Esperanto
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Esperanto
ich hoffe das daß so jetzt hier richtig ist, mit dem Anlegen einer neuen Wikiseite.
bezieht sich auf den noch freizugebenen Kommentar:
Kommunikationssprache zw. den europäischen Piratenparteien?
Bei der Aussage:
"... Die Piratenparteien sind eine Bewegung mit internationalem Hintergrund. Mit den Piratenparteien Europas wollen wir gemeinsam für die Wahl des Europaparlaments 2009 kandidieren..."
stellt sich mir die Frage in welcher Sprache ihr zwischen den europäischen Piratenparteien kommuniziert? Englisch wahrscheinlich? Warum eigentlich nicht Esperanto. Wenn ihr doch schon den Anspruch als "Bewegung mit internationalen Hintergrund" stellt. Es gibt wahrscheinlich genügend Esperantisten, die eure Ziele mittragen würden. Mit der Suchfunktion im Wiki habe ich jedenfalls nichts mit dem Stichwort Esperanto gefunden.
Eine Stellungsname der Piratenpartei zum Thema "Esperanto als internationale Sprache" würde den Charakter einer "Bewegung mit internationalem Hintergrund" ganz gut unterstreichen. Es gibt genügend Gebiete auf der Erde in denen Englisch alles andere als verbreitet ist bzw. grauenvoll verunstaltet und schwer verständlich gesprochen wird. Außerdem sind englischsprache Muttersprachler immer ökonomisch im (Informationsverbreitungs-/verständnis) Vorteil. Esperanto muß jeder von Null auf lernen und kann jedem gleichberechtigt gehören. Und es ist in keinster Weise illusiorisch sich in Esperanto halbwegs nach einem halben Jahr verständigen können. Mit Englisch unmöglich.
- Wenn schon exotische Sprachen, dann plädiere ich für Gesetzestexte für p:Lojban. --Jamasi 23:19, 4. Feb. 2009 (CET)
- Iind wir könnten esperanto förden, nicht als Zweitsprache an Deutschen schulen sondern irgendwie mal drauf eingehen. Ansich bin ich nicht sonderlich gut in Sprachen, Englisch ist ein fiasko bei mir und Französisch ist auch net so dolle. Aber Esperanto kann man in ein paar wochen fließend sprechen. Das ist verdammt einfach, und könnten mehr leute diese Sprache, wäre das ein riesen Fortschritt, weil wenn wir englisch sprechen fühlen sich viele Menschen benachteiligt. Bei Esperanto wäre es fair weil niemend diese Sprache beansprucht.--Severin M 13:26, 18. Dez. 2009 (CET)
Esperanto = Open Source
Es ist richtig, daß niemand Esperanto für sich beanspruchen kann. Sein Initiator, der in Warschau lebende Augenarzt Dr. Ludwig Zamenhof hat schon Anfang des 20. Jahrhunderts auf alle Rechte verzichtet und die Sprache denen übereignet, die sie sprechen und anwenden. Ohne das neuzeitliche Wort zu kennen, hat er ein bis heute laufendes Open Source-Projekt auf den Weg gebracht.
Im Gegensatz zu den oft verbreiteten Behauptungen will Esperanto die anderen Sprachen nicht ersetzen oder verdrängen, sondern ergänzen. Esperanto als Zweitsprache ermöglicht allen eine Kommunikation auf Augenhöhe. Alle sind gleich, weil alle es lernen müssen.
Es kommen noch ein paar nützliche Randeffekte dazu: Wenn man erst einmal Esperanto kann, fallen einem andere Sprachen leichter. Viele, die bei komplizierten Nationalsprachen, wie Französisch versagt haben, erleben, daß sie eine Fremdsprache lernen und anwenden können. Man kann die Struktur anderer Sprachen mit Hilfe von Espranto entschlüsseln. Man erkennt das Prinzip, es ist eben alles nur viel komplizierter (etwa die unregelmäßigen Verben, Zeiten).
