Antrag:Bundesparteitag 2012.2/Antragsportal/P011

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2012.2. Anträge werden 7 Tage nach Erstellen durch die Antragskommission zum Bearbeiten gesperrt und im Forum in der Kategorie Antragsdiskussion zur Diskussion gestellt. Im Forum sollen Argumente für und gegen den Antrag diskutiert werden.

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Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer P011
Einreichungsdatum 9 Oktober 2012 18:04:18
Antragsteller

AG_Landwirtschaft, Ansprechpartner:Birgitt Piepgras

Antragstyp Positionspapier
Antragsgruppe Landwirtschaft
Zusammenfassung des Antrags Grundsätzliche Position zur Agrarpolitik
Schlagworte Landwirtschaft, Verbraucher, Tierschutz, Ernährung
Datum der letzten Änderung 09.10.2012
Status des Antrags

Pictogram voting question.svg Ungeprüft

Abstimmungsergebnis

Pictogram voting question.svg Noch nicht abgestimmt

Antragstitel

Landwirtschaft für Landwirte und Verbraucher

Antragstext

Die Stärkung der Landwirtschaft erfordert in erster Linie ein Zusammenwirken aller Beteiligten.

Neben den Landwirten und deren Verbänden gehören dazu auch der Lebensmittelhandel, Qualitätssiegel, Naturschutz- und Tierschutzverbände, aber auch die Vertreter der Politik und die Verbraucher. Netzwerke müssen transparent ausgebaut und gepflegt werden. Ein Beispiel dafür sind Erzeugergemeinschaften und regionale Handelszentren, wie die CSA-Bewegung (Community Supported Agriculture) und deren französisches Pendant AMAP (Verbrauchervereinigung für die Beibehaltung der bäuerlichen Landwirtschaft).

Das Ziel ist eine leistungsfähige, regional angepasste Landwirtschaft, an der auch Kleinbetriebe gleichberechtigt teilnehmen können und die unter den Voraussetzungen von nachhaltigem Wirtschaften und ökologischem Verbraucherbewusstsein wettbewerbsfähig ist.

Landwirtschaftliche Betriebe stehen bisher unter dem Preisdruck der Lebensmittelkonzerne sowie der verarbeitenden Industrie, gefördert von der Politik, die ausschließlich auf Wachstum abzielt, dabei aber weder Nachhaltigkeit noch Verbraucherwille berücksichtigt.

Wir wollen langfristig Agrarsubventionen abbauen. Bis dahin sollen sie vorrangig an Betriebe vergeben werden, die eine nachhaltige und flächengebundene Landwirtschaft praktizieren. Die Zahlung von Agrarsubventionen an Reiseunternehmen, Fluggesellschaften, Energiekonzerne und andere der Landwirtschaft ferne Unternehmen ist umgehend zu beenden.

Verbraucher sollen durch gezielte Aktionen und Informationen angehalten werden, ihr Essverhalten umzustellen und Lebensmittel bewusster und kritischer einzukaufen. Dies beginnt bereits in der Schule durch gezielte Ernährungslehre. Schon den Kindern muss vermittelt werden, mehr Wert auf die Herkunft und den ideellen Wert der Lebensmittel zu legen.

Wir setzen uns für höhere Qualitäts- und Tierschutzanforderungen ein, die auch auf Importwaren angewandt werden müssen, um einheimische Qualitätsprodukte vor importierter Billigware zu schützen.

Zu welchen Bedingungen, mit welchen Möglichkeiten und wie genau die europäische Agrarpolitik im Land umgesetzt werden soll, ist von allen Beteiligten gemeinsam auszuhandeln.

Antragsbegründung

-

Diskussion

  • Vorangegangene Diskussion zur Antragsentwicklung: {{{diskussionVorher}}}
  • [{{{antragsdiskussion}}} Pro-/Contra-Diskussion zum eingereichten Antrag]


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