Antrag:Bundesparteitag 2017.1/Antragsportal/WP094

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2017.1. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich

Wende dich bei Fragen und (als Antragsteller) Änderungswünschen an ein Mitglied der Antragskommission.

Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer WP094
Einreichungsdatum 17 März 2017 18:28:46
Antragsteller

Kristos

Mitantragsteller
  • Frank Lerche
  • Rene Pickhardt
  • Mathias Täge
  • Michael Kittlaus
Antragstyp Wahlprogramm
Antragsgruppe Kunst und Kultur
Zusammenfassung des Antrags 2017 sind diese Spiele ein wesentlicher Bestandteil der Unterhaltungskultur und damit in der Mitte der Gesellschaft. Das bedeutet auch, dass sich die Rahmenbedingungen und die Auseinandersetzung entsprechend ändern muss - weg von einer Randsportart hin zu einer Anerkennung, Förderung, Weiterentwicklung und Diskussion als gleichberechtigte Breitensportart.
Schlagworte
Datum der letzten Änderung 26.03.2017
Status des Antrags

Pictogram voting keep-light-green.svg Geprüft

Abstimmungsergebnis

Pictogram voting keep-light-green.svg Angenommen

Antragstitel

Anerkennung und Förderung von "eSport" auf nationaler Ebene

Antragstext

Es wird beantragt im Wahlprogramm im oben genannten Kapitel folgenden Abschnitt aufzunehmen: Wir setzen uns ein für die Anerkennung von „eSport“ als Sportart auf nationaler Ebene. Dies bedeutet für uns auch die Aufname von elektronischem Sport in §52 Abgabenordnung (Gemeinnützige Zwecke), womit sie anderen Sportvereinen gleichgestellt sind. Wir unterstützen eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema eSport ohne Vorurteile (Stichwort Killerspiele) und eine verstärkte Aufklärung an Schulen und in der Öffentlichkeit über Gefahren von Computerspielen, jedoch auch über Strukturen, Möglichkeiten und Chancen von Computerspielen/eSport. Wir fordern für den eSport die Anerkennung und Förderung der ehrenamtlichen Arbeit, beispielsweise als Trainer oder Medienpädagogen, sowie die Schaffung eines Kompetenzzentrums/einer Anlaufstelle eSport als Ansprechpartner für öffentliche Institutionen, den Bildungssektor und Akteure des eSports. Diese dient nicht nur, um eine Zentralle Anlaufstelle für Fragen der Gesellschaft zu sein, sonder auch um die Beteiligten zu vernetzen, so dass sich eine ähnlich profesionelle Spielkultur ausbilden kann, wie dies in anderen Sportarten der Fall ist. Wir unterstüzten die Förderung der wissenschaftlichen Arbeit über Computerspiele und eSport als Sport, um den Sport auf angemessene Weise weiterentwickeln zu können, sowie die Förderung der Ausbildung von ehrenamtlichen Trainern im eSport.

Antragsbegründung

Kopie eines Antragstexts aus SH LPT2011.1 (1.14.61 Antrag WP 04 03 04 http://wiki.piratenpartei.de/SH:LPT2011.1/Protokoll) Video- und Computerspiele, klassische Spiele wie Brett-, Karten- sowie Rollenspiele, das elektronisch unterstützte Geocaching und Sportspiele wie beispielsweise Paintball sind Kulturgüter und sollten als solche gefördert werden. Spielen fördert unabhängig vom Medium stets Lernprozesse und Kommunikation, Vernetzung und soziale Interaktion. Da sich viele Aufgaben im Spiel nur im Team lösen lassen, fördern sie mit Führungskompetenz und Teamfähigkeit die Qualitäten, die im Arbeitsleben des 21. Jahrhunderts von essentieller Bedeutung sind. Spiele werden nicht nur von Kindern und Jugendlichen, sondern auch von Erwachsenen als Freizeitaktivität wahrgenommen. Sowohl Video- und Computerspiele als auch Actionsportarten sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Nutzung moderner Medien baut soziale sowie nationale Grenzen ab und fördert mit Online-Spielen das gegenseitige Verständnis. Video- und Computerspiele ermöglichen es zudem Künstlern, neue Ausdrucksformen jenseits der klassischen Medien zu finden. Sie bedürfen daher auch der Anerkennung als Kunstform. Die Piraten lehnen eine Stigmatisierung von eSport und Computerspielen ab. Die Bezeichnung „Killerspieler“ diskreditiert in völlig inakzeptabler Weise sowohl Jugendliche und Erwachsene, die ihrem Hobby nachgehen, als auch professionelle eSportler. Gamer sind keine Killer und Gewalttäter. Nicht populistische Verbote, sondern präventive Maßnahmen stärken den verantwortungsvollen Umgang mit elektronischen Medien.

Zur Anerkennung nach §52 Abgabenordnung

eSport-Vereine leisten gute Jugendarbeit. Jugendlichen wird ein familiäres Umfeld vermittelt. Sie erlernen Teamgeist und Organisation. Es werden Veranstaltungen organisiert, um Jugendliche und Eltern beim Thema Jugendliche zusammenzubringen und sowohl Jugendlichen als auch Eltern mehr Medienkompetenz zu vermitteln. Diese Arbeit muss anerkannt werden. eSportler werden durch Medien und Politik oft stigmatisiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt, die Vereine können diesem Missstand entgegenwirken. (http://wiki.piratenpartei.de/BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/eSport_Gemeinnützigkeit)

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