Benutzer:Ike

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Mitglied der BundesIT

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Kurzprofil
Michael.jpg
Persönlich
Name: Michael Vogel
Nick: Ike
Wohnort: Hamburg
Berufl. Qual.: Datenverarbeitungskaufmann
Tätigkeit: Software-Entwickler
Geburtstag: 1970
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: Juni 2007
Landesverband: Hamburg
Stammtisch: Hamburg
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: michael.vogel(at)piraten-hh(d0t)de
Piraten-Forum: ike
Website: http://www.dabo.de
Blog: http://blog.dabo.de
Jabber: Auf Anfrage  (OTR)
Twitter: heluecht
Identi.ca: heluecht
GooglePlus: 115937542367079893182
Diaspora: https://pirati.ca/profile/heluecht
MeinVZ: ../Michael-Vogel
github: annando


Allgemein

Grundsätzliches

... oder so. Auf der Demo [Freiheit statt Angst] am 14.04.2007 habe ich das erste Mal Kontakt zu einem der Piraten aufgenommen, genauer war es der Ober-Bundespirat himself. Ich hab mich gut mit ihm und anderen unterhalten und so Lust bekommen, die Piraten mal zu "beschnuppern".

Aus dem Beschnuppern ist der Beitritt geworden, aus dem Beitritt ist am 6.7.2007 die Kandidatur als Beisitzer im Landesverband Niedersachsen geworden. Nachdem praktisch alle am Tisch für etwas kandidierten, fühlte ich mich quasi dazu bedrängt, noch etwas aktiver zu werden ;-)

Im Januar 2008 habe ich eine neue Arbeit in Hamburg angefangen, dementsprechend bin ich seitdem in Hamburg für die Piraten aktiv und war von meinem Amt als Beisitzer in Niedersachsen zurückgetreten. Vom 4. LPT bis zum 10. LPT in Hamburg war ich anschließend Beisitzer im Hamburger Vorstand.

Etwas Wichtiges zu meinem Wiki-Namen: Er wird nicht "Ikke" ausgesprochen (sondern "Eik") und hat nichts Berlinerisches an sich. Es ist die Kurzform von "Icarus", der Name, der mich bereits seit fast 20 Jahre verfolgt und den ich schon seit Anfang der 90er in Mailboxen und später im Internet genutzt habe.

Politisch stehe ich übrigens hier

Historisches

Ich interessiere mich seit Jahren für das Thema Datenschutz und Internet. Zur Bundestagswahl 1998 hatte ich viele Parteien angemailt und Fragen in Bezug auf das Verschlüsselungsverbot (eine Idee des damaligen Innenministers Kanther, siehe [[1]] und [[2]]) und andere Internetthemen gestellt.

Bis auf die SPD (vertreten durch Jörg Tauss - der lange Zeit einer der wenigen Politiker aus den alteingesessenen Parteien war, der sich aktiv mit den Herausforderungen der modernen IT-Gesellschaft auseinandergesetzt hat) hatte sich niemand gemeldet. Schon damals war mir klar, dass sich da etwas ändern muss.

Technisches

Ohne Internet bin ich ein halber Mensch. Was dem Raucher sein Nikotin ist bei mir der Internetzugang. Mein kleines, süßes Notebook (Apple MacBook) begleitet mich demzufolge recht häufig auf meinen Reisen. Ich nutze MacOS auf meinen Desktop-Rechnern, Linux auf meinen Servern - Windows habe ich nicht und brauche ich nicht (nur zum Geldverdienen - ich programmiere beruflich, hab das sogar gelernt: "Datenverarbeitungskaufmann" - die Vorlage sämtlicher moderner IT-Berufe)

Örtliches

Ursprünglich habe ich mich beim Landesverband Niedersachsen engagiert. Da ich seit Januar 2008 in Hamburg wohne, bin ich nun dort aktiv und setze alle meine Kräfte dafür ein, dass wir hier ernstgenommen werden und uns einbringen können.

Zeitfressendes

Ich interessiere mich für viele Dinge, so habe ich mich im Laufe der Zeit mit verschiedensten Dingen beschäftigt, die je nach verfügbarer Zeit mal mehr, mal weniger im Vordergrund stehen:

  • Amateurfunk (Rufzeichen DO1IKE)
  • Redakteur eines Online-Musikmagazins
  • Schreiben von Romanen
  • Betatester für diverse Projekte
  • Blogging
  • Second Life

Sportliches?

Nicht wirklich. Ich war in einem Tischtennisverein, habe Judo gemacht, aktuell mache ich Fitness und fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit (ca. 2000 Kilometer Jahresleistung)

Sonstiges

Ich liebe die Kommunikation. In diesem Zuge kann ich auch Kritik vertragen, wenn sie in einem sachlichen Ton gehalten ist.

Hier kommen wir auch gleich zu meinen Fähigkeiten: Ich rede wie gesagt gerne und habe keinerlei Scheu, Menschen auf der Straße anzusprechen. Ich denke, ich kann mich auch schriftlich ausdrücken. Was ich aber gar nicht kann, das sind grafische Dinge. Ich kann es beurteilen, aber selber bin ich zu blöde, etwas zu entwerfen.

Ich bin außerdem der geborene Mitstreiter. Ich beteilige mich gerne und bringe gerne neue Ideen ein, aber ich bin kein Organisator oder Anführer.

Wahlspruch

“You can’t change the world
But you can change the facts
And when you change the facts
You change points of view
If you change points of view
You may change a vote
And when you change a vote
You may change the world”

Depeche Mode, "New Dress" aus dem Album "Black Celebration"


Tätigkeitsbericht der Amtszeit 2010

Da eine Trennung zwischen Vorstandstätigkeit und sonstigen Piraten-Tätigkeiten schwierig ist, führe ich hier alle Tätigkeiten auf, die ich in dieser Amtszeit für die Piraten ausgeführt habe.

Die folgenden Veranstaltungen habe ich besucht:

  • Landesparteitag LV Niedersachsen
  • Landesparteitag LV Bremen
  • Programmparteitag LV Niedersachsen
  • Freiheit statt Angst-Demo
  • LiquidFeedback-Multiplikatorentreffen in Berlin
  • SoNoPiCa

Ich war ferner alle drei Tage des CSD am Stand und habe mich an der S21-Mahnwache sowie an Infoständen beteiligt. (Letzteres aus Zeitgründen leider viel zu wenig)

Ich bin der verantwortliche Kontakt für die Hamburger LiquidFeedback-Instanz und für den Piratensextant. (Mit der Einführung dieser Systeme habe ich eines meiner am Anfang der Amtszeit gesteckten Ziele erreicht - mehr Beteiligungsmöglichkeiten für die Basis)

In der Presse-AG bin ich für das Freischalten von Beiträgen verantwortlich und bin Listenadmin der beiden Presse-MLs. Außerdem bin ich neben Anne verantwortlich für die Entgegennahme von Anrufen auf der Pressenummer. Außerdem lese ich die Mailingliste der Bundespresse-AG und bin mit im Team der Empfänger unserer info@-Adresse.

Ich bin ferner Mitglied in der Technik-AG, allerdings bin ich dort eher Kontakt, denn aktives Mitglied. Hier gebührt insbesondere Gunnar das Lob.

Für die Nordpiraten bin ich einer der Ansprechpartner für Hamburg.

Soweit meine Landestätigkeiten, nun zu meinen Tätigkeiten im Bund.

Im Bund bin ich in der BundesIT und dort verantwortlich für Entwicklung, Support, Koordination und Administration von Syncom (dem Sync zwischen Mailinglisten, Newsserver und Forum), außerdem koordiniere ich die Arbeit der Entwickler der BundesIT. Ferner habe ich diverse Bots für LiquidFeedback-Benachrichtigungen erstellt (Twitter, Identica, RSS, Tumblr, NNTP) und betreibe sie auf meinem Server. Ich verfolge ferner die Bundesvorstands-Telefonkonferenzen.

Ich lese die Hauptlisten aller Landesverbände und einige regionale Listen und beteilige mich dort auch schreibend, damit wichtige oder nützliche Informationen über die Grenze der jeweiligen Landesverbände hinausgetragen werden. Zusätzlich lese und schreibe ich auf ein paar Bundeslisten. Insgesamt sind dies um die 50 Mailinglisten und Newsgroups, die ich abonniert habe.

Was ist Vorstandsarbeit?

Zum 7. Landesparteitag kam während des Rechenschaftsberichts die Frage auf, was von den aufgezählten Tätigkeiten denn tatsächlich Vorstandsarbeit gewesen sei. Dies ist eine gute Frage. Um sie zu beantworten, sollten wir sehen, was ein Vorstandsmitglied von einem Piraten ohne Amt unterscheidet: Er darf laut Parteiengesetz Entscheidungen außerhalb der Parteitage treffen. Okay, aber was für Entscheidungen? Politische? Nein, denn bei den Piraten geht die Macht eindeutig von der Basis aus. Demzufolge können es nur andere Entscheidungen sein. Da geht es um die Anschaffung eines Kartendruckers oder ob neue Flyer gedruckt werden sollen (bzw. in welcher Stückzahl). Oder darum, wie viel Geld das Webhosting kosten darf - oder mal ein Machtwort, wenn die Technik zu technikverliebt ist und lieber rumspielt, als tatsächlich produktiv tätig zu sein.

Worum es auch geht: Mails lesen und beantworten. Mein Ordner der Vorstandsmailingliste umfasst alleine über 3.100 Mails innerhalb eines Jahres, also 8,5 Mails am Tag - wobei dies nur der Durchschnitt ist und es auch Monate wie den Juli mit 428 Mails (13,8 Mails/Tag) und den Oktober mit 463 Mails (15 Mails/Tag) gab. Und im Gegensatz zu den anderen Mailinglisten kann man da schlecht sagen, dass einen das Thema nicht interessiert und man den Thread einfach auf "gelesen" setzt - als Vorstand muss man informiert sein und das alles zeitnah lesen und ggf. beantworten. Zusätzlich gibt es die Vorstände-Liste (also die Liste aller Vorstände der Landes- und Kreisverbände), die auf ein ähnliches Volumen kommt.

Zusätzlich dazu sollte ein Vorstand auch immer ein Stück Vorbild sein. Es käme z.B. nicht gut, als Vorstandsmitglied den Stammtischen fernzubleiben. Auf den Mailinglisten muss er mit diskutieren, sollte versuchen zu vermitteln oder Denkanstöße zu liefern (oder sich einfach nur beteiligen) Und auch auf Demos oder Infoständen sollte ein Vorstand wenn möglich Präsenz zeigen. Bei einer Partei wie der unsrigen käme es nicht gut, wenn der Eindruck entstehen würde, dass sich der Vorstand für etwas Besseres hält. Dementsprechend macht ein Vorstandsmitglied häufig die selben Dinge, die auch ein Basispirat macht. Aber im Gegensatz zu einem Basispiraten darf ein Vorstandsmitglied nicht einfach mal für ein paar Wochen pausieren - oder um es zusammenzufassen: Ein Basispirat kann sich beteiligen, ein Vorstandsmitglied muss es.

Arbeitsverteilung innerhalb des Vorstands

Grundsätzlich gilt, dass der Vorstand die Partei repräsentiert. Daraus folgt, dass bei einer basisdemokratischen Partei der Vorstand ebenso basisdemokratisch arbeiten sollte. Dies bedeutet, dass alle Vorstandsmitglieder nicht nur auf dem Papier gleichberechtigt sind. Ein Vorsitzender ist also kein Dirigent, nach dessen Taktstock die anderen Vorständler zu spielen haben. Aus der sehr gleichmäßig verteilten Macht ergibt sich dann aber auch eine andere Situation: Die Arbeit sollte gleich verteilt werden. Dies sollte anhand der besonderen Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder geschehen, wobei gleichzeitig beachtet werden muss, dass kein Vorständler in Vollzeit Vorstand ist. Dementsprechend gibt es Phasen, wo mehr Zeit zur Verfügung steht als zu anderen Zeiten. Damit zu jeder Zeit Fällen die Arbeit getan wird, ist es hilfreich, dass eine dynamische Aufteilung durchgeführt wird. Das bedeutet, dass weniger nach festen Schemata gearbeitet wird, sondern eher danach, wer gerade Zeit dafür hat. Auch wenn dies auf den ersten Blick so klingt als wenn jeder dem anderen den schwarzen Peter zuschieben würde, bewirkt letztendlich dann doch das Verantwortungsbewusstsein, dass eine Tätigkeit auch durchgeführt wird. Eine zu strikte Zuteilung hat am Ende nur zur Folge, dass immer wieder Situationen entstehen, zu denen einzelne Personen absolut überlastet sind und deswegen Arbeit liegenbleibt. Ist die Kategorisierung extrem fein, tritt sogar eher die Situation ein, dass Dinge, die nicht im Raster stehen von niemandem bearbeitet werden.


Auszeichnungen

Fleissiger biber.png Verliehen von ValiDOM für das Engagement rund um Syncom