Benutzer:Markus Kompa
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Rechtsanwalt
Ich bin Rechtsanwalt in Münster mit Schwerpunkt Medienrecht. Meine Ausbildung habe ich am Institut für Informations-, Medien- und Telekommunikationsrecht, Münster, diverse Spezialausbildungen im Medienrecht und gewerblichen Rechtsschutz absolviert, dort auch einen Teil meines Referendariats abgeleistet und praktiziere seit acht Jahren.
Zu meinen Mandanten gehören insbesondere politische Blogger, die Industrie und Staat auf die Füße treten, Whistleblower sowie professionelle Journalisten.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Kanzlei liegt bei der Vertretung von Künstlern aus dem Unterhaltungsbereich.
Autor
Seit ein paar Jahren veröffentliche ich auf Telepolis.de Beiträge zu den Themen "Geheimdienste" und "Äußerungsrecht".
Eine Auswahl meiner sonstigen Veröffentlichungen findet man hier.
Mein eigenwilliges Blog zum Medienrecht hat sich inzwischen bei den juristischen Blogs etabliert.
Gemeinsam mit Kollegen habe ich das Handelsvertreter-Blog.de, das aus erster Hand die Untiefen der Finanzstrukturvertriebe beleuchtet. In diesem Bereich hatte ich erstmals mit Whistleblowern zu tun.
Für Telepolis habe ich diese launige Rechtsgeschichte des Internets geschrieben: Teil 1: Das unentdeckte Land (1996 -1998) Teil 2: Das Urheberrechts-Imperium schlägt zurück (1999-2001) Teil 3: Schluss mit lustig! (2002 bis 2004) Teil 4: Gefährliche Einrichtungen (2005 bis 2007) Teil 5: Das Netz ergreift Partei (2008 bis 2010)
Positionen
Das Niveau des Schutzes der Grundrechte, wie ich es während meines Studiums kennengelernt habe, muss erhalten bzw. wiederhergestellt werden.
Ich halte einen Überwachungsstaat für entbehrlich und beobachte Geheimdienste gleichermaßen mit Faszination und Abscheu.
Da mir kein überzeugender Grund für Kriege, jedoch allerhand Kriegslügen bekannt sind, lehne ich Auslandseinsätze der Bundeswehr ab, soweit sie über Blauhelm-Einsätze hinausgehen.
Ich wünsche mir mehr Transparenz des Staates und eine solidere Presselandschaft.
Ich träume gelegentlich davon, Lobbyismus irgendwie einzudämmen. Dies kann allerdings kaum durch Gesetze, sondern nur durch öffentliches Bewusstsein erzielt werden.
Das Recht auf Privatkopie muss erhalten bzw. wiederhergestellt werden.
Piratenpartei
Die Rückgratlosigkeit und Dummheit bzw. Verlogenheit der etablierten Parteien in Sachen Internet haben mich zwei Wochen vor der 17. Bundestagswahl nun endgültig in den Hafen der Piratenpartei getrieben. Ich vermute, dass es soziologischen Gesetzmäßigkeiten folgend wie bei den Grünen eine Frage der Zeit ist, bis aus der Initiative eine ganz normale Partei mit innerparteilichen Ränkespielen, Postenschachern und Ähnlichem werden wird. Aber solange die Piratenpartei noch nicht korrumpiert ist und mir derzeit als einzige trotz ihrer weitgehenden Profillosigkeit wählbar erscheint, werde ich sie unterstützen.
