Benutzer:Bastian/Kandidatur

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Kandidatur zum stv. Schatzmeister der Piratenpartei (BPT162)

Ich stelle mich...
am 21.08.2016 um 19.00 Uhr im Dicken Engel (NRW-Mumble) und wo man mich sonst noch befragen möchte.

Persönlicher Hintergrund

50++ Generation // Brandenburg und Berlin

Sebastian Krone
Tätig als IT-Spezialist, Consultant, Buchhalter (bilanzsicher), Datenschutzbeauftragter und Jurist. Verheiratet, drei erwachsene Kinder mit starkem Hang zu Jura und Mathematik;)

Politische Arbeit bei den PIRATEN

Basispirat // Orgateam Koordinatorenkonferenz // Koordinator der AG Wirtschaft // Umfangreiche Tätigkeit in der Internationalen Koordination // Organisator zahlreicher Events und Parteitage // Sitzungsleiter/Versammlungsleiter // Kassenprüfer PPI // 1. Vorsitzender des SV Potsdam

Mitglied der Piratenpartei bin ich seit Mai 2009 im LV Brandenburg.
Auf Bundesebene bin ich vor allem programmatisch unterwegs und versuche auf vielfältige Weise Arbeitsgruppen und Gliederungen zu vernetzen.
Ich stehe für die Grundüberzeugungen der Piratenbewegung und halte dafür die internationale Bewegung für sehr wichtig und unterstützenswert. Daher müssen auch die notwendigen Geldmittel zur Verfügung gestellt werden.

Zielsetzung für den BuVo

Das Amt des stv. Schatzmeisters ist zunächst einmal relativ unpolitisch und man sollte sich aus dem Tagesgeschäft etwas heraushalten. Die Arbeiten sind sehr vielfältig. Als den wichtigsten Teil sehe ich die rechtzeitige Erstellung des Rechenschaftsberichtes gem. ParteienG an. Dann folgt das Controlling und die faire Verteilung unserer Mittel. Wir müssen unsere Ausgaben stärker in den Griff bekommen und benötigen Geld für Personal, das auch fair bezahlt werden muss.
Die politische Willensbildung ist für uns elementar wichtig und hier wird viel zu wenig investiert. Es werden viel zu wenige Regional- und/oder Themenkonferenzen veranstaltet. Gut funktionierende Tools & Technik gehören auch dazu.
Und ja, wir müssen unsere Arbeit anders organisieren – dieses Internetz und unsere Technik, die wir verstehen, hilft uns! Deswegen werde auch ich Wege finden, den politischen Diskurs so zu organisieren, dass es funktioniert. Onlineparteitage sind so ein Tool!
Die Einnahmeseite muss verstärkt werden, hierfür gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wir verschenken jedes Jahr Hunderttausende Euro, weil wir unsere Ansprüche nicht belegen können.
Aber ich lehne jegliche Beitragserhöhung ab. Jeder hat die Möglichkeit zu spenden. Das wird auch so sein, wenn die Motivation dafür da ist.
Ich habe langjährige Kenntnisse im Management und kann Firmen und Mitarbeiter führen.
Seit dem BPT in Halle haben sich viele Streitigkeiten beruhigt. Allerdings gab es den unerwünschten Nebeneffekt, dass sich fast alles "beruhigt" hat. Der Bundesvorstand agiert vielfach behäbig und ohne erkennbare Zielsetzung. Hier muss mehr Dynamik rein.

Persönlich bleibe ich bei meiner Null-Cent-Politik: Seitdem ich in der Piratenpartei bin, habe ich keinen Cent verlangt oder bekommen. Ich trage alle meine Auslagen selbst. Ich weiß, wie eine Schatzmeisterei funktioniert und habe mit der zusätzlichen Arbeit kein Problem.

Back to Basics - Thematische Fokussierung

Meine politische Agenda

Back to the roots! Wir kommen nur weiter, wenn wir einen starken Markenkern bewahren und Themen möglichst exklusiv besetzen. Ein zu großer Spread verwischt unsere politische Außenwirkung.
Wie sollten uns zu allen Dingen eine Meinung bilden, aber in erster Linie unseren Markenkern bewerben. Freiheitsrechte, Datenschutz, Netzpolitik gehören dazu.

Team

Ohne starkes Team geht hier gar nichts. Wir haben bereits ein starkes Team und ich würde mich freuen, wenn sie so fleißig weiter mitarbeiten würden wie bisher. Und ich bringe auch noch zusätzliche Helfer mit.
Durch meine intensiven Rechtskenntnisse und Kenntnisse im Steuerrecht fällt es mir relativ leicht, schnell Entscheidungen zu treffen, die fundiert sind.

Fazit

Liebe Leute, hier steh ich nun. Soll ich Euch etwas versprechen? Kann man das überhaupt in einer Partei?
Kann ich nicht, aber ich kann meine Maxime vortragen:
1. Wir haben einen Auftrag nach Art 21 GG, dafür bekommen wir Staatsknete.
2. Wir haben die Pflicht, den politischen Diskurs zu führen.
3. Wir haben die Pflicht, ordentliche Wahlkämpfe zu organisieren.
4. Und wir haben die Pflicht, die Finanzmittel dafür einzusetzen.
5. Ich stehe nicht für Topdown.
6. Ich stehe für vernetzte Landesverbände. Denn die LVs machen den Job!

tl;dr
Ihr wollt jemand, der wirklich was wuppen kann?
Ihr wollt einen Menschen, der mitten im Leben steht und unabhängig ist?
Ihr wollt Arbeitsfähigkeit?
Ihr wollt transparente Finanzen?
Jo. Dafür stehe ich! Für den Rest gibt es Pirate-Card oder so ;)


Nürnberger Fragenkatalog

1. Allgemein

Frage 1: Seit wann bist du Mitglied in der Piratenpartei und welche anderen Parteimitgliedschaften hast du oder hattest du inne?

Ich bin seit Mai 2009 Mitglied. Und ja, ich war vor vielen Jahren auch in einer anderen demokratischen Partei Mitglied.

Frage 2: Wie viel Zeit wirst du im Falle deiner Wahl pro Kalenderwoche einbringen?

Eine 40 Std. Woche wird es wohl werden.

Frage 3: Welche Personen haben dir für den Fall deiner Wahl fest zugesagt, dass sie dich bei deinen Aufgaben unterstützen werden?

Ich habe eine zweistellige Anzahl an Unterstützern und ein Team inkl. „hauptamtlicher“ Mitarbeiter.

Frage 4: Bist du mit anderen Kandidaten verwandt oder verschwägert?

Nicht, dass ich wüsste.

Frage 5: Sind deine Personalien mindestens einmal von einem unabhängigen Verwaltungspiraten verifiziert worden?

Ja, mehrfach.

Frage 6: Wurde gegen dich innerhalb einer politischen Partei in der Vergangenheit eine Ordnungsmaßnahme verhängt?

Nein. Update, ja eine Rüge. Nach meiner Lesart allerdings nicht relevant, da das Rechtsmittel verwehrt wurde.

Frage 7: Ist gegen dich ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit eingeleitet worden?

Nein.

Frage 8: Bist du überschuldet oder derzeit in einer Privatinsolvenz?

Meine Vermögensverhältnisse gehen niemanden etwas an.

Frage 9: Hast oder hattest du bereits Verantwortung über fremdes Geld und falls ja, in welcher Größenordnung?

Ja, in erheblichem Umfang. Im Übrigen habe ich eine Vermögenshaftpflichtversicherung.

Frage 10: Bist du vorbestraft?

Nein.

2. Bei Verwaltungsämtern

Frage 11: Welche Tätigkeiten in der Verwaltung einer Partei oder einer anderen ähnlichen Organisation hast du bereits ausgeübt?

Ich bin seit über 35 Jahren selbständig tätig und habe erhebliche Managementverantwortung. In den Jahren 2010 bis 2013 bin ich für die Erstellung der Rechenschaftsberichte meines Landesverbandes beauftragt gewesen.

Frage 12: Auf welchen Ebenen und wie gut bist du in die Verwaltung der Piratenpartei Deutschland bislang vernetzt?

Ich meine dass ich sehr gut vernetzt bin. Ich kenne die Verwaltungsabläufe sehr gut.

Frage 13: Was sind die hauptsächlichen Tätigkeitsgebiete eines Generalsekretärs und eines Schatzmeisters bei den Piraten?

Die Arbeiten sind sehr vielfältig. Als den wichtigsten Teil sehe ich die rechtzeitige Erstellung des Rechenschaftsberichtes gem. Parteiengesetz an. Dann folgt das Controlling und die faire Verteilung unserer Mittel. Wir müssen unsere Ausgaben stärker in den Griff bekommen und benötigen Geld für Personal, das auch fair bezahlt werden muss. Ich habe einen umfangreichen Erfahrungsschatz in Management, Controlling und Betriebswirtschaft nebst Buchhaltung. Ich bin absolut krisenfest, dialogfähig und wirtschaftlich unabhängig.

Frage 14: Welche Erfahrung bringst du hinsichtlich unserer eingesetzten Software-Lösungen ein?

Ich habe sie auditiert.

Frage 15: Hast Du bereits für eine Gliederung einen Rechenschaftsbericht erstellt?

Ja mehrere Jahre lang. Soweit mir bekannt, habe ich für 2009 den einzigen vollständigen Rechenschaftsbericht nach Muster des Bundestagspräsidenten erstellt und mir die Vorlagen selbst gebaut.

Frage 16: Welche drängenden Probleme sind derzeit in der Verwaltung vorrangig zu lösen?

Die Abläufe sind weiter zu standardisieren. Dabei spielen auch die Landesverbände eine wichtige Rolle. Ich halte die strikte Zentralisierung für einen Fehler, mir wäre ein arbeitsteiliges Vorgehen lieber.

3. Organisationen

(Hinweis: Eine Liste relevanter Organisationen findet sich im Anhang.)

Frage 17: Bist oder warst du Mitglied einer oder mehrerer extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen?

Nein.

Frage 18: Unterstützt du eine oder mehrere extremistische oder extremistisch beeinflusste Organisationen oder andere verfassungsfeindliche Bestrebungen oder hast du solche unterstützt?

Keine.

Frage 19: Beschäftigst du dich oder hast du dich in der Vergangenheit privat oder beruflich mit Komissarischen Reichsregierungen, Exilregierung des Deutschen Reiches, Esoterik, Pseudowissenschaften, Scharlatanerieprodukten, Okkultismus, Satanismus, Verschwörungstheorien, Trutherbewegungen, Ufologie, Kreationismus oder Sekten beschäftigt?

Nein, für derlei Unsinn habe ich keine Zeit und keine Spleen.

4. Frühere DDR

Frage 20: Bist du für das frühere Ministerium für Staatssicherheit / für das Amt für Nationale Sicherheit der ehemaligen DDR oder für eine der Untergliederungen dieser Ämter oder ausländische Nachrichtendienste oder vergleichbare Institutionen tätig gewesen?

Nein.

Frage 21: Warst du so genannter Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit / Amtes für Nationale Sicherheit der ehemaligen DDR oder ausländischer Nachrichtendienste / Institutionen bzw. hast du eine Verpflichtungserklärung zur Zusammenarbeit mit einer der genannten Stellen unterschrieben?

Nein.

Frage 22: Hast du vor dem 8. November 1989 eine Funktion bei der SED, bei anderen mit ihr verbundenen Parteien, in Massenorganisationen / gesellschaftlichen Organisationen der früheren DDR oder eine sonstige herausgehobene Funktion im System der ehemaligen DDR ausgeübt?

Nein.


5. Scientology

Frage 23: Stehst du in geschäftlichen oder sonstigen Beziehungen (z.B. ehrenamtlicher oder angestellter Mitarbeiter, Vereinsmitglied, Inhaber eines vertraglichen Nutzungsrechts hinsichtlich der Technologie des Gründers der Scientology-Organisation, L. Ron Hubbard) zu einer Organisation, die nach deiner Kenntnis die Technologie von L. Ron Hubbard verwendet oder verbreitet oder nach diesen Methoden arbeitet? Hinweis: Unter den Begriff "Organisationen" fallen alle Organisationen, Gruppen und Einrichtungen der Scientology-Organisation, d.h. z.B. auch solche, die sich im sozialen und wirtschaftlichen Bereich oder im Bildungsbereich betätigen.

Nein.

Frage 24: Unterliegst du den Weisungen einer Organisation, die Hubbards Technologie verwendet oder verbreitet?

Nein.

Frage 25: Hast du in den letzten fünf Jahren teilgenommen oder nimmst du an Veranstaltungen, Kursen, Schulungen, Seminaren o.ä. bei o.g. Gruppierungen teil, die die Technologie von L. Ron Hubbard verwenden oder verbreiten oder nach diesen Methoden arbeiten, oder hast du dich hierzu bereits angemeldet?

Nein.

Frage 26: Unterstützt du o.g. Gruppierungen auf andere Weise ideell oder finanziell?

Nein.


Frage 27: Arbeitest du nach Methoden von L. Ron Hubbard oder wurdest du nach dieser Methode geschult?

Nein.

6. Arbeitsmethodik und -Erfahrung

Frage 28: Hast Du Erfahrung in Menschenführung? Hast Du bereits Menschen angestellt, beauftragt oder entlassen?

Ja, ich trage seit über 40 Jahren Verantwortung für eigenes Personal. Dazu gehört Menschenführung und die Anstellung sowie die Kündigung von Personal. Die Anzahl der Kündigungen war allerdings überaus überschaubar.

Frage 29: Mit wem besprichst Du Dich, und wer gibt Dir Ratschläge in politischen und organisatorischen Fragen?

Politisch: Ich stehe mit rund 400-500 Piraten in mehr oder weniger ständigem Kontakt. Dadurch bekomme ich eine Vielzahl an Anregungen, Ratschläge und Meinungsbilder. Organisatorisch: Allenfalls durch meine Kollegen in (m)einem Orgateam, ansonsten habe ich 30 Jahre Veranstaltungserfahrung, das prägt.


Frage 30: Kannst Du privates und amtsbezogenes trennen?/ Wärst Du in der Lage auch Freunden eine Ordnungsmaßnahme zu erteilen?

Ich bin es seit über 40 Jahren in professioneller Verantwortung. Hierbei ist es unabdingbar Privates von Geschäftlichem sowie vom Parteileben zu trennen. Man muss sich gegenseitig die Meinung sagen können, ohne dass dies einen direkten Einfluss auf den privaten Umgang miteinander hat. Allerdings setzt dies auch gegenseitigen Respekt voraus. Bei Ordnungsmaßnahmen – die in der Regel ohnehin nur symbolischen Charakter haben – gelten die gleichen Maßstäbe. Wenn es angezeigt ist, werde ich mich enthalten.


Frage 31: Welche Priorität hat Transparenz in deiner täglichen Arbeit? Kannst du Beispiele nennen, bei denen du im Team oder alleine Entscheidungen getroffen hast, wo man im Nachhinein erlesen kann, wie es dazu kam?

Transparenz im tätigen Handeln ist sehr wichtig. Ich bemühe mich, meinen Piratenalltag in meinem Logbuch vollständig zu dokumentieren.

Frage 32: Welche Priorität hat die Mitwirkung von Dritten in deiner täglichen Arbeit? Wie bindest du Dritte ein oder nimmst auf deren Input Rücksicht? Kannst du uns Beispiele nennen?

Die Mitwirkung von Dritten ist sehr wichtig. Konstruktive Beiträge nehme ich gerne entgegen und versuche Aufgaben soweit als möglich zu verteilen. Anders könnte ich meinen Aufgaben als Koordinator diverser AGs nicht nachkommen. Ein Beispiel ist dafür die Koordinatorenkonferenz, die im sechsten Jahr erfolgreich ohne wesentliche Streitigkeiten die Selbstverwaltung der AGs begleitet. Dieses Wirken hat viele programmatische Prozesse möglich gemacht und zu guten Ergebnissen geführt, die in beschlossenen Programmanträgen umgesetzt wurden. Natürlich gibt es auch hier noch einen Bedarf an Nachbesserung, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Es ist ein ständiger Prozess.

Frage 33: Wie gehst du mit inhaltlich wertvollen Input um, wenn dieser von Menschen vorgetragen wurde, die du nicht magst oder denen du keine Plattform geben willst?

Die Frage ist, was als „wertvoll“ anzusehen wäre. Aus meiner professionellen Sicht ist jeder „Input“ auf Sinnhaftigkeit zu prüfen. 1+1 ist 2 , auch wenn er ggfls. aus der „falschen“ Ecke kommt. Wir bekennen uns ja auch zur Themenkoalition, nicht zur Grüppchen-Koalition.

Im Übrigen würde ich sofort die Landesverbände in die Entscheidungsfindung einbeziehen. Dazu bedarf es keiner Satzungsänderung, man muss das nur wollen und leben.

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