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BY:Mittelfranken/AG Öffentlichkeitsarbeit/Infostände/HowTo Infostand MFR

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Diese Seite ist speziell für die Infostände in Mittelfranken erstellt worden, Vorlage ist das HowTo Infostand

Ein Infostand ist eine wichtiger Bestandteil des Straßenwahlkampfs. Bevorzugt in der Innenstadt oder an Plätzen mit viel (einheimischen) Publikumsverkehr. Insbesondere sind Samstage klassische Infostandtage. Das Wetter muss natürlich auch mitspielen, ein Infostand beim Sturm und Regengüssen bringt wahrscheinlich nur wenig Erfolg.

Inhaltsverzeichnis

Vorbereitung

Die Koordination der Infostände im Wahlkampf 2009 übernimmt Spinni. Jeder Infostand hat einen Verantwortlichen, der insbesondere dafür Sorge zu tragen hat, dass alle Materialien vor Ort sind und der auch die Standgenehmigung dabei hat. Er oder sie sollte auch vor Ort per Handy erreichbar sein.

Anmeldung

Infostände müssen grundsätzlich beim zuständigen Amt angemeldet werden. Ein normaler Infostand ist eine Sondernutzung der öffentlichen Flächen und rechtlich mit Jahrmärkten u. ä. gleichgestellt. Meist ist dafür das Liegenschaftsamt zuständig. Am Besten ist es, dort einfach anzurufen und zu fragen, wie das Procedere ist. Konkret sollte nach folgendenen Dingen gefragt werden:

  • Wer ist der zuständige Ansprechpartner?
  • Wie muss der Antrag aussehen (Formular, formlos, geht per E-Mail oder muss es ein Schriftstück sein, usw.)?
  • Was muss in den Antrag rein?
  • Welche Fristen sind bei der Anmeldung zu beachten? (in Nürnberg z. B. gilt für Infostände im Monat vor der Wahl eine Sonderregelung)
  • Entstehen dabei Kosten (das ist zulässig!)?

Es kann sein, dass insbesondere in der heißen Wahlkampfphase der Standort nicht frei ausgesucht werden kann, sondern ein Platz in der Innenstadt zugeteilt wird.

Soll der Infostand der politischen Meinungsäußerung z. B. in Form einer Mahnwache, dann gilt so etwas wie eine Demo und das Versammlungsgesetz findet Anwendung. Die Anmeldung erfolgt dann über das Ordnungsamt. Dabei entstehen niemals Kosten, da man hier "nur" seine Bürgerrechte wahrnimmt. Auch hier gilt: Am Besten vorher anrufen. Anmeldungen beim Ordnungsamt gehen i. A. mit Formblatt.

Nach der Anmeldung erhält man in beiden Fällen einen Bescheid.

Bei einem Infostand ist auch verzeichnet, wie groß der Stand sein darf (z. B. 3x3m), ob ein Schirm oder Pavillon aufgestellt werden darf usw. Dort ist dann auch verzeichnet, was man darf und was nicht, z. B. ist es erlaubt:

  • Mitglieder für die Partei zu werben
  • "Fanartikel" (T-Shirts) zu verkaufen
  • Spendendose aufstellen

Bei einer Demo-/Mahnwacheanmeldung erhält man i. A. Auflagen vom Amt, die sich auf die Größe von Transparenten, die Anzahl der Ordner, Verbot von Alkohol usw. beziehen. Sofern diese Auflagen nicht überzogen erscheinen, sind sie zu akzeptieren, andernfalls kann man dagegen auch gerichtlich vorgehen.

Standort

  • möglichst in der Innenstadt in einer Einkaufszone (kein Autoverkehr direkt vor der Nase)
  • viel (einheimischer) Publikumsverkehr: Ecken, wo hauptsächlich Touristen langkommen, sind ungeeignet

Für das Wohl der Standbetreuer ist die Nähe zu einer Futterquelle und einer öffentlichen Toilette hilfreich.

Der Stand

Es gilt aufzufallen und Interesse zu wecken! Logischerweise muss der Stand auch als Pirateninfostand erkennbar sein, durch Farbe und Logo/Schriftzug.

Wichtig ist:

  • Tisch (Tapeziertisch oder Biertisch ist ok)
  • Pavillon oder Schirm
  • Flaggen, Banner, Plakate zur Deko
  • (Wahl)-Plakate mit knappen Aussagen, um die Passanten neugierig zu machen
  • Kundenstopper mit knappen aber deutlichen Aussagen
  • Spendendose

Standgenehmigung bzw. Bestätigung der Demoanmeldung nicht vergessen.

Wenn Unterschriften gesammelt werden sollen oder Mitglieder geworben werden dürfen, ist außerdem zu beachten:

  • gerade und optisch ansprechende Schreibfläche
  • Klemmbretter mit Deckel für Unterschriftenbögen
  • eine Tasche o. ä., um ausgefüllte Bögen zu sammeln

Deko und Giveaways

Die Deko soll den Stand piratig aussehen lassen, konkret haben wir im BzV Mittelfranken Flaggen und Plakate, außerdem wird unser Bollenwagen im "Schiffslook" daher kommen. Evtl. gibt es auch Strandflaggen, sofern diese erlaubt sind.

Als Giveaways sind vorgesehen Buttons und Luftballons.

Material

Unbedingt mitnehmen muss man (Infostände BTW 2009):

  • Flyer in allen verfügbaren Varianten (im Piratenhauptquartier)
  • Profile der Direktkandidaten (selber drucken oder im Piratenhauptquartier)
  • Wahlprogramm 2009
  • Mitgliedsanträge Bayern
  • Formulare OptOutDay
  • Demowerbung Freiheit statt Angst (bis 12.09.) (etwas wird es im Piratenhauptquartier geben, evtl. noch vom AK Vorrat, beim Vorstand oder Spinni nachfragen)
  • Werbung für den Creative Commons Filmabend (wird noch bereitgestellt - oder hier ein kleines Infoblatt Datei:CC-Filmabend.pdf)
  • Information zum Zensursula-Gesetz (wird es auch in ausgedruckter Form im Piratenhauptquartier geben)
  • Informationen zu regelmäßigen Terminen, z. B. Stammtischen.

Außerdem braucht man:

  • Stifte
  • breites Klebeband und/oder Panzertape
  • Bodennadeln, um einen Pavillon zu sichern, wenn es geht
  • bei Schirmen einen schweren Standfuß bzw. Wasser oder Sand zum befüllen
  • evtl. Kabelbinder oder Schnur
  • Steine o. ä. mit der Funktion als Briefbeschwerer, wenn es windig ist

Personal

Der Stand sollte zu jeder Zeit von mindestens zwei Piraten betreut werden, sind 4 oder mehr Piraten anwesend, sollte man sich aufteilen, um nicht bedrohlich zu wirken. Die Terminplanung wird im Wiki erfolgen, verantwortlich sind die dort genannten Ansprechpartner.


Das persönliche Auftreten und Verhalten am Infostand wird im Wahlkampfseminar besprochen.

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