Flaschenpost/Styleguide

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Auf unserer Seite http://flaschenpost.piratenpartei.de/gastartikel/ findest Du alles Wissenswerte über Gastartikel.

= Styleguide für Gastautoren = Die Flaschenpost veröffentlicht gerne Artikel von Autoren, die nicht zum Redaktionsteam gehören. Dieser Styleguide soll Gastautoren eine Hilfestellung bei der Erstellung eines Artikels für die Flaschenpost geben. Hier sind die Kriterien aufgeführt, an denen wir die Qualität eines Artikels begutachten und letztlich auch über die Veröffentlichung entscheiden. Wir können vorab kein Versprechen geben, dass ein eingereichter Artikel auch erscheint. Die Berücksichtigung der folgenden Punkte wird helfen, einen guten Artikel zu schreiben.

Inhaltliche Kriterien

Wichtig für den Inhalt von Artikeln sind drei journalistische Grundsätze. Sie sollten neu, interessant und relevant sein. Die Flaschenpost versteht sich als journalistisches Medium, als solches möchten wir möglichst unvoreingenommen und neutral berichten. Gute journalistische Arbeit zeichnet sich auch dadurch aus, dass Fakten oder Behauptungen möglichst anhand mehrerer unabhängiger Quellen belegt werden. Polemik und Sarkasmus sollten nur sehr sparsam eingesetzt werden - besser geht es auf jeden Fall ohne.

Ein Gastartikel darf durchaus eine der allgemeinen Piratenmeinung widersprechende Botschaft bringen - das ist sogar ausdrücklich erwünscht, da der Blick über den Tellerrand den Horizont erweitert... Er sollte dabei allerdings auch deutlich machen, dass er nicht dem Parteiprogramm entspricht! Wichtig ist Sachlichkeit und das Potential neue Erkenntnisse zum Leser zu bringen. Nicht akzeptieren werden wir Beleidigungen oder Artikel, die Thesen vertreten, die dem "gesunden Menschenverstand" widersprechen. Die Großzahl unserer Leser sind Piraten, stehen uns nahe oder haben zumindest Interesse an uns. Ein Gastartikel sollte für diesen Leserkreis interessant sein. Jeder Gastautor sollte sich, bevor er einen Artikel verfasst, fragen ob er diese Kriterien erfüllen wird.

Stilistische Kriterien

Die Flaschenpost bietet ihren Lesern ein hohes Sprachniveau. Dieses erwarten wir grundsätzlich auch von Gastautoren. Verständlichkeit für den Leserkreis ist dabei wichtiger als die Demonstration überragender Fähigkeiten im Verfassen von Bandwurmsätzen. Aber einer gewissen Länge lohnt es Zwischenüberschriften (fett) vorzusehen.

Styleguide für AG-Vorstellungen

AGs (wie auch SGs und IGs) haben die Möglichkeit sich in der Flaschenpost vorzustellen. Dabei sollten einige Anforderungen beachten werden um dem Leser möglichst sinnvolle Informationen zu geben:


Wer seid ihr

  • Gründungsgeschichte (falls die AG neu ist)
  • Anzahl der aktiven Mitglieder
  • Gliederung

Was ist euer Ziel als Gruppe

  • Zielsetzung (politisch, organisatorisch etc, aber nicht ausschweifend)

Was ist eure Position innerhalb der Piratenpartei, steht diese Vision so im Programm, ist das geplant?

  • ähnliche/konkurierende AGs

Wie kann man bei euch mitmachen, wer ist Ansprechpartner für Fragen?

  • Treffen wann/wo
  • Ansprechpartner


Hier ein Beispieltext, der die AG-Raumfahrt vorstellt


Ag-raumfahrt.png

Die AG Raumfahrt will hoch hinaus! Ihre Vision ist die Erschliessung des Weltalls für touristische Zwecke. Dabei müssen zuerst nternationale Weltraumflughäfen gebaut, und Rahmenbedingungen geschaffen werden um Start- und Landungen international zu regeln.


Ein Gastbeitrag von Major Tom.

Die AG Raumfahrt <http://wiki.piratenpartei.de/AG_Raumfahrt> ist eine der ältesten AGs innerhalb der Piratenpartei. Sie wurde bereits zwei Monate nach Gründung der Partei 2006 von drei Piraten gegründet, deren Kindheitstraum es war, mal ins All zu fliegen. Heute hat die AG insgesamt 42 Mitglieder und hat neben der Bundes-AG auch Landesgruppen in Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Das Ziel der AG Raumfahrt ist, die politischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Weltraumtourismus so bald wie möglich erschwinglich wird. Dafür müssen zunächst gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden: Fluggenehmigungen für Spaceshuttles auf internationalen Flughäfen, Quarantänebestimmungen für mitgeführte Haustiere, Ein- und Ausreiseregelungen für Start und Landung auf verschiedenen Kontinenten und dergleichen.

Daher arbeitet die AG Raumfahrt eng mit der AG Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik zusammen. Um zusätzlich zur Möglichkeit auch die Erschwinglichkeit von Weltraumtourismus sicherzustellen, gibt es ebenfalls eine Kooperation mit der AG Sozialpolitik - immerhin soll die Urlaubsreise zum Mond ja auch für BGE-Bezieher möglich sein. Da viele dieser Regelungen auf internationalem Terrain beschlossen werden müssen, gibt es auch enge internationale Beziehungen, unter anderem zu den Piraten in den USA und Russland.

Die genannten Rahmenbedingungen möchte die AG Raumfahrt alsbald schaffen. Das tut sie, indem sie fleißig Anträge für das Bundestags- und Europawahlprogramm schreibt. Darin legt sie fest, was die intergalaktischen Ziele der Piratenpartei ist und welche Gesetzesänderungen vorgenommen werden müssen um diese zu erreichen. Wenn die Piraten im Bundestag und im Europaparlament vertreten sind, sollen die Abgeordneten dort bereits auf fertige Gesetzesentwürfe der AG Raumfahrt zurückgreifen können.

Innerhalb der Piratenpartei hat die AG Raumfahrt eine konkurrierende Gruppe: Die AG Maulwurf sieht die Zukunft der Menschheit nicht im All, sondern unter der Erdoberfläche, was offensichtlich den Zielen der AG Raumfahrt zuwiderläuft. Keine der AGs hat ihre Positionen bislang in einem Programm verankert. Ein Antrag der AG Piratensatellit (eine Gruppe, die einen Satelliten ins All schießen möchte um Shitstürme besser vorhersagen zu können) wurde hingegen in Nordrhein-Westfalen ins Wahlprogramm eingebracht.

Die AG Raumfahrt hat zwei Koordinatoren: Die Piraten Dietian und Baster. Beide sind im Wiki zu finden und stehen für Fragen gern zur Verfügung. Die AG trifft sich alle zwei Wochen in ihrem Mumbleraum und kommuniziert außerdem über eine Mailingliste.

Allgemeines

Die äußere Erscheinungsform

Das Blogsystem WordPress, welches unserer Flaschenpost zugrunde liegt, verarbeitet einfaches Text-Format (txt). Es lohnt sich also nicht, einen Artikel in einem bestimmten Textverarbeitungsformat zu liefern; reiner ASCII-Text reicht. Hervorhebungen wie fett oder kursiv werden ähnlich wie bei html über Markierungen gesteuert. Wer diese WordPress Markup Language kennt, kann sie gerne im Text selbst verwenden. Ansonsten reichen uns Kommentare im Text, die auf gewünschte Hervorhebungen hinweisen. Ahnlich verhält es sich mit Links auf Webseiten: Auch hier herrscht Wahlfreiheit: entweder den Link selbst in der WordPress Markup Language einbauen oder beispielsweise mit "[1]" markieren und unten im Dokument den Link angeben. Das Flaschenpost-Team berücksichtigt den Verweis bei der Artikelerstellung.

Bilder und Videos

Ein Bild lockert einen Artikel ungemein auf. Gelieferte Bilder sollten in ihrer Lizenz "sauber", also zur nichtkommerziellen Verwendung freigegeben sein (z.b. durch eine CC-BY oder CC-BY-ND oder CC-0 Lizenz). Zu Bildern muss die Lizenz unbedingt angegeben werden. Das gilt analog für Videos, die eingebettet werden sollen. Generell sollte ein Artikel enthalten: ein kleines Bild für den Teaser, ein oder mehrere große Bilder für den Artikel selbst. Von externen Seiten werden niemals Bilder oder Filme eingebunden.

Teaser

Während der eigentliche Artikeltext auf einer eigenen Seite erscheint gibt es auf der Startseite einen kurzen Teaser der auf den Artikel verweist. Der Teaser besteht aus 3-5 Sätzen. Er soll so geschrieben sein dass beim Leser Interesse am Artikel entsteht. Langweilige oder schlecht geschriebene Teaser wird keine Leser zum Artikel locken.

Lizenz

Alle Artikel in der Flaschenpost unterliegen der CC Lizenz (CC-BY-SA Flaschenpost), können von anderen also ohne Information der Redaktion übernommen werden, solange die Bestimmungen der Lizenz gewahrt bleiben.

Offene Fragen

Bei Fragen zur Erstellung von Gastartikeln helfen wir gerne. Kontaktiert uns einfach per Email.

Entscheidung über die Veröffentlichung

Die Entscheidung, ob ein Gastartikel veröffentlicht wird oder nicht, trifft die Redaktionskonferenz, welche an jedem 10., 20. und 30. eines Monats via Mumble (NRW-Server, Raum Flaschenpost) tagt. Bevor der Artikel veröffentlicht wird, benötigt er noch zwei Lektoratsfreigaben - dabei kann es vorkommen, dass ein Lektor inhaltliche oder formelle Anmerkungen zu Teilen des Artikels haben wird, in diesem Fall kann der Text erst veröffentlicht werden, wenn diese ausgeräumt werden.