Diskussion:AG Tierrecht

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Aktivität der AG

Könntet Ihr zum Anzeigen Eurer Aktivit entweder Protokolle führen oder eine Terminbox einbinden, dass man zukünftige Termine sofort sehen kann? Wäre nicht nur hilfreich für die Übersichtlichkeit der aktiven AGs, sondern auch für Interessenten, die Mitglieder werden wollen. -- PirateJoker 01:28, 11. Mär. 2013 (CET)

Interessenten

Moin Moin, hoffe das ist nun richtig ;-) mein Name ist Klaus Robert Franck, geb.1955, ich lebe in Ostfriesland, bin ein interessierter/Wähler der ersten Stunde.Seit Neuestem auch Mitglied und möchte mich in der Piratenpartei für TierschutzTierrecht/und allem was damit zusammenhängt engagieren. Eines meiner Anliegen ist z.B. die abschaffung der sinnlosen Hundesteuer damit auch Menschen mit geringerem Einkommen es sich leisten können den sozialpartner Hund vernünftig zu halten und zu versorgen. Meine E mail Adresse ist nowornever55@gmx.de

Grundrecht

Was würde dieses Grundrecht bringen? Das Tierschutzgesetz versucht doch genau das, hat aber "Ausnahmeregelungen" die sich z.B. aus Religionsfreiheit ableiten. Würde durch Tierschutz im Grundgesetz dies evtl. eine andere Gewichtung bekommen?

Des Weiteren wäre die Frage, wer die Rechte der Tiere wahrnimmt, besonders wenn sie keinen Besitzer haben. Tierschutzvereine?

Meiner Meinung nach wären das vor allem Tierrechtsvereine und Tierschutzvereine. In diesem Zusammenhang würde ich auch das Verbandsklagerecht sehen: http://www.tierrechte.de/p200035005000.html


Ich bin gegen ein Grundrecht - Haltet unsere Verfassung sauber und simpel. --Puzi 19:45, 8. Okt. 2009

Was ist an einem Grundrecht für Tiere unsauber? --Phil Anthrop 02:41, 14. Okt. 2009 (CEST)

Interessanter Link hundeattackeGruß Fengshui 20:04, 11. Mai 2012 (CEST)

Ziele und Ideen

Jeden Tag sterben viele Tierarten aus. Die Erhaltung der Artenvielfalt ist ein höchstes Gut. Der Bundesadler, ein Weißkopfadler gehört zu den bedrohten Tierarten, genau wie viele Papageienarten, den Maskottchen der Piraten und dieser AG. Wir sollten alles dafür tun, sie zu erhalten.

Ich finde dieser Abschnitt klingt irgendwie als würden die Piraten den Tierschutz bzw. Artenschutz hier aus eigennützigen Gründen angehen. Sollte am besten nochmal überarbeitet werden ;)

Im Grunde ist es auch Eigennutzen, aber nicht nur für die Piraten, sondern für die Menschheit schlechthin, da wir mit den Tieren in Symbiose leben und nicht auf sie verzichten können und wollen. (Bitte unterschreibt doch eure Diskussionsbeiträge) --Phil Anthrop 21:33, 4. Okt. 2009 (CEST)

Sollten wir uns hier wirklich um das Thema Artenschutz kümmern? Ich denke, das gehört eher in die AG Umwelt. Beim Tierschutz und bei Tierrechten geht es — und so verstehe ich eigentlich auch die Ziele dieser AG — um individuelle Tiere. --Attachment 20:43, 14. Okt. 2009 (CEST)

Ich möchte zu bedenken geben, dass Tierrecht und Artenschutz im Widerspruch stehen können. Beispiel: Das letzte Exemplar einer Spezies kann nur durch eine für dieses Individuum dauerhaft schmerzhafte Prozedur am Leben gehalten werden. --Gibbo 22:26, 25. Okt. 2009 (CET)


"Die Erhaltung der Artenvielfalt ist ein höchstes Gut." - Dem muss ich leicht widersprechen. Artenvielfalt ist kein Selbstzweck sondern überlebensnotwendig - Falls das aktuelle Ökosystem umkippt können wir nur hoffen anpassungsfähig genug zu sein.

OK, das können wir ja umformulieren. Vorschlag? --Phil Anthrop 20:21, 8. Okt. 2009 (CEST)


"Wir sollten alles dafür tun, sie zu erhalten." - NEIN. Keine Morde, keine Diskriminierung von Menschen etc. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass Menschen eine 'bessere' Spezies sind als irgend eine andere. Aber es ist immer noch meine eigene Spezies und der bin ich zuallererst verpflichtet.

Natürlich, das könnte missverstanden werden. Auch hier einigen wir uns sicher auf eine unmissverständliche Umformulierung. --Phil Anthrop


Was ich jedoch wesentlich erschreckender finde als zB Tierversuche oder allgemeinen Fleischkonsum:


Sport mit Tieren Dressur und Springreiten sind einfach widernatürlich, solange es geht läuft ein Pferd um ein Hindernis herum. Kein Pferd lässt sich freiwillig satteln - aber man kann den Willen jedes Lebewesens brechen (dabei gibt es härtere und weichere Methoden) Damit ist es in meinen Augen Tierquälerei, mindestens genausoschlimm wie Tierversuche aber im Gegensatz zu diesen lediglich begründet mit der Freude des Menschen.


Schalentierkonsum

Sowohl Hummer als auch Muscheln werden LEBENDIG in den Kochtopf geworfen, zumindest bei Hummern ist es scheinbar so, dass das Adrenalin der Todesangst das Fleisch zarter macht.

  Hab mich grade mal spontan drüber schlau gemacht und festgestellt - hier is nicht viel dran. Die Adrenalinsache scheint Urban Legend zu sein. Der einzige 

Grund (verwerflich genug) ist Frische bzw. Krankheitserreger, die sich im toten

Tier schnell bilden. Das sollte eigentlich mittlerweile über Kühlkette im Griff zu haben sein. Was Muscheln angeht, scheinen diese keine 

Schmerzrezeptoren zu besitzen, das ist für mich ausreichend. Werde also diesen Punkt hier, wenn kein Gegenvorschlag bis nächste Woche auftaucht entfernen --Puzi 19:01, 13. Okt. 2009

- >Das ist blanker Unsinn.Ich bin Koch und angehender Küchenmeister. Hummer werden lebend gekocht, weil die so am schnellsten abgetötet werden.  genauso wie bei ;uscheln.In den USA ist die Tötung mit dem Messer für Hummer zwingend vorgeschrieben. Dies verlangt aber perfektes Können, um genau das Nervenzentrum zu erwischen.  Die Toxine bilden sich, Temperaturunabhängig, auch bei einer ausreichenden Kühlkette, es sei denn, der Hummer ist eingefroren. 

Und bitte: SINNVOLLEN Tierschutz und Tierschutzgesetze- nicht PETA-Blödsinn! Wenn wir das TSchG weiter beschneiden, wiedersprechen wir unseren eigenen Grundsätzen! Tiere müssen artgerecht gehalten werden, und nicht die private Tierhaltung massiv beschnitten, so wie PETA das fordert! Smutje1982 20:22, 2. Mär. 2012 (CET)


Auch auf der Diskussionsseite sollten Veränderungen an Texten von anderen erst nach ausreichendem Diskurs und/oder der bewiesenen Unrichtigkeit der Aussage durchgeführt werden. Dazu auch ein Ultimatum zu stellen ist in keiner Weise hier im Piratenwiki als Regel aufgestellt. Diesbezüglich eigene Regeln aufzustellen kann für eine AG sinnvoll sein und ist ja auch gewollt, da die AGs bestmöglich eigenverantwortlich Arbeiten sollen. Aber auch hierzu fehlt uns noch die Diskussion. --Phil Anthrop 03:01, 14. Okt. 2009 (CEST)


Zusätzlich dringend zu diskutierender Punkt

Tierversuche für Wissenschaft/Medikamente/anderes Zeug --Puzi 19:45, 7. Okt. 2009


Ja, wichtiger Punkt. --Phil Anthrop 02:45, 14. Okt. 2009 (CEST)


Zunächst hinzufügen möchte ich noch die Forderung nach einem Verbot des Verkaufs von Tieren durch Zoogeschäfte. [1]--Phil Anthrop


Können wir das ganze in ein Forum verlagern? Wenn wir jetzt anfangen wild in der Gegend herum zu editieren, wirds noch schneller unübersichtlich (vor allem, da ich mit der Wiki Notation für Links und anderes Zeug nicht sonderlich vertraut bin. Puzi 19:08, 9. Okt. 2009

So weit ich weiß, ist das Forum nicht sonderlich beliebt, vor allem wegen der vielen Nichtmitglieder und Trolle, oder aus welchem Grund auch immer, deshalb warten wir doch lieber auf die Mailingliste der AG, die demnächst eingerichtet wird. --Phil Anthrop 02:45, 14. Okt. 2009 (CEST)



So lange es kein erklaertes forum gibt schreibe ich meine gedanken doch auch mal hierher (sorry, koennte laenger werden) und ich wuerde auch gerne in der AG mitwirken.

Als erstes moechte ich bitten, dass auf keinen fall formulierungen wie "muessen alles tun" etc. benutzt werden. Da wir gerade bei uns Piraten besonders viele sehr rationale und logisch denkende menschen haben werden solche aussagen vermutlich nicht ernst genommen. Sie sind ja auch streng genommen quatsch, denn selbstverstaendlich gibt es _kein_ ziel, fuer das man _alles_ tun muesste. Leider wird so was aber gerne auch von unseren amtierenden politikern gesagt, als steigerung von "das ist sehr wichtig", insb. dann, wenn man die angebliche alternativlosigkeit der eigenen vorschlaege darstellen will. Ich sage nur, wie muessen _alles_ tun um uns vor terroristen zu schuetzen. Von den kindern, fuer die man _alles_ tun muss will ich mal gar nicht anfangen. Da klingelt doch sofort der bullshit-detektor ;-)

Der vorteil, den ich bei uns sehe/erhoffe, ist aber der, dass gerade vernunftbetonte menschen sich vernuenftigen argumentationen nicht so schnell verschliessen, wie es leider viele nicht-so-tierfreundliche menschen beim kleinsten anflug kognitiver dissonanz sofort tun. Die (menschliche) ignoranz, welche IMHO der aktuellen situation der tiere zu grund liegt, duerfte bei uns weniger wertgeschaetzt werden, als es beim durchschnittsmensch der fall ist. Und das ist gut, denn es gibt ja durchaus eine menge argumente, die man aber nur versteht, wenn man sich nicht gleich in die defensive zurueckzieht.

Ich denke, als erstes sollten wir uns noch klarer werden, was eigentlich das ziel der AG ist und warum. Ein strengeres tierschutzgesetz und vor allem dessen konsequentere durchsetzung halte ich auch fuer sinnvoll. Aber fuer wichtiger halte ich aufklaerung und meinungsbildung (oder ist das gar nicht aufgabe einer partei?). Letzteres sehe ich auch nicht als etwas negatives oder manipulatives an, denn die meisten menschen haben zu dem thema ueberhaupt keine meinung, weil sie noch nie ernsthaft darueber nachgedacht haben. Die gesellschaft macht es einem ja auch sehr einfach, das nicht zu tun. Wird man ploetzlich doch dazu genoetigt genuegen meistens ein paar dumme "witze" und reflexhafter rueckzug in totalen nonsens, um die eigenen traditionellen verhaltensweisen zu verteidigen.

Dabei scheint mir ein punkt besonders wichtig zu sein: es ist unglaublich schwierig, die wertesysteme anderer menschen zu beeinflussen. Vor allem gelingt dies fast nie konfrontativ, d.h. wenn man ihnen vorwuerfe macht und forderungen stellt. Darunter fallen auch gesetze. Gesetze, die menschen nicht akzeptieren, werden auch nicht, oder zumindest seltener, befolgt. Und im idealfall dienen sie ja auch nicht dazu, massen von menschen zu erziehen, sondern sie beschreiben nur das, was die menschen ohnehin, zumindest mehrheitlich, fuer gut halten.

Aber auch wenn "tierrechte" ansich fuer viele leute zu abstrakt und unverstaendlich sind, ist es dennoch so, dass das letztendliche ziel von tierrechten (jedenfalls wie ich es sehe), naemlich die minimierung tierlichen leids als grundsaetzlicher wert, durchaus verstanden und akzeptiert werden kann. Dies selbst zu erkennen ist aber nicht leicht, wenn man die gehirnwaesche betrachtet, der wir von klein auf ausgesetzt sind. Hier ist daher unterstuetzung noetig. Und diese muss, meiner ansicht nach, gesetzen vorraus gehen (gesamtgesellschaftlich gesehen). Auf die Piratenpartei bezogen bedeutet es, dass es besser ist, erst argumente zu entwickeln und daraus dann gesetzesvorschlaege zu destillieren, als gesetze zu formulieren und dann zu ueberlegen, wie man sie begruendet. Und mit begruenden meine ich eben durch sachargumente, und weniger durch emotionen.

Als naechsten schritt hielte ich es daher fuer sinnvoll, wenn wir versuchen, die gruende und argumente zusammenzutragen und zu formulieren, warum tierrechte ueberhaupt eine wuenschenswerte sache sind. Dabei wird vielleicht das eine oder andere, was einem aus dem bauch heraus wichtig und richtig vorkommt, unter den tisch fallen, weil es nicht begruendbar ist, aber das ist ja nicht schlimm, denn es wird genug uebrig bleiben. Und ausserdem werden wir (als mitwirkende) selbst uns dabei vielleicht ueber die eigenen ansichten noch klarer, was ja auch nicht schaden kann.

Da es jetzt aber schon etwas spaeter ist, will ich damit mal nicht gleich selbst anfangen. Ich geh besser in's bett. Vielleicht moechte ja jemand anders beginnen, vorausgesetzt ihr haltet das ueberhaupt fuer eine gute vorgehensweise (man koennte auch erst mal zu definieren versuchen, was tierrechte ueberhaupt sind, aber ich halte das nicht unbedingt fuer noetig, da werden wohl alle eine ausreichend aehnliche vorstellung haben). Man koennte es auch konkreter formulieren und fragen: warum ist es schlecht, wie der mensch mit dem tier umgeht. Ich denke da kommt man zu aenlichen ergebnisse, nur von der anderen seite aus ;-) Retrorob 00:57, 13. Okt. 2009 (CEST)

Aus meiner Sicht ist es die konsequente Weiterentwicklung der Menschenrechte. Warum gewähren wir Menschen bestimmte Rechte, insbesondere (aus der Wikipedia):

  • Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
  • Schutz vor Folter, Menschenversuchen ohne Einwilligung des Patienten, vor Zwangssterilisation und Zwangskastration, Schutz vor Körperstrafen und Prügelstrafen sowie Schutz vor entwürdigender oder erniedrigender Behandlung (wie beispielsweise Ehrenstrafen), Abschaffung der Züchtigung in Erziehung und Schule

Als Grund reicht es zu schauen, was passiert, wenn diese Rechte nicht gewährt werden: Der Mensch leidet. Das ist gleichermaßen undefiniert wie intuitiv. Jeder kann sich mehr oder weniger gut vorstellen, was bedeutet, wenn man ihm diese Rechten entzieht. Nur wie sieht's mit Tieren aus? Wenn ein Hund geschlagen wird, empfindet er schmerzen, er leidet. Wenn ich einem Kaninchen ätzende Stoffe in die Augen tropfe leidet es. Diese Tiere mögen vielleicht kein dem Menschen entsprechendes Bewusstsein haben, aber das ist für das Empfinden in diesen Punkten unerheblich. Nun könnte man sagen, dass eine Katze ja nach einer Zwangskastration keine bleibenden seelischen Schäden davonträgt, weil sie sich dessen eben nicht bewusst ist. Aber dann ist man ganz schnell bei dem Problem im Umgang mit geistig behinderten Menschen: Auch Menschen, die nicht die typischen kognitiven Fähigkeiten entwickeln, haben Menschenrechte. Gleichermaßen darf man auch Säuglinge nicht misshandeln, auch wenn sie sich später nicht daran erinnern oder keine bleibenden Schäden davontragen. Was bleibt ist die Gemeinsamkeit, Leid empfinden zu können. Da Tiere hier im wesentlichen zum Menschen vergleichbare Reaktionen zeigen, sollten die dieselben Rechte haben, die ihnen dieses Leid ersparen. Im Gegensatz dazu sind zwar Reaktionen von Pflanzen auf Verletzungen bekannt, aber nach derzeitigem Stand wohl nicht direkt vergleichbar, weshalb ich Tierrechte gegenüber Lebewesensrechten in diesem Fall bevorzuge. Dementsprechend würde ich auch keine derartigen Rechte für Pilze und Bakterien fordern.

Soviel zur Begründung. Als nächstes möchte ich ein paar Punkte vorschlagen, die meines Erachtens für eine Etablierung von Tierrechten in der Gesellschaft hilfreich sind:

  1. Kennzeichnungspflicht. Für diejenigen, die Tierrechte auf persönlicher Ebene respektieren wollen, gibt es derzeit das Problem, dass nicht offentlichtlich ist, für welche Produkte Tiere genutzt wurden. Der erste Schritt wäre eine rechtlich bindende Definition der Begriffe vegetarisch und vegan, da derzeit jeder seine Produkte so bezeichnen kann, ungeachtet der Inhaltsstoffe. Der zweite Schritt wäre die Kennzeichnung der Produkte. In Indien müssen alle verpackt verkauften Lebensmittel mit einem kleinen Symbol versehen werden, woran man auf den ersten Blick erkennt, ob sie vegetarisch sind oder nicht.
  2. Aufhebung der Tierversuchspflicht. Derzeit sind für einige Anwendungszwecke Tierversuche vorgeschrieben. Wenn man diese Pflicht aufhebt, würde man den Herstellern den Weg öffnen, alternative Verfahren einzusetzen. Dass es davon zahlreiche gibt dokumentieren die Ärzte gegen Tierversuche.
  3. Subventionen und Steuer. Durch Subventionen werden tierrechtsverletzungen derzeit staatlich gefördert. Wenn man diese Förderung streicht, wird es allein durch Marktmechanismen zu geringerer Nachfrage und damit geringerem Leid kommen. Gleiches gilt für die Steuervorteile von Milch (7% MwSt) gegenüber Sojadrink (19%) etc.
  4. Gleichstellung im öffentlichen Raum. Wo immer ein quasi-Monopol vorherrscht sollte eine vegane Alternative angeboten werden, insbesondere bei der Schulmilchversorgung, in Mensen und in Kantinen.
  5. unabhängiges Unterrichtsmaterial. Eine Vielzahl von Informationen im Schulunterricht werden von der Lebensmittelindustrie direkt oder indirekt zur Verfügung gestellt. Das wirkt sich beispielsweise auf die Ernährungspyramide aus, bei der jedes Kind lernt, das Tierprodukte unverzichtbar sind, was unzweifelhaft nicht dem Stand der Wissenschaft entspricht. Biologie-Bücher und Informationsmaterial sollte von einer unabhängigen Stelle geprüft werden, um dies zu vermeiden.
  6. Tierhaltung. Artgerecht ist ein überstrapazierter Begriff, aber mir fällt gerade kein besserer ein. Konkret sollte man zunehmend strengere Regeln für die Tierhaltung aufstellen, sowohl gewerblich als auch daheim. So könnte man die jetzigen Bio-Regeln nach einer Frist von 10 Jahren für alle verbindlich machen, entsprechend schärfere Bio-Regeln einführen usw.. Ich bin mir bewusst, dass landwirtschaftliche Tierhaltung immer auch den Tod bedeutet, aber von jetzt auf gleich Tierhaltung komplett zu verbieten erscheint mir illusorisch.
  7. Werbung. Genau wie Tabakwaren und Alkohol nur eingeschränkt beworben werden dürfen, z.B. nicht an Kinder gerichtet, sollte dies auch für Tierprodukte gelten (Schokoaufstriche mit dem besten aus der Milch etc.). Auch sollten allgemein keine vermeitlichen gesundheitlichen Vorteile beworben werden dürfen, z.B. der hohe Kalziumgehalt der Milch, wenn dieses durch die gleichzeitig erhöhte Eiweißaufnahme direkt wieder ausgeschieden wird.

In einem zweiten Schritt könnte man dann dazu übergehen, konkrete Nutzungsarten zu verbieten, beispielsweise Tierversuche und Pelze. Aber für den Moment halte ich es für aussichtsreicher, den Weg für Alternativen freizumachen. --Malte.Clasen 14:29, 14. Okt. 2009 (CEST)


Eine wissenschaftliche Diskussionsgrundlage bieten die Arbeiten verschiedener Tierrechtsphilosophen, welche die Forderung nach Tierrechten logisch begründen. Besonders zu nennen sind [Peter Singer] und [Tom Regan]. Erfahrungsgemäß stimmen auch sehr viele Menschen der Argumentation zu. Sobald allerdings das T-bone Steak in Frage gestellt wird, hällt sich die Mehrheit an Brechts "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral". Genau an dieser Stelle sehe ich die größten Probleme. Wie können Forderungen nach Tierrechten gestellt werden, ohne dass ein rein emotionaler Schlagabtausch folgt. --Gibbo 22:26, 25. Okt. 2009 (CET)

Genau deshalb würde ich es bevorzugen, wenn wir erst mal den Weg für die freimachen, die freiwillig Tierrechte respektieren. Selbst die, die es jetzt schon wollen, treffen oft auf Hindernisse wie eben fehlende Kennzeichnungen oder verpflichtende Tierversuche (s.o.). Sobald es sich herumspricht, dass es einfach ist, Tiere zu achten, wird es von sich aus einige Leute geben, die diesen Weg beschreiten. Verbote sollten meines Erachtens der letzte Schritt sein, wenn sich die gesellschaftliche Stimmung bereits gewandelt hat, und nicht der erste. Verbote (und nichts anderes sind Tierrechte bezogen auf die jetzigen Freiheiten des Menschen) sollten von der Mehrheit des Volkes rational und emotional getragen werden. Vordenker sind hilfreich, aber Autorität und Gehorsam sind gerade für die Piratenpartei ein zweifelhafter Weg. --Malte.Clasen 19:58, 27. Okt. 2009 (CET)


Wenns keine anderen Vorschläge gibt und es nur ums zuerst zucken geht - ohne Gegenwehr werd ich einfach am Wochenende mal schaun, ob wir im Piratenforum nen Plätzle kriegen, sonst woanders. --Puzi 19:01, 13. Okt. 2009

Wie gesagt, ist das Forum m.E. nicht so toll und wir sollten auf jeden Fall darüber abstimmen, da es ja nicht´s bringt, wenn nur zwei von zehn Mitgliedern im Forum aktiv werden. Putzi (du b)ist z.B. per e-mail nicht erreichbar, und ha(s)t keine Wiki-Seite, deshalb ist es momentan schwierig, hier eine Koordinatoren-Wahl Einladung zu schicken, welche nun wichtig ist, um den Anforderungen des AG-Rats zu entsprechen.--Phil Anthrop 03:01, 14. Okt. 2009 (CEST)

Das Forum halte ich auch für keine so glückliche Lösung zum Arbeiten, da - wenn nicht getrennte Unterpunkte, genauso unübersichtlich wie hier im Wiki und noch jede Menge Trolle dazu.

Vorschlag: Zum Arbeiten und Diskutieren (und nur dazu) richten wir uns ein Forum ein. Entweder eines der zahllosen kostenlosen von verschiedenen Anbietern, oder besser: Ein auf Privatserver installiertes. Ich würde meinen Webserver dafür zur Verfügung stellen, bzw. ein Forum installieren. Vorteil: Wir können in Ruhe diskutieren und Punkte erarbeiten! Selbstverständlich müssten wir "in Form gebrachte" Punkte hier ins Wiki übertragen.

Nicht dass hier was falsch verstanden wird: Es soll keine "im Geheimen Diskussion" stattfinden. Das Forum kann natürlich von jedem der möchte gelesen werden - und wir könnten es so gliedern wie wir es brauchen, schnell und flexibel.---Gerhard Winter 16:29, 15. Okt

Ich bin strikt gegen ein externes Forum. Gründe:

  • Beiträge auf piratenpartei.de sind unzweifelhaft und eindeutig den Piraten zuzuordnen. Wenn ich als Besucher wissen will, was die Piraten zu Tierrechten diskutieren, möchte ich sicher sein, dass ich an der richtigen Stelle bin, und genau das wird über die gemeinsame Domain sichergestellt.
  • Externe Dienstleister haben immer auch ihre eigenen Interessen, was sich in Form von AGB oder Werbeeinblendungen manifestiert. Ich möchte eine von diesen Dingen unabhängige Diskussionsmöglichkeit haben, ohne auf die Befindlichkeiten eines Dienstleisters achten zu müssen und insbesondere auch ohne Werbung für Hirschsalami oder dergleichen.
  • Ein eigenes Forum auf einem "Privatserver" erfordert Aufwand hinsichtlich Personal und Technik. Die Software muss regelmäßig aktualisiert werden, ein Backup muss vorgehalten werden, usw.. Wer das möchte, möge sich bitte bei der entsprechenden AG melden und sich dort engagieren. Die Administration eines Forums ist keine Tierrechtsfrage.
  • Die Daten sollen dauerhaft der Partei zur Verfügung stehen. Ein externe Anbieter, sei es privat oder kommerziell, hat immer auch die Möglichkeit, Daten zu entfernen, sei es absichtlich oder durch mangelnde Kompetenz. Wenn wir hier ernsthaft über die Ziele der Partei diskutieren wollen, sollte dieser am Ende nicht nur das Ergebnis sondern auch der Weg dahin uneingeschränkt und dauerhaft offenliegen.

In Anbetracht der bisherigen Meinungen halte ich die Mailingliste für das sinnvollste Medium. Das Piraten-Forum stößt anscheinend auf deutliche Ablehnung, und ein eigenes Forum halte ich für indiskutabel. Dass diese Wiki-Diskussionsseite unzulänglich ist dürfte offentsichtlich sein. Zur Mailingliste hat sich soweit ich das sehe noch niemand negativ geäußert. --Malte.Clasen 17:54, 15. Okt. 2009 (CEST)

Ich habe gestern die Mailingliste beantragt. Was die Koordinatoren betrifft, könnten wir eigentlich die nehmen, die sich gemeldet haben, da es praktischerweise die drei sind, die wir brauchen. Können aber auch, wenn die Mailingliste da ist, pro forma eine Wahl durchführen. Was denkt ihr? --Phil Anthrop 01:27, 25. Okt. 2009 (CEST)

Eine Wahl halte ich für sinnvoll. Ich gehe nicht davon aus, dass das Ergebnis überraschend wird, aber es sollte wenigstens die Möglichkeit dazu geben, falls irgendjemand Vorbehalte gegen einen der Kandidaten haben sollte. --Malte.Clasen 19:58, 27. Okt. 2009 (CET)


Herleitung über die Kernpositionierungen der Piratenpartei. Ohne das ist jede Programmerweiterung aufgrund mangelnder ersichtlicher Konsensfähigkeit zum Scheitern verurteilt. Also überlegt euch, wie weit eure Ziele sich aus dem gemeinsamen Nenner ergeben bzw. weshalb es aufgrund der Kernpositionierungen nur konsequent ist, auch für die hier erarbeiteten Ziele einzustehen. --Slash 17:08, 19. Mai 2010 (CEST)

Die Kommission braucht eure Unterstützung!

Hallo lieber AG-Mitglieder und Interessenten,

aktuell befasst sich die Kommission mit der Erfassung der vorhandenen Arbeitsgemeinschaften auf Bundesebene. Dafür sind wir jedoch auch auf eure Unterstützung und die Zusendung einiger Informationen zu eurer AG angewiesen. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmt, unser Anschreiben lest und den Fragebogen beantwortet. Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen! Durch eine verständliche und unkomplizierte Übersicht der AGs profitieren wir alle - nämlich durch neue motivierte AG-Mitglieder! Wenn ihr Rückfragen habt, scheut euch nicht uns direkt anzusprechen.

Es dankt euch herzlich die Kommission,
stellvertretend --RicoB CB 12:49, 13. Mär. 2010 (CET)
(für Rückfragen stehe ich auf meiner Benutzer-Diskussionsseite zur Verfügung)

Ein Satzungsänderungsantrag der Koordinatorenkonferenz!

Hallo lieber AG-Mitglieder und Interessenten,

die Koordinatorenkonferenz erarbeitet momentan einen Satzungsänderungsantrag zur Verankerung der Arbeitsgemeinschaften in der Satzung der Piratenpartei Deutschland in einer praktikablen Weise. Die Arbeitsgemeinschaften sind zurzeit keine Parteiausschüsse im Sinne des § 12 PartG, daher erachten wir dies als notwendig.

In unserer Arbeit der vergangenen Wochen haben wir einen Vorschlag für einen solchen Satzungsänderungsantrag ausgearbeitet. Dieser ist unter Koordinatorenkonferenz/Satzungsänderungsantrag zu finden. Es handelt sich dabei um "Entwurf 4"; die anderen Entwürfe wurden von uns verworfen. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr auf der Diskussionsseite Kommentare und Anmerkungen zu diesem Entwurf einbringt. Außerdem möchten wir euch gerne zu unserer nächsten Sitzung, am 19.03.2010 um 21:00 Uhr, einladen. Alle notwendigen Informationen, wie zum Beispiel die Zugangsdaten, findet ihr unter Koordinatorenkonferenz#Arbeitsmittel. Diese Einladung richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten und nicht nur an AG-Koordinatoren! Wenn ihr Rückfragen habt, scheut euch nicht, uns direkt anzusprechen.

Es dankt euch herzlich die Koordinatorenkonferenz,
stellvertretend --RicoB CB 12:49, 13. Mär. 2010 (CET)
(für Rückfragen stehe ich auf meiner Benutzer-Diskussionsseite zur Verfügung)

Zoos und Zirkusse?

Wie steht die Piratenpartei zu dem Thema Zoos und Zirkusse? Das würde mich interessieren. Ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle? Viele Grüße --Pi-Pi-Pirat 15:38, 16. Dez. 2011 (CET)

  • Da Zoos und Zirkusse keine artgerechte Tieraltung erlauben, ist es in der AG Konsens, Anträge einzubringen, die die Verhältnisse in diesen Institutionen verbessern zw. diese abschaffen. Im Bundesprogramm gibt es noch keine Aussagen dazu. Das wollen wir ändern und sind auf jede Hilfe angewiesen.

Die Diskussion dazu kannst du aber besser auf der ML führen: http://service.piratenpartei.de/mailman/listinfo/ag-tierrecht