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Benutzer:Andyen

Aus Piratenwiki

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Kurzprofil
Persönlich
Name: Andreas Jendrzey
Nick: Andyen
Wohnort: Düren
Berufl. Qual.: Chemisch technischer Assistent
Tätigkeit: Student des Physikingenieurwesen
Familienstand: ledig
Geburtstag: 08.02.1990
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Mitgliedsnummer: 5925
Landesverband: Nordrhein-Westfalen
Stammtisch: Düren
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: andy@piratenpartei-nrw.de
PGP: PGP-Key
Fon: 02424202478
Mobil: 017670448807
Website: http://jendrzey.de
Skype: tictac01
GoogleWave: andreas.jendrzey@googlewave.com
Jabber: andy@jendrzey.de
Twitter: andyen
Identi.ca: andyen
 


Inhaltsverzeichnis

Warum ich Pirat geworden bin

Im Sommer 2009 schlug die Regierung vor, Zensurinfrastruktur in Deutschland zu etablieren. Dies war für mich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Aber auch zuvor war ich mit der Arbeit der Regierung nicht zufrieden: Vorratsdatenspeicherung, elektronische Kennzeichenerfassung, Bundestrojaner, Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen und und und. Es scheint, als ob die Gesellschaft vergessen hätte, was der Preis von Sicherheit ist – nämlich Freiheit. Die Freiheit eines jeden Einzelnen und die daraus resultierenden Grundrechte. Sie ist es, die uns in krasser Weise von den Diktaturen auf diesem Planeten unterscheidet.

Wenn ich mit anschauen müsste, wie Grundrechte, Freiheit und nicht zuletzt die Demokratie aufgrund vorgeschobener Argumente abgeschafft würden, wäre ich nicht in der Lage, dieses Land den folgenden Generationen ruhigen Gewissens zu überlassen.

Dem entsprechend und vor dem Hintergrund, dass jede Generation für ihre Grund- und Bürgerrechte erneut kämpfen muss, bin ich froh, Pirat geworden zu sein. Denn für mich stellt die Piratenpartei eine einmalige Möglichkeit dar, sich aktiv am gesellschaftspolitischen Geschehen zu beteiligen und dieses mitzugestalten.

Ich bin Pirat, weil...

  • ... es nicht genügt, „Ja!“ zu schreien, wenn jemand „Freiheit!“ von einem Podium herunterruft, es müssen Taten und Ideen folgen. An dieser Stelle kann die Piratenpartei ihre Mitglieder vernetzten und Keimzelle für Initiativen sein.
  • ... es mir insbesondere darum geht, wie Politik gemacht wird. Die Piratenpartei versucht sich an einigen Experimenten, insbesondere Liquid Democracy finde ich spannend.
  • ... ich mich nicht mit einer anderen Partei identifizieren kann.
  • ... wir Basisdemokratie leben: Jedes Mitglied und sogar Gäste haben auf Landes- sowie Bundesparteitagen Rederecht. Mit welcher anderen Partei ist das vergleichbar?
  • ... die Piraten stolz auf ihre Internetaffinität und ihre Offenheit gegenüber neuen Medien sind.
  • ... keine andere Partei soviel Wert auf Transparenz der innerparteilichen Geschehnisse legt wie die Piratenpartei. Dies ist aber wichtig, denn ich finde, dass der Bürger dem Staat (und nicht umgekehrt) bei allen Vorgängen misstrauen können muss.

Politische Interessen

Datenschutz und Überwachung

Jeder Schritt in Richtung Überwachungsstaat ist ein Schritt zu weit. Insbesondere, wenn vorgeschobene Argumente wie beispielsweise Terrorismus oder Kinderpornografie die Angst von Bürgern schüren und diese dadurch gefügig gemacht werden sollen. Vorgegaukelte Sicherheit wie beispielsweise Videoüberwachung u.ä. schützen niemanden, auch nicht wenn installierte Experten das in der Tagesschau behaupten. Man kann Sicherheit nicht herstellen, indem man Freiheit abbaut. Das wusste schon Benjamin Franklin.

Sicherheit ist ein rein subjektives Gefühl, dadurch ist es relativ. Es kann keine absolute Sicherheit geben, demzufolge ist Leben angewandte Unsicherheit. Dies gilt es zu begreifen und Sicherheitspolitik daran anzupassen, dafür kämpft die Piratenpartei. (Teilweise aus dem Buch "Angriff auf die Freiheit" von Ilija Trojanow und Juli Zeh)

Bildungspolitik

Wir werden noch in diesem Jahrhundert mit den Auswirkungen globaler Erwärmung und fehlenden fossilen Brennstoffen konfrontiert werden. Ich glaube zwar, dass die Menschheit in der Lage ist, solche Probleme zu lösen, aber dafür Bedarf es sehr guter Wissenschaftler und Ingenieure. Eben diese treten aber nur durch hervorragende Ausbildung an Schulen und Hochschulen hervor. Dafür gilt es, sich einzusetzen.

Meine Vorstellung von Bildungspolitik setzt das Humboldtsche Bildungsideal vollständig um. Insbesondere das Teilgebiet der „Akademischen Freiheit“ ist durch die Bachelor/Master Studiengänge ernsthaft in Gefahr geraten, hier muss umgehend Abhilfe geschaffen werden.

Außerdem

  • Open Access
  • Willensbildungsprozesse
  • Wissenschaft und Forschung

Was mach ich innerhalb der Piratenpartei

Mein Wirken beschränkt sich größtenteils auf den Kreis Düren, manchmal findet man mich aber auch in der Region Aachen. Insbesondere versuche ich, im Kreis Düren die Piratenpartei zu etablieren, das bedeutet für mich konkret: Einbringen von piratigen Thesen in die lokale Politik. Zum Beispiel in Form von Pressemeldungen aber auch durch Vorträge.

  • Beitragen zur politischen Willensbildung der Bürger. Durch Infostände, Vorträge, Pressemeldungen und regelmäßige Stammtische.
  • Mitarbeiten in lokalen Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen. (Für Düren konkret: „Bündnis gegen Rechts“, „Ring politischer Jugend Kreis Düren“)
  • Anlaufpunkt für Bürgerbegehren sein. Wir sollen Rede und Antwort zu allen piratigen Themen stehen können. (Siehe zum Beispiel Fall Frau K)

Diese Ziele sollte zwar eigentlich jede Partei verfolgen, jedoch kenne ich keine Partei, die dies im Raum Düren mit einer so gezielten Ausrichtung auf Freiheit und Bürgerrechte verfolgt. Diese Tatsache für sich genommen stellt für mich bereits eine Daseinsberechtigung der Piratenpartei dar.

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