Recht auf Bildung und Kreativität sowie zur Verteilung eines Teils des gesellschaftlichen Kapitals. Das unser Sozialsystem in großen Teilen dadurch überflüssig wird, ist ein zusätzlich positiver Nebeneffekt, der auch noch die Ziele der Piraten (Datensparsamkeit, Transparenz, Demokratie und kaum Bürokratie) befördert. Worauf warten wir also noch??
  43. Liberia
  44. Wika
    • Das BGE setzt ein imenses Potential an Kreativität frei, was unser aller Leben verändern wird.
  45. AK Pirat Peter
    • Für mich ist das BGE der Anfang eines selbstbestimmtes, Menschenwürdigen Zeitalters.
  46. Heiko Gerhauser
    • Ich träume von einer Computersimulation, mit der jeder Bürger in einem Nachmittag ein detaillierter ausgearbeites Modell für das BGE erarbeiten kann als heute überhaupt zur Verfügung steht. Eine Simulation, die direkt die größten Verlierer und Gewinner aufzeigt, und wo der Bürger einfach eingeben kann, wie hoch er die Verhaltenseffekte einschätzt. Eine Simulation also, die klare und glaubwürdige Antworten auf die Fragen "Wer soll das bezahlen? Wer geht dann noch arbeiten?" gibt, und eine Simulation, die dem Bürger hilft zu verstehen, welche Übergangsfristen sinnvoll sind, um große Verwerfungen zu vermeiden. In wie weit sollte es ein Big Bang Übergang sein, in wie weit eine Aufgabe von Jahrzehnten, die eher vergleichbar ist mit der Energiewende?
  47. sozialerpirat
    • Die Auszahlung der in voller Höhe zustehenden Aufstockbeträge bei Vollzeit berufstätigen ALG2 Empfängern erfolgt meistens zu spät da die Berechnung und Nachberechnung aus Personaltechnischen Gründen nur jedes halbe Jahr erfolgt.

Darüber hinaus ist der ALG2 Regelsatz ohnehin schon zu niedrig, es werden meist nie die kompletten Stromkosten übernommen. Auch der Standard ALG2 Satz ist so niedrig das er bei den Meisten nicht für Auto, Urlaub oder Geburtstagsgeschenke reicht, wenn sie sich gesund und ausgewogen davon ernähren wollen. Die Ursache für diese Zustände besteht darin das Millionen Menschen von ihrer Arbeit bzw. der Arbeit ihrer Eltern nicht leben können und daher Sozialhilfe bzw. ALG2 zum Aufstocken brauchen. Ein BGE würde all diese Probleme lösen. Daher bin ich für ein BGE.

  1. Basaltpirat
    • Die Piraten haben auf Bundes- und Landesebene (RP) das bGE in ihrem Programm. Mit ein Grund, dass ich zu den Piraten gekommen bin
  2. Benutzer:Bemaki
    • das bGE ist ein vom ersten bis zum letzten Atemzug lebenslang garantiertes Einkommen. Es wird bedingungslos gewährt, unabhängig vom Status und Gehalt der Eltern, vom Ausbildungsstand, ob freiberuflich oder abhängig beschäftigt, ob arbeitslos oder 'Gelegenheitsarbeiter', mit Rente, Pension, Kurzarbeitergeld.

das bGE ist eine wirkliche 'soziale' Leistung: alle zahlen dafür Steuern und erhalten ein existenzsicherndes Grundeinkommen! ----

===Dies sind aus der ursprünglichen Liste übernommene Mitglieder=== Ein BGE muss einhgefuehrt werden . Karla

wenn Du noch hier unten stehst, dann trag Dich bitte mit einem kurzen Statement oben ein und hier aus