Antrag:Bundesparteitag 2013.2/Antragsportal/WP027

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2013.2. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich

Wende dich bei Fragen und (als Antragsteller) Änderungswünschen an ein Mitglied der Antragskommission.

Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer WP027
Einreichungsdatum 27 Oktober 2013 14:56:36
Antragsteller

FJ für das Squad FHS

Mitantragsteller
  • GBW
  • Michael73
  • Plutonium
  • Achim Weinberger
Antragstyp Wahlprogramm
Antragsgruppe Wirtschaft und Finanzen
Zusammenfassung des Antrags Spekulation mit Nahrungsmitteln und Agrarrohstoffen und Wasser soll verboten werden.
Schlagworte Spekulation, Nahrungsmittel, Derivate, Warentermingeschäfte, Leerverkäufe, Optionen
Datum der letzten Änderung 28.10.2013
Status des Antrags

Pictogram voting keep-light-green.svg Geprüft

Abstimmungsergebnis

Pictogram voting question.svg Noch nicht abgestimmt

Antragstitel

Spekulation mit Nahrungsmitteln, Wasser und Agrarrohstoffen verbieten

Antragstext

Der Bundesparteitag möge beschließen, den folgenden Text im Wahlprogramm zur kommenden Europawahl unter dem Kapitel "Wirtschaft und Finanzen" einzufügen:

Grundnahrungsmittel und Wasser sind die Lebensgrundlage aller Menschen, oft genug entscheidet die Verfügbarkeit und ein bezahlbarer Preis über Menschenleben. Die Piratenpartei fordert daher ein Verbot von Geschäften mit Nahrungsmitteln, Wasser und Agrarrohstoffen (insbesondere Saatgut) sofern sie nicht der Produktion, der verbrauchsbestimmten Verteilung oder der Bereitstellung dienen. Details sollen durch internationale Abkommen geregelt werden. Warentermingeschäfte müssen zwingend zu einer physischen Erfüllung führen und jegliche Differenzgeschäfte, Optionen und Leerverkäufe sowie der entsprechende Derivatehandel müssen ausgeschlossen werden.

Antragsbegründung

Ursprünglicher Zweck der Warentermingeschäfte mit Nahrungsmitteln und/oder Agrarrohstoffen war es, Landwirte und Verarbeiter vor extremen Preisschwankungen abzusichern und eine zinslose Vorfinanzierung, sowie transparente Preisgestaltung zu ermöglichen. Durch verschiedene Gesetztesänderungen wurde jedoch der reinen Finanzspekulation der Zugang geschaffen. Auch deutsche Großbanken haben in der Vergangenheit Produkte angeboten, die diese Art der Spekulation nutzten, teilweise verpackt in attraktive Geldanlageprodukte. Dies betrifft insbesondere Warentermingeschäfte (ohne reale Güter, Derivatehandel), deren Ziel nicht die Warenlieferung zum weiteren Verkauf an den Endkunden, sondern die Spekulation ist. Ziel Insbesondere die Eindämmung von Derivatehandel und das Senken der Profitabilität von künstlicher Verknappung bei Nahrungsmitteln.

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