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Benutzer:Landpirat

Aus Piratenwiki

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Kurzprofil
Landpirat.jpg
Persönlich
Name: Torsten Krahn
Nick: Landpirat
Wohnort: Lübeck
Tätigkeit: IT-Berater
Geburtstag: 1970
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: Juli 2009
Landesverband: Schleswig-Holstein
Funktion: Beisitzer im LVSH
Stammtisch: Lübeck
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
PGP: PGP-Key
Fon: +49 (0)451 798850
Blog: http://www.landpirat.de/
Skype: torsten.krahn
Jabber: torsten.krahn@jabber.ccc.de
Twitter: Landpirat
GooglePlus: http://gplus.landpirat.de/
 


Inhaltsverzeichnis

Landpirat

Ich bin in und um Lübeck aufgewachsen. Einige Jahre habe ich in Lübeck gewohnt, arbeite dort noch immer, lebe jedoch wieder auf dem Land in Groß Sarau, einem der nördlichsten Zipfel des Kreises Herzogtum Lauenburg. Hier möchte ich demnächst mit meiner Freundin und ihrem Sohn zusammenziehen.

Schon als Jugendlicher in den achtziger Jahren begann ich mich für Computer zu interessieren, benutzte zunächst einen Commodore 64 und später sogenannte „IBM kompatible“ Rechner. Ebenso groß war mein Interesse an der Elektronik, weshalb ich eine Ausbildung zum Büroinformationselektroniker absolvierte, dessen Berufsbild beide Themen vereinte. Während meiner Bundeswehrzeit brachte ich Rekruten bei, wie man Funkgeräte repariert und arbeitete danach einige Jahre in meinem erlernten Beruf. Im Laufe der Neunziger konzentrierte ich mich immer mehr auf Computer sowie deren Vernetzung, was zu meiner heutigen Tätigkeit führte: Seit 1997 arbeite ich für ein IT-Systemhaus in Lübeck.

Warum Pirat?

Ich bin im Juli 2009, entsetzt über die umfassenden Überwachungspläne der Bundesregierung im Namen der inszenierten Terrorangst, inspiriert durch die Europawahl und angeworben durch Ursula von der Leyen, in die Piratenpartei eingetreten.

Zu den PIRATEN kam ich durch unsere Kernthemen, die Euphorie des Wahlkampfs und das gute Gefühl, endlich in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter etwas gegen die etablierte Hinterzimmerpolitik tun zu können und mich für eine bessere Demokratie einzusetzen.

Die Euphorie des Wahlkampfs endete mit der Schleswig-Holsteinischen Doppelwahl 2009, doch alles andere blieb. In den folgenden Jahren lernte ich durch die Parteiarbeit einiges über Politik und begann, sie immer mehr für mich zu entdecken. Ich bin für eine sorgfältige Weiterentwicklung unseres Themenspektrums, jedoch gegen die voreilige Schaffung eines unehrlichen Vollprogramms. Die PIRATEN sind auf dem richtigen Weg und nehmen mich mit.

Meine politischen Ziele

Sind die aller Piraten, nämlich Transparenz in Politik und Verwaltung zu bringen, mehr Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, unter anderem über die Nutzung der Möglichkeiten des Internets, zu schaffen sowie die Bildung zu fördern und einfacher zugänglich zu machen. Weitere Ziele lassen sich direkt aus den Kernthemen der Piratenpartei entnehmen. Zudem sind Umwelt- und Verbraucherschutz die Bereiche, in denen ich mich in Zukunft verstärkt einbringen möchte.


Timeline

2009

Ich bin im Juli entsetzt über die umfassenden Überwachungspläne der Bundesregierung im Namen der Terrorangst, inspiriert durch die Europawahl und angeworben durch Ursula von der Leyen, in die Piratenpartei eingetreten.

Kurze Zeit darauf folgte der in Schleswig-Holstein wegen der vorgezogenen Landtagswahl "verdoppelte" Wahlkampf. In dieser Zeit, die zu den interessantesten, lebendigsten und schönen Erfahrungen meines Lebens gehört, war ich mit anderen Piraten des Lübecker Stammtisches sehr aktiv in Sachen Infostände, Plakatierungen und Sonderaktionen - Wahlkampf eben. Zudem arbeitete ich im Team Presse der Piratenpartei Schleswig-Holstein an Texten für Pressemitteilungen mit, beantwortete Wahlanfragen, die über verschiedene soziale Netzwerke oder via E-Mail hereinkamen und machte Fotos bei verschiedenen Aktionen der PIRATEN in Schleswig-Holstein.

2010

Nach der Land- und Bundestagswahl wurde es ruhiger in den Piratengewässern, umso lebendiger jedoch in meinem privaten Bereich. Es ergaben sich einige positive Veränderungen, die über Monate fast meine volle Zeit beanspruchten. Die gelegentlichen Besuche des Stammtischs und der verschiedenen virtuellen Versammlungsplätze motivierten mich nicht besonders, mehr Zeit in die Piratenpartei zu investieren, obwohl nach und nach wieder mehr davon zur Verfügung gestanden hätte. Mein Eindruck war, dass die "Parteimeierei" über allem stand, viele einander misstrauten und einige ihre Energie dafür verwendeten, dieses Misstrauen zu pflegen.

In den letzten Monaten sah ich zunächst hier und da positive Signale, die mich hoffen ließen, dass die Piraten mit der schwierigen Findungsphase, die noch längst nicht vorüber ist und es wohl nie sein wird, langsam zurechtkommen und willens sind, zusammen am neuen Kurs zu arbeiten. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es so ist. Die Piraten machen sich - im doppelten Sinne.

2011

Bürgerschaftswahl in Hamburg

"Wir dürfen uns nicht fragen ob wir in ein Parlament einziehen, sondern wann! Unsere Zeit wird kommen. Wir sind eine junge Partei mit progressiven Ansätzen. Wenn wir langfristig unsere Alleinstellungsmerkmale nach außen getragen bekommen und unsere Kinderkrankheiten abschütteln, wird das hier noch was ganz Großes. Ich glaube an uns und bleibe hochmotiviert." (Claudius Holler in der Flaschenpost nach der Bürgerschaftswahl 2011 in Hamburg)

Landesparteitag 2011.3

Am 19.06.2011 fand in Schleswig-Holstein der dritte Landesparteitag des Jahres 2011 statt, diesmal stand unter anderem die Wahl eines neuen Vorstands auf dem Programm. In den Wochen davor dachte ich darüber nach, ob ich für das Amt des "Beisitzers Bereich Presse" kandidieren sollte, schob die Gedanken aber wieder zurück, als ich von anderen Kandidaten erfuhr: Speziell Patrick Ratzmann erschien mir aufgrund seiner Vorgeschichte wesentlich geeigneter für den Posten zu sein, als ich. Man kann auch ohne Amt im Team Presse mitarbeiten.

Als ich beim LPT ankam, standen gerade die Wahlen der Beisitzer an. Im Gespräch mit anderen Piraten wurde klar, dass es mit Patrick nur einen Beisitzer-Kandidaten gab, der neue Vorstand also nur noch sechs Mitglieder haben würde. So entschloss ich mich sehr spontan und unvorbereitet, als weiterer Beisitzer zu kandidieren, um mit ihm zusammen im Bereich Presse zu arbeiten und das Vorstands-Team, gerade im Hinblick auf die Landtagswahlen im kommenden Jahr, zu verstärken.

Manchmal geht es also tatsächlich schneller, als man denken kann. Doch auch jetzt, mit einigen Tagen Abstand und nach den ersten Kontakten im Vorstand, fühle ich mich mit meiner Entscheidung wohl. Sämtliche Vorstandsmitglieder erscheinen mir sympathisch und machen einen motivierten Eindruck, was ich als geeignete Grundlage für eine gute Zusammenarbeit ansehe.

Ich bedanke mich bei denjenigen, die mir durch Stimme ihr Vertrauen ausgesprochen haben und hoffe, die vorhandenen Zweifler, es gab immerhin zwei Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen, innerhalb des kommenden Jahres durch meine Mitarbeit überzeugen zu können.

Abgeordnetenhauswahl in Berlin

Ich war für einen Tag in Berlin und habe Flyer verteilt. Es gab unglaublich viel Zuspruch und die Flyer wurden uns fast aus der Hand gerissen. Ganz anders als 2009 in Lübeck oder im letzten Winter in Hamburg.

Das obige Zitat von Claudius habe ich im Februar an diesen Abschnitt angehängt. Damals habe ich nicht erwartet, dass es sich so schnell erfüllen würde. Unglaublich. Mittlerweile ist es so weit, dass ich Berichte über die Piratenpartei im Autoradio manchmal erst nach Sekunden bemerke - als sei das völlig normal. Noch vor einigen Wochen wären wir für einen Pressebericht abseits der "Internetpartei" auf die Knie gegangen.

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