Mandarinkartell

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Das Mandarinkartell ist erst einmal nur ein Gedankenspiel von Feal über eine Art Civil Service (nicht zu verwechseln mit dem ungleich spannenderen Secret Service) für die Piratenpartei-Vorstände. Die Grundidee dahinter ist, eine informelle Plattform zum Erfahrungsaustausch der verschiedenen Assistenten und Pressereferenten der Vorstände zu schaffen und Strukturen aufzubauen, die einen möglichst reibungslosen Wechsel der Vorstände bei gleich bleibenden Assistenten ermöglichen.

Der Name ist dabei natürlich selbstironisch zu verstehen; weder muss man Sun Tsu rezitieren können, um mitreden zu dürfen, noch handelt es sich dabei um ein Kartell in irgendeinem anderen Sinne als »Vereinigung«. Aber Hand auf’s Herz, »Assistentenvereinigung« klingt nur halb so schön.

Wofür braucht es Assistenten?

Wir haben mittlerweile eine Größe erreicht, bei der viele Vorstände nicht mehr alles alleine machen können: Bürger und Presse wenden sich an die einzelnen Vorstandsmitglieder, kleinere Verwaltungsaufgaben fallen an und von Zeit zu Zeit gilt es, einen Entwicklungsstand in der Partei in Erfahrung zu bringen, um gute Entscheidungen treffen zu können. Und darum geht es im Grunde beim Mandarinkartell: Die Vorstände so zu entlasten, dass sie sich rein auf das Treffen von Entscheidungen konzentrieren können und sich nicht mit dem tediösen Drumherum aufhalten müssen. Und dann wäre da noch die menschliche Komponente: Eine Vertrauensperson zu haben, die die Hektik des eigenen Terminkalenders und die Größe des eigenen Posteingangs kennt und einem bei Shitstorms beisteht.

Ein weiteres Argument ist, dass die allgemeine Stimmung bezahlte Vorstände eher ablehnt. Um dennoch Leuten zu ermöglichen, Vorstand zu werden, ohne anschließend ihren Beruf aufgrund der Arbeitsbelastung aufgeben zu müssen, ist es notwendig, diese so gering wie möglich zu halten. Ein weisungsgebundener Assistent, der von niemandem außer dem jeweiligen Vorstand gewählt wird, hilft einerseits bei der Entlastung und kann andererseits zukünftig vielleicht sogar einmal entlohnt werden, ohne die Probleme eines bezahlten Vorstands aufzuwerfen.

Und zuletzt ermöglichen Assistenten eine gewisse Kontinuität: Ein erfahrener Assistent kann einem neugewählten Vorstand schnell helfen, eine gewisse Routine zu finden, und fängt ihn gegebenenfalls auf. So muss nicht jeder Vorstand erstmal die gleichen Erfahrungen durch die gleichen Fehler sammeln.

Mandate

Da für Assistenten keinerlei Strukturen vorgesehen sind (und das auch gut so ist), funktioniert eine Assistenz nur über Mandate, also Weisungen. So ein Mandat kann beliebig grob oder fein formuliert sein. Wichtig ist jedoch, nichts ohne Mandat zu machen, sofern man als Assistent einer Person handelt: Immerhin handelt man indirekt in ihrem Namen.

Aufgabenverteilung: Kranich und Löwe

Bei größeren Arbeitslasten (etwa im Bundesvorstand) hat es sich als sinnvoll erwiesen, die Aufgaben zwischen einem Emailassistenten und einem Pressereferenten aufzuteilen. Während ersterer eingehende Emails vorsortiert und gegebenenfalls weiterleitet, Bürgeranfragen beantwortet und Zusammenfassungen erstellt (Kranich), kommuniziert zweiterer mit der Presse, hält darüber Rücksprache und verwaltet Termine (Löwe). Die Ehrenabzeichen der Mandarine ersten Ranges auf den Mandarintüchern waren der Kranich für die zivile Laufbahn und der Löwe für die militärische. Und wir kennen ja die Presse… ;)

Kodex

Wäre noch auszuarbeiten. Also so generelle Regeln, was ein Assistent machen sollte und was nicht, etc.

Interessenten

Bitte tragt zusätzlich zum Namen ein, ob ihr bereits Assistenzerfahrung habt (und wenn ja, bei wem), damit wir einen Überblick über den vorhandenen Erfahrungsschatz bekommen.