Druckerzeugnis

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Wie erzeuge ich Druckdateien die funktionieren

Es gibt verschiedene Möglickkeiten, der ideale Weg ist seinen Flyer in Scribus zu definieren und dort Text und Bilder sowie Ränder und "Schutzbereiche" für den Falz zu setzen. Auch mehrseitige Broschüren sind hier kein Problem. Effekt-Grafiken kann man in inkscape erstellen und dann importieren (zb. Text an Pfaden ausgerichtet oder andere grafische Elemente.

Grundlagen

Vorab ein paar Grundlagen die man im Hinterkopf haben sollte.

Vektoren vs. Pixel

  • Vektorgrafiken beschreiben jede Linie Schrift Kurven oder Fläche mit Koordinaten. Jedes Objekt hat eine ID und wird dann zb. als Linie von x5 y3 nach x8 y5 Farbe #ffffff link ... beschrieben. Daher eignet sich SVG wunderbar im online bereich da es sich um eine beschreibende Definition handelt und sich einzelne Objekte per script verändern (farbe) oder mit links versehen lassen. Zudem kann man ohne Verlust die Größe beliebig verändern. Zudem ist ihre minimale Größe unschlagbar sie bieten die beste Qualität allerdings für photos ungeeignet.
  • Pixelbilder (alle Photos) werden hingegen in ein Raster von Rechtecken – die Pixel – aufgeteilt. Jedes Pixel erhält einen Farbwert. Damit ist der Informationsgehalt fest vorgegeben und die Druck Größe kann nur durch eine Änderung der Auflösung DPI (dots per inch) erreicht werden. Zudem ist ein Pixelbild nur noch eingeschränkt veränderbar da es keine getrennten Objekte gibt.

Farben

Farbe = Farbton (z.B rötlich, bläulich oder grünlich) + Sättigung (blass vs. kräftig) + Helligkeit (hell vs. dunkel)

Farb-/Bildmodus, Farbtiefe, Farbkanäle, Transparenz

Es gibt verschiedene Bildmodi (viel mehr als hier aufgelistet), die vorgeben ob und wie viele unterschiedliche Farben zur Verfügung stehen. Der Begriff Farbtiefe beschreibt, wie viele Abstufungen des Farbtons und/oder der Farbintensität (Sättigung) und/oder der Helligkeit in einem Bild möglich sind. Die Farbtiefe wird meist in Bit angegeben, da die Anzahl der Bits zugleich die mögliche Anzahl maximaler Farben festlegt. Von Farbtiefe spricht man bei digitalen Bildern praktisch immer, auch wenn es sich technisch um ein Graustufen-Bild handelt.

Bitmap/Monochrome (farblos)
Wird auch „Schwarz/Weiß-Modus“ genannt (nicht zu verwechseln mit dem Graustufen-Modus), was nicht wirklich richtig ist. In einem Bitmap-Bild sind gar keine Farben angegeben, sondern lediglich ob ein Bildpunkt (Pixel) dargestellt wird oder nicht, es kommt daher mit einem Kanal (ohne Alpha-Kanal) und einem Bit zum Speichern aus. Dieses vermeintliche Schwarz/Weiß-Bild lässt sich beliebig einfärben (z.B. rot), wie ein Stempel mit mehreren unterschiedlichen Stempelfarben, d.h. dass überall wo im Bild ein Bildpunkt dargestellt wird später im Druck ein farbiger (roter) Druckpunkt erscheint. Jeder Drucker, auch ein Fax-Gerät arbeitet nach diesem Prinzip, da sie immer nur „drucke Farbpunkt: ja“ oder „drucke Farbpunkt: nein“ aufs Papier bringen können, egal ob die Tinte bzw. der Toner Magenta, Cyan oder Schwarz ist.
Heutzutage sollte man diesen Bildmodus bei der digitalen Druckproduktion meiden und statt dessen sein Bitmap-Bild als Graustufen-Bild speichern, mit dem man ebenso verfahren kann.
Durch das neu rastern als Bitmap lassen sich Rastereffekte generieren. Solche Grafiken sollten ebenfalls besser in Graustufen umgewandelt werden, vor der weiteren Verwendung.
Nicht zu verwechseln mit „Windows Bitmap“!
  • Wikipedia-logo.pngTIFF          1. Zeile: hierbei empfohlene Druck-relevante kompatible Bild-Dateiformate
  • Wikipedia-logo.pngPSD, Wikipedia-logo.pngPDF (PDF/X-1)2. Zeile: weitere Druck-relevante, kompatible Bild-Dateiformate
  • Wikipedia-logo.pngEPS           3. Zeile: nicht empfohlene Druck-relevante kompatible Bild-Dateiformate
Graustufen (farblos) 
Graustufen-Bilder haben immer nur einen Kanal (ohne Alpha-Kanal). So genannte Schwarz/Weiß-Fotos sind Graustufen-Bilder. Auch hier werden keine Farbwerte gespeichert sondern lediglich Helligkeitswerte zwischen „gar keine Helligkeit“ und „volle Helligkeit“. Wie viele Abstufungen dazwischen (daher der Name Graustufen) liegen können, bestimmt die Farbtiefe, die Anzahl der Bits. Graustufen-Bilder können mit 2 Bit (4 Graustufen) aufwärts gespeichert werden.
Üblicherweise nutzen wir PIRATEN für unsere Zwecke Graustufen-Bilder mit 8 Bit also können wir 256 unterschiedliche Abstufungen (Graustufen) speichern (0–255).
Ein Graustufen-Bild kann, wie ein Bitmap, in einem Layoutprogramm beliebig eingefärbt werden, so dass nicht graue sondern farbige Abstufungen gedruckt werden. Dies kann man beispielsweise für Effekte anwenden.
Wenn ein Graustufen-Bild gedruckt wird, wird es neu gerastert und als Bitmap ausgegeben (Druckpunkt:ja/Druckpunkt:nein, s.o.), das geschied auch mit jedem einzelnen (Farb)Kanal von farbigen Bildern.
Die Auflösung sollte doppelt so hoch sein wie bei Farbbildern weil sie dann schärfer sind, also z.B. 600 ppi statt 300 ppi für Graustufen-Fotos.
RGB (farbig) 
RGB steht für die Grundfarben Red (Rot), Green (Grün), Blue (Blau) und ist der Standardmodus eines digitalen, farbigen Anzeigegerätes. Ein RGB-Bild ist ein aus drei gefärbten (Rot, Grün, Blau) Graustufen-Bildern (=Kanäle/Farbkanäle; ohne Alpha-Kanäle) zusammengesetztes Bild bei dem z.B. Gelb dadurch dargestellt wird, dass sowohl der Rot-Kanal als auch der Grün-Kanal voll leuchten, der Blau-Kanal aber gar nicht. Bei RGB werden Farben additiv gemischt (Licht wird hinzugegeben), d.h. die Ausgangslage ist Schwarz/Dunkel und je mehr Farbe aufgewandt wird um so heller wird das Ergebnis (vgl. Dimmer einer Deckenlampe; rote Glühbirne plus grüne Glühbirne gibt helleres Gelb).
Bilder im RGB-Modus können – weil sie additiv gemischt werden - nicht gedruckt werden und müssen daher vorher umgewandelt/konvertiert werden – in CMYK. Moderne Druckereien (insbes. die sog. Online-Druckereien) machen das automatisch, oft ist es aber noch erforderlich die Druckdaten bereits konvertiert zu übermitteln. Das ist im Zweifel zu bevorzugen, besonders um unerwünschte Farbergebnisse durch falsche Farbprofile zu vermeiden. Ein RGB-Farbumfang ist nicht Deckungsgleich mit einem CMYK-Farbumfang. Es können nicht alle RGB-Farben gedruckt werden, sondern manchmal lediglich deren ähnlichste CMYK-„Vertreter“ (wofür man zwingend richtige Farbprofile benötigt), aber das fällt meist nur im direkten Vergleich auf.
CMYK (farbig) 
Hier werden vier Graustufen-Kanäle (ohne Alpha-Kanal) zu einem Farbbild zusammengesetzt. CMYK steht für die elementaren Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz – man spricht auch vom Vier-Farb-Druck oder 4C – . Schwarz wird auch oft als Key bezeichnet, nicht nur, weil der Buchstabe im Englischen so heißt, sondern vielmehr weil das Schwarz eine Schlüsselfunktion hat, weswegen man das Schwarz früher auch schlicht mit „Kontrast“, so sogar „Kalk“ bezeichnete. Aus den mittels eines Druckrasters gemischten Grundfarben Cyan, Yellow, Magenta und Schwarz werden für das sehende Auge die Farben der Natur nachgebildet, wobei natürlich nicht annähernd das Spektrum der Natur erreicht wird. CMYK, also der Vier-Farben-Druck, ist heutzutage das Standard-Farbdruckverfahren und daher das billigste; oftmals werden sogar Schwarz/Weiß-Druckaufträge in 4C-Druckmaschinen produziert, weil dadurch bei entsprechender Spezialisierung die Gesamtkosten geringer sein können. Bei CMYK werden Farben substraktiv gemischt (Licht wird abgezogen), d.h. die Ausgangslage ist Weiß/Hell und je mehr Farbe aufgebracht wird, desto dunkler das Ergebnis (vgl. Tusche-Farbkasten, Blau und Gelb wird dunkleres Grün).
Wenn z.B. in Angeboten etwas von »4/4« bzw. »4/1« zu lesen ist, so bedeutet das, dass beide Seiten vierfarbig bzw. eine Seite vierfarbig und die andere Seite einfarbig (Schwarz) bedruckt wird.
Zu beachten ist, dass bei Standkonfiguration das Monitor-Schwarz mit dem RGB-Wert 0,0,0 im Druck nicht zu „reinem“ Schwarz wird, es sei denn, man nutzt speziell dafür eingerichtete Farbprofile!
Alpha-Kanal 
Ein Alpha-Kanal ist kein Bildmodus an sich. Ein Alpha-Kanal ist ein in ein beliebiges Bitmap-, Graustufen- oder Farbbild zusätzlich eingebettetes Bitmap- oder Graustufen-Bild (=Kanal) das dazu dient, Teile des eigentlichen Bildes nicht erscheinen zu lassen. Zwar kann der Alpha-Kanal mit mehr als einem Bit gespeichert werden, in der Praxis werden aber von entsprechenden Programmen solche Kanäle aber als 1-Bit-Kanal interpretiert und lediglich dort, wo im Alpha-Kanal eine Deckkraft von 100 % gespeichert ist, wird der Bildinhalt dargestellt und bei Werten unter 100 % eben nicht. Ein Bild kann mehrere Alpha-Kanäle beinhalten, nutzen um Teile eines Bildes durchsichtig zu machen kann man aber immer nur einen Alpha-Kanal.
Heutzutage sollte man den klassischen Alpha-Kanal bei der digitalen Druckproduktion meiden und statt dessen „echte Transparenz“ verwenden.
„Echte Transparenz“ 
Bei Bildern mit „echter Transparenz“ wurde dem eigentlichen Bild ein zusätzliches Graustufen-Bild (=Kanal) mit mindestens 8 Bit beigefügt, das entsprechend der Grauabstufung die Bildinhalte teiltransparent (zw. 0 % und 100 %) darstellt. Bilder, die darunter liegen, scheinen durch das darüber liegende Bild durch. Technisch ist das zwar auch ein Alpha-Kanal, aber er wird anders behandelt als sein klassischer Vorgänger und in Programmen anders gehandhabt.
Solche „echten Transparenzen“ gehen verloren, wenn man ein grafisches Werk als (E)PS ausgibt, daher ist PDF/X-4 zu verwenden, will man diese beibehalten.

Farbräume, Farbumfang, & Farbprofile

Die Farben die sich mit RGB erzeugen lassen, sind nicht die selben, die CMYK ermöglicht. Darüber hinaus gibt es jeweils für die verschiedene Bildmodi (Grau, RGB, CMYK, etc.) verschiedenste Farbprofile, die u.a. den Farbumfang beschreiben. Der Farbumfang (auch Wikipedia-logo.pngGamut) beschreibt wie viele und welche Farben ein Ausgabegeräte innerhalb eines Farbraums eines standardisierten Farbmodells ausgeben kann.

Farbprofile sorgen dafür, dass die möglichst ähnlichste Farbe ausgegeben wird, wenn die exakt gewünschte Farbe nicht ausgegeben kann.

Wichtig ist, zu verstehen, dass wenn wir von Farben bei Pixeln sprechen, eigentlich Werte innerhalb einer vorgegeben Skala beschreiben. Wenn wir z.B. den RGB-Wert 255,0,0 angeben, dann sagt das lediglich aus, dass das Ausgabegerät beim roten Kanal voll leuchten soll (255 von 255) und bei beim grünen und blauen gar nicht (0 von 255). Das sagt aber nichts darüber aus wie hell dieser rote Kanal (oder die anderen) überhaupt leuchten kann.

Ein theoretisches Beispiel: Wir haben zwei Glühbirnen, eine 100 Watt und eine nur 50 Watt. Wir wollen, dass beide gleiches Licht erzeugen. Würden wir beide Glühbirnen voll aufdrehen (beide haben den Wert 100%) würde eine viel heller strahlen.

Da wir im Druck möglichst identische Ergebnisse erreichen wollen, nutzen wir Farbprofile um so etwas auszugleichen.

Wir tun jetzt mal so, als hätten Glühbirnen „Leuchtprofile“ (als Metapher für Farbprofile). In unserem Beispiel weisen wir beiden Birnen das Leuchtprofil der 50-Watt-Birne zu. Dadurch ist auch die 100-Watt-Birne zwar eingestellt auf 100% aber sie „weiß“ dass sie ihren „Leuchtumfang“ reduzieren muss auf den „Leuchtumfang“ der 50-Watt-Birne, leuchtet also so hell wie die 50-Watt-Birne bei 100% leuchtet.

So ungefähr funktionieren Farbprofile.

Sonderfarben/Schmuckfarben

Zudem gibt es im Druck sogenannte Schmuckfarben oder Sonderfarben (zb. Gold oder Neon) die als extra Farbe über einen eigenen Kanal aufgedruckt werden. Dies erfordert zu dem 4-Farben Digitaldruck (CMYK) einen zusätzlichen Arbeitschritt und ist daher teurer, ergibt aber die höchste Qualität da keine Mischung (Farbpunkte) nötig sind und so eine homogene Fläche erzeugt wird. So lässt sich zb. jede Farbe drucken die im RAL oder Pantone Farbfächer enthalten ist. Um die Kosten gering zu halten können aber viele Farben annäherungsweise als CMYK Mischung erzeugt werden. Für Plakate und Flyer ist dies meist unwichtig, bekommt aber im Siebdruck für zb. 1 oder 2 farbige Aufkleber oder T-Shirt Druck Relevanz.

Komprimierung

Da Pixelbilder in hoher Auflösung sehr viel Platz brauchen, gibt es Komprimierungen.

  • Verlustfreie Kompression schreibt zB für Zehn aufeinanderfolgende Weise Pixel einfach 10×weis. Formate sind TIFF,PNG oder BMP
  • Verlustbehaftete Kompression speichert eine Näherung zb wird aus weis und leichtgrau einfach weis, dadurch leidet die Qualität (Artefakt bildung) jedoch können die Dateien sehr klein werden (nicht so klein wie vektor formate) Formate sind zb JPG

Auflösung

Die Auflösung gibt es nur bei Pixelbilder, sie gibt an wieviele Punkte auf eine bestimmte Strecke zu drucken sind. Jede Vektorgrafik läst sich für den entsprechenden Zweck auf eine Auflösung rastern. Über die Anzahl Pixel pro Inch (dpi) skaliert man Pixelbilder, zu geringe Auflösung bzw. zu naher Betrachtungsabstand läst die Punkte erkennen. Somit nimmt man bei großem Abstand eine geringere Auflösung (Plakate)– 100 und weniger, und bei naher Betrachtung (Flyer) hohe Werte – 300 und mehr Bildschirme also für Onlinemedien haben idr 72dpi (smartphones inzwischen mehr) wobei damit ein Pixel die gewünschte Farbe darstellt (also RGB beinhaltet) daher besteht ein Unterschied zum Druck weil man hier jede Farbe einzeln Druckt somit eine ¼ stattfindet.

via inkscape extension (nur linux)

auch eher eine Notlösung. "Export to PDF in CMYK"

SVGs aus Inkscape

  • Exportiere 300/356 dpi nach PNG
  • Starte Scribus
  • Dokumenteigenschaften / Größe einstellen
  • Image Frame einfügen (formatfüllend!), dort Bild laden
  • Weiter bei Scribus...

Scribus verwenden!

Scribus installieren

Inkscape ist gut um Grafiken zu erstellen aber ist nicht für Druck Layouts, hier eignet sich Scribus als echtes DTP programm grade was das richtige setzen von Texten angeht erziehlt man hier bessere Ergebnisse.

SVG Scalable Vector Graphics Dateien enthalten kein CMYK Farbprofil und sind daher nicht für den Druck gedacht. Sie können aber in Scribus importiert werden. Dies lässt sich allerdings noch mit bestimmten Einstellungen optimieren.

Ghostscript

Damit Scribus postscript fähig wird ist ein interpreter notwendig, hier wird Ghostscript verwendet und muss daher separat installiert werden.

Scribus einrichten

Scribus für das erstellen von Druckdaten PDF/X-3:2002 ( für z.B. Flyeralarm) vorbereiten.

1. Das von Flyeralarm erwünschte Farbprofil (ISO Coated v2 300% (ECI)) von www.eci.org -> Downloads -> ECI_Offset_2009 laden. Die *.icc Dateien aus dem Archiv (ECI_Offset_2009.zip) in den Farbprofilordner kopieren.

  • bei Ubuntu und Linux Mint ist das „/usr/share/color/icc“.
  • bei Windows ist das "c:\windows\system32\spool\driver\color" – alternativ rechtsklick auf die icc und 'profil installieren' (Windows 8: Systemsteuerung/Farbverwaltung/Alle Profile/Hinzufügen)

2. Scribus starten und bei der Vorlagenauswahl auf Abbrechen drücken. Nun müssen wir noch einige Einstellungen vornehmen. Unter Datei -> Allgemeine Einstellungen -> Farbmanagement das Farbmanagement aktivieren und bei CMYK-Bildern und Drucker ,,ISO Coated v2 300% (ECI)“ auswählen.

3. Unter Druckvorstufe die Druckvorstufenüberpfüfung auf PDF/X3 einstellen. Und die Minimale Auflösung für bilder auf 300dpi einstellen ( in einigen Fällen kann es nötig sein, diese Auflösung zu unterschreiten, man bekommt so aber das beste Druckergebnis, man sollte also immer sehn das man die Daten in >300dpi vorliegen hat.)

Unsinnigerweise gibt Scribus nur PDF/x-3 an, eigentlich ist es aber laut Scribus Dokumentation PDF/X-3:2002

4. unter PDF-Export die Kompatibilität auf PDF/X-3 einstellen und beim nun nicht mehr ausgegrauten Reiter PDF/X3 prüfen ob ISO Coated v2 300% (ECI) übernommen wurde. Es kann sein das diese Einstellung nicht möglich ist, solange kein Dokument geöffnet wurde.

Grafiken in Scribus

Ich habe festgestellt, dass die eingebetteten Grafiken ein falsches Farbprofil zugewiesen bekommen (Scribus 1.4.0). Die voreingestellten Werte aus dem Color Management werden nicht übernommen, ebenfalls nicht für Pre-Press bei X-3 Ausgabe. Also auch hier Achtung! Lösung: Grafik auswählen, F2, dann Color. Dort das richtige (meist sRGB) auswählen.

Druckdatei Grundlagen

DateiFormat: PDF, TIFF, (JPG- nur verlustfrei komprimiert) (auch PS EPS ist möglich wird aber nicht immer angenommen)
Farbprofil: CMYK
Auflösung:mind. 300dpi (356dpi sagt flyeralarm) Pixelbild keine Vectorgrafik
Farbdeckung: max. 300% (die Summe der Einzelfarben (4) liegt bei max 400%)

Es ist auch darauf zu achten das Schwarz also 100% K (key color - schwarz) benutzt wird. hat man Schwarz als CMYK 100/100/100/0 erhält man ein schmutziges dunkelbraun.

PDF

PDF (wie auch EPS) ist ein Container, darin kann also eine Vektor oder Pixelbild sein, oder eine Mischung. Daher funktioniert nicht jedes PDF für jeden Druck.

Wann brauche ich was?

Was Auflösung Herrstellung Anreichung
Flyer min. 300dpi (356dpi) Digitaler 4Farb Druck Raster
Plakate DINA2-A0 150dpi-72dpi Digitaler 4Farb Druck Raster
Plakatwand 32dpi Digitaler 4Farb Druck Raster
Aufkleber min. 300dpi Digitaler 4Farb Druck bei <1000 Raster
Aufkleber × 1 od 2 Farb Siebdruck bei >10000 Vektor
Folien Schilder × Folien Cutplotter Vektor
Stoffdruck × Folien Cutplotter Vektor
Stickerei × CNC Nähmaschine Vektor
Gravur × Laser od Fräser Vektor

Letztlich kommt es immer auf das Herrstellungsverfahren an. So gibt es auch t-shirts die mit einer bedruckten Transferfolie gemacht werden, diese würde wieder ein Pixelbild benötigen. Tassen u. Gläser können im Digitaldruck (cmyk raster) Verfahren bedruckt werden. Oder im Siebdruck/Stempeldruck bzw mit Laser oder Sandstrahl graviert werden, hierfür ist wieder ein Vektorformat nötig – am besten die Anforderung vom Herrsteller beachten.

Pixelbild Umwandlung

Eine Umwandlung ist eine Notlösung und sollte nur angewendet werden wenn man nur die Pixelbild als source hat. RGB kann zb mit Photoshop oder Gimp etc. in CMYK umgewandelt werden und als PDF, TIFF, JPG abgespeichert werden (Vorsicht Farbveränderung).

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