Benutzer:Fnberger
Aus Piratenwiki
Mein Beitrag für den Erfolg der Piratenpartei in Schwaben:
Presserklärungen schreiben, und redigieren. Pressekontakte pflegen. Politikern die Hände schütteln und dabei auf die Bedeutung der Piraten hinweisen.
Seit Anfang 10 im Piraten-Presseteam Bayern mitarbeiten. Ich habe mehrere dort PMs massgeblich mitgestaltet, unter anderem die nach dem kontroversen BPT Chemnitz.
An den Augsburger Stammtischen teilnehmen, und hier seit Juni 10 auch News und Moderation. Überhaupt hat sich hier mein Beitrag verändert: Ich hab mich mehr um Augsburg und den Stammtisch gekümmert, dafür weniger um den Bezirk, wie anfangs noch beabsichtigt. Das haben die anderen Bezirksvorstandsmitglieder übernommen, die Neuordnung der Aufgaben hat also gut funktioniert.
Plakatieren und ent-plakatieren für den Bundestagswahlkampf im September 09, mit dabei bei Aktionen (wie CSD, Augsburg), Infoständen (wie 108e), Schlichtungsgesprächen (dazu weiter unten mehr).
Ich hab die Auflösung des GämePäd-Problems betrieben. Es hatte Verstimmungen nach dem Modular im Frühjahr 10 gegeben, als sich Piraten anders auf einem GamePäd verhalten hatten, als die Veranstalter das erhofften. Paul hat sich entschuldigt, keiner ist mehr sauer.
Wahlempfehlung "Nein zum Tunnel" beim Augsburger Bürgerbegehren, Teilnahme an Anti-Tunnel-Demos, Gespräche mit Bürgern.
Teilnahme an den Vorstandssitzungen, telefonisch und physisch, Anträge und Diskussionen.
Als im Sommer 10 aufgeregte Piraten berichteten, dass in der MGames/Maniac ein seltsamer Raubkopie-Report mit seltsamen Standpunkten erschienen war, diskutierte ich mit dem Autor des Artikels, bis er eine 3seitige Gegendarstellung mit Interview (mit Alex und mir) und Textbeitrag von Andi Popp in einem folgenden Heft brachte. Fazit: Gamer sind keine Verbrecher, Kopien sind Folge der Informationsrevolution und Begleiterscheinung zerfallender Geschäftsmodelle.
AGs und Kontaktpiraten angeregt, an der AG Komm Augsburg teilgenommen (deren Funktion übernahm später der 14tägige Stammtisch).
Überhaupt: Moderation von Streitereien (schwabentypisch viele). Was mich am meisten Zeit gekostet hat, waren die "Schwabenkriege", genauer gesagt das Theater, das der ehemalige Vorstandsvorsitzende Gerd Grüttner abgezogen hat, nachdem er sich in seiner Amtszeit mit allen anderen verstritten hatte. Hier habe ich etwa ein halbes Jahr lang versucht, zu vermitteln, musste aber letztendlich einsehen, dass es Gerd nie um die gemeinsamen Werte, sondern um seine persönliche Karriere ging. Daraufhin hab ich den Kurs geändert, von "vermitteln" auf "für Ruhe sorgen", und als sich abzeichnete, dass ein zielführendes Arbeiten im Bezirk angesichts des Dauerstresses durch Gerd und einige seiner Freunde nicht mehr möglich war, meinerseits den Druck solange erhöht, bis Gerd aufgab und die Partei verliess.
Ich bedaure, dass manche Piraten das in den falschen Hals bekommen haben und die Grundwerte unserer Partei durch mein massives Eingreifen bedroht sahen, ich kündige aber trotzdem an, im nächsten Fall dieser Art notfalls wieder so massiv zu werden.
Nach dem Ende der Streiterein waren wir alle erstmal etwas erschöpft, ich auch, sind aber mittlerweile wieder bei der Arbeit. Der Bezirksvorstand hat im Lauf des Arbeitsjahres immer mehr den Charakter einer Arbeitsgruppe angenommen und Aktionen vorbereitet, wie zB "Bücher mit gemeinfreien Kinderliedern", wo wir im BzVorstand Vorarbeit geleistet und diese dann dem Musikpiraten e.V. zur Verfügung gestellt haben.
Ich werde mich im April 11 wieder zur Wahl für einen Sitz im Bezirksvorstand stellen. Auch wenn die Zeit als stellvertretender Vorstandsvorsitzender nicht immer lustig war, sehe ich keine Ausrede für mich, die einmal angenommene Verantwortung einfach wieder so abzulegen. Im Gegenteil: ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit in der Zukunft. ...........................................
9.4.11: Ihr habt mich gewählt, Danke. Ich verspreche, dass ich meinen neuen Job als Käptn (Vorsitzender) mindestens so gut machen werde wie zuvor als Stellv.; nur meine Aufgaben ändern sich (siehe GO BzVst), ich werde weniger Projekte in die Hand nehmen und mehr Koordination und Repräsentation übernehmen.
So wie aktuell am BPT 2011.1 in Heidenheim.
Tatsächlich musste ich, wie schon vermutet, umlernen. Als Vorsitzender habe ich viel mehr mit Teamkoordination und Repräsentation nach aussen zu tun als zuvor. Ich versuche, einzelne Projekte an Projektpiraten abzugeben und leiste darüberhnaus nur meinen Beitrag als aktiver Pirat - etwa auf Infoveranstaltungen (Augsburg Citygalerie, Annastrasse), beim Sammeln von Unterschriften zum Volksbegehren gegen Studiengebühren oder dem anhaltenden Austeilen der gemafreien Kinderliederbücher und beim Organisieren von Versammlungen (BzT, Schwabenstammtisch September 11). Gerade die Unterschrifts- und Bücherverteilaktion führen zu vielen Gesprächen mit Bürgern, die bislang weniger Kontakt zu Piraten hatten. Da kann ich meine Fähigkeiten wieder ganz gut einbringen.
Nach wie vor arbeite ich im Bayern-Presseteam mit, allerdings eher bei zeitkritischen PMs wie gerade zur SPD-Huckepackaktion zu unserem Volksbegehren.
Zwischenergebnis 31.8.11: Ich mache seit 2 Jahren mit, bin seit 1,5 Jahren gewählter Vertreter und habe vor, genau so weiter zu machen. Ich plane nicht, in die Landes- oder Bundespolitik zu wechseln, sondern mich auf Jahre hinaus um Regional- und Lokalpolitik zu kümmern.
Zwischenergebnis Nach Berlin: Durch den bisher einmaligen Erfolg der Piraten in Berlin wurden Sympathisanten und Medien aufgeschreckt, für mich als regionalem Vorsitzenden bedeutet das Interviews, Pressearbeit, Kommunikation mit Neumitgliedern und Interessenten. Zusätzlich zu der Koordination von wöchentlicher Telko, 14tägigem lokalem Stammtisch und der Teilnahme an sämtlichen lokalen Piratenveranstaltungen.
Am 9.12.11 fand die Feier zum 100jährigen Bestehen des Bundes für Geistesfreiheit (BfG) in Augsburg statt, dazu verlas ich ein Grusswort, das mit grossem Beifall und Interesse aufgenommen wurde und zu nachfolgenden Diskussionen und Beitrittsanfragen führte.
