Antragsfabrik/Bildung/Schulspeisung für alle Kinder

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Pictogram voting wait blue.svg Dies ist ein eingereichter/eingereichtes Programmantrag für den Bundesverband von Jasenka Wrede.

Bitte diskutiere den Antrag, und bekunde Deine Unterstützung oder Ablehnung auf dieser Seite. Der Antragstext darf nicht mehr verändert werden! Eine Übersicht aller Anträge findest Du in der Antragsfabrik.

Änderungsantrag Nr.
(offen)
Beantragt von
Jasenka Wrede
Programm

Wahlprogramm/Parteiprogramm -Bildung

Schlagworte Pro
Mahlzeiten für jedes Kind unabhängig vom Sozialstatus und den Finanzmöglichkeiten der Eltern
Schlagworte Contra
Beantragte Änderungen

Schulspeisung: Angebot für alle Schüler

Eine gesunde Ernährung ist aus Gründen der körperlichen und geistigen Entwicklung und der Konzentrationsfähigkeit der Kinder wichtig.
Berufstätige Eltern, besonders Alleinerziehende, haben nicht immer die Möglichkeit, ihren Kindern ein Mittagessen zu bieten. Schulspeisungen können dabei helfen, dass sich ihre Kinder trotzdem ausgewogen und gesund ernähren. Wir unterstützen daher die bundesweite Einführung solcher Schulspeisungen an allen Schulen und Kindertagesstätten.
Die Finanzierung dieser Schulspeisungen ist dabei so zu gestalten, dass alle Schüler unabhängig von der sozialen oder finanziellen Lage der Familie daran teilnehmen können. Zur Vermeidung sozialer Ausgrenzung sollen finanzielle Erleichterungen so gestaltet sein, dass andere Schüler nicht erfahren, wer gefördert wird.
Bei der Planung sollte auch berücksichtigt werden, ob die Verwaltungskosten für die Essensgebühren die Einnahmen übersteigen oder eine vollständig kostenlose Schulspeisung günstiger wäre.

Begründung

An allen Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen soll eine Schulspeisung eingeführt werden - alle Schüler, unabhängig vom sozialen, ethischen und finanziellen familiären Gefüge, sollen also Mahlzeiten angeboten werden ohne dass es zu sozialen Ausgrenzungen von Schülern kommt, deren Familien den Normaltarif nicht bezahlen können.
Mindestens eine Mahlzeit soll verfügbar sein. Rund 1/3 der Schüler kommen ohne Frühstück und noch mehr bereits zeitlich gestresst in die Schule.
Mit einem gemeinsamen Frühstücksangebot könnte man sowohl den Stress etwas "entzerren", als auch eine gesunde Basis für den Vormittag anbieten, um das berühmte 11.00-Uhr-Loch zu überwinden.
Und nicht nur das, durch ein entsprechendes vitamin- und ballaststoffreiches, kristallzucker- und fettarmes Angebot kann die Konzentrationsfähigkeit der Schüler bewusst gesteigert werden.
Eine Initiative hierzu hat das Deutsche Kinderhilfswerk 2003 "Warum ein gesundes Schulfrühstück für alle Kinder?" mit Unterstützung der Barmer Krankenkasse und anderen Institutionen gemeinsam gestartet, nur wurde diese Idee bisher kaum umgesetzt.


Diskussionen allgemein und Themen innerhalb von Landesparteiprogrammen:
Diskussion in der AG-Bildung
Wahlprogramm Baden-Württemberg 2011


Quellen






Unterstützung / Ablehnung

Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen

  1. Andena 11:41, 1. Nov. 2010 (CET) Aber nicht generell kostenlos stellen.
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Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen

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Piraten, die sich vrstl. enthalten

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Diskussion

Bitte hier das für und wider eintragen.

Argument 1

Gafahren die ich bei einer Einführung sehe:

- Kinder mit Stoffwechselproblemen werden ausgegrenzt und stigmatisiert, weil sie ganz offensichtlich nicht an der Schulspeisung teilnehmen können.

- Kinder werden bei heutigen Schulspeisungen nicht gemäß ihren Bedürfnissen ernährt sondern alle über einen Kamm geschoren. Konkret denke ich an einen mir bekannten Internatsschüler der dort zwar Essen bekommt... aber ebene genau eine Portion... um seinen Bedarf zu decken muss er in seiner Freizeit zusätzlich für sich Kochen, und nein, er nimmt dabei nicht zu, sondern dies deckt nur den imensen Energiebedarf eines aktiven 12jährigen Jugendlichen. Das heisst wenn Einführung, dann nicht jeder nur eine Portion sondern als all you can eat, sodass auch jeder seinen Bedarf decken kann.

-> Die Finanzierung muss komplett indirekt aus Steuern sein... sprich es darf nicht bestimmte Sätze geben die die Eltern abhängig von Ihrer sozialen Lage abdrücken müssen, da die Verpflegung zu Hause selbst bei Subventionierung des Schulessens wie man an bereits bestehenden Projekten sieht für sozial schwache Familien immer noch günstiger wäre, und diese damit in Ihrem finanziellen Handlungsspielraum eingeschränkt werden. Außerdem ist bei Finanzierung aus Steuermitteln niemand zu Offenlegung seiner finanziellen Verhältnisse gegenüber der Schule gezwungen.

Argument 2

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