Benutzer:Susanne Wiest

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Kurzprofil
SusanneWiest2011.jpg
Persönlich
Name: Susanne Wiest
Nick: Susanne Wiest
Wohnort: Greifswald
Berufl. Qual.: Tagesmutter
Tätigkeit: Grundeinkommensaktivistin
Geburtstag: 16.01.1967
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 08.2011
Landesverband: Mecklenburg-Vorpommern
Kreisverband: Vorpommern-Greifswald
Stammtisch: Greifswald
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: susiwiest@web.de
Website: http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.de
Blog: http://polinautik.blogspot.de/
Twitter: @susannewiest
Facebook: susanne.wiest.9Datenschutzhinweis


Ich bin BewerberIn für die Landesliste zur 18. Bundestagswahl (Landesliste MV, Platz 1)

Ich bewerbe mich für eine Direktkandidatur zur 18. Bundestagswahl im Wahlkreis 15 (Vorpommern-Rügen - Vorpommern-Greifswald I)

Fragen an mich per:

Zu meiner Kandidatur:
Mit meiner politischen Arbeit im Bundestag will ich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die gesamtgesellschaftliche Diskussion des Bedingungslosen Grundeinkommens weiter befördern und Weichen zur Einführung stellen. Kurzfristige Ziele sind die Abschaffung der Sanktionen im Rahmen des ALG2 Bezugs, die Einführung eines Mindestlohns als Brückentechnologie, sowie die Einsetzung einer Enquete Kommission "Bedingungsloses Grundeinkommen“ im 18. Dt. Bundestag.

Unser jetziges Wirtschaft- und Sozialsystem entstand in der Zeit der Industrialisierung. Wir befinden uns im Informationszeitalter. Die alten politischen Rahmenbedingungen, zum Teil noch aus der Zeit Otto von Bismarcks, passen nicht mehr zu der veränderten Realität. Besitzverhältnisse werden durch die Tatsache, dass Informationen, anders als Dinge, nahezu unbegrenzt teilbar sind, in Frage gestellt. Die Arbeitswelt hat sich durch Automatisierung, Rationalisierung und Digitalisierung gewandelt. Erwerbsbiografien haben sich geändert.


Politischer Lebenslauf

1986 Abitur in Olching bei München

Fotopraktikum und Gartenbau

1987 Lehre in einem Fotostudio in München

1988 Umzug in eine Wagenburg in Berlin-West. Wachsendes Interesse an sozialen und ökologischen Alternativen. Freie photographische Arbeiten, Straßenreinigung, Winterdienst.

1989-1996 Geburt meiner 4 Kinder Wagenleben mit Familie unter schlichten Bedingungen an wechselnden Standorten; in Berlin, Leest bei Potsdam, Alt-Tellin und Wietzow/Mecklenburg Vorpommern, Münster und Vlotho/Westfalen Familienarbeit, Arbeit auf Mittelaltermärkten und Festivals

seit 1999 Arbeit als Tagesmutter in Siedenbüssow/Mecklenburg Vorpommern

2008/2009 Petitionen an den deutschen Bundestag. Ursprünglich habe ich, aus aktuellem Anlass, eine Petition zur Besteuerung von Tagesmüttern geschrieben. Beim Schreiben erkannte ich, dass unsere gesellschaftlichen Probleme einer grundlegenden Lösung bedürfen. Deshalb schrieb ich spontan eine zweite Petition zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens, die bis zum Fristablauf 54.236 Menschen mitunterzeichneten. Das öffentliche Interesse war so groß, dass der Server des dt. Bundestags aufgrund des Ansturms zusammenbrach

WerbungPetition.jpg

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen ... das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.

Begründung Unser Finanz- und Steuersystem ist sehr unübersichtlich geworden. Auch die Arbeitslosenquote scheint eine feste Größe geworden sein. Um nun allen Bürgern ein würdevolles Leben zu gewährleisten, erscheint mir die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens als guter Lösungsweg. Ca. 1500€ für jeden Erwachsenen und 1000€ für jedes Kind. Alle bestehenden Transferleistungen, Subventionen und Steuern einstellen und als einzige(!) Steuer eine hohe Konsumsteuer einführen. Eine deutliche Vereinfachung unseres komplizierten Finanzsystems erscheint mir zwingend erforderlich. Auch ginge mit dieser Veränderung ein deutlicher Bürokratieabbau und damit eine Verwaltungskostenreduzierung einher."

Januar 2009 Erste politische Rede "Grundeinkommen ist machbar" in Hannover Entscheidung des Petitionsausschusses des deutschen Bundestages: Öffentlichen Anhörung der Petition

März 2009 Einladung in die ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" unter dem Titel „Panik im Job: Muss der Staat uns alle retten?“

Mai 2009 Organisation eines"Bedingungslosen Kaffeetrinkens" im Tiergarten in Berlin

Frühjahr 2009 Bewerbung als parteifreie Direktkandidatin für den Bundestag, um das bedingungslose Grundeinkommen regional bekannter zu machen. Hier mein Profil bei Abgeordnetenwatch: Susanne Wiest,Kandidatin Bundestagswahl 2009

Mitwirkung im Kinofilm "Nichts ist besser als gar nichts"

September 2009 Erhalt von 1,2% der Erststimmen im Wahlkreis Greifswald-Demmin-Ostvorpommern

7./8.11.2010 „Das Fest zur Petition“ in den Sophiensaelen in Berlin

Annette Köhn - http://www.comicstube.de/

8.11.2010 Öffentliche Anhörung vor dem Petitionsausschuss des deutschen Bundestags im größten Saal des Paul Löbe Haus. Übertragung per Live-Stream ins Foyer:sehr großes Bürger/inneninteresse und zuwenig Plätze im Sitzungssaal.

Video der Anhörung /Deutscher Bundestag: "Problematische Auswirkungen auf Arbeitsanreize"

Rede vor dem Ausschuss

Eindrücke nach der Anhörung

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Januar 2011 Einladung als Gast in die Sendung "Unter Uns" beim MDR

August 2011 Eintritt in die Piratenpartei im Rahmen der Aktion„Ich gehe in alle Parteien“ Mitarbeit im Kreisverband Region Greifswald

Dezember 2011 Piratenparteitag in Offenbach

Februar 2012 Teilnahme am Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin mit dem Vorschlag „Sichere finanzielle Grundlage für jede(n)-bedingungsloses Grundeinkommen“

März 2012 Bewerbung als Kandidatin bei der Polit-Show „Ich kann Kanzler“ vom ZDF, bei der ich als Online-Kandidatin ins Finale gewählt werde

Mai 2012 Beitrag zum Grundeinkommen in „Bambule“ mit Sarah Kuttner auf ZDFneo

9.5.2012 Öffentlichespolitisches Picknick vor dem Bundestag

Annette Köhn - http://www.comicstube.de/

3.7.2012 Einladung zum Zukunftsdialog ins Kanzleramt, wo ich Frau Merkel und den übrigen Gästen den Kulturimpuls bedingungsloses Grundeinkommen vorstelle.

Wie immer berichte ich in meinem Blog.

Kanzleramt1.jpg


September 2012 Podiumsdiskussion und Workshop beim Grundeinkommenskongress in München


Dezember 2012 Erstausstrahlung des Dokumentarfilms „Wir könnten auch anders“ im ZDF. Ganzer Film, mein Part


2008-Heute Vorträge, Podiumsdiskussionen, eigene Texte in verschiedenen Publikationen

Hier ein nahezu vollständiges Archiv meiner politischen Arbeit zum Thema Grundeinkommen: 2008-2010 ab 2010


Bewerbung

Ich bewerbe mich um Listenplatz 1 der Landesliste der Piratenpartei Mecklenburg-Vorpommern für die Bundestagswahl 2013 und als Direktkandidatin für den Wahlkreis 15.

Bestandsaufnahme - Warum ich politisch arbeite

Unser jetziges Wirtschaft- und Sozialsystem entstand in der Zeit der Industrialisierung. Wir befinden uns im Informationszeitalter. Die alten politischen Rahmenbedingungen, zum Teil noch aus der Zeit Otto von Bismarcks, passen nicht mehr zu der veränderten Realität.

Besitzverhältnisse werden durch die Tatsache, dass Informationen, anders als Dinge, nahezu unbegrenzt teilbar sind, in Frage gestellt. Die Arbeitswelt hat sich durch Automatisierung, Rationalisierung und Digitalisierung gewandelt. Erwerbsbiografien haben sich geändert. Die Welt und damit auch die Arbeitswelt ist „flüssiger“ geworden.

Verstanden viele bislang unter Arbeit ausschließlich bezahlte Erwerbsarbeit, so weitet sich der gesellschaftliche Blick jetzt notwendig auf das Ganze der Arbeit. Care-arbeit (Familienarbeit, Pflege,..), gesellschaftliches Engagement und Ehrenamt, politische Arbeit, künstlerische Arbeit, Phasen der Regeneration und der Muße, all das ist Bestandteil des erweiterten und meiner Meinung nach zeitgemäßen Arbeitsbegriffs.

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Vollbeschäftigung ist keine Lösung

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen schaffen wir für uns alle eine Basis auf der Jede/r ihr/sein Leben eigenverantwortlich gestalten kann. Größtmögliche Autonomie der Einzelnen, getragen von der Gemeinschaft. Das entspricht meinem Demokratieverständnis, dafür setze ich mich seit über vier Jahren öffentlich ein. Das bedingungsloses Grundeinkommen als Demokratieflatrate.

Das will ich umsetzen

Mit meiner politischen Arbeit im Bundestag will ich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die gesamtgesellschaftliche Diskussion des Bedingungslosen Grundeinkommens weiter befördern und Weichen zur Einführung stellen. Kurzfristige Ziele sind die Abschaffung der Sanktionen im Rahmen des ALG2 Bezugs, die Einführung eines Mindestlohns als Brückentechnologie, sowie die Einsetzung einer Enquete Kommission "Bedingungsloses Grundeinkommen“ im 18. Dt. Bundestag.

Wie wollen wir zusammenleben?

Diese Frage steht im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit.

Um diese Frage gemeinsam bewegen zu können, brauchen wir Beteiligungstools, Mitgestaltungsmöglichkeiten und Informationsplattformen im Netz, sowie viele reale Gesprächs- und Informationsversammlungen. Das Internet ist ein neues Demokratiemedium. Wie entwickeln wir unsere Demokratie weiter? Wie entwickeln wir direktdemokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten? Das ist der zweite Schwerpunkt meiner politischen Arbeit.

Bürgerbeteiligung

In diesem Zusammenhang interessieren mich die Weiterentwicklung und Nutzung von Tools zur Bürgerbeteiligung und -befragung und die Veränderung der politischen Rahmenbedingungen, so dass wir auf Bundesebene über die direktdemokratischen Mittel Volksinitiative und Volksentscheid verfügen. An der Verwirklichung dieser direktdemokratischen Werkzeuge werde ich mitarbeiten, sie nutzen und ihre Bedeutung für die Demokratie öffentlich thematisieren.

Meine Arbeitsweise

Wirmachendemokratie.jpg

Ich arbeite themen- und lösungszentriert. Parteigrenzen empfinde ich als nebensächlich. Partei sehe ich nicht als Selbstzweck, sondern als Ort und Gestaltungsraum um unsere verschiedenen Themen gemeinsam voranzubringen. Zusammenarbeit mit dem Team, der Parteibasis und vor allem mit Wählern und Bürgern ist für mich eine Selbstverständlichkeit und die Grundlage meiner Arbeit. Eine unverzichtbare Voraussetzung ist die freie Vernetzung und Zusammenarbeit im Internet. Diese freie Zusammenarbeit und den ungehinderten Informationsfluss zu schützen und zu erhalten sehe ich als zentrales Anliegen meiner und unserer politischen Arbeit.

Meine Bewerbung für die Landesliste, die Wahlbewerbung /den Wahlkampf für die Bundestagswahl und alle weiteren Aufgaben und Aktionen werde ich in meinem Blog öffentlich beschreiben. Als Abgeordnete sehe ich mich den Bürgerinnen und Bürgern, dem Souverän, verpflichtet. Ich werde meine ganze Arbeitskraft dieser besonderen Aufgabe widmen. Etwaige Nebentätigkeiten werde ich nicht aufnehmen, Ich freue mich, und es wäre mir eine Ehre, unsere Themen in den 18. deutschen Bundestag zu tragen.

Alles klar zum ändern, herzlich, Susanne


Bewerbungsrede für den 1. Listenplatz MV

Wagen wir den großen Wurf!

Ich bin Susanne Wiest ,46 Jahre alt.

Seit fast 15 Jahren leite und betreibe ich zusammen mit verschiedenen Kollegen und Kolleginnen einen Kindergarten in Siedenbüssow/Landkreis Demmin.

Ich wohne seit 7 Jahren in Greifswald und habe auch eigene Kinder Politisch interessiert bin ich schon immer, öffentlich politisch aktiv seit 2008.

Die Rahmenbedingungen für meine Arbeit als Tagesmutter sollten geändert werden. Nicht zum Besseren.

Im ländlichen Raum in dem ich damals lebte, waren die ungelösten Probleme deutlich sichtbar. Arbeitslosigkeit, ökologische und soziale Probleme durch industrielle Landwirtschaft, Abwanderung, Abbau von Infrastruktur, Schwund von Kaufkraft, Perspektivlosigkeit.

Ich schrieb an Frau von der Leyen, ich besuchte Erwin Sellering im Rahmen einer Bürgersprechstunde. Die neuen Rahmenbedingungen einfach schlucken wollte ich nicht mehr. Die Begegnung mit Herrn Sellering war unbefriedigend. Lange Anreise mit dem Auto für eine hohle pro forma Veranstaltung.

Stellen Sie doch eine Petition, rät eine Mitarbeiterin E.Sellerings. Ich verfasste eine Petition zur Thema Tagesmütterbesteuerung. Und da ich schlagartig erkannte, dass mit ewigem Klein-Klein sich nichts ändert, dass wir und auch ich, angesichts der vielen ungelösten und grundlegendem Probleme, den großen Wurf wagen sollten, um unser Zusammenleben wieder auf eine Basis zu stellen die uns alle trägt, stellte ich spontan noch eine zweite Petition:

Der Bundestag möge beschließen das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Und 7 Sätze als Begründung, kurz und knapp.

„Darf ich das? Kann ich als Bürgerin einfach sagen was ich gut finde, wie ich mir unser Zusammenleben vorstelle?

Das Abschicken der beiden Petitionen war meine erste Tat im Internet, mit dem ich bis dahin wenig anzufangen wusste. Die Petition zum bedngungslosen Grundeinkommen wurde online gestellt, die Tagesmutterpetition nicht.

Die Grundeinkommenspetition rannte durchs Netz. Sie wurde beworben in hunderten Foren und Blogs von chefartzfrau.de über seniorentreff.de, korrekte klamotte.de, hackerboard.de, imkerforum bis zu horror-punk.com. Ich lernte das Netz kennen. Freie Zusammenarbeit. Wach, aufmerksam,themenzentriert! Ich war elektrisiert, begeistert und arbeitete los.

Ich begriff schlagartig: das Internet ist unser neues Demokratiemedium.

Wir sind nicht angewiesen auf wohlwollende Presse. Keine stundenlangen Fahrten übers Land. Kein Klingelputzen für Unterschriften und Themen Wir können uns vernetzten, Zusammenarbeiten, Gesellschaft gestalten. Wir machen Politik.

Es haben soviele Bürgerinnen und Bürger mitgemacht, mitgeworben, mitgezeichnet, dass der Server des dt. Bundestages zusammengebrochen ist. Nichts ging mehr. 54.000 Mitunterzeichner und damit die allererste große Onlinepetition. Auf soviel Bürgerbeteiligung war unsere Demokratie gar nicht eingestellt.

Seit 2008 arbeite ich öffentlich für die Themen Grundeinkommen und Bürgerbeteiligung. Aktionen, Veröffentlichungen, Interviews, Aufritte, Vernetzung, Filmprojekte...

Ich verwirkliche eigne Ideen und Projekte, unterstütze andere bei ihren Vorhaben. 2009 kandidierte ich als parteifreie Direktkandidatin im Wahlkreis Greifswald-Demmin-OVP für das Thema Grundeinkommen. Ich wollte mit der Direktkandidatur das Thema Grundeinkommen auch regional bekannt machen und nicht untätig warten wie und wann der Bundestag mit dem Thema weiterarbeitet.


Wie funktioniert Demokratie, wie geht das mit dem Mitmachen? Welche Möglichkeiten der Beteiligung bietet unser politisches System? Freunde richteten mir 2009 einen Blog ein und ich schrieb los. Ein erster Blogpost: „Gebrauchsanleitung Direktkandidatur“

Wie geht parteifreie Direktkandidatur? Was mache ich? Wo ruf ich an? Was sind die Bedingungen? Die Gebrauchsanleitung wurde genutzt, andere Bürgerinnen und Bürger bewarben sich auch als parteifreie Direktkandidaten für das Thema Grundeinkommen. Es entstand die Kampagne „Grundeinkommen wählen“ Ich erhielt parteifrei, ohne nennenwerte Mittel, aber gut vernetzt, 1,2 % der Erstsimmen. Meine Zweitstimme gab ich den Piraten. Ich 1.2 % die Piraten 2,0, Im aktuellen Bundestag bin ich also nicht vertreten.

Ende 2010 stellte ich den Kulturimpuls bedingungsloses Grundeinkommen von allen für alle in öffentlicher Anhörung vor dem Pet-Ausschuss des dt. Bundestags vor.

Im August 2011 trat im ich Rahmen meiner Aktion „Ich gehe in alle Parteien“ der Piratenpartei bei. Ist Festlegung auf eine einzige Partei noch zeitgemäß? Ich bin an themen- und lösungsorientierter Zusammenarbeit interessiert. Zusammen Gesellschaft gestalten. Partei sehe als eine wichtige und momentan auch sinnvolle Plattform.

Ich schickte Mitgliedsanträge mit einer Begründung für mein Vorgehen an alle Parteien.


Von den Piraten kam umgehend und sofort nach Veröffentlichung meines Blogposts zur Aktion eine Antwort via twitter: „Willkommen an Bord, Susanne“

Von den Parteien des letzten Jahrhunderts nach langer Zeit und per Post, langwierige und zum Teil auch unkorrekte Erklärungen warum Doppelmitgliedschaften nicht möglich sind... Ich veröffentlichte und kommentierte alles wie immer in meinem Blog.

Dann die Berlin Wahl. Was für ein Erlebnis! Piraten ziehen mit fast 9% ins AGH. Mein Eindruck und meine Freude: Ganz normale Leute machen Politik, mischen sich ein, machen mit. Stellen Fragen. Informieren andere, arbeiten zusammen. Politik verändert sich.

Was ich bisher in losen Gruppen und projektbezogen machte, passiert nun auch in einer Partei. Ich war begeistert. Viele waren begeistert.

Ich möchte als Direkt- und Listenkandidatin anderen Bürgerinnen und Bürgern den Spaß und die Freude an der politischen Arbeit vermitteln und ihn mir selbst erhalten. Wir gestalten unser Zusammenleben. Wir lassen uns nicht bevormunden. Wir machen ehrlich, mutig, unbekümmert, mit Ideen und mit Fragen Demokratie. Das ist in meinen Augen der Grund warum wir Piraten gemocht werden, warum wir gewählt werden.

Ich nehme in der Bevölkerung ein riesengroßes Bedürfnis wahr, mitgestalten zu können, die eigenen Gedanken zu artikulieren, Neues zu entwickeln, Bestehendes zu hinterfragen und Missstände beherzt über Bord zu werfen.

Das Gefühl so kann es nicht weitergehen ist vorherrschend und überall spürbar.

In Gesprächen nach und bei Veranstaltungen höre ich in letzter Zeit oft die Empfehlung an uns Piraten:

Wagt den großen Wurf, seid radikal, stellt Fragen, formuliert Visionen für unser Zusammenleben, mischt den Bundestag auf mit mutigen Ideen und dadurch dass ihr Abläufe beschreibt, offenlegt und in Frage stellt.

Das will ich leisten, dafür bewerbe ich mich bei Euch.

Im Bundestag, so uns und auch mir der Einzug gelingt, will ich die Enquete Kommission Grundeinkommen gemeinsam mit Grünen und Linken auf den Weg bringen.(bei diesen Parteien gibt es entsprechende Positionen) Ich will Mehrheiten suchen um als ersten Schritt die Sanktionen bei ALGII Bezug abzuschaffen. Mindestlohn als Brückentechnologie fordern und umsetzen. Ich möchte für Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar machen was im Bundestag passiert. Wie sind die Abläufe ? Wo sind Änderungen sinnvoll und notwendig? Was wollen wir ändern?

Ich freue mich auch darauf ein paar interessante Reden zu halten...

Ich möchte Bürgerinnen und Bürger für Politik begeistern, zum Mitmachen anregen, so dass sie nicht mehr sagen macht ihr bitte, sondern vielleicht auch auf die Idee kommen, sich selbst, ihren Fähigkeiten entsprechend, einzubringen. Ich will und kann mit meiner persönlichen Geschichte zeigen, dass mitmachen geht, dass Politik gestalten Spaß macht und sich lohnt.


Ich will klarmachen, dass wer das bedingungslose Grundeinkommen als sichere Basis für uns alle möchte, unbedingt Piraten wählen sollte!

Wer transparente politische Prozesse will, wer Fragen stellen möchte und gemeinsam mit vielen anderen auf Lösungssuche gehen möchte, kann uns Piraten wählen.

Wer das freie Internet schützen und ausbauen möchte, wer an Tools, die politische Beteiligung ermöglichen interessiert ist, sollte unbedingt Piraten wählen.

Wer uns Menschen, unsere Bedürfnisse, unser Wohlergehen wieder in den Mittelpunkt von politischen Entscheidungen stellen möchte: Piraten wählen!

Wer unsere Demokratie und unsere Gesellschaft endlich fit für das schon lange angebrochene Informationszeitalter machen möchte, sollte uns unbedingt wählen.

Das möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln. Es wäre mir eine große Freude und Ehre unsere Themen und unseren Politikstil in den 18. dt. Bundestag zu tragen. Ich bitte Euch um Euer Vertrauen und Eure Unterstützung. Vor dem Einzug in den Bundestag kommt der Wahlkampf. Und der geht hier und heute los. Rollen wir mit Kraft und Ideen, mit Mut und ansteckender Begeisterung das Land auf. Wagen wir den großen Wurf. Es ist Zeit für Veränderung. Ich freue mich Piratin zu sein und mit Euch zusammen politisch zu arbeiten. Ich freue mich auf unseren Wahlkampf! Wählen wir eine starke Liste und legen wir los!

PR-Video

http://youtu.be/Tqqge6Ascp0

Termine

Aufstellungsversammlung Landesliste am 06.04.13 in Neubrandenburg

Aufstellungsversammlung DirektkandidatInnen WK 15 am 14.04.13 in Stralsund

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