HE:Fulda/vMB/Ampelblitzer

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Meinungsbild Ampeln im Fuldaer Straßenverkehr minimieren, statt monetarisieren vom 09.02.2013 eingereicht durch Andreas Lindner
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Kreisverband: HE:Fulda
Laufzeit: 7 Tage
Fragestellung:
Möchtest du, dass die Piratenpartei Fulda folgende Position einnimmt? "Die Piratenpartei Fulda fordert, tageszeit-abhängig nicht benötigte Ampeln abzuschalten, um so genannte "Ampel-Blitzer" zu vermeiden, welche aufgrund angeblich zunehmender Rotlichtverstöße notwendig seien sollen. Durch diese Minimierung können künstlich erzeugte Rotlichtverstöße, Kosten und Gefahrensituationen minimiert werden, während die Lebensqualität der Anwohner gesteigert und der Verkehrsfluss deutlich verbessert wird."
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Ergebnis: Offen (Details: [])
Ja: % Nein: % Enthaltung: %
Wahlbeteilunng: %
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Status

OK↦Erstellung (Erarbeitung der Fragestellung etc.)
OK↦Antrag gestellt/genehmigt (Vorstands Umlaufbeschluss)
Bearbeitung↦Abstimmung läuft/beendet(Ergebniss)
Bearbeitung↦Antragstext für Vorstand/KPT erarbeitet
Problem/Gestoppt↦Positions Bestätigung durch Vorstand
Problem/Gestoppt↦Antrag durch den KPT angenommen und legitimiert

Hintergrund

So genannte Ampelblitzer sollen im Straßenverkehr für die Einhaltung von Lichtsignalanlagen dienen, um Gefahrenpunkte zu entschärfen und Unfallopfer zu minimieren. Laut Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel habe in Fulda die Akzeptanz der Autofahrer, bei Rot anzuhalten, abgenommen [1]. Beide Fakten sprechen auf den ersten Blick eindeutig für die Einführung von Ampelblitzern. Jedoch gilt es zu hinterfragen wodurch die Zunahme an der Rotlicht-Toleranz zustande kommt und wie dieses Verhalten auch ohne das Einführen von Blitz-Anlagen verhindert werden kann.

Nach stichpunktartiger Befragung in der Bevölkerung, sowie Leser-Kommentaren in der Fuldaerzeitung [2] lässt sich sehr schnell die Fehlplanung des Verkehrs in Fulda als Hauptursache ausmachen, welche oft zu unqualifizierten Rotlichtverstößen (< 1 Sekunde) führt. Nicht nur die im Abstand von 20 beziehungsweise 40 Metern, neu installierten Lichtsignalanlagen in der Petersberger Straße (Höhe Hausnummer 101 / B27 Auffahrt), und die damit erhöhten Wartezeiten wurden in der Bevölkerung und in den Medien stark kritisiert. Hier versuchen die Verkehrsteilnehmer die langen Wartezeiten an Ampeln durch steigern der Geschwindigkeit und/oder überschreiten der Gelb-Phase zu umgehen.

Viele dieser Rotlichtverstöße finden zu nächtlichen Zeiten statt, da viele Ampeln im Stadtgebiet trotz übersichtlicher Verkehrssituation nicht ausgeschaltet werden (Beispiel-Ampeln erwähnen). Mehrminütige Wartezeiten ohne Sichtkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern sind in Fulda keine Seltenheit, verleiten viele Verkehrsteilnehmer jedoch zum Nichteinhalten der StVO.

Zu Bedenken ist ebenfalls, dass Ampelanlagen vor allem bei schlechter Witterung durch plötzliches und falsch eingeschätztes Bremsverhalten eine zusätzliche Gefahrenstelle (Auffahrunfälle) darstellen können. Beschilderte Kreuzungen/Einmündungen werden dagegen wesentlich bewusster befahren, da hier eigenes Einschätzen der Situation und das angepasste Handeln gefragt ist. Durch das Abschalten während sehr schwach frequentierten Zeiten werden unnötige gefährliche Bremsmanöver, und damit Auffahrunfälle, minimiert.

Zu vergessen ist nicht die zunehmende Lebensqualität der Anwohner, da stockender Verkehr durch vermehrtes Beschleunigen zusätzlichen Lärm verursacht, als ein gleichmäßig fließender Verkehr.

Neben den bereits genannten Gründen bietet das (auf Uhrzeiten begrenzte) Abschalten von Ampeln auch einen positiven Vorteil für den Haushaltsplan.

Aus diesen Gründen bitten wir die Planung von Ampel-Blitzern zu vermeiden und zu prüfen welche Ampeln stattdessen ausgeschaltet werden können, ohne negativ in den Straßenverkehr einzugreifen. Wir setzen auch im Thema Straßenverkehr auf Prävention, statt Monetarisierung. Regelmäßige Aufklärungsaktionen, wie zum Beispiel den "Crash Simulator"[4], halten wir bei diesem Thema für wesentlich konstruktiver. Auch im Bezug auf das bevorstehende Haushalts-Defizit kann diese Maßnahme ebenfalls positiv entgegenwirken, ohne erneut an sozialen Bereichen Einsparungen vor zu nehmen.

Diskussion

Argumente zur Frage

Eine Diskussion findet nach den Regeln auf der Artikeldiskussionsseite statt!

PRO

  • Zu viele Ampeln
  • Nachts langes warten obwohl kein Auto in Sicht
  • Schlechter Verkehrsfluss
  • Kosten gehen sowieso nicht an Stadt, sondern an Regierungspräsidium Kassel
  • Ampeln zusätzliches Risiko?
  • Besser fließender Verkehr/Weniger Anfahren/Weniger Lärm
  • Ersparnis in Haushaltsplan (Weniger Stomverbrauch, Keine Anschaffungskosten der Anlagen) Weitere?
  • Tagsüber langes warten obwohl kein Auto in Sicht ist

+Argument X spricht/ich bin dafür (JA), weil...

CONTRA

  • Problem Tagsüber nicht gelöst
  • Sanktionierung von Verkehrssündern nicht verhindern

Argument X spricht/ich bin dagegen (NEIN), weil...

Links/Fakten

Quellen:

[1] Stadt prüft Einsatz von Rotlicht-Blitzern
[2] Petersberger Straße - viel Versruss über neue Ampeln
[3] Polizisten zu hohen Geldstrafen verurteilt
[4] Crash simulator 30 km/h