AG parteinahe Stiftung/Namesfindung

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AG parteinahe Stiftung

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Listen mit Vorschlägen (ohne Argumente)

Bildungswelt-Stiftung
Klaus-Störtebeker-Stiftung
Transparenz-Stiftung
Stiftung Moderne Demokratie und Gesellschaft
Silvio-Gesell-Stiftung
Christian-von-Rother-Stiftung wer war das?
NEO-Stiftung
Aaron-Swartz-Stiftung
Florian-Hufsky-Stiftung wer war das?

Stiftung Wertegemeinschaft
Stiftung Werte und Zukunft / Zukunftswerte
Stiftung für nachhaltige Gesellschaftsentwicklung
Stiftung Wohlstand für Alle
Stiftung für nachhaltige Gerechtigkeit
Stiftung werteorientiertes Denken
Stiftung nachhaltigen Schaffens
Stiftung freie / freiheitliche Denkerschaft
Stiftung freie / freiheitliche Denkschule
Stiftung freies Denkwerk
Stiftung freies / freiheitliches Denken
Stiftung unabhängiges Denken
Stiftung neues Denken
Stiftung freie Werte / Gemeinschaft
Stiftung Werte & Innovation
Stiftung Generationenwert
Stiftung nachhaltiges Wirtschaften
Stiftung Neue Werte
Stiftung Wertekonsens
Stiftung Wertegemeinschaft
Stiftung freiheitliche / nachhaltige Gesellschaft
Stiftung für freiheitliche Zukunft
Stiftung freie /solidarische Generationen
Stiftung Denkreform
Stiftung Denkimpulse
Stiftung Freidenken & Handeln
Stiftung neues / nachhaltiges Denken
Stiftung innovatives Handeln
Stiftung solidarische Zukunftswerk
Stiftungen solidarische/s Freidenker/n
Stiftung Vielfalt des Denkens
Stiftung im Interesse des Gemeinwohls
Stiftung Gemeinwohl
Stiftung Gemeinschaft und Zukunft
Stiftung Innovation und Gemeinwohl
Stiftung solidarische Gemeinschaft
Stiftung Initiative freiheitliche Zukunft
Stiftung Bürgerwerte
Stiftung Bürgerwohl
Stiftung Mensch & Werte
Stiftung Mensch
Stiftung Gerechtigkeit & Werte
Stiftung Innovation & Gerechtigkeit
Vorschläge von Marco Zerjav

Gedankenmanufaktur

Stiftung Freie Wissensordnung
bilden.wissen.teilnehmen = bwt politische bildungsstiftung e.V. oder bwt politisches bildungswerk e.V. (alternativ)
bilden.wissen.teilhaben
Bildung.Gesellschaft.Teilhabe
Fördern.Bilden.Teilhaben

Stiftung für Demokratie im 21.Jahrhundert(Kurzform: Stiftung Demokratie 21)
Piet 20:28, 23. Jan. 2013 (CET)

Namens-Vorschläge mit Argumenten

"Teilhabe.Bildungswerk e.V." oder "Teilhabe.Bildungs- und Forschungswerk e.V." oder "Teilhabe.Wissenswerk e.V." "Teilhabe" als Name reicht vollständig. Der Begriff ist zentriert auf die Menschen, ihr persönliches Erleben und auf die Individuen als Akteure des sozialen Gefügees (anders als Vorschläge wie "Transparenz" oder "Wissensordnung", die Sachkonstrukte in den Vordergrund stellen). Er beschreibt etwas, was wir ihnen anbieten zu schaffen (und nicht, wie "Teilnehmen", von ihnen erwarten). Und als angestrebtes Ergebnis schließt Teilhabe vieles andere ein – Bildung ist z.B. ebenso wie Transparenz eine Voraussetzung dafür. Schließlich ist er einfach, klar und prägnant. Und ich bin dafür, "Stiftung" aus dem Namen herauszulassen. Außer, dass die vergleichbaren Dinger bei den anderen Parteien "Stiftungen" heißen, sehe ich eigentlich überhaupt keinen Grund für eine solche Bezeichnung – und es zu machen, weil alle anderen es schon immer so machen, ist kein typischer Grund für Piraten ;-) Mit einem anderen Begriff würden wir die üblichen Verwirrungen vermeiden und die Partei viel mehr mitnehmen. Außerdem: nennt man das Ding z.B. "Bildungswerk", dann ist der Begriff der Bildung gleich auch noch mit drin. Die Alternativen sind Vorschläge aus der Kritik, "Bildungswerk" sei zu einseitig und würde z.B. den Forschungsaspekt unterschlagen – ich sehe das nicht so, der Name muss nicht allumfassend sein (sondern eher prägnant, finde ich), und forschen kann man durchaus auch unter dem Begriff Bildung. "Wissenswerk" finde ich auch weniger gut (ein zu enger Begriff). Christian Fleißner

"Aaron-Swartz-Stiftung" aus aktuellem Anlass. Ich finde, wir sollten die Stiftung nach Aaron Swartz benennen, der für unsere Grundwerte gekämpft hat und zum Opfer der US-Justitz wurde.

www.aaronsw.com
Wikipedia-logo.pngAaron_Swartz

Mein Namensvorschlag wäre '"Transparenz-Stiftung"', da "Transparenz" vielleicht der zentralste Wert der Piraten ist, aus dem alles andere folgt. Hab dies im Satzungsvorschlag, den ich aus den Satzungen der anderen parteinahen Stiftungen zusammendichtete, erst mal so eingearbeitet. Siehe diesen Satzungsentwurf unter: https://stiftungssatzung.piratenpad.de/2? Heaoli 18.8. 2012

Wie wäre es mit "Störtebeker-Stiftung"? --Niels-Arne Münch 18:13, 10. Apr. 2012 (CEST)

  • Ich bin gegen Störtebeker, weil er eine nahezu legendäre Gestalt ist und keine politische Aussage verkörpert. Im Gegenteil waren real existierende Piraten zu der Zeit (bzw. eigentlich zu jeder Zeit incl. heute, mit Ausnahme der Boucaniers) geldgierige Halsabschneider, so daß m.E. wirklich nicht viel für Störtebeker spricht (immerhin war er kein Sklavenjäger, was ihn schon zu einem angenehmeren Realpiraten macht).
  • Auch dagegen. Wir sind kein nautischer Verein, sondern haben unseren Namen, weil mit dieser Analogie als diskreditierendem Begriff ein Kontrollregime installiert werden sollte; damit erschöpft sich der Bezug schon.

Ich wäre für "Falkvinge-Stiftung". Ohne Falkvinge gäbe es keine Piratenpartei. Qwertzu 00:32, 13. Apr. 2012 (CEST)

Eine Stiftung nach einer lebenden Person zu benennen, wäre Personalkult pur. Falkvinge war sicher der erste, der aus dem Feuer einen Scheit genommen und zur Fackel gemacht hat; aber das Feuer selbst hat er weder angezündet, noch das Holz beigeschleift. Selbst PirateBay ist eine der größten, aber nicht die erste Community gewesen; davor waren Napster, Audiogalaxy und viele, viele andere. Es wäre schlicht falsch, dies auf eine konkrete Person zu reduzieren. (Dann schon eher Janis Ian-Stiftung, die mit Das Internet-Debakel die FUD-Welle der Content-Verleger erstmals prominent durchbrochen hat).

Ich bin der Meinung, ich habe die "Killer-App" für den Namen gefunden: "Edelweißpiraten-Stiftung" Näheres nach #WahlWars an der Saar. :-( --Dingo 17:51, 13. Mär. 2012 (CET)

PIRATEN stehen für Schwarmintelligenz (wozu es allerdings, siehe Milgram-/Abraham-Experiment, auch eine "negative Schwarmintelligenz" gibt) und spontane Aktionen. Dies wird m.E. am besten durch die Edelweißpiraten des NS-Reiches verkörpert, die ohne eine "Hintergrund-Indoktrination" klar gegen mörderische Zustände angekämpft haben. Im Gegenteil: gegenüber den Edelweißpiraten ist die Welt, in der wir uns bewegen, trotz ACTA, SOPA, PIPA, CISPA und LMAA eine Blumenwiese.
Es wäre auch mal ein positives Signal gegen die permanenten Publicity-Stunts von "Piratinnen", "Kegelklub", "JuPis" u.a., die ständig mit ihren Wikipedia-logo.pngNullsummenspielen das Bild der Presse von der sexistischen, rassistischen, politikvergessenen und inkompetenten Piratenpartei zeichnen. (Auch wenn die beiden Piraten-Wahlmänner in der Bundesversammlung ihre Chance, Beate Klarsfeld zu wählen, historisch vergeigt haben.) Daß die Edelweißpiraten, eben weil sie "Politiker aus Notwehr" und anonym waren, bisher nicht die Anerkennung von "Ideologiekonformen" Widerständlern bekamen, ist auch etwas, das man mal korrigieren könnte. --Dingo 15:57, 13. Apr. 2012 (CEST)
@Dingo: Was die Benennung nach lebenden Personen angeht, sind wir uns einig, das wäre schlecht. - Mit "Edelweißpiraten" habe ich das Problem, dass gerade der NS-Bezug meines Erachtens falsche Assoziationen auslöst. Die Stiftung soll allgemeinpolitischer Natur sein, bei dem Namen erwarte ich aber eine Stiftung zur Auseinandersetzung mit dem NS. "Edelweißpiraten" weckt zumindest bei mir politisch zu spezielle Assoziationen.

Deine Kritik an "Störtebeker" kann ich so nicht nachvollziehen: Selbstverständlich ist der "Mythos" gemeint, nicht die historische Person: Würden wird die historische Realität meinen, dürften wird uns auch nicht Piratenpartei nennen. Mit Mördern und Sklavenjägern will ich nämlich nicht assoziiert werden. Auch hier ist offensichtlich eher der mythologische Pirat gemeint, der nun mal für Freiheit und Gerechtigkeit steht. - Eine Art Robin Hood zu See. --Niels-Arne Münch 13:25, 14. Apr. 2012 (CEST)

@Niels: Allein die Tatsache, dass der deutsche Ableger des Nazi-Portals Altermedia, Störtebeker-Netz hieß, er wurde im September letzten Jahres abgestellt, verhindert diesen Namensvorschlag. --Kadir 0:59, 4. Mai 2012 (CEST)

ToRo 19:00, 16. Jun. 2012 (CEST) : "Wassergeusen-Stiftung". Sie gaben sich den Namen von Bettlern, wurden teilweise als Seeräuber verschrien, waren aber Freiheits- und Unabhängikeitskämpfer(vgl. Piratenpartei - Name von Seeräubern). Deren Kaperfahrt wurde auch später von der Regierung und dem Volk groß unterstützt. Laut einem anderen Artikel wurden die geenterten Schiffe samt Mannschaft und Ladung in den Hafen von Dover geschleppt, und nach Zahlung eines Lösegelds wieder in die Freiheit entlassen. Hier handelt es sich scheinbar um die einzigen, politisch korrekten und sauberen Piraten. Ihr Motto: Libertatis Primitiae (deutsch Erstlinge der Freiheit). Wenn die Idee nicht anstößt sollte man wohl in Forschung und Literatur nach geeigneten Namen suchen.

Mein Vorschlag: 'Silvio-Gesell-Stiftung' - Näheres zur Person hier: Silvio Gesell - Die Verwendung des Nachnamens könnte zugleich die möglichen Tätigkeitsbereiche der Stiftung betiteln: Z.B. GESELLschaftsstpendien; GESELLschaftskritik; GESELLschaftshandeln usw. usw.
Steffen Roski 14:46, 17. Aug. 2012 (CET)

Nach Silvio Gesell würde ich die Stiftung auf keinen Fall benennen. Denn erstens steht Gesell in den Ruf ein Antisemit zu sein und zweitens sind seine Wirtschaftstheorien irreführend und fehlerhaft. Ich hätte ja Wau Holland Stiftung vorgeschlagen, nur leider gibt es die schon.--Me-Ti 12:36, 27. Aug. 2012 (CEST)

Nachtrag: 'Noam Chomsky-Stiftung' ist übrigens auch sehr gut gewählt (mit Ausnahme, dass Chomsky noch lebt). Denn erstens werden nach Noam Chomsky Sprachtypen in der theoretischen Informatik eingeteilt und zweitens ist Noam Chomsky seit dem Vietnam-Krieg politisch aktiv, als libertärer Sozialist bzw. als Anarchosyndikalist. Noam Chomsky wird mitunter als der bedeutendste Intellektuelle der Gegenwart bezeichnet. Siehe auch Noam Chomsky. --Me-Ti 13:04, 27. Aug. 2012 (CEST)

Ich schlage Florian-Hufsky-Stiftung vor, nach dem 2009 verstorbenen österreichischen Medienkünstler und politischen Aktivisten Florian Hufsky, Gründer der ersten Piratenpartei außerhalb Schwedens und Organisator der ersten internationalen Konferenz der Piratenparteien. --Johl 16:12, 28. Aug. 2012 (CEST)

"Elinor-Ostrom-Stiftung" - Näheres zur Person hier: [1] Dieser Vorschlag ist vor einiger Zeit von einem Piraten eingebracht worde, dessen Namen ich leider vergessen habe und dessen Vorschlag ich leider nicht mehr wiedergefunden habe. Die im Juni 2012 verstorbene Wirtschaftswissenschaftlerin ELINOR OSTROM als Namenspatronin für unsere Stiftung finde ich eine sehr gute Idee, denn Ostrom hat ein Leben Lang gegen die von der liberalen Wirtschaftspolitik vertretene These, dass die Commons keine ökonomische Chance haben, gekämpft, die angebliche "Tragik der Allmende" theoretisch unf empirisch widerlegt und dafür 2009 vollkommen zu Recht den Nobelpreis erhalten. Die Piratenparteien weltweit verdanken Ostrom viel, denn wir sind mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit in der wirtschaftspolitischen Diskussion um die Commons, die immerhin eines der zentralen Programmpunkte unserer Politik darstellen, durchsetzungsfähiger geworden. Michael Paetau.

"Stiftung Freie Wissensordnung" Der Philosoph Helmut F. Spinner hat einmal die WISSENSORDNUNG als eine der drei Grundordnungen der Gesellschaft bezeichnet (neben der Wirtschaftsordnung und der Rechtsordnung) [vgl. Helmut F. Spinner: Die Wissensordnung. Ein Leitkonzept für die dritte Grundordnung des Informationszeitalters. Opladen 1994: Leske + Budrich]. Der Begriff der "FREIEN Wissensordnung" symbolisiert m. E. genau das Feld der gesellschaftlichen Auseinandersetzung, in der die Piratenparteien weltweit entstanden sind und sich seither in die Auseinandersetzung um die Gestaltung unserer Zukunft einmischen. In dieser Auseinandersetzung geht es letzlich darum, ob sich mit der weiteren Entwicklung eine auf proprietären Prinzipien beruhende und auf die Warenförmigkeit von Wissen, Bildung und Forschung abzielende politische Regulierung vollzieht, die in der Kontinuität traditioneller Modellvorstellungen einer Wissensordnung der Industriegesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts steht, oder ob es einen Umbruch geben wird, in dem sich eine freie gemeinschaftliche Verfügung des gesellschaftlichen Wissens durchsetzen wird. Dies entscheidet auch mit darüber, inwieweit sich emanzipatorische Potenziale auch in anderen Bereichen der Gesellschaft entfalten können (z.B. im Bereich der Geschlechterverhältnisse, der Energie- und Wasserversorgung, den Straßen und Schienennetze, der medizinischen Versorgung u.a.m.). Des Weiteren zielt der Begriff einer "freien Wissensordnung" auf die Frage, ob die personen- und verhaltensbezogenen Daten der Individuen immer mehr dem Zugriff von politischen oder ökonomischen Machtkartellen ausgesetzt werden. Oder aber - das wäre unsere Alternative - ob der Begriff der Demokratie eine neue Bedeutung erhält, indem die Potenziale der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien zum Nutzen erweiterter Mitwirkungsmöglichkeiten des Einzelnen verwendet werden, die anonymen Systeme der Macht transparent und somit der Einwirkungsmöglichkeit der Individuen zugänglich gemacht werden. Der Begriff der "freien Wissensordnung" ist ein abstrakter Begriff, der gerade deshalb dafür taugt, die Vielfalt unserer Poltikfelder in sich aufzunehmen. M.E. ist es DER theoretische Schlüsselbegriff für die gesamte Poltik der Piratenpartei und deshalb auch als Namensgeber für unsere neue Stiftung prädestiniert. Ich habe mal versucht, dieses theoretische Grundgerüst, in einem Aufsatz zusammenzufassen, der im letzten Jahr in der Zeitschrift "Das Argument" erschienen ist. Falls ihn jemand lesen möchte, hier ist er verfügbar: [2] Michael Paetau.

"Guybrush-Threepwood-Stiftung" - DER Pirat schlechthin. Mit Witz und Charm besiegte Guybrush das personifizierte Böse LeChuck und ist gleichzeitig ein Antiheld. Eine ganze Generation von Spielefreaks wurde durch ihn geprägt. - NX 16:50, 11. Sep. 2012 (CEST)

Ich schlage "Likedeeler-Stiftung" vor. Wikipedia sagt dazu: Ab 1398 ist auch die Bezeichnung Likedeeler (niederdeutsch für „Gleichteiler“, was sich auf die Aufteilung der erbeuteten Prisen bezieht) überliefert, hier wird der Fokus auf die soziale Organisation der Bruderschaft gerichtet, die sich erheblich von der streng hierarchisch strukturierten mittelalterlichen Gesellschaft mit ihrem ständischen Lehnswesen unterschied und neben der Autorität der Hauptleute auch Mannschaftsräte ins Leben rief. Somit war dem gemeinen Seemann ein gewisses Maß an Mitspracherecht gewährleistet, das der feudalen Gesellschaft fehlte. Michael Böhm.

Mein Vorschlag lautet: {{Schriftfarbe Hintergrund|"Piratinnen-Stiftung", denn in der Geschichte der Menschheit haben Piratinnen auf einfallsreiche Weise Neues gewagt und dies meines Wissens auch vielfach professionell zum Erfolg gebracht. Das könnte für viele interessante Leute ein Ansporn sein, ebensolche Projektanträge an die PP zu stellen. --Vivace 18:34, 16. Okt. 2012 (CEST)

Gibst du dafür mal ein bis drei Beispiele ??!!Piratjoe

"Stephane Hessel - Stiftung e.V."

DAS ist ein Mensch von dem wir uns alle eine Scheibe abschneiden können und sollten: Stéphane Frédéric Hessel war ein französischer Résistance-Kämpfer, Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald, Diplomat, Lyriker, Essayist und politischer Aktivist.

Geboren: 20. Oktober 1917, Berlin Gestorben: 26. Februar 2013 Piratjoe



Zwei Vorschläge zum Stiftungsnamen:

"Stiftung Digitale Zivilisation"

"Stiftung Freie Internetzivilisation"


Begründung:

Die Piraten sind ohne das Internet undenkbar. Wäre das Internet nicht erfunden worden, gäbe es keine Piraten. Ein Stiftungsname sollte das einfangen, was die Piraten einmalig macht. Die Piraten stehen nicht nur für Bürgerrechte und Demokratie, sondern auch für etwas völlig Neues, sie lassen sich daher nicht zurückführen auf bestimmte Traditionen, selbst wenn es einige Anknüpfungspunkte gibt. Deshalb sind Personennamen auch ungeeignet.


Warum Zivilisation?

Die Piraten stehen für eine neue Kultur, die im Netz geboren wurde und nur dort entstehen konnte. Im und mit dem Internet kann man Dinge tun, die vorher unmöglich waren - und genau das tun die Piraten.

Zivilisation umfasst die Gesamtheit der Lebensbedingungen, die von Wissenschaft, Technik und Kultur geschaffen wurde, einschließlich bestimmter Werte und Ideale.

Für die Piraten ist das Internet mehr als nur eine neue Technologie, weil es die Lebensbedingungen aller Menschen auf dem Planeten erheblich erweitert und bereichert und völlig neuartige Handlungsmöglichkeiten schafft. Das Internet ist insofern so etwas wie die Erfindung des Buchdrucks im Quadrat. So wie der Buchdruck das Ende des Mittelalters einläutete (neben vielen anderen Ereignissen) so beginnt mit dem Internet ein neues Zeitalter, weil nun ein Informationsfluss, Kommunikation und Aktionen global in Echtzeit zwischen Millionen Menschen möglich sind (Beispiel Twitter). Dieser Aspekt dringt in alle Lebensbereiche der Zivilisation vor und verändert sie.

Das Wort Zivilisation kommt vom lateinischen civis = der Bürger, im Sinne des Staatsbürgers, der Rechte hat und sie auch wahrnimmt, hier wäre auch der Bezug zu den (Digitalen)Bürgerrechten gegeben.

Zivilisation bezeichnet in der Geschichte große Entwicklungsstufen, bzw prägende Einflüsse eines Zeitalters. Das Internet durchdringt die gesamte Zivilisation und transformiert sie fundamental.

PantaRey