Benutzer:AndRo

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Andreas Ronig
Nick: AndRo
Wohnort: Oberhausen
Berufl. Qual.: Vorzimmerdame und Hofnarr
Tätigkeit: ja
Familienstand: getrennt lebend, 2 Kinder
Geburtstag: 10.09.1971
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: September 2011
Mitgliedsnummer: 15882
Landesverband: Nordrhein-Westfalen
Stammtisch: Oberhausen
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: andro@piratenfraktion-nrw.de
PGP: PGP-Key
Fingerprint: 6486 F00E D659 EF43 ADA9 9BAB E344 DD81 9C7E 1322
Fon: (0211) 884 - 4635
Fax: (0211) 884 - 3704
Mobil: (0174) 177 40 50
Website: http://piratandro.de/
Twitter: @PiratAndRo
Facebook: https://www.facebook.com/andreas.ronigDatenschutzhinweis

Über mich

  • Schulische Qualifikation: Abitur
  • Berufliche Qualifikation: Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel
  • Status/Beruf: Persönlicher Mitarbeiter von Daniel Düngel MdL
  • Geboren in Essen
  • Familie: verheiratet, 2 Kinder (2 Mädels)

Was mich an den PIRATEN überzeugt ist,..

...dass sie nicht nur von Demokratie reden, sondern dieses Prinzip konsequent und effektiv anwenden und konstruktiv an die Herausforderungen der Zukunft herangehen.

In den Medien werden die PIRATEN oft zu Unrecht auf das Thema Internet reduziert. In der Tat spielen Internet und moderner Kommunikationsmittel bei den Piraten eine wichtige Rolle – aber nicht als Selbstzweck. Der schnelle Zugriff auf ein breites Spektrum an Informationen und die Möglichkeit, rund um die Uhr nahezu kostenlos und unabhängig von ihrem Aufenthaltsort mit beliebig vielen Menschen zu kommunizieren, eröffnet bisher unbekannte Möglichkeiten der Meinungsbildung, sowohl in der Breite des politischen Themenspektrums als auch in nahezu beliebiger Tiefe.

Das ermöglicht mündigen Bürgern, Kompetenz und Urteilsvermögen selbst in schwierigsten Sachthemen auf ein Niveau zu heben, das zuvor nur Fachleuten vorbehalten war.

Darüber hinaus ermöglichen die Kommunikationsformen, die sich im Internet entwickelt haben, ungeachtet der Person, des Ansehens und des Status, am öffentlichen Diskurs tatsächlich teilzunehmen. Hier zählt lediglich die Überzeugungskraft guter Argumente. Täuschungen und Blendwerk werden durch die Verfügbarkeit von Informationen und Möglichkeiten der Überprüfung leichter entlarvt. Vorgebliche Alternativlosigkeit entpuppt sich angesichts eines schier unendlich großen Pools an Ideen und unterschiedlichsten Konzepten schnell als Lüge. Durch die Netzneutralität, die der Gesellschaft sicherlich ein hohes Maß an Toleranz abfordert, wird andererseits – im Gegensatz zu den rein kommerziellen Medien – ungefiltert auch ein wesentlich breiteres und repräsentativeres Spektrum der verschiedenen Meinungsströmungen abgebildet. Dies schränkt die Möglichkeiten der Manipulation zumindest ein.

Die PIRATEN, die mit dem Internet groß geworden sind und dessen Möglichkeiten wie selbstverständlich nutzen, haben erkannt dass man mit diesen Mitteln vielen Fehlentwicklungen unseres politischen Systems, die bei einem Großteil der Bevölkerung zu Politikverdrossenheit geführt, oder deren gesellschaftliche Teilhabe eingeschränkt oder behindert hat, entgegenwirken kann. Dabei stellt die Handhabung der genutzten Instrumente für einen Teil der Bevölkerung durchaus anfangs eine Hürde dar, die es erst zu überwinden gilt. Allerdings zeigt meine persönliche Erfahrung, dass die PIRATEN jeden Hilfe suchenden gerne unterstützen. Wissen ist nach Meinung der PIRATEN von größerem Nutzen, wenn man es teilt. Der Vorwurf mancher politischer Gegner, dass bestehende Wissensvorsprünge gegenüber technisch weniger versierten Menschen für eigene Zwecke ausgespielt würden, entspringt wohl eher der eigenen Denkweise, entspricht aber weder den Werten noch der gelebten Praxis innerhalb der Partei. Ganz im Gegenteil: regelmäßige lokale Stammtische und Veranstaltungen, wie der "Tag der politischen Arbeit", werden genutzt um jedem – auch nicht-Parteimitgliedern – die aktive Teilnahme am Partei geschehen zu ermöglichen – sei es durch technische Nachhilfe oder vor allem durch die persönliche politische Diskussion.

Nun könnte man hier den Einwand erheben, dass die Menschen einer Demokratie, in der sie sich ständig mit politischer Meinungsbildung, Konsensfindung und unter Umständen völlig neuen und fremden technischen Welten auseinandersetzen müssten, schnell müde würden. Dies entspricht aber selbst im momentan noch kleinen und bescheidenen Rahmen der meist noch außerparlamentarischen politischen Arbeit tatsächlich nicht der piratigen Herangehensweise. Jeder kann sich hier, je nach Interessen und Möglichkeiten, in beliebigem Umfang einbringen – vom Einbringen eines neuen Themas, über den politischen Diskurs, sowie die Ausformulierung von Anträgen und schließlich die Teilnahme an der Abstimmung einer konsensfähigen Position. Entscheidend dafür, dass die Ergebnisse politischer Arbeit von den Bürgern selbst im Falle notwendiger Einschnitte tatsächlich möglichst breit mitgetragen werden, ist nicht, dass sich alle an allem unmittelbar beteiligen, sondern dass sie es ohne Einschränkungen jederzeit könnten!

Solange man zu einem Thema aber keinerlei Bezug oder Interesse daran hat, gilt – um es einmal ganz plump mit Dieter Nuhr zu sagen – "wenn man keine Ahnung hat – einfach mal Fresse halten!" Je mehr man diese Prinzipien in der politischen Meinungs- und Lösungsfindung anwendet, desto geringer wird die Möglichkeit, dass Einzelinteressen und Egoismen - aber auch selbstüberschätzender Dilletantismus - zulasten der Gesellschaft sich durchsetzen können. Durch Transparenz und Offenheit würde ein Entfernen von den Interessen der Gesellschaft nämlich schnell offenbar. Der Schutz von so genannten "Whistleblowern" ist bereits jetzt ein ausdrückliches Ziel der PIRATEN, da Missbrauch politischer Entscheidungsgewalt nur verhindert werden kann, wenn man unbeteiligten oder interessierten Beobachtern uneingeschränkt ermöglicht die Gesellschaft auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne dadurch persönliche Nachteile befürchten zu müssen.

Ein weiterer Punkt, der mich von den Piraten überzeugt hat, ist die Ablehnung von Ideologien im herkömmlichen Sinne, bzw. von einer festen Vorstellung der idealen Gesellschaft. Der Verzicht auf eine feste Verortung nach dem klassischen rechts-links Schema und die indifferente Positionierung zu Kapitalismus und Kommunismus irritieren die Medien und viele BürgerInnen, die es gewohnt sind in diesen Kategorien zu denken. Nach meinem Empfinden ist aber gerade dies auch ein absoluter Pluspunkt der PIRATEN. Solche Ideologien sind immer nur theoretische Konstrukte, die aufgrund ihrer Geschlossenheit und der Fixierung auf den gewünschten Endzustand oftmals Barrieren aufbauen, die Entwicklungen in die gewünschte Richtung oft im Weg stehen. Der ergebnisorientierte Pragmatismus der PIRATEN dagegen, lässt einfach mehr Spielraum für kreative Ideen, deren letztendliches Ziel nicht festgelegt ist, dadurch aber auch nicht leichtfertig die Chance verspielt, auch Lösungen und Etappenziele zu entdecken, die man vorher nicht erwartet hätte. Das heisst aber nicht, dass diese minder erstrebenswert sein müssen. Die Biografien vieler Menschen beweisen, dass – obwohl die ursprüngliche Lebensplanung völlig anders ausgesehen haben mag – das Leben oft Überraschungen bietet und Wendungen nimmt, die man nicht im geringsten vorhergesehen hat. Und oft sind es gerade die unvorhergesehenen Dinge im Leben, die es rückschauend betrachtet erst lebenswert und interessant gemacht haben. Sicherlich ist es einfacher und gibte es mehr Halt und Orientierung einen Weg zu gehen, der ein festes Ziel verfolgt. Andererseits birgt dies aber auch die wesentlich höhere Gefahr des Scheiterns. Klammert man sich an Hoffnungen, die sich vielleicht als unerfüllbar herausstellen, so ist die Enttäuschung unvermeidbar.

Ich bevorzuge da die von mir erlebte Denkweise der PIRATEN – trotz aller Widrigkeiten des Lebens – Chancen, die sich bieten, zu ergreifen und optimistisch zu schauen, welche Überraschungen die Zukunft bereithält.

Oder kürzer bei youtube


Sehr schön auch (raubmordkopiert aus dem Forum):

Thomas Bierling Unregistered


Re: Piraten ohne Programm in Parlamente

...ich habe mir dazu schon folgende Argumentation überlegt:

Man muß nicht für jede Detailfrage eine vorgefertigte Antwort in der Schublade haben, viel wichtiger sind feste Grundprinzipien, aus denen man dann Einzelfall-Entscheidungen bei Bedarf konsistent und konsequent ableiten kann. Genau daran mangelt es nämlich bei den "etablierten" Parteien - man hat zwar für alles irgendwie eine (vermeintliche) Lösung parat, aber diese haben keinerlei innere Logik und führen immer mehr in ein undurchschaubares Regelungs-Chaos. Man nehme nur die Steuergesetzgebung...

In diesem Sinne ist unser Programm nämlich "vollständiger" als bei den meisten anderen Parteien.


LG

Thomas



Teilnehmer des Stammtischs Oberhausen
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