Benutzer:Bama
Aus Piratenwiki
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Martin Bartsch |
| Nick: | Bama |
| Wohnort: | Karlsruhe |
| Berufl. Qual.: | Dipl. Wirtschaftsinformatiker (FH) |
| Tätigkeit: | freiberuflicher Softwareentwickler |
| Familienstand: | "wilde Ehe" |
| Geburtstag: | 1971 |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | 21.06.2009 |
| Landesverband: | Baden-Württemberg |
| Bezirksverband: | Karlsruhe |
| Funktion: | Bezirksschatzmeister |
| Stammtisch: | Karlsruhe |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | bartsch<at>bartsch-systeme<punkt>de |
| PGP: | PGP-Key |
| Fon: | 0721 / 95 97 707 |
| Twitter: | derBartsch |
- für die Landesliste BW (Platz 02–20)
- für den Wahlkreis 271 (Karlsruhe-Stadt)
Fragen an mich per:
Zu meiner Kandidatur:
Auch nach 3 Jahren Mitgliedschaft und einigen Veränderungen bei den Piraten ist und bleibt unsere Partei meine politische Heimat.
Das Thema, dass mich dabei am meisten antreibt, ist "Datenschutz duch Datenvermeidung".
Für dieses und natürlich auch alle anderen Ziele der Piraten würde ich mich gerne im Bundestag stark machen.
Ich bin inzwischen in meiner 3. Amtszeit als Schatzmeister des Bezirksverbandes Karlsruhe mit breits ca. 1200 Mitgliedern. Ich denke, damit habe ich den Nachweis erbracht, dass ich auch undankbare Aufgaben konsequent und dauerhaft ausfüllen kann.
Ich habe für die Piraten schon an Podiumsdiskussionen und an Radio-, Zeitungs- und Fersehinterwiews teilgenommen und habe, so wurde mir zumindest gesagt, dabei auch keine schlechte Figur gemacht. Bei der Landtagswahl 2011, in der ich in Karlsruhe-Ost als Kandidat angetreten bin, erreichte ich mit 3,6% landesweit unser bestes Ergebnis.
Dieser Zuspruch der Wähler und auch der Umstand, dass mich schon verschiedene Piraten deswegen ansprachen, haben mich davon überzeugt, mich erneut als Kandidat zu engagieren.
Und warum nicht auf Platz 1 der Liste? Weil ich da lieber Sebastian sehen möchte.
Inhaltsverzeichnis |
Tätigkeiten für die Partei
- Regelmäßige Teilnahme an Infoständen
- Moderation des Stammtisches Karlsruhe
- Besuch benachbarter Stammtische
- Namensschilder
- Seit dem 23.01.2010: Schatzmeister des Bezirksverbandes Karlsruhe
- Ich habe für die Landtagswahl 2011 kandidiert und mit 3,6% landesweit das beste Ergebnis erzielt (OK - Karlsruhe macht es einem auch leichter)
Darum bin ich Pirat geworden
Zur Europawahl stand ich vor dem selben Problem, das mich schon durch die ganzen vorhergegangenen Wahlen begleitet hatte: Wem gebe ich diesmal meine Stimme, ohne mich später dafür schämen zu müssen? In meiner Verzweiflung habe ich, wie viele anderen auch, sogar den Wahlomaten befragt. Das war für mich eigentlich ziemlich untypisch, da ich Menschen und Gruppierungen weniger nach dem bewerte was sie sagen, sondern vielmehr nach dem, was sie in der Vergangenheit getan haben. Sei’s drum, auf jeden Fall wurden mir die Piraten empfohlen.
Piraten? Was ist das denn?
Kurz eingelesen, festgestellt, dass nicht alle meine politischen Wünsche im Wahlprogramm vertreten waren, aber auf der anderen Seite auch nichts drinstand, was meinen Vorstellungen widerspricht. Nachdem ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit Überzeugung mein Kreuzchen machen konnte, habe ich mich dann auch gleich entschieden, aktiv mitzuarbeiten. Wenn die Piraten mir schon eine neue politische Heimat geben, dann möchte ich das auch unterstützen und mitgestalten.
Wo ich politisch stehe
In Ermangelung besserer Alternativen habe ich vor den Piraten meist zwischen der SPD und den Grünen geschwankt. Als ehemaliger aktiver Gewerkschafter (IG Metall) stand mir die SPD politisch näher, der Idealismus der Grünen hatte mich aber mehr beeindruckt. Nach der rot-grünen Bundesregierung war ich aber in beiden Einschätzungen desillusioniert...
Für mich sind in der Politik folgende Grundsätze wichtig (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
- Regierungen müssen die Schwachen vor den Starken schützen. Die, die über Geld und Einfluss verfügen können ihre Interessen selber vertreten. Die armen und nicht gehörten Menschen brauchen Politiker, die sich für sie stark machen.
- Gesetze müssen verständlich und nachvollziehbar sein. Es ist meine Überzeugung, dass eine Regelung, die die Bürger nicht verstehen, immer als ungerecht empfunden wird. Ein ungerechtes Gesetz empfindet man aber als falsch und ärgert sich über seine Existenz – selbst wenn es mit guten Absichten erlassen wurde. Also ist im Zweifelsfall eine einfache, kurze Regelung der komplizierteren und umfangreichen vorzuziehen.
- Verbrechen, Gewalt, Krankheit und Unfälle wird es immer und in jeder Gesellschaft geben. Natürlich müssen diese bekämpft werden, aber zu einem gewissen Maß müssen wir einfach damit leben. Auch Forderungen, die zur Bekämpfung dieser Probleme erhoben werden, müssen kritisch auf ihre Wirksamkeit und Notwendigkeit untersucht werden.
- Es gibt gesellschaftliche Aufgaben, deren Erfüllung nicht ausschließlich betriebswirtschaftlichen Grundsätzen folgen darf. Als Beispiele möchte ich hier die Sicherheit (Polizei, Feuerwehr), den öffentlichen Verkehr und das Gesundheitswesen anführen. Jede Privatisierung in diesen Bereichen verschiebt das Ziel weg vom Dienst an der Gesellschaft hin zu Gewinnmaximierung.
Wie ich arbeite
- Oftmals ist es besser einfach eine mögliche Lösung umzusetzen, als ewig um die beste Lösung zu diskutieren. Bei vielen Problemen gibt es eine „beste“ Lösung gar nicht.
- Zu jeder Aufgabe muss es EINEN Verantwortlichen geben. Der kann dann gerne die Arbeit im Team mit anderen erledigen, aber die Verantwortung auf ein Team zu delegieren hat meist nur zur Folge, dass sich NIEMAND verantwortlich fühlt.
- Informationen müssen immer in beide Richtungen fließen. Viele, die sich über mangelnde Information „von oben“ beschweren, versäumen es auf der anderen Seite ihre Ideen und Ergebnisse nach oben zurückzumelden.
- Wenn ich ein Anliegen habe, das mir wichtig ist und für das sich niemand zuständig fühlt, dann mache ich es einfach selbst.
- Ideen im stillen Kämmerchen auszuarbeiten liegt mir nicht. In der Diskussion, am besten gemeinsam an einem Tisch, bin ich viel produktiver. Ich bin ein ausgesprochener „Offline-Pirat“.
Weitere Interessen
- Fotografie
