Bundesparteitag 2011.2/Antragsportal/PA308

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2011.2. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich

Wende dich bei Fragen und (als Antragsteller) Änderungswünschen an ein Mitglied der Antragskommission.

Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer PA308
Einreichungsdatum 4 November 2011 21:29:20
Antragsteller

Florian André Unterburger

Mitantragsteller
Antragstyp Grundsatzprogramm
Antragsgruppe Demokratie
Zusammenfassung des Antrags
Schlagworte
Datum der letzten Änderung 10.11.2011
Status des Antrags

Pictogram voting question.svg Ungeprüft

Abstimmungsergebnis

-

Antragstitel

Familienwahlrecht

Antragstext

Es wird beantragt im Parteiprogramm folgende Forderung an geeigneter Stelle einzufügen:

Die Piratenpartei fordert die Einführung des so genannten "Familienwahlrechts" im Sinne eines Stellvertreterwahlrechts der Eltern für ihre Kinder. Minderjährige sollen bereits von Geburt an wahlberechtigt sein, ihr Stimmrecht soll jedoch mindestens bis zu ihrem sechszehnten Geburtstag durch ihre Eltern ausgeübt werden. Ab dem sechszehnten Geburtstag haben die Jugendlichen für zwei Jahre die Option, ihre Stimme selbst abzugeben oder dies weiterhin durch ihre Eltern geschehen zu lassen. Mit der Volljährigkeit können die nunmehr Erwachsenen natürlich nur noch selbst wählen.

Antragsbegründung

Das Familienwahlrecht wäre die Garantie dafür, dass Familien mehr Einfluss in der Politik erhalten, weil sie mehr Stimmgewicht auf die Waage bringen. Dadurch käme es zwingend zu einer familien- und kinderfreundlicheren Politik. Bislang haben Kinder keine politische Lobby, weil sie ihre Anliegen noch nicht selbst artikulieren können - mit einem Familienwahlrecht würde ihnen bzw. ihren Eltern endlich mehr Gehör geschenkt. Als treuhänderische Stellvertreter werden die Eltern ihre Entscheidungen zum Wohle ihrer Kinder treffen, auch dies wäre ein Fortschritt in Sachen Generationengerechtigkeit.

Zuletzt bietet sich mit dem Familienwahlrecht für die Piraten ein ganz neue Wählerzielgruppe: Junge Erwachsene, Mütter und Familien.

Eine vertiefte Argumentation unter: http://www.deutscher-familienverband.de/fileadmin/DFV/Bund/Dokumente/aktionsleitfaden.pdf

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