Bundesparteitag 2012.1/Antragsportal/Programmantrag - 146

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den/die Bundesparteitag 2012.1. Die Antragsseiten werden kurze Zeit nach Erstellen durch die Antragskommission zum Bearbeiten gesperrt. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich
Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den/die Bundesparteitag eingereichter Antrag. Jedes Mitglied ist dazu berechtigt, einen solchen Antrag einzureichen.

Version Antragsformular: 1.05

Antragsnummer

P146

Einreichungsdatum

Antragstitel

Modulantrag Bundesweite Bildungsstandards

Antragsteller

AG-Bildung, eingereicht durch: Jasenka

Antragstyp

Programmantrag

Art des Programmantrags

Grundsatzprogramm

Antragsgruppe

„Bildung und Wissenschaft“ gehört nicht zu den möglichen Werten dieses Attributs (Arbeit und Soziales, Außenpolitik, Bildung und Forschung, Demokratie, Europa, Familie und Gesellschaft, Freiheit und Grundrechte, Internet und Netzpolitik, Gesundheit, Innen- und Rechtspolitik, Kunst und Kultur, Programmdebatte, Umwelt und Verbraucherschutz, Wirtschaft und Finanzen, Keine der Gruppen).

Antragstext

Der Bundesparteitag möge als Ergänzung des Parteiprogramms

beschließen:

Aufnahme des Rechts auf Bildung im Grundgesetz

Die Piratenpartei spricht sich für eine Aufnahme des Rechts auf Bildung (analog dem §14 der EU Grundrechte-Charta) in das Grundgesetz aus.


Bildungsstandards

Um die Vorteile des föderativen Schulsystems und eines zentralen Bildungssystems zu verbinden, fordern die Piraten mehr Richtlinienkompetenzen für den Bund.
Ziel ist die zeitnahe Umsetzung von bundesweiten Lernzielen als verpflichtende Bildungsstandards auf Bundes- und Länderebene.
Zur Gewährleistung der Standards übernimmt ein ausführendes Organ der Bundesregierung die qualitätsführende Kontrolle. Es sichert die Einführung einer zentralen Prüfungsstruktur und garantiert deren Umsetzung für alle Länder, sowie die Evaluation von Lehre und Gelerntem.

Positionspapier 2011.2

Die Landesverbände der Piratenpartei bearbeiten landesspezifische Themen und schlagen konkrete Verbesserung für das jeweilige Bildungssystem vor. Dabei gibt es aber ein gemeinsames Ziel: Erziehung und Bildung bei denen allen Schülern Deutschlands die gleichen Entwicklungschancen ermöglicht werden. Alle Schüler sollen eine Förderung erhalten - unabhängig vom Wohnort, sozialem, körperlichem oder intellektuellem Hintergrund.
Die Piratenpartei möchte den Stellenwert der Bildung in der Gesellschaft verbessern.
Die Verbesserungen des Bildungssystems haben dabei immer die Interessen der Kinder, Jugendlichen, Familien und der Gesellschaftsstabilität im Fokus.

Antragsbegründung

Begründung (nicht Bestandteil des Antrags)

Text angepasst aus Vorlage 2010 - im Mumble der AG Bildung abgestimmt Okt11.
Neuvorlage der Punkte zur textuellen Anpassung der Inhalte. Bisherige Meinungsbilder der AG, die Bundesländer mit ausgearbeitetem Bildungsprogramm sprechen sich für bundesweite Bildungsstandards aus.
Als Grundlage der Sicherung der Lernziele dienen die Erkenntnisse vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen IQB der HU Berlin, der Kultusministerkonferenz der Länder, sowie der Expertenkommisson des Aktionsrates Bildung.'
Das ausführende Organ ist gedacht als eine weisungsberechtigte Kommission der politischen Bildungsgremien im Bund. Die Zusammensetzung ist noch zu entscheiden.
Vergleichbarkeit und bundesweiter Rahmen:
Ursprünglicher Text:
Um die Vorteile des föderativen Schulsystems (allen vornweg das Subsidiaritätsprinzip) mit den Vorteilen eines zentral geregelten Bildungssystems (insbesondere der bundesweiten Gleichbehandlung) zu verbinden, empfiehlt die AG Bildung mehr Richtlinienkompetenzen für den Bund.
Dies betrifft insbesondere die Bereiche Vergleichbarkeit von Abschlüssen, Strukturausgleich, Freizügigkeit und verpflichtenden Fächerkanon in allen Ländern.
Die bisherigen Abstimmungen zwischen den Ländern (z. B. Kultusministerkonferenz) sollen mit verbindlichen Zielvorgaben durch den Gesetzgeber manifestiert werden.
Dies ist ein realistischer Schritt, der keine weitreichenden Veränderungen des Bildungssystems erfordert.
Dies ist notwendig, um die Vergleichbarkeit von Abschlüssen, einen effektiven Strukturausgleich und echte Freizügigkeit innerhalb Deutschlands zu ermöglichen.

Über alle Anträge der Themenbereiche kann auf dem Parteitag gemeinsam oder bei Bedarf einzeln abgestimmt werden.

Bundesweite Bildungsstandards besteht in der Antragsfabrik aus den 3 Anträgen

Beschreibung

Die folgenden Vorschläge zu Programmpunkten sind entweder in der AG-Bildung selbst in den letzten Jahren thematisiert worden oder in den LVs der Länder erarbeitet und zum großen Teil bereits abgestimmt oder im LQFB2010 bereits abgestimmt und folgend entsprechend korrigiert worden. Die bisher verabschiedeten Landesprogramme Bildung enthalten Teile der Programmvorschläge in derselben oder ähnlicher Textform und werden in den Bundesländern bereits vertreten.
Es sind Themen, die Bildung auf Bundesebene betreffen, oder zumindest deren Vertretung auf Bundesebene sinnvoll machen, da sie sowohl Landes- als auch Bundesrecht tangieren. Bitte tragt Euch als Unterstützer, Kritiker (im Pro-Contra Bereich), oder als thematischer Interessent auf den verlinkten Diskussionsseiten ein. So kann bereits vor der endgültigen Abstimmung über die Themen ein Meinungsbild entstehen.

Diese Vorschläge sind in der AG Bildung:

ausgearbeitet worden.
Meinungsbild der AG bereits 2009 abgefragt

Das Gesamtkonzept zum Parteiprogramm Bildung kann auf der Antragsfabrik der AG Bildung [1] eingesehen werden.

Diskussionen und Unterstützung des Themas ist auf der Themenarbeitsseite der AG möglich

Quellen

  • Artikel 14 der Grundrechte-Charta der Europäischen Union
    • Recht auf Bildung**
      • (1) Jede Person hat das Recht auf Bildung sowie auf Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung.
      • (2) Dieses Recht umfasst die Möglichkeit, unentgeltlich am Pflichtschulunterricht teilzunehmen.
      • (3) Die Freiheit zur Gründung von Lehranstalten unter Achtung der demokratischen Grundsätze

sowie das Recht der Eltern, die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen, weltanschaulichen und erzieherischen Überzeugungen sicherzustellen, werden nach den einzelstaatlichen Gesetzen geachtet, welche ihre Ausübung regeln.




Antragsdiskussion im Liquid Feedback der Piratenpartei:


einzeln eingestellt wurden bereits:

Liquid Feedback

Piratenpad

Antragsfabrik

-

Datum der letzten Änderung

03.04.2012

Status des Antrags

Pictogram voting question.svg Ungeprüft