Benutzerseite   Diskussion   Quelltext anzeigen   Versionen/Autoren   

Benutzer:Protter

Aus Piratenwiki

Wechseln zu: Navigation, Suche


Kurzprofil
Persönlich
Nick: Protter
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Landesverband: Hessen
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
IRC: protter
Jabber: protter [ät]jabber[punkt]piratenpartei[punkt]de
 

Inhaltsverzeichnis

Auszeichnungen

Fleissigesbienchenmitstern.png

Verliehen von Christoph Hampe für den unendlich großen Einsatz an allen Ecken und Enden im KV Offenbach. Weiter so!

Kandidatur für den Kreisvorstand

Ob ich tatsächlich für den Kreisvorstand kandidiere, entscheide ich zum Kreisparteitag. Derzeit zweifle ich an der Sinnhaftigkeit meiner Kandidatur.

Wie erlebe ich unseren Kreisverband?

Ich bin seit Oktober 2009 im Kreisverband und habe den Kreisverband und seine aktive Basis schätzen gelernt. Schon im Herbst 2009 haben wir uns die Kommunalwahl im März 2011 als Ziel gesetzt, Mandate in der Kommunalpolitik zu erringen, um den Bürgern im Lande "von unten" bekannt zu werden. Obwohl ich damals eigentlich "ein wenig unterstützen" wollte, bin ich zeitweise zu einem wichtigen Helfer im Kreisverband geworden. Bei diversen Pressemitteilungen und Publikationen unseres Kreisverbands bin ich als Co-Autor und Lektor im Hintergrund aktiv gewesen. Ich habe mich in die Untiefen von Drupal, dem Content Management System auf unserer KV-Website, begeben, um dort im Auftrag des KV Termine, Publikationen, Artikel und Inhalte zu veröffentlichen. Unseren ersten Schwerpunkten in kommunaler Arbeit betraf die Stadt Rodgau, woher ein sehr großer Teil unseres Kreisverbands herkommt. Im Hintergrund mahnte ich immer wieder, den Blick auf den Kreis nicht zu verlieren. Um dies zu betonen, versuchte ich auch, Kontakte zu Bürgerinitiativen in Langen und Egelsbach aufzunehmen, was jedoch leider nicht so verlief, wie ich es mir erhofft hatte. Doch unserem Ziel, in den Kreistag einzuziehen, sollte das keinen Rückschritt bedeuten. Ich beteiligte mich an vielen Infoständen und Aktionen zu diversen lokalen, aber auch bundespolitischen Themen. Als regelmäßiger Teilnehmer an den Stammtischen stehe ich auch im regelmäßigen und notwendigen persönlichen Kontakt zu den anderen aktiven Mitgliedern im Kreisverband.

Im Frühherbst 2010 begann eine stressige Zeit. Es begann die Zeit des Kommunalwahlkampfs. Im gleichen Zuge hatten wir uns für die Ausrichtung des hessischen Landesparteitags 2010 in Seligenstadt-Froschhausen beworben. Dies bedeutete auch Vorbereitung und Ausführung. Wir mussten gleichzeitig ein Kommunalwahlprogramm entwerfen und ausformulieren und eine Kandidatenliste aufstellen. Das verlangte von mir Eigenantrieb und Ergeiz. Mit diesem Ergeiz trieb ich unseren Kreisverband auch an, unsere AUfgaben fristgerecht zu erledigen. Dann kam die Zeit des Straßenwahlkampfs. Wir hatten die Aufgabe, Unterstützerunterschriften zu sammeln, um überhaupt für die Kommunalwahl als Liste für den Kreistag zugelassen zu werden. Da unser Kreistag im Vergleich zu anderen hessischen Kreisen und kreisfreien Städten mit zu den größten Kommunalparlamenten gehört, hatten wir auch eine für uns riesige Zahl an Unterschriften zu sammeln. Da hieß es, Beruf, Privatleben und Piratenleben unter einen Hut zu kriegen. Doch mit den anderen Piraten zusammen klappte es prima. Nach der Zulassung zur Kommunalwahl schloss sich der eigentliche Straßenwahlkampf an. Es hieß Flyer, Flyer und nochmals Flyer an die Bürger auf diversen Infoständen zu verteilen. Ebenso übernahm ich die Aufgabe, in Langen die Wahlplakate aufzuhängen und auszutauschen.

Was am Ende herauskam, brauch ich hier ja nicht weiter beschreiben. Es war für uns ein riesiger Erfolg, dass wir als Kreisverband unser Ziel, in Fraktionsstärke in den Kreistag einzuziehen, zu 100% erreicht haben. Wir waren unter den hessischen Landpiraten sogar der erfolgreichste Kreisverband. Nun konnten wir uns endlich an die eigentliche politische Arbeit auf Kommunalebene begeben. Doch wir ahnten nicht, welche ein Berg an Arbeit da auf uns zukam.

Hierbei versuchte ich mich, in unseren Themen, die wir in die Kreistagssitzungen einbringen wollten, möglichst viel einzubringen. So mancher Antrag und so manche Pressemitteilungen unserer Fraktion trug deutlich meine Handschrift. Die Anträge der anderen Fraktionen wurden von mir ebenso gesichtet und bewertet, um unseren beiden Abgeordneten bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen und Rückhalt zu bieten.

Ich möchte mich hier aber auch nicht als Musterknabe aufspielen. Es gibt auch Themen im Kreistag, die mir überhaupt nicht liegen. Dazu gehört der Kreishaushalt. Hierbei habe ich mich bewußt herausgehalten, da ich mich hier nicht wesentlich einbringen konnte. Ich sah es auch erforderlich, dass sich auch andere Piraten intensiver am Thema beteiligen. In allen Dingen kann ich mich auch nicht beteiligen, wenn ich davon keine Ahnung habe. Hierbei gilt ein riesiges Dankeschön an Herbert, der sich zu Hause rangesetzt hat, den Kreishaushalt für 2012 auseinanderzuklamüsern und aufzubereiten.

Warum Kreisvorstand?

Ich sehe den Kreisvorstand bei uns in erster Linie als Verwaltungsebene des Kreisverbands. Dies ist keine theoretische Betrachtung, sondern eine praktische Erfahrung aus meiner Beobachtung heraus. Die reinen Beschlüsse des Kreisvorstands bestanden im wesentlichen aus formalen Beschlüssen zu Mitgliederfragen, Beauftragungen und Finanzfragen. Die inhaltlichen Themen wurden immer transparent mit der Basis zusammen entschieden und bearbeitet, ohne dass es dabei oft formaler Beschlüsse bedurfte.

Durch die Arbeit von 2 bisherigen Vorstandsmitgliedern in der Kreistagsfraktion und Wechseln eines Vorstandsmitglieds in den Landesvorstand, hat sich der Vorstand verkleinert. Ebenso haben unsere Abgeordneten den Wunsch geäußert, von den Vorstandsaufgaben mittelfristig entlastet zu werden.

Ebenso hatten wir vor einigen Monaten noch die Situation, dass mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder aus nur 1 Ort im Kreis kamen. Diese Situation ist in meinen Augen auf Dauer keine optimale Lösung.

Daher habe ich mich dazu durchgerungen, nicht nur die Fraktion inhaltlich zu unterstützen, sondern auch den Vorstand selbst direkt unterstützen zu wollen. Ob ich dies als stellvertretender Vorsitzender oder als Beisitzer tue, macht in unserem Kreisvorstand bisher keinen Unterschied aus. Aus meinem Ergeiz, in einem aktiven und lebendigen Kreisverband, denke ich, dass ich mein Vorhaben, die Kreispiraten zu aktivieren auch als stellv. Vorsitzender umsetzen kann. Dabei bleibt auch ein Augenmerk darauf, stets eine Diskussion um die Sache, niemals um Personen zu führen. Unser Kreisverband Offenbach-Land ist der wesentliche Grund, warum ich bei der Piratenpartei noch nicht aufgegeben habe.

Sonstiges zur meiner Person

Ich muss mich auf Personen verlassen können. Das ist für mich ein lebensnotwendiger Grundsatz. Das bedeutet, dass Personen, die eine Aufgabe freiwillig übernehmen, sie auch zuverlässig ausführen müssen oder rechtzeitig informieren müssen, wenn sie die Aufgabe nicht erfüllen können, um eine Lösung herbeizuschaffen. Anderenfalls muss man mit Kritik durch meine Person rechnen. Ausreden akzeptiere ich dabei nicht. Dasselbe gilt natürlich auch für mich selbst. Wenn ich Verantwortung für eine Aufgabe übernehme, muss ich mir sicher sein, dass ich diese Aufgabe auch zuverlässig ausführen kann. Anderenfalls suche ich mir Unterstützung oder lehne ich die Aufgabe ab. Diesen Grundsatz wende ich in meinem täglichen Leben, in der Firma, aber auch bei den Piraten an.

Persönliche Werkzeuge
Werkzeuge