| | Dieser Artikel ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland; die Idee ist von klml Wenn du meinst diese Idee erweitern zu können, tu es. Diskutiert ihr zu mehreren an der Idee, könnt ihr auch die Vorlage:Diskussion setzen. |
Fast alle politischen Parteien und Ideen innerhalb der modernen Demokratien werden häufig vereinfachend anhand der eindimensionalen Systematik des politischen Spektrums klassifiziert. So ist oft die Frage, wie sich hier die Piratenpartei Deutschlands sieht. Das dies nicht mit einem einzelnen Wert auf der Gerade zwischen z. B. „rechts“ und „links“ zu beantworten ist, liegt in der Primitivität dieses Systems und weil wir das Spektrum für nicht zeitgemäß hielten, wurde das so auch auf der Gründungsversammlung beschlossen.
Inhaltsverzeichnis |
Es gibt Eliten. Diese aber per se über Herkunft, Abstammung oder gar den IQ zu definieren ist falsch. Eliten sollten jeden Tag aufs neue beweisen, dass sie Eliten sind.
Als quasi „Internetpartei“ sehen wir naturgemäß den Fortschritt als Kraft, die der Menschheit helfen kann, wenn dieser auch richtig gelebt wird.
Wir sind dort überall konservativ wo es etwas zu bewahren gilt. Noch verfechten wir demokratische Elemente wie Wahlen mit Papier und Stift und nicht mit Wahlcomputern da die progressiven Nachteile weit gefährlicher sind als der Nutzen möglicher Chancen. Ebenso sind wir in Bezug auf das Grundgesetz und die darin festgehaltenen Grund- und Menschenrechte überaus konservativ. Insbesondere, was das Briefgeheimnis, das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung usw. betrifft.
Die Piratenpartei sieht sich als internationale Bewegung, die Gruppierungen – wie Nationalitäten – nicht über alles stellt.
Die Piratenpartei bekennt sich aber auch zum Föderalismus: auf der Welt und überall.
Das Sinnvolle wagen, das gute Bewahren. Welche Objekte nun veränderbar sein sollen, oder was bewahrt werden soll, sollte nicht im Interesse einiger weniger passieren, sondern derer, die es betrifft.
Eine funktionierende Demokratie kann nur in einem gesunden sozialen Umfeld stattfinden. Wie weit diese nur um ihrer selbst Willen, oder derer, die Herrschen, getragen wird, ist diskutabel.
Der theoretische Liberalismus als eine auf einer freiheitlichen Gesinnung basierende Weltanschauung ist unser Ziel. Der Liberalismus als Deckmäntelchen von sich selbst bevorteilenden Gruppierungen nicht.
Vielleicht sind Begriffe wie „Wissensallmende“ oder der Kampf gegen Informations- und Infrastrukturmonoplisten links belegt, dem sei so. Allerdings ziehen wir auch die Lehre aus dem real existierenden Sozialismus, dass Einheitsparteien, zentrale Gesellschafts- und Wirtschaftsorganisation und Eindringen in die Privatsphären, wie Religion oder sexuelle Ausrichtung nicht mit unseren Maximen übereinstimmen.
Fünfjahrespläne, dogmatisierte Medien und Personenkult sind uns nicht willkommen.
Dass die Ökologie eines der zentralen Themen der letzten zwei Jahrhunderte war und ein zentrales Thema des neuen Jahrtausends ist, ist unübersehbar. Die direkte Betrachtung dieses Themas überlassen wir anderen.
Ist aber, wie so oft eine Verletzung der informationellen Selbstbestimmung oder gar der agitatorischen Antiaufklärung durch industriell geprägte Lobbyisten im Spiel, so sehen wir diese Betrachtungsweise als unsere Aufgabe.
Vielleicht kann man die Piraten anhand ihrer Gegner einordnen. Prinzipiell sind wir gegen jeden, der Daten, Informationen, Kommunikation und Wissen zum puren Eigennutz einsetzt.
Das politischen Wertedreieck als alternatives Modell kann unsere Position ebenfalls beschreiben.