Bundesparteitag 2011.2/Antragsportal/PA119
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Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2011.2. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich
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Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag. |
Antragsübersicht | |
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Antragsnummer | PA119 |
Einreichungsdatum | |
Antragsteller |
Marioscondo |
Mitantragsteller |
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Antragstyp | Grundsatzprogramm |
Antragsgruppe | Bauen und Verkehr„Bauen und Verkehr“ befindet sich nicht in der Liste (Arbeit und Soziales, Außenpolitik, Bildung und Forschung, Demokratie, Europa, Familie und Gesellschaft, Freiheit und Grundrechte, Internet und Netzpolitik, Gesundheit, Innen- und Rechtspolitik, ...) zulässiger Werte für das Attribut „AntragsgruppePÄA“. |
Zusammenfassung des Antrags | |
Schlagworte | |
Datum der letzten Änderung | 07.08.2012 |
Status des Antrags | |
Abstimmungsergebnis |
- |
AntragstitelAnpassung von Tempo-Limits in Deutschland AntragstextDer Bundesparteitag möge als Ergänzung des Parteiprogramms beschließen:
Einführung neuer TempolimitsDer vorliegende Antrag gliedert sich in zwei Teile:
Teil 1: Neue Festlegung von TempolimitsDie aktuell geltenden Tempolimits sollen herabgesetzt werden. Das für Autobahnen geltende Recht sieht aktuell vor, dass bei Bedarf ein Tempolimit eingeführt wird. Diese Vorgehensweise soll dahingehend abgeändert werden, dass als allgemeiner Standard ein definiertes Tempolomit vorgegeben wird, welches be Bedarf erweitert, eingeschränkt oder aufgehoben werden kann. Tempolimits sollen bundesweit einheitlich wie folgt umgesetzt werden:
Teil 2: Möglichkeit zur Anpassung geltender TempolimitsTempolimits sollen streckenbezogen erweitert oder eingegrenzt werden können. Notwendigkeiten zur Anpassung von geltenden Regelungen können durch bauliche Gegebenheiten begründet sein oder durch das Umfeld von Straßen, wie z.B. das Vorhandensein von Schulen, Kindergärten, Betreuungseinrichutngen oder durch Fußgänger/Fahrradfahrer stark frequentierte Straßen/Plätze. AntragsbegründungHintergrund und StatistikDie vom statistischen Bundesamt Veröffenlichen Zahlen von polizeilich aufgenommenen Unfällen belegen folgende Zahlen für 2010:
Um dem Problem der hohen Zahl an Verkehrsopfer zu begegnen, wurden in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. So zum Beispiel:
Auf Grund der immer weiter steigenden Verkehrsdichte auf allen Straßenformen innderhalb von Deutschland und der weiter steigenden Leistung für Motorräder, PKWs und Transporter, wird den Effekten aus zuvor genannten Maßnahmen entgegengewirkt. Weiterhin steigt durch das gestiegene Verkehrsaufkommen die gesundheitliche Beeinträchtigung von Anwohnern auf Grund von Emmissionen aus dem Straßenverkehr. Schon heute können viele Gemeinden die vorgegebenen Grenzwerte der definierten Emmisionswerte nicht mehr einhalten. Ziel soll sein, eine Heruntersetzung von Tempolimits zu erreichen. Grundsätzlich handelt es sich bei den vorgeschlagenen Tempolimits um geltende Regelungen, die europaweit in ähnlichem Maße zu finden sind. Der Vorschlag fügt sich in die vorhandene Beschilderung innnerhalb Deutschlands weitgehend ein, sodass eine Umsetzung mit geringen bürokratischen Aufwänden und geringen Erfordernissen zur Anpassung der vorhandenen Beschilderung durchzuführen wäre. Es wird jedoch erwartet, dass sich an vielen Stellen eine Vereinfachung der aktuellen Beschilderung ergeben wird. Um der hohen Zahl von Unfällen entgegenzuwirken, insbesondere mit Personenschäden, wird eine Heruntersetzung der Tempolimits auf deutschen Straßen gefordert. Weitergehende Maßnahmen, wie die Heruntersetzung von Auflagen zur Einführung von Spielstraßen oder die Förderung zur Erforschung von innovativen Konzepten zur Unfallvermeidung werden als ergänzende, jedoch separate Bausteine zur Erlangung der anagengenen Ziele gesehen. Bei der Wahl der Geschwindigkeitsbeschränkungen wurden folgende Gegebenheiten berücksichtigt:
Erwartete EffekteDurch eine Festlegung von grundlegenden Tempolimits werden neben der allgemeinen Erhöung der Sicherheit folgende Effekte erwartet:
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