Archiv:Cannasammlung

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Inhaltsverzeichnis

Artikelsammlung zum Thema Cannabis

Kiffen gegen die Schmerzen (Zeit Online Mai 2012)

    • Kalifornien und 15 weitere US-Bundesstaaten erlauben Cannabis seit 1996 für medizinische Zwecke.
    • Es fallen etwa 1,4 Milliarden Dollar an Steuern in Californien ab.
    • über 15.000 Studenten lernen alles über Anbau und Hege, Ernte und Verkauf von Cannabis
    • THC wirkt stark psychoaktiv, CBD dagegen, das Cannabidiol, hat kaum einen Einfluss auf die Psyche.
    • schmerzlindernden, entzündungshemmenden und nervenschützend
    • Studie amerikanischs staatliches National Institute of Health:
      • diabetischen Kardiomyopathie reduziert oxitativen Stress
      • multiplen Sklerose Schmerzen und Spasmen nimmt
      • dass es bei Aids die Schluckbeschwerden und die Appetitlosigkeit lindert
      • dass es bei Depressionen die Stimmung aufhellt
      • Glaukom den Augeninnendruck verringert
      • gegen den Phantomschmerz in den Beinen
      • für 30 weitere Krankheiten, Parkinson, Schlaganfall, Anämie, ist dokumentiert, dass Cannabis zumindest die Symptome bessert
    • Wenn Cannabis in der Jugend geraucht wird, gibt es irreversible Schädigungen
    • Bei Jugendlichen muss man die Behandlung mit Cannabis sehr gut abwägen

Hirnveränderungen durch frühen Einstieg in das Kiffen Drugscom April 2012

  • Den ersten Joint rauchen Jugendliche in Deutschland statistisch betrachtet mit 16,7 Jahre
  • Hatten 2004 noch 18,2 Prozent der männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren Erfahrung mit Cannabis, waren es 2011 nur noch 8,4 Prozent.
  • Möglicherweise wird das Gehirn in einer empfindlichen Entwicklungsphase dauerhaft durch das Kiffen geprägt
  • Allerdings ist noch nicht geklärt, ob die Früheinsteiger nach einer längeren Abstinenzphase wieder normale Aktivitätsmuster aufweisen.
  • Die Ergebnisse unterstützen somit die Hypothese, dass das Jugendalter eine sensible Phase für die Hirnentwicklung darstellt und Cannabis diese Entwicklung negativ beeinflussen kann.
  • In einer 2001 veröffentlichten Untersuchung konnten Harrison Pope und sein Team zeigen, dass sich die kognitiven Leistungen auch nach jahrelangem Kiffen (Erwachsene) spätestens nach einem Monat Abstinenz wieder auf einem normalen Niveau bewegen

Polizeipräsident will seine Ressourcen nicht länger auf Kleinkonsumenten verschwenden (Der Freitag Jan 2012)

    • Die Polizei erfasst bundesweit jährlich rund 250.000 Drogendelikte
    • Gut zwei Drittel davon fallen unter die „Geringe-Mengen-Regelung
    • konkrete Statistik fehlt
    • Schätzungen der Uni Duisburg-Essen lagen „die Ausgaben der öffentlichen Hand durch den Konsum illegaler Drogen“ für die Bereiche „öffentliche Sicherheit und Ordnung“ allein 2006 zwischen 3,4 und 4,4 Milliarden Euro
    • Ein Drittel aller Zwölf- bis 25-Jährigen probiere mindestens einmal Cannabis
    • Je schwärzer eine Regierung, desto kleiner in der Regel die Toleranz
    • Ausländer haben offiziell keinen Zutritt mehr zu Coffeeshops in Holland
    • Maastricht macht für Belgier und Deutsche eine Ausnahme

Die verbotene Medizin (Taz Jan 2012)

    • hilft bei Schmerzen, Asthma und selbst beim Drogenausstieg
    • Schmerzen von Krebspatienten
    • dass die Opiatdosis bei Schmerzpatienten deutlich reduziert werden kann
    • Kopf- und Phantomschmerzen
    • Krankheiten, bei denen eine Entspannung der Muskulatur günstig wirkt
    • Kopf- und Phantomschmerzen
    • schmerzhafte Spasmen und schmerzhafte Menstruation
    • Aids- und Chemotherapiepatienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Übelkeit oft in kurzer Zeit schnell an Gewicht.
      • wieder Appetit verspürten
      • gegen Übelkeit und Erbrechen).
    • Die Wirkungen einer Marihuanazigarette beziehungsweise von 15 Milligramm oralem THC entsprechen hinsichtlich der bronchienerweiternden Wirkung etwa den klinischen Dosen bekannter Asthmamittel
    • Bei reaktiven Depressionen wurde wiederholt eine stimmungsaufhellende Wirkung
    • Beeinflussung der Spastik im Rahmen der Multiplen Sklerose oder Querschnittserkrankungen durch THC beobachtet
    • Patienten berichteten wiederholt auch von einer verbesserten Kontrolle der Blasen- und Mastdarmfunktion.

Besser atmen mit Cannabis (Taz Jan 2012)

    • Ergebnis einer Langzeitstudie US-Ärzteblatt JAMA (Journal of the American Medical Association)
      • dass Marihuana der Lunge weniger schadet als Tabak
      • auch nach 20 Jahren keine Einschränkungen der Lungenfunktionen und Atemkapazität
      • sogar ein Anstieg des Lungenvolumens und der Kapazität festgestellt
    • Dass THC krampflösende Wirkung hat
    • lösende, öffnende, entspannnede Effekt auf die Bronchien
    • Denn während Tabak die Bronchien verschließt, befördert Hanfhusten Fremdkörper nach draußen.

bekifft durch Passivrauchen ? (jan 2011)

  • Eine deutsche Forschergruppe
  • acht Personen die noch nie gekifft hatten
  • in einen Coffeeshop
  • Drei Stunden mussten sie ausharren
  • Bis zu 25 rauchende Kiffer
  • auf 84 Quadratmeter
  • Zur Sicherheit wurden zusätzlich 8 Gramm Cannabis in einem Aschenbecher abgebrannt
  • wurde anschließend die THC-Konzentration in Blut und Urin gemessen
  • dass es beim passiven Kiffen zu messbaren THC-Konzentrationen im Blut kommen
  • keiner der Versuchspersonen den Schwellenwert von 25 ng/ml THC im Urin
  • dass sehr wahrscheinlich keine der Versuchspersonen bei einer Routinekontrolle der Polizei positiv auf Cannabis getestet worden wäre
  • Blutanalyse hätte Werte von unter 1 ng/ml THC ergeben kann
  • Keiner erreicht Schwellenwert

Drogensituation Deutschland 2010/2011 Studie 2011


Stand der Drogenproblematik in Europa Studie 2011


Drogenranking nach Nutt (Spiegel Nov 2010)

    • Nutt Studie
    • Nicht illegale Drogen wie Cannabis, LSD und Ecstasy, sondern Alkohol und Tabak seien die wirklichen Gefahren für Mensch und Gesellschaft.
    • Alkohol sogar weitaus gefährlicher als Heroin oder Crack
    • sobald die Wissenschaftler die sozialen Auswirkungen miteinbezogen, führte Alkohol die Rangliste der gefährlichsten Drogen an
    • Marihuana, Ecstasy und LSD schätzen die Forscher dagegen als deutlich weniger zerstörerisch ein
    • Andere Forscher pflichten Nutt bei

Britischer Drogenberater entlassen (Spiegel Okt 2010)

  • Nutt Studie
  • Professor für Pharmakologie an der Universität Bristol
  • Der Wissenschaftler bezeichnet die Mitglieder der Brown-Regierung als irrationale Rückständige
  • Cannabis erzeuge "nur das vergleichsweise geringe Risiko" einer psychischen Erkrankung, hatte Nutt gesagt
  • kritisierte Nutt die staatliche Drogenpolitik, die den Erkenntnissen der Forschung widerspräche
  • Tabak und Alkohol als legale Droge auszunehmen, sei aber "künstlich".
  • Tabak steht an neunter Stelle und damit weit vor Cannabis
  • Auf den Besitz illegaler Drogen stehen in Großbritannien bis zu sieben Jahre Haft und eine unbegrenzte Geldstrafe. Drogenhändler können zu lebenslanger Haft verurteilt werden.

Der Cannabiskonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2010 Studie

  • Gute Infografiken
  • Jeder zehnte Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und jeder

dritte junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren hat die illegale psychoaktive Substanz Cannabis zumindest schon einmal probiert

  • Der Anteil der Gruppe regelmäßiger Cannabiskonsumenten und -

konsumentinnen beträgt in Deutschland derzeit 0,9% bei Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren und 3,2% bei 18- bis 25-jährigen Erwachsenen. Männliche Jugendliche und junge Erwachsene sind stärker betroffen als weibliche.


Mehr als 13 Millionen Europäer kiffen (Die Welt Juni 2008)

    • Bericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD).
      • Mehr als 13 Millionen Europäer haben laut einer EU-Studie im vergangenen Monat Cannabis konsumiert
      • Schätzungsweise jeder fünfte europäische Erwachsene habe die Droge zumindest einmal in seinem Leben probiert
      • 80 Prozent des in Europa sichergestellten Haschischs aus Marokko
      • In Großbritannien mache das im Inland angebaute Haschisch bereits die Hälfte des Angebots aus
    • im vergangenen Jahr 82 Freilandplantagen sowie 326 in Gebäuden deutschlandweit aufgespürt
    • Die Preise für ein Gramm Haschisch schwanken laut EU-Studie innerhalb Europas von 1,40 Euro in Spanien bis 21,50 Euro in Norwegen
    • Weltweit konsumieren laut Bätzing 162 Millionen Menschen Cannabis. 35 Millionen greifen zu Amphetaminen und anderen Aufputschmitteln wie Ecstasy, 16 Millionen nehmen Opiate und 13 Millionen Kokain.
    • Die engliche Version der Studie

Deutsche kiffen wie eh und je (Süddeutsche 2007)

    • 3,3 Prozent der 14- bis 17-Jährigen konsumieren die pflanzliche Droge regelmäßig
    • Unter den 18- bis 64-Jährigen greifen etwas über zwei Prozent regelmäßig zur Tüte
    • Fast ein Viertel der Erwachsenen probiert im Lauf des Lebens einmal aus
    • Unter den jungen Erwachsenen unter 39 ist es sogar ein Drittel, vor allem Männer.

zugang zu medi Cannabis


Drogengefährlichkeits Studie Nutt(Süddeutsche März 2007)

  • 40 britische Psychiater, Epidemologen, Chemiker und Forensiker beurteilten neun verschiedene Gefahren des Missbrauchs von legalen und illegalen Drogen
  • Aus den Punktewerten der Spezialisten erstellte Nutt eine Rangliste, die sich stark von behördlichen Klassifikationen unterscheidet
  • Zu den Kriterien gehörten körperliche Schäden, wie etwa der plötzliche Tod durch Atemdepression bei Heroinmissbrauch, die Stärke des Abhängigkeitspotentials, Folgen für das soziale Umfeld, sowie öffentliche Gesundheitskosten.
  • Alkoholmissbrauch fordert in Deutschland 42.000 Tote pro Jahr
  • an den Folgen des Rauchens sterben sogar 110.000 Personen jährlich.
  • Dem stehen 1326 Menschen gegenüber, die im vergangenen Jahr am Konsum illegaler Drogen starben
  • Das Bundesgesundheitsministerium nimmt die neue Studie ernst und will sie nun auf ihre wissenschaftliche Stichhaltigkeit prüfen (2007 !)
  • Als Nutt in Vorlesungen weiterhin predigte, dass LSD, Ecstasy und Cannabis ungefährlicher seien als Alkohol und Tabak, wurde er von der Regierung kurzerhand seines Amtes enthoben
  • unterstreicht seinen früheren Vorwurf, dass die Wissenschaft oft aus politischem Kalkül missachtet wird
  • Nutts Kollege van den Brink äußert sich ähnlich: "Was Regierungen für illegal erklären, wird nicht immer von den Erkenntnissen der Wissenschaft gestützt", schreibt der Niederländer in seinem Kommentar
  • Grafik Schädlichkeit
  • Grafik Schadenspotential

Wirkungsverlauf verschiedener Drogen


Entzugssymtome Quit the Shit (Drogenberatungsseite im Netz)

  • Wer nach langjährigem Kiffen den Konsum einstellt, bei dem können sich Entzugssymptome bemerkbar machen
  • Es kann auch vorkommen, dass sogar langjährige Konsumenten kaum spürbare Entzugssymptome erleben.
  • Häufige Entzugssymptome nach dem Absetzen sind:
    • Nervosität, Unruhe
    • Gereiztheit, Aggressionen
    • Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit
    • Schlafprobleme und wirre Träume
    • verminderter oder verstärkter Appetit
    • Aggressivität,Depressionen,Angst
    • Muskelzittern, starkes Schwitzen, Hitzewallungen, erhöhte Temperatur
    • Durchfall, Magenprobleme, Übelkeit und Erbrechen
    • Kopfschmerzen

Referat Cerebrale Auswirkungen von Cannabiskonsum inder Pubertät

Grafik tödliche Dosen verschiedener Drogen

falsche brd statistik ?

Drogenkonsum im internationalen VergleichWelt Online 25.4.2012

Wie bei Kaffee, aber stärkerDie Zeit 28.10.1994

Experten streiten über Cannabis Focus Online 25.01.2012

152.000 Stimmen für die Legalisierung an Frau Merkel

Debatte um Legalisierung von Marihuana Sueddeutsche 26.01.2012

Cannabis und Posttraumatische Belastungsstörungen. Artikel: Heise Online, 12.11.2009.

Cannabis als Medizin Israel. Artikel in „Die Hanfplantage“, 26.11.2009.

Cannabis als Medizin Deutschland. Artikel auf der 3sat- Seite, 27.09.2011.

Cannabis als Medizin San José. Artikel auf der 3sat- Seite, 01.12.2011.

Geschichte des Hanf- Verbotes Artikel: Alles Schall und Rauch, 05.05.2009.

Heilkraft des Hanfs Artikel: Süddeutsche Zeitung, 14.10.2008


Filmsammlung zum Thema Cannabis

Cannabis Wissen


Cannabis in der Medizin


Cannabis im Straßenverkehr


Cannabis in der BRD

Cannabis in anderen Ländern