Antrag:Bundesparteitag 2012.2/Antragsportal/PA298

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2012.2. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich

Wende dich bei Fragen und (als Antragsteller) Änderungswünschen an ein Mitglied der Antragskommission.

Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer PA298
Einreichungsdatum 24 Oktober 2012 22:43:18
Antragsteller

Schmalhans

Mitantragsteller
Antragstyp Wahlprogramm
Antragsgruppe Bildung und Forschung
Zusammenfassung des Antrags Freier Zugang zu Forschungsergebnissen soll durch die Förderung des "Open-Access" Publikationsmodells gefördert werden.
Schlagworte Forschung, Informationsfreiheit, "Geistiges Eigentum", Open Access
Datum der letzten Änderung 01.11.2012
Status des Antrags

Pictogram voting question.svg Ungeprüft

Abstimmungsergebnis

Pictogram voting question.svg Noch nicht abgestimmt

Antragstitel

Freier Zugang zu Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung

Antragstext

Der Bundesparteitag möge beschließen, folgenden Text an geeigneter Stelle in das Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013 aufzunehmen:

Die Piratenpartei setzt sich für den allgemeinen und freien Zugang zu allen aus Steuermitteln finanzierten Forschnungsergebnissen ein (Open Access) 97% Zustimmung (327 Stimmen). Zur Förderung von Veröffentlichungen wissenschaftlicher Ergebnisse nach dem Open-Access-Modell soll als Infrastrukturmaßnahme einer allgemeinen, nicht themenbeschränkten Open-Access-Zeitschrift nach dem Vorbild von PLOS One eine Anschubfinanzierung aus Bundesmitteln gewährt werden [4606, 92% (293)]. Weiterhin soll ein Open Access-Fonds aus Bundesmitteln gebildet werden, der die von Forschern zu entrichtenden Publikationskosten in Open Access-Zeitschriften bis zu einem bestimmten Betrag übernimmt. Ziel dieses Fonds ist, Open Access-Veröffentlichungen aus der Nutzenabwägung innerhalb des Budgets von Forschern herauszunehmen [4610, 92% (314)]. Die Piratenpartei setzt sich für eine Stärkung der Eigenarchivierungsrechte von Autoren (z.B. auf Homepages der Autoren) ein. Diese stellen neben Zeitschriften für die Bevölkerung eine weitere kostenfreie Zugangsmöglichkeit zu Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung dar [4613, 97%, 316].

[NB: Text in eckigen Klammern ist nicht Teil des Antrags, sondern verweist auf die entsprechende Liquid Feedback Initiative mit relativen und absoluten Zustimmungszahlen. Der Text wurde im Vergleich zu den Liquid-Feedback-Initiativen redaktionell angepasst]

Antragsbegründung

Forschung, die vom Steuerzahler finanziert wurde, sollte dem Steuerzahler ohne weitere Kosten zugänglich sein. Zur Zeit finanziert der Steuerzahler den Autor einer Studie und die Gutachter einer Studie, die beide typischerweise an Unis arbeiten. Der Steuerzahler kann aber zB eine mit öffentlichen Geldern geförderte Krebsstudie nicht einsehen, ohne die "Rechte" an dem Artikel zu erwerben. Das Journal for Clinical Oncology verlangt zB 20EUR für einen 9-seitigen Artikel (http://jco.ascopubs.org/). Open Access Zeitschriften wie das Journal of Oncology sind dahingegen für den Leser kostenfrei zugänglich (http://www.hindawi.com/journals/jo/) Dieser Antrag benennt konkrete Punkte, wie Open-Access-Veröffentlichungen strukturell gefördert werden können.

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