Antrag:Bundesparteitag 2012.2/Antragsportal/PA086

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2012.2. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich

Wende dich bei Fragen und (als Antragsteller) Änderungswünschen an ein Mitglied der Antragskommission.

Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer PA086
Einreichungsdatum 9 Oktober 2012 18:14:23
Antragsteller

AG_Landwirtschaft, Ansprechpartner:Birgitt Piepgras

Mitantragsteller
Antragstyp Wahlprogramm
Antragsgruppe „Landwirtschaft“ gehört nicht zu den möglichen Werten dieses Attributs (Arbeit und Soziales, Außenpolitik, Bildung und Forschung, Demokratie, Europa, Familie und Gesellschaft, Freiheit und Grundrechte, Internet und Netzpolitik, Gesundheit, Innen- und Rechtspolitik, Kunst und Kultur, Programmdebatte, Umwelt und Verbraucherschutz, Wirtschaft und Finanzen, Keine der Gruppen).
Zusammenfassung des Antrags Wir lehnen eine industrielle Tierproduktion ab und wollen die Bedingungen für Nutztiere deutlich verbessern.
Schlagworte Massentierhaltung, Ernährung, Verbraucherschutz, Tierschutz, Antibiotika
Datum der letzten Änderung 01.11.2012
Status des Antrags

Pictogram voting keep-light-green.svg Geprüft

Abstimmungsergebnis

Pictogram voting question.svg Noch nicht abgestimmt

Antragstitel

keine industrielle Tierproduktion

Antragstext

Antrag zur Aufnahme ins Wahlprogramm der Piratenpartei Deutschland zur Bundestagswahl 2013 (bitte an geeigneter Stelle einfügen).

keine industrielle Tierproduktion

Die Piratenpartei Deutschland lehnt eine industrielle Massentierhaltung ab, weil diese die Lebensqualität in den ländlichen Räumen beeinträchtigt, mit unakzeptablen Standards in der Nutztierhaltung einhergeht, sowie die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft gefährdet.

Die Piratenpartei setzt sich für eine artgerechte Haltungsform aller Nutztiere ein.

In dem Bereich der Federviehhaltung wollen wir die gleichen Ziele/Standards wie in der Legehennenhaltung erreichen. Wir halten das derzeitige Platzangebot für ein Masthähnchen/Pute am Mastende für zu klein. Der Platzbedarf ist mit entsprechenden Fachleuten deutlich zu optimieren.

Die Haltung von Paarhufern ist über den Schlüssel der Großvieheinheiten (GVE) pro Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Region anzupassen. Nur so ist sichergestellt, dass eine ökologisch sinnvolle und nachhaltige Tierhaltung gewährleistet ist, da sowohl die Erzeugung von Futter als auch die umweltschonende Verwertung der Exkremente im Einklang mit der verfügbaren Fläche stehen.

Bereits bestehenden Gesetzte und Verordnungen müssen konsequent angewendet und deren Einhaltung strenger als bislang kontrolliert werden.

Antragsbegründung

Der Handel hält durchgängig prallgefüllte Regale und Kühltruhen vor. Ein erschreckend hoher Anteil der Nahrungsmittel wird aber nicht verbraucht, sondern als Müll entsorgt. Wissenschaftler und ein wachsender Anteil der deutschen Bevölkerung sind sich mittlerweile darin einig, dass dieser Trend und anhaltendes Preisdumping für Fleischprodukte nur möglich ist, so lange die Fleischindustrie auf Kosten der Tiere, der Arbeitsbedingungen der Landwirte und der Umwelt produziert.

Die daraus resultierende industrielle Tierproduktion ist nur möglich, wenn präventiv Antibiotika (und andere Medikamente) eingesetzt werden. Immer häufiger werden in Tierbeständen resistenter Erreger nachgewiesen. Sie stellen nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar, auch die Gesundheit der Tiere wird akut gefährdet.

Ein Hähnchen z.B. wird heute in 36 Tagen erzeugt, vom Küken bis zu einem Schlachtgewicht von 1.700 Gramm. Das ist nur möglich durch eine reine Ausrichtung an industriellen Prozessen, die sich nahezu beliebig skalieren lassen, sind nicht im Sinne einer artgerechten Tierhaltung.

Diskussion

  • Vorangegangene Diskussion zur Antragsentwicklung: {{{diskussionVorher}}}
  • [{{{antragsdiskussion}}} Pro-/Contra-Diskussion zum eingereichten Antrag]


Konkurrenzanträge