BE:Marzahn-Hellersdorf/BVV/Protokolle/Sitzung/2013-12-03
< BE:Marzahn-Hellersdorf | BVV | Protokolle
Datum: Dienstag, 03.12.2013, 18:00 Uhr Ort: Rathaus Marzahn, Raum 2017
Inhaltsverzeichnis
- 1 Tagesordnung
- 2 Protokollkontrolle
- 3 Bericht des Bezirksamtes (Hr. Richter)
- 4 Vertagte Drucksachen
- 5 überwiesene Drucksachen
- 5.1 1155/VII Teilung und teilweise Änderung der Planungsziele des Bebauungsplanes XXIII-4 im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Mahlsdorf (BA-Vorlage Nr. 0568/IV)
- 5.2 1154/VII Auswertung der Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 (1) BauGB im Bebauungsplanverfahren 10-63 (BA-Vorlage Nr. 0543/IV)
- 5.3 1153/VII Auswertung der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs.2 BauGB im Bebauungsplanverfahren XXI-4 (BA-Vorlage Nr. 0339/IV)
- 5.4 1182/VII Auswertung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3(2) BauGB zum Bebauungsplan XXI-15-1B (BA-Vorlage Nr. 0524/IV)
- 5.5 1183/VII Begründung des Bebauungsplanes 10-43 (BA-Vorlage Nr. 0548/IV)
- 5.6 1184/VII Änderung von Planungszielen des Bebauungsplanverfahrens XXI-40b (BA-Vorlage Nr. 0561/IV)
- 5.7 1203/VII Zentrenkonzept Marzahn-Hellersdorf (BA-Vorlage Nr. 0586/IV)
- 6 Besprechung des Arbeitsplans 2014
- 7 Tagesordnung für die nächste Sitzung
- 8 Sonstiges
Tagesordnung
- Antrag der SPD die DRS 1203/VII Zentrenkonzept Marzahn-Hellersdorf (BA-Vorlage Nr. 0586/IV) zu vertagen
- Vorschlag CDU: soll andiskutiert werden inkl. kurzer Vorstellung von Hr. Weißbach (BA)
- stattdessen ggf. Sondersitzung im Dezember um die Vorlage zu beschließen
- Tagesordnung ohne Änderungen bestätigt
Protokollkontrolle
- Hinweis, dass das Wohnungsmarktentwicklungskonzept in einer der kommenden Sitzungen nochmal beraten werden soll
- sonst ohne Änderungen angenommen
Bericht des Bezirksamtes (Hr. Richter)
- Bezirkshaushalt
- Haushaltssperre zum 01.01.2014 ist vom Tisch
- 1,3 Mio € müssen noch "eingespart werden" bzw Titel in entsprechender Höhe gesperrt werden
- denkbar wären Bautitel, da diese teilweise erst im August oder später
- Einnahmen wurden aber nach Ansicht von SenFin zu positiv beurteilt, sollen daher geringer angesetzt werden
- Rat der Bürgermeister (RdB) hat über die Umsetzung des Zweckentfremdungsgesetzes gesprochen, bisher ist unklar welche Stellen dies tun
- Wohnungsamt oder
- BWA - Bauaufsicht oder
- Ordnungsamt
- zuständiger Ausschuss hat dem RdB empfohlen, dafür mehr Personal bereitstellen zu lassen (da zusätzliche Aufgaben)
- zukünftig besser als regionalisierte Aufgabe durch einen Bezirk (Pankow?) durchführen
- Vorteil: einheitliches Vorgehen und Rechtsauffassung
- Wohnungsbau - 320 Mio € mehr für Förderung des Wohnungsbau
- Fond für bis zu 1000 Wohneinheiten im Innenstadtbereich (bis zu 50.000 € pro Wohnung)
- 25-33% Förderung für Wohnung mit Belegungsbindung für die nächsten 20 Jahre
- Mieten: 6,00 € - 7,50 € netto kalt, alle 2 Jahre 0,20 € Mieterhöhung
- Rückzahlungen fließen in den Fond um weitere Projekte zu finanzieren
- Marzahn-Hellersdorf profitiert davon nicht, da nur für den Innenstadtbereich gültig
Aktueller Stand der Auslastung ausschussrelevanter Haushaltstitel des laufenden Haushaltsjahres
- Stand 29.11.2013
- Stadtentwicklungsamt: Ausgaben 67,76 %, Einnahmen 117,86% vom geplanten Soll
- bei den Einnahmen v.a. durch Baugenehmigungen
- Haushaltssperre hat weitere Ausgaben verhindert, geplant sind ca. 80% Ausgabenauslastung bis Ende des Jahres (v.a. Geschäftsbedarf)
- Zahlen werden nochmal über das BVV-Büro verteilt
Vertagte Drucksachen
1073/VII Vergabebericht für 2013 gut vorbereiten
- es gibt eine nochmal geänderte Fassung von Dr. Niemann
- kleinere Änderungsvorschläge von der CDU, die Linke übernimmt diese Änderungen
- Abstimmung
- Ja-Stimmen 13
- Nein-Stimmen 0
- Enthaltungen 0
1077/VII Einrichtung von Nummernautomaten im Jobcenter Allee der Kosmonauten 29
- eingeladen ist Hr. Steiner, Geschäftsführer des Jobcenter Marzahn-Hellersdorf
- nimmt Stellung zu dem Antrag: es war ein langer Prozess die Wartemarkenautomaten abzuschaffen
- aktuelles Verfahren mit Anmeldung am Frontdesk ermöglicht Vorbereitung der Mitarbeiter auf ihre Kunden und ermöglicht, dass sichtbar ist, wer im Hause ist (Aufruf der Kunden über Namen oder Kürzel)
- am Tresen durchschnittliche Wartezeiten von 20-28 min (min. 3 min, max 75 min)
- würde gerne weiterhin auf Nummernautomaten verzichten, würde nur am Tresen Sinn machen, hier gibt es abe rdie Auflage für die Mitarbeiter maximal 30-60 Sekunden pro Kunden aufzuwenden
- Großteil der Kunden kommt bereits mit Termin ins Haus (v.a. bei ausführlichen Gesprächen)
- Hr. v. Neumann: Problem entsteht schon beim Tresen, da hier zu langsam abgearbeitet wird
- Hr. Richter (BA): auch bei den Bürgerämtern gab es früher Nummernautomaten, der Verzicht darauf hatte viele positive Effekte, u.a. auch für die Mitarbeiter zu wissen wen sie an diesem Tag empfangen werden
- Terminmanagement hatte positiven Effekt
- Hr. Steiner (JC), hat bisher nur vom Tresen gesprochen
- Wartemarken und Stuhle würden zu längerem Warten führen (zeit vom Platz zum Tresen zu gelangen)
- Hr. v. Neumann - Sitzgelegenheiten werden von vielen Kunden gewünscht
- Hr. Steiner (JC), wäre nur möglich wenn fest verankert, Kranke und Schwangere können sich bereits jetzt beim Sicherheitsdienst melden und werden Sitzgelegenheiten zugewiesen
- Hr. v. Neumann - Vorbild könnte Lichtenberg sein, dort gibt es Sitzgelegenheiten
- Hr. Mätz - war selber mal vor Ort, hat nur geringe Wartezeiten wahrgenommen
- SPD zieht den Antrag zurück
- Hr. Geppert - kann die Arbeit am Tresen parallelisiert werden?
- Hr. Steiner (JC) - es gibt aktuell 7 Tresen für den ersten Kontakt
- Hr. v. Neumann - verschiedene Schlangen zu verschiedenen Anliegen wären denkbar
- Hr. Steiner (JC) -
- Antrag wird vom Einreicher zurückgezogen
überwiesene Drucksachen
1155/VII Teilung und teilweise Änderung der Planungsziele des Bebauungsplanes XXIII-4 im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Mahlsdorf (BA-Vorlage Nr. 0568/IV)
- Hr. Weißbach erläutert den Bebauungsplan
- Fachmarktzentrum entlang der B1 soll verhindert werden, deswegen soll hier reagiert werden
- Fr. Dressler - Teilung war nötig, da verschiedene Entwicklungsgeschwindigkeiten der einzelnen Teile erwartet werden
- südlicher Teil (XXIII-4a) muss recht schnell umgesetzt werden
- mittlerer Teil (XXIII-4b) - auch recht zügig, v.a. Abwägung von Schullärm gegenüber dem Wohnen und dem Holz Possling gegenüber Wohnen und der Schule
- nordlicher Teil (XXIII-4c) - langfristige Entwicklung
- Bebauungsplan ist Wasserschutzgebiet - geplante Bebauung berücksichtigt dies aber
- der Schulneubau bedingt nicht automatisch den Ausbau der Straße "An der Schule", ist auch nicht geplant sie durchgehend (bis zur B1 runter) zu erschließen
- Nachfragen - diverse, v.a. zur Verkehrsanbindung der geplanten Schule
- zur Kenntnis genommen
1154/VII Auswertung der Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 (1) BauGB im Bebauungsplanverfahren 10-63 (BA-Vorlage Nr. 0543/IV)
- kurze Vorstellung durch Hr. Weißbach (BA) - alle Anmerkungen werden nach der Abwägung nicht berücksichtigt
- laaaange Diskussion über den Grad der Versiegelung der Flächen um den Wernersee
- zur Kenntnis genommen
1153/VII Auswertung der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs.2 BauGB im Bebauungsplanverfahren XXI-4 (BA-Vorlage Nr. 0339/IV)
- kurze Vorstellung durch Fr. Dressler (BA), keine Fragen
- zur Kenntnis genommen
1182/VII Auswertung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3(2) BauGB zum Bebauungsplan XXI-15-1B (BA-Vorlage Nr. 0524/IV)
- kurze Vorstellung durch Fr. Dressler (BA), keine Fragen
- Abstimmung
- Ja-Stimmen 14
- Nein-Stimmen 0
- Enthaltungen 0
1183/VII Begründung des Bebauungsplanes 10-43 (BA-Vorlage Nr. 0548/IV)
- kurze Vorstellung durch Fr. Dressler (BA), keine Fragen
- Abstimmung
- Ja-Stimmen 14
- Nein-Stimmen 0
- Enthaltungen 0
1184/VII Änderung von Planungszielen des Bebauungsplanverfahrens XXI-40b (BA-Vorlage Nr. 0561/IV)
- kurze Vorstellung durch Fr. Dressler (BA), keine Fragen
- zur Kenntnis genommen
1203/VII Zentrenkonzept Marzahn-Hellersdorf (BA-Vorlage Nr. 0586/IV)
- Vorstellung durch Hr. Weißbach
- Überarbeitung war nötig, aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und zu starer Vorschriften in dem Konzept
- Rahmen wird gesetzt durch verschiedene Verordnungen (AV Zentren, SteP Zentren, AV Wohnen, etc.)
- die Vorlage wird vertagt (damit alle sie in Ruhe lesen können)
- nächste Beratung in der Ausschusssitzung im Januar (09.01.2014 - Sondersitzung, reguläre Sitzung am 14.01.2014)
Besprechung des Arbeitsplans 2014
- vertagt auf die nächste reguläre Sitzung am 14.01.2014
Tagesordnung für die nächste Sitzung
- zum 14.01. sind Vertreter der Kleingartenanlagen einzuladen
Sonstiges
- Vorschlag Hr. v. Neumann - Einladen von Lidl zum Planungsstand Neubau an der Hönower Straße - wird aufgenommen