Benutzer:Jocke

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Michael Richter
Nick: Jocke
Wohnort: Berlin
Berufl. Qual.: Audio Engineer
Tätigkeit: Techn. Redakteur / Musikschaffender
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Squad: Wirtschaft und Umwelt, Sozialpiraten
AG: Geldordnung und Finanzpolitik, Bedingungsloses Grundeinkommen
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: michael.richter7(at)gmx.de
Website: www.deafproof.com
Youtube: BlackCardBerlin
Twitter: http://twitter.com/blackcardberlin

Ziele/Ich bin Pirat, weil ich...

...in einer demokratischen Gesellschaft leben will, in der politische Entscheidungsprozesse transparent gemacht und von jedem Bürger nachvollzogen und bewertet werden können.

...das Wohl der Allgemeinheit sowie der Schwächeren in der Gesellschaft schützen und gegen mächtige Partikularinteressen verteidigen will.

...in einem Land leben will, in dem jedem Bürger gesellschaftliche Teilhabe möglich ist und der erwirtschaftete Reichtum gerecht verteilt wird.

...ich in einem Europa leben will, dessen Gesetzgebung – demokratisch legitimiert – von einem frei gewählten Parlament ausgeht und nicht zentralistisch von technokratischen Kommissionen und Räten geführt wird.

...in einer Welt leben will, in dem unter Wahrung der Menschenrechte ein gerechter, umweltverträglicher Austausch von Gütern, Dienstleistungen und Wissen stattfinden kann.

Motivation/Hintergrund

Wir sind mittlerweile an einem Punkt in der Entwicklung unserer Gesellschaft angekommen, an dem man ernsthafte Zweifel haben muß, ob unsere staatstragenden Organe noch Rücksicht auf den Grundsatz nehmen, dass die Macht vom Volk auszugehen hat. Fast täglich erreichen uns Meldungen von Hinterzimmergeklüngel und Lobbyeinfluss auf die Gesetzgebung. Mächtige Verbände setzen eine Heerschar von Lobbyisten auf Politiker an, die daraufhin Gesetze und Vorschriften erlassen, die den Einzelinteressen mächtiger Wirtschafts- und Finanzkonzernen auf Kosten des Allgemeinwohls entsprechen. Hier kann und soll die Piratenpartei mit ihrem Transparenzansatz die verkrusteten Strukturen aufbrechen.

Auch durch die aktuellen Verwerfungen in Europa besteht die akute Gefahr, dass die Bürger ihre Stimme verlieren, indem die gewählten nationalen Parlamente ihnen angestammte Befugnisse wie das Haushaltsrecht an nur unzureichend demokratisch legitimierte Institutionen wie Europäische Kommission und EU-Ministerrat zu verlieren drohen. Auch supranationale Institutionen wie der ESM sind in diesem Zusammenhang kritisch zu hinterfragen. Genau das macht die Piratenpartei.

In Fragen der sozialen Gerechtigkeit haben wir in den letzten 30 Jahren besorgniserregende Entwicklungen gesehen. Der Graben zwischen Armut und Reichtum klafft immer weiter auf. Während Millionen von Niedriglöhnern und Aufstockern von ihrer Arbeit nicht leben können und unter dem Druck der gesellschaftlichen Ausgrenzung leben müssen, werden Bezieher von hohen Einkommen und Vermögende weiter entlastet. Hier stellt die Initiative der Piratenpartei zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens einen Lösungsansatz dar, durch den der fortschreitenden Prekarität Einhalt geboten werden kann.

Die Piratenpartei steht für Transparenz und Mitbestimmung auf allen Ebenen. Für mich als kritisch hinterfragendem Bürger, der sich einbringen und mitgestalten will, bietet sie die richtigen Methoden an: Problembewußtsein schärfen – Analytische Problemerörterung – Demokratische und transparente Meinungsbildung – Umsetzung von Änderungen.

"Jede Person hat das Recht auf einen Lebensstandard, der ihr und ihrer Familie Gesundheit und Wohlergehen gewährleistet, einschliesslich Nahrung, Kleidung, Wohnung, medizinische Versorgung und notwendige soziale Leistungen sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Behinderung oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust ihres Lebensunterhalts durch Umstände, auf die sie keinen Einfluss hat." (Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)