Wirtschaftspolitik
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Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern hier findet/fand eine offene Diskussion des Themas statt. Wenn Du meinst, diese Idee erweitern zu können, tu es, aber bitte beachte die Diskussionsregeln. Ist die Idee tragfähig und mehr als eine Einzelmeinung, so kann man das Ganze auch als Entwurf kennzeichnen. |
Eine Diskussion findet auch im Forum Wirtschaft (ssl) statt. Die AG Wirtschaft versucht ein Wirtschaftsprogramm vorzustellen.
Inhaltsverzeichnis
Kernforderungen
- Einführung einer Alternativwährung parallel zum Euro (der Global)
- Gewerbe-, Konsum-, Vertrags-, Berufs- und Koalitionsfreiheit.
- Monopolbildung und Kartellen muss entgegen gewirkt werden.
- Staatliche Monopole nur bei absoluter Notwendigkeit.
- Strenger Datenschutz bei Privat und Staat.
- Transparentes Abgaben- und Steuersystem.
- Sparsamer Umgang mit Subventionen.
- Soziale und ökologische 'Spielregeln'.
- Eigentum verpflichtet (Haftung).
Gewerbe-, Konsum-, Vertrags-, Berufs- und Koalitionsfreiheit.
Diese Kernforderung lässt sich auf einen Nenner bringen "freie Marktwirtschaft". Die freie Marktwirtschaft wird immer noch als Raubtier- oder Dschungelkapitalismus bezeichnet, die durch die benevolente Regulierung des Staates in einen Rahmen gehört. Nichts ist irreführender als diese Sichtweise. Freie Marktwirtschaft bedeutet, dass freie Menschen miteinander Verträge schliessen und diese durchführen. In diesem Zusammenhang gelten die gleichen Grundsätze wie auch in anderen zwischenmenschlichen Beziehungen, so ist z.B. das initiieren von Gewalt eine kriminelle Handlung. Wer also einen Anderen schädigt indem er das Eigentum (das ist zunächst einmal er selbst, da jeder Mensch sich selbst besitzt) des Anderen ohne dessen Einwilligung an sich nimmt begeht eine kriminelle Handlung. Dies gilt uneingeschränkt auch in der freien Marktwirtschaft. Wer Vertragspartner betrügt, bestiehlt oder beraubt ist zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet, ohne wenn und aber. Das trifft auch auf Schäden zu die Dritte durch die Produktion erleiden, z.B. durch die Vergiftung der Umwelt. Gerade diese Verfahrensweise wird aber von den meisten Unternehmern nicht gerne gesehen. Viel lieber lassen sie sich und ihre, vermeintlichen, Pfründe vom Staat schüzten. Konzessionen die dazu dienen den Zugang zu erschweren, Berufe die nur nach entsprechender Lizensierung (Studium, Lehre etc.) ergriffen werden dürfen, Standards die eingehalten werden müssen und so weiter sorgen dafür, dass der freie Markt be- oder besser verhindert wird. Vor einhundert Jahren nannte man dies noch beim richtigen Namen, "Merkantillismus" und betrachtete Unternehmer die dies versuchten nicht als Kapitalisten sondern als Lobbyisten die mit freiem Markt und Kapitalismus nichts am Hut hatten. Wirtschaft funktioniert im freien Zusammenspiel der Teilnehmer, und dies sind wir alle. Jede Einmischung durch den Staat, der einzigen Instanz die Privilegien vergeben kann, denn nur der Staat hat die Macht diese Privilegien auch zu "erzwingen" führt zumindest zu einer Behinderung der Wirtschaft.--Norbert 21:21, 17. Jul. 2009 (CEST)
Monopolbildung
Es gibt nicht ein einziges, mir bekanntes, Beispiel dafür, dass ein Monopol jemals funktioniert hat, es sei denn es war ein Zwangsmonopol - das per definitionem nur durch den Staat selbst erzwungen werden kann. Die Frage beginnt schon damit was ein Monopol überhaupt ist? Der Bäcker an der Ecke hat ein Monopol auf die Brötchen die aus seinem Backofen kommen. Ist er deshalb ein Monopolist? Was ist das Schädliche an Monopolen? Antwort: die einzigen Monopole die schädlich sind sind staatliche Zwangsmonopole, denn sie verhindern den freien Wettbewerb.--Norbert 21:21, 17. Jul. 2009 (CEST)
- da Bäckerbild ist schief, er hätte ein Monopol, wenn er der einzge wäre, der Brötchen verkauft. Es gibt staatliche Monopole (Gewaltmonopol, Monopol Geld zu drucken, Monopol Ressourcen wie Funkfrequenzen oder Rohstoffe zu verteilen) Hier ist vor allem die Forderung, die Konzessionsvergabe transparent und gleich zu gestalten. --Mattiscb 16:02, 30. Jul. 2009 (CEST)
- Dann gibt es die Wirtschaftsmonopole. Die können in der Hand der Privatwirtschaft sein (Quasimonopol von Microsoft mit Windows) oder des Staates (also der gesellschaft) sein (siehe Stadtwerke als einziger Anbieter von Fernwärme oder Abwasserentsorgung.) --Mattiscb 16:02, 30. Jul. 2009 (CEST)
- Privatwirtschaftliche Monopole sind wettbewerbshinderlich und nachteilig für den Verbraucher. (Höhere Preise, mangelnde Innovation) Hier muss die Gesellschaft eingreifen. (Stichwort Kartellrecht)--Mattiscb 16:02, 30. Jul. 2009 (CEST)
- Staatswirtschaftliche Monopole können zur Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sein und sollten in der Theorie keinen Nachteil für den Verbraucher darstellen, da der Staat ja dafür sorgt und auch finanzielle Defizite in Kauf nimmt. Diese Monopole werden in Zeiten klammer öffentlicher Kassen immer öfter privatisiert und fallen dem Wunsch nach Ertragssteigerung der privaten Investoren anheim. Die Folgen sind dann Investitionsstau, Verschlechterung der Dienstleistung, Arbeitsplatzabbau und steigende Preise. (siehe derzeit Berliner S-Bahn) --Mattiscb 16:02, 30. Jul. 2009 (CEST)
- Stimme Mattiscb absolut zu. Zudem können sie abhängig machen, z.B. ist in Deutschland Google Quasi-Monopolist im Bereich Internet-Content-Bereitstellung. Was es in Google nicht gibt, gibt es für viele nicht. --Bjoernderbwler 17:24, 25. Aug. 2009 (CEST)
Soziale Marktwirtschaft im Sinne der Freiburger Schule
- Der Markt ist ein sehr machtvolles Instrument. Nur wenn man ihm das richtige Spielfeld konstruiert, erhält man auch wünschenswerte Resultate.(CAP 10:57, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Der Markt kann nur berücksichtigen, was er preisen kann. Externe Effekte müssen also internalisiert werden.(CAP 10:57, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Das Spielfeld soll unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und intergenerativer Aspekte gestaltet sein (CAP 10:57, 20. Apr. 2009 (CEST))
soziale Marktwirtschaft
Als PIRAT trete ich ein für die soziale Marktwirtschaft. Ich beobachte mit Sorge, wie die Errungenschaften dieser Basis eines wirtschaftlichen Gemeinwohls mehr und mehr zur Disposition gestellt und demontiert werden. Dieser Entwicklung will ich entgegen wirken.
- Mit Rücksicht auf kommende Generationen muss nachhaltig gewirtschaftet werden. Der Staat muss seine Ausgabenseite in den Griff bekommen. Konsolidierung bedeutet eben nicht, dass in einem Haushalt nicht mehr neue Schulden gemacht (delta-Betrachtung) werden, sondern es bedeutet, vorhandene Schulden mittelfristig zu tilgen.
- Überprüfung aller unternehmensrechtlichen Gesetze, Verordnungen und des Unternehmenssteuerrechts auf Zweckmässigkeit, um die Unternehmen von überflüssiger Bürokratie und Statistikführung zu entlasten.
- unter dem Begriff soziale Marktwirtschaft wurde in den letzten Jahren eine reine Raff-Gesellschaft aufgebaut. Dieser Begriff ist so abgedroschen, das ihn niemand mehr für wörtlich nimmt. (Beispiel: CDU - "sozial ist was Arbeit schafft" ohne Reflektion auf Einkommen zum Auskommen). Wir sollten die Marktwirtschaft zivilisieren. Damit alle was davon haben.--Sailer 10:53, 22. Mär. 2008 (CET)
- in einer zivilisierten Marktwirtschaft wird die vorhandene Arbeit von allen arbeitsfähigen und arbeitswilligen Mitbürgern gemeinsam erledigt. In einer zivilisierten Marktwirtschaft werden die Arbeitnehmer nicht gegen die Arbeitslosen ausgespielt. In einer zivilisierten Marktwirtschaft sind die Tarifpartner dazu verpflichtet die Interessen der Arbeitsuchenden zu berücksichtigen. In einer zivilisierten Marktwirtschaft gibt es Gesetze die zur gerechten Verteilung der anfallenden Arbeit führen.--Sailer 10:53, 22. Mär. 2008 (CET)
Abschaffung aller Subventionen
- Wirksame Regulierungsmöglichkeit des Staates --freethought 17:37, 18. Jan 2007 (UTC)
- Subventionen können sinnvolles Mittel sein den Markt zu steuern. Man sollte sie jedoch regelmäßig evaluieren. --Jamasi 16:54, 19. Jan 2007 (UTC)
- ~ Alternative: Vermeidung einer staatlichen Umverteilungspolitik - Überprüfung aller Subventionen auf deren Notwendigkeit.
- + Erstmal eine Liste aller bisher aus dem Säckel der öffentlichen Hand gestreuten Subventionen - dann Punkt für Punkt Klärung, warum dafür der Staat zuständig sein soll. --Bernd 20:43, 14. Feb 2007 (UTC)
- (i) Na denn - hier Subventionen --Aloa5 07:06, 15. Feb 2007 (UTC)
- 256 eng beschriebene Seiten .. so kann man auch Politik machen. Wie wärs mit einer Datenbank? --Bernd 11:09, 19. Mär 2007 (UTC)
- (i) Na denn - hier Subventionen --Aloa5 07:06, 15. Feb 2007 (UTC)
- Abschaffen des Subventionspokers der Bundesländer und EU-Staaten untereinander. Es kann nicht sein, dass Lokalpolitiker sich gegenseitig mit Subventionen überbieten und die Industrien sich dann in den ohnehin schon bessergestellten gebieten ansiedeln --Mattiscb 14:09, 30. Jul. 2009 (CEST)
- Zahlung von Subventionen in Form von Übernahme von Löhnen und Gehältern oder kostenloser Bereitstellung von Gebäuden und Flächen -- das können »Subventionsnomaden« nicht mitnehmen --Mattiscb 14:09, 30. Jul. 2009 (CEST)
Eigentum verpflichtet
All die aufgeführten "Eigentum verpflichtet" Punkte sind fragwürdig und gegen die Freiheit der Menschen gerichtet und sollten nicht in das Wirtschafts-Parteiprogramm aufgenommen werden. Schade jetzt schon wegen diesen Punkt die Parteibasis zu spalten.
Der Ausdruck "Eigentum verpflichtet" versucht nur den Wohlhabenden die Schuld in die Schuhe zu schieben. Er ist ein weiterer Auswurf der sich selbst ad Absurdum führenden "soziale Gerechtigkeit"s Debatte. Hier ist ein Schlussstrich zu ziehen. Die Partei sollte vielmehr für einen Wandel vom Leitbegriff der Gerechtigkeit zu dem der Fairness einstehen. Wobei ich hier auf das Wikipediazitat verweise: "Fairness lässt sich im Deutschen mit _akzeptierter_ Gerechtigkeit und _Angemessenheit_ gleichsetzen." Tschaul
Förderung eines neuen Unternehmerverständnisses das nicht allein die Gewinnmaximierung in den Vordergrund stellt ("Heuschreckenkapitalismus), sondern auch der sozialen Verantwortung Rechnung trägt.
- Eigentümer haben die Pflicht ihr Eigentum, wenn es in sozialen Prozessen gebunden ist (Arbeitsplätze), weiter für die soziale Verantwortung zu benutzen. Das heißt ein Unternehmer hat nicht das Recht seinem Unternehmen die Finanzielle Basis zu entziehen, wodurch es insolvent wird. Er hat ggf. auch nicht das Recht seine Produktion ins Ausland zu verlagern, da er dadurch der sozialen Verantwortung im Land nicht gerecht wird.
- Die Frage der Verlagerung ins Ausland ist keine Frage der sozialen Verantwortung, denn das ergibt im Mittel ein Nullsummenspiel - die soziale Verantwortung deutschen Arbeitnehmern gegenüber ist ja nicht per se mehr wert als die gegenüber Arbeitnehmern anderer Nationalitäten.--Pampelmuse-- 22:08, 17. Jul. 2009 (CEST)
Das ist dann aber die genaue Abkehr von der Freiheit. Diese Sichtweise öffnet Tür und Tor für sämtliche Überwachung und Staatskontrolle, die wir im Kommunikationsbereich so entschieden ablehnen. Damit werden wir unglaubwürdig. Wenn es dem Staat, der Gesellschaft oder welcher Gruppe auch immer erlaubt ist in das Eigentum und die freie Entscheidung einzugreifen, dann kann man schwerlich argumentieren, dass diese Gruppe nicht auch das Recht hat die Kommunikation der Bürger zu überwachen und zu reglementieren.--Norbert 20:32, 17. Jul. 2009 (CEST)
- Wenn sich in der Frage konkurrierender und ausschliessender Rechte/Freiheiten keine Mediationsinstanz einmischen darf, bedeutet das das "Recht des Stärkeren", eine Form von Sozialdarwinismus. Das ist zwar auch eine Form von Freiheit, aber müssen wir gleich in dieses Extrem verfallen? Ich glaube nicht, dass wir für die sich daraus ergebenden Konsequenzen wirklich eine Mehrheit bei uns finden (zumindest hoffe ich das nicht). Freiheiten haben eben immer Grenzen - grenzenlose Freiheit des einen geht auf Kosten der Freiheiten anderer. In solchen Fällen ist das Arument "Abkehr von der Freiheit" ein Scheinargument, es geht nicht um die Frage "Freiheit oder Unfreiheit", sondern um die Frage der Grenzziehung zwischen ungleichen Partnern. Und wo sich da jemand einmischen darf oder nicht bedarf einer situationsweisen Diskussion und sollte m.E. nicht pauschal mit der Aussage "das eine Extrem (Freiheit des Durchsetzungsfähigeren) hat immer Recht" beantwortet werden. Speziell wenn der Extremfall hinausläuft auf "die Freiheit des Bedürftigen hat sich bis hin zur Existenzauslöschung unterzuordnen".--Pampelmuse-- 22:02, 17. Jul. 2009 (CEST)
Damit verhinderst Du, dass das Kapital investiert wird und das Unternehmen entsteht. Nimm mal die ganzen IT-Unternehmen, die wir nicht hier sondern im Ausland haben. Wir brauchen ein System, dass wir neue Arbeitsplätze aufbauen können. Und alte nicht mehr gebrauchte auch auflösen können. (Götz Werner: Ich vernichte viele Arbeitsplätze woanders indem ich ein paar neue schaffe)(CAP 11:15, 20. Apr. 2009 (CEST)) Ich bin da skeptisch, die Eigentümer tragen oft die persönliche und unbegrenzte Haftung. Selbst bei GmbH bürgen die Eigentümer oft für das Unternehmen (weil anders selten kreditwürdig). Des Weiteren verstößt z.B. das Verbot ein Unternehmen ins Ausland zu verlegen gegen die Freizügigkeit, Grundrechte gelten auch für juristische Personen, wenn man sie anwenden kann. Und nicht vergessen: hinter jedem Unternehmen stehen Menschen! Was die "Heuschrecken" angeht, das ist in der Tat selten gut für die Unternehmen, die sich drauf einlassen. Vielleicht kann man da Regelungen finden. --Magicalfruit 15:29, 1. Jul. 2009 (CEST)
- Zur sozialen Verantwortung gehört meines Erachtens auch das der Unternehmer auch mitverantwortlich ist, das die vorhandene Arbeit möglichst ausgeglichen sozial verteilt wird. Er ist durch die Rolle als Eigentümer an Produktionsmittel in einer besonderen Verantwortung, Er hat nicht das Recht die Arbeitnehmer und Arbeitslosen gegeneinander auszuspielen.
Da sollte der Markt so konstruiert werden, dass beide Parteien gleichberechtigt sind. Ansonsten finden sich Wege! Schau Die mal an, wie langjährige Mitarbeiter mit abstrusen und banalen Vorwürfen vor die Tür gesetzt werden (Bsp Pfandbon für paar Cent bei langjähriger Mitarbeit - da war sicherlich nicht der Pfandbon der Grund sondern die Möglichkeit) (CAP 11:15, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Für qualitatives Wachstum.
- Anstreben eines internationalen Abkommens, das in Zeiten der Globalisierung den freien Welthandel ermöglicht, die Chancen der Entwicklungsländer wahrt und den negativen Auswirkungen der Globalisierung entgegensteuert.
- + Fairness ist ganz wichtig im Weltmarkt und bisher sind die 1.Weltstaaten die Elefanten im Porzelanladen (CAP 11:15, 20. Apr. 2009 (CEST))
- ~ Alternative: Angebot an jedes Entwicklungsland Sonderwirtschaftszonen unter deutscher Verwaltung einzuführen. Dort gelten dann deutsche Regeln. Die Hoffnung dabei ist, eine funktionierende Wirtschaft und Verwaltung aufzubauen und als Entwicklungsmultiplikator zu verankern. Nach 50 Jahren wird die Sonderwirtschaftszone zurück gegeben. Unternehmen lieben gute und verlässliche Rahmenbedingungen. Deutschland sollte solche haben (CAP 11:15, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Anstreben eines internationalen Abkommens, in dem das internationale Menschenrecht auf Arbeit, durch eine Verpflichtung zur gerechten Arbeitsverteilung, allgemein durchgesetzt wird. So das Staaten, die das Recht auf Arbeit umsetzen, nicht benachteiligt werden gegenüber denen die es nicht durchsetzen.
(i) Es ist der Traum eines jeden Politikers Vollbeschäftigung zu befehlen.(CAP 11:15, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Arbeitslosigkeit ist ein gesellschaftliches Problem und muss von allen gesellschaftlichen Kräften gelöst werden. Nicht vom Staat allein.
Arbeitslosigkeit ist die Quittung für schlechte Politik!Sie entsteht vor allem wegen unzureichender Rahmenbedingungen!(CAP 11:15, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Arbeitslosigkeit ist auch ein Wirtschaftliches Problem, da es die Kaufkraft der Bevölkerung nachhaltig schwächt.
Abschaffung der Ladenschlusszeiten
Bundeseinheitliche Abschaffung der Ladenschlusszeiten.
- + Mehr Freiheit für Gewerbetreibende. --Jamasi 01:17, 24. Jan 2007 (UTC)
- + praktisch für Nachtmenschen. --Jamasi 01:17, 24. Jan 2007 (UTC)
- vor allem für große Läden nützlich. --Jamasi 01:17, 24. Jan 2007 (UTC)
- ‡? kann das mal einer bestätigen? Im Urlaub habe ich bisher eigentlich immer nur gesehen, dass gerade die kleinen Läden (Familienbetriebe, oft von Ausländern) Nachts offen haben, die richtig großen Läden aber alle relativ früh dicht machen. Ralph 16:22, 24. Jan 2007 (UTC)
- +/- ich sehe hier vor Ort, daß bisher nur die großen Discounter und Läden nun bis 22 Uhr aufhaben. --Jamasi 17:19, 24. Jan 2007 (UTC)
- ‡? kann das mal einer bestätigen? Im Urlaub habe ich bisher eigentlich immer nur gesehen, dass gerade die kleinen Läden (Familienbetriebe, oft von Ausländern) Nachts offen haben, die richtig großen Läden aber alle relativ früh dicht machen. Ralph 16:22, 24. Jan 2007 (UTC)
- Ausbeutung der Beschäftigten. icehawk 18:40, 16. Feb 2007 (UTC)
- ‡? Wie findet dabei Ausbeutung statt? Meistens wird doch im Schichtbetrieb oder Gleitzeit gearbeitet. --Jamasi 22:55, 16. Feb 2007 (UTC)
- (i) Die Beschäftigten müssen länger arbeiten. Es ist wohl utopisch zu glauben sie bekämen nennenswert mehr Geld. Als Beispiel empfehle ich mal das Schwarzbuch Lidl von Verdi. Wer bei Lidl arbeitet, dem wird vor längeren öffnungszeiten grausen. --icehawk 13:07, 1. Mai 2007 (CEST)
- ‡? Das ist aber dann kein Problem von Ladensöffnungszeiten sondern von einem (zum. subjektiven) Machtgefälle zwischen Unternehmer und Beschäftigten das zum Beispiel durch ein bed. Grundeinkommen gelöst werden könnte, oder?} --Efreet 19:31, 22. Mai 2009 (CEST)
- Grundeinkommen ist (wie alle anderen Sozialtransfersysteme à la Arbeitslosengeld I+II auch) eine asymmetrische Einmischung des Staates in die freien Kräfte des Arbeitsmarktes (Stärkung der Position der Arbeitskraftanbieter) und damit freiheitswidrig.--Pampelmuse-- 22:19, 17. Jul. 2009 (CEST)
- ‡? Das ist aber dann kein Problem von Ladensöffnungszeiten sondern von einem (zum. subjektiven) Machtgefälle zwischen Unternehmer und Beschäftigten das zum Beispiel durch ein bed. Grundeinkommen gelöst werden könnte, oder?} --Efreet 19:31, 22. Mai 2009 (CEST)
- (i) Die Beschäftigten müssen länger arbeiten. Es ist wohl utopisch zu glauben sie bekämen nennenswert mehr Geld. Als Beispiel empfehle ich mal das Schwarzbuch Lidl von Verdi. Wer bei Lidl arbeitet, dem wird vor längeren öffnungszeiten grausen. --icehawk 13:07, 1. Mai 2007 (CEST)
- ‡? Wie findet dabei Ausbeutung statt? Meistens wird doch im Schichtbetrieb oder Gleitzeit gearbeitet. --Jamasi 22:55, 16. Feb 2007 (UTC)
- ~ Alternative: Abschaffung der Öffnungszeiten und Einführung von vertraglichen Arbeitszeitkorridoren für Arbeitnehmer. Erwerbstätige sollen doch hinsichtlich der Arbeitszeit auch ein Selbstbestimmungsrecht haben. Das Tarifrecht erlaubt es derzeit dem Arbeitgeber gegen Zahlung von Aufschlägen jeden, jederzeit zu bestellen(CAP 11:20, 20. Apr. 2009 (CEST))
- + Arbeiten wann ich kann. Ich habe auch Menschen erlebt die Abends und Nachts arbeiten, weil dann der Partner zu Hause ist und sich um die Kindern kümmern kann. (Es geht nicht um die Frage ob das eine tolle Lösung ist, aber wenigstens soll jemand die Chance haben.) --Hosea 23:17, 30.April 2007 (UTC)
- Man kann sich oft nicht aussuchen wann man arbeiten will, sondern muss den Job annehmen obwohl man so vom Gesellschaftlichen Leben kaum noch etwas mitbekommt, da man um die Uhrzeit an der die interessantesten Veranstalltungen o. ä. sind arbeiten muss. Alternative wäre dann meist Harz IV bzw. noch darunter, da man einen Job ausgeschlagen hat. --icehawk 13:07, 1. Mai 2007 (CEST)
- Über die Abschaffung der Ladenschlusszeiten kann man meines Erachtens erst dann debattieren, wenn die Arbeitslosigkeit abgeschafft ist und die Unterbezahlung der Beschäftigten ein Ende hat, Wenn dann Läden länger aufmachen wollen, müssen sie sich Mitarbeiter suchen, die freiwillig oder für mehr Geld später arbeiten wollen. Es kann nicht angehen, das die unterbezahlten Arbeitskräfte zwangsverpflichtet werden zur Feierabend- und Feiertagsarbeit.--Sailer 10:34, 22. Mär. 2008 (CET)
- Da gibts auch andere Möglichkeiten. Viele Beschäftigte, die von Ladenschlußzeiten betroffen sind, sind, benötigen nur eine mittlere Qualifikation. Die liessen sich zur Not auch interbetrieblich verteilen - in einer Art Arbeitszeitenbörse, wo meinetwegen Discounter A ein paar Nachtarbeitskräfte an Tankstelle B auf freiwilliger Basis (Arbeitnehmer stellen ihre Zeiten als Angebote in die Börse ein) ausleiht, entweder gegen Lohersatz oder im Tausch gegen Arbeitskraft zu anderer Zeit. gibt sicher im Detail Probleme, aber wäre ein Wille da, wären die lösbar. Und für Zeiten, wo man weder eigene Arbeitskräfte hat noch was in der Börse findet, kann man halt nicht aufmachen.--Pampelmuse-- 22:17, 17. Jul. 2009 (CEST)
+ Bei gleichzeitiger Einführung eines Mindestlohns und der zusätzlicher Vergütung zwischen 18 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. Zusätzlich muss sichergestellt werden, dass niemand zu Nacht- und Wochenendarbeit gezwungen wird. Dann entsteht die Freiheit für die Mitarbeiter, wirklich flexibel zu Arbeiten. Die Unternehmer können dann schauen, welche Öffnungszeiten rentabel sind. --Mattiscb 14:21, 30. Jul. 2009 (CEST)
Investivwirtschaft
Investivwirtschaft als Richtlinie. Förderung von Entwicklungen erhöht die Geldumlaufgeschwindigkeit und verhindert Geldakkumulation. Umstrukturieren der Steuer- und Abgabenlasten.
- die Überlegungungen zur Investivwirtschaft klingen in sich logisch und folgerichtig, aber ich befürchte, dass sich die in dieser Theorie enthaltene Abschreibungssteuer - ist ja im Prinzip eine Maschinensteuer, wenn ich das richtig verstanden habe - in der Praxis auf Investitionen hemmend auswirken könnte.--Harald Bauer
- Die Abschreibungssteuer ist nur ein mögliches Mittel. Derzeit vermutlich nicht sinnvoll (habe den Titel dort angepasst) - kommt erst in einer Zeit der verknappten Arbeitszeit. Ein verzichtbares Element derzeit.Aloa5 08:07, 24. Jan 2007 (UTC)
- Nachtrag ... die SPD will eine Maschinensteuer wie es heisst. Nennt sich dort aber kaschierend "Wertschöpfungsabgabe". Typisch. Aloa5 07:28, 28. Jun 2007 (CEST)
- die Überlegungungen zur Investivwirtschaft klingen in sich logisch und folgerichtig, aber ich befürchte, dass sich die in dieser Theorie enthaltene Abschreibungssteuer - ist ja im Prinzip eine Maschinensteuer, wenn ich das richtig verstanden habe - in der Praxis auf Investitionen hemmend auswirken könnte.--Harald Bauer
Die aktuellen Wirtschaftsprobleme lassen sich leider nicht so einfach mit einer neuen Umverteilungspolitik oder Steuerpolitik ändern, da die Ursache nicht in einer ungerechten Verteilung des Geldes beruht, sondern generell schon bei der entstehung des Geldes systematisch bedingte Ungerechtigkeiten entstehen wie z.B. dass es mehr Schulden gibt als es überhaupt Geld gibt.Wir müssen am Geldschöpfungsprozess etwas ändern anstatt darüber zu diskutieren wie man das an sich wertlose Geld noch schlechter verteilt. Es ist im übrigen auch einfacher Steuerpolitik zu machen wenn die Gesellschaft wieder die hoheit über die Geldschöpfung hat statt dies einfach ein paar Banken zu überlassen.Dann wären rein theoretisch gar keine Steuern mehr nötig der Staat könnte einfach Inflation erzeugen um damit seine kosten zu decken statt immer die armen Bürger zu besteuern.P.S.Freigeld, Negativ Zins etc sind leider keine guten Lösungen da sie nur eine ungeheure Inflation erzeugen. (ErichNawensis)
- Ich Bitte um Erklärung für die Behauptung, dass bei Negativ-Zins ungeheure Inflation entsteht. (Plyspomitox) 17:14, 28. Jul 2009
Erbschaftssteuer
Wie hoch soll die p:Erbschaftssteuer sein?
- 0,0000: Immerhin ist es Geld, was schon _mehrmals_ besteuert wurde.--Loralitilli 14:14, 2. Apr. 2009 (CEST)
- + Chancengleichheit; Wenn man den Staat als Solidargemeinschaft sieht, der allen eine ähnlichen Lebensstandard ermöglicht, dann erscheint eine Erbschaftssteuer zwingend zu sein.(CAP 11:25, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Staat als Nachtwächter; Wenn man den Staat nicht als Solidargemeinschaft sieht, sondern z.B. der Familie alle Solidaraspekte überlässt, dann ist eine Erbschaftssteuer abzulehnen! Der Staat wäre dann nur für Regeln und Regeleinhaltung zuständig!(CAP 11:25, 20. Apr. 2009 (CEST))
- Ich finde man sollte entweder die Erbschaftssteuer abschaffen oder die Schenkungssteuer so verändern das auch kleinere Geschenke als 160k Euro besteuert werden, da ich hierbei außer dem Tod des Erblassers keinen Unterschied sehe. Weil wir aber Geld brauchen und der Beschenkte für das Erhaltene keine Leistung erbringt denke ich, das alle Geschenke/Erbschaften ab 1.000 Euro/Jahr pauschal mit x Prozent (würde 12,5= 1/8 vorschlagen) besteuert werden sollten. Ist das Geschenk/die Erbschaft fest gebunden (Immobilie), so muss man die Möglichkeit zu einer Ratenzahlung geben da ein Notverkauf zum Bezahlen der Steuer den Erb-/Geschenkempfänger unverhältnismäßig belasten würde.TuDios 18:00, 22. Mai 2009 (CEST)
- +/- Die 1000 € sind meiner Meinung nach zu wenig. Zumindest der individuell höhere Betrag aus (Harz4-Satz plus Miete plus Zuverdienstpuffer) und (steuerfreies Existenzminimum) sollte es schon sein - zumindest, wenn Erbe und/oder Geschenke das einzige Einkommen in der Periode sind. Geschenkempfänger schlechter zu stellen als Bezieher anderer Einkünfte kann kaum die Lösung sein. Und dass jemand, der sich selbst unterhalten könnte, wegen der Schenkungssteuer zum Harz4-Fall wird, fände ich grotesk.--Pampelmuse 21:45, 17. Jul. 2009 (CEST)
Die Erbschaftsteuer gehört abgeschafft bei gleichzeitiger Wiedereinführung der Vermögenssteuer Was passiert den beim Vererben Versteuerungswürdiges mit dem Vermögen? Es wird nicht mehr, nicht weniger, es wird nicht umgewandelt. Es wechselt, wie beim Verschenken, den Besitzer. Der zahlt weiterhin die Vermögenssteuer dafür.Die Erbschaftssteuer hat auch keine Steuerungswirkung, niemand stirbt deswegen frpher oder später --Mattiscb 11:35, 30. Jul. 2009 (CEST)
Erbschaftssteuer ist nicht weiter als Diebstahl. Der Eigentümer hat für sein Eigentum eine Gegenleistung in Form von Arbeit erbracht. Er hat somit das Recht, mit dem Vermögenswert zu tun und zu lassen, was er will. Wenn er sich davon einen Porsche kaufen will, soll er das machen. Wenn er es aber spart und nicht sinnlos verschwendet, dann soll er plötzlich sein Verfügungsrecht darüber verlieren? Wer sich Eigentumswerte erarbeitet, soll sie geben, wem er mag - ob schenkungsweise oder im Rahmen der Erbfolge. Der Staat hat kein Recht Menschen zu bestehlen, nur weil sie tot sind. Abgesehen davon, setzt eine Erbschaftssteuer auch falsche Anreize. Der Wohlstand der Welt baut darauf auf, dass Menschen etwas erarbeitet haben und gespart haben, anstatt alles sofort zu verkonsumieren. Uns geht es deshalb so gut, weil die Generationen vor uns mehr gearbeitet haben, als sie verbraucht haben und uns einen hohen Kapitalstock hinterlassen haben. Hier einen entgegenstehenden Anreiz zu setzen, indem man den Leuten sagt "Verbrennt euer Geld lieber zu Lebzeiten, am Ende nimmts euch nämlich der Staat weg" ist fatal und wirkt dem Wohlstand zukünftiger Generationen entgegen. Stichwort Zeitpräferenz. --Chris V 11:10, 14. Aug. 2009 (CEST)
Tobin-Steuer
Was halten Piraten von p:Tobin-Steuer?
- Ich nicht viel, weil es die Transaktionskosten erhöht. Das verringert die Liquidität. Niedrigere Liqidität erhöht die Ungleichheit und verschiebt die Gewichte unter den Ländern zugungsten der großen Länder. Den Entwicklungsländern hilft man mit einer Tobintax sicher nicht, da muss man klügere Ideen anwenden. Auch Spekulation dämmt man nicht ein, sondern beschränkt wenn überhaupt sie auf national oder supranationale (EU) Ebene. Wenn überhaupt eine Tobintax, dann kann sie nur als eine Art Umsatzsteuer funktionieren, dh die Preiserhöhung wird weitergegeben. Auch nicht geklärt ist, wem diese Gewinne aus der Tobintax zustehen würden. --Trias 15:17, 14. Aug. 2009 (CEST)
Bilanzierungsmethoden
Es existiert bereits ein Referentenentwurf der jetzigen Bundesregierung, die Bilanzierungsmethode nach HGB zu ändern. Der Regierungsentwurf erscheint unter dem Namen BilMoG (Bilanzmodernisierungsgesetz). Der Eckpunkt dabei ist, das Ansatzverbot für Immaterialgüter (§ 248 II HGB) fallenzulassen. Die Begründung zu dieser Änderung ist, daß das Ansatzverbot diskonform zu den IFRS (international Financial Reporting Standards) sei.
Das mag noch unspektakulär klingen, aber in der Bilanz darf nur das stehen, was einzeln verwertbar ist, d.h. einzeln veräußert werden kann. Somit gibt es durch diese Änderung für alle Firmen den Zwang, Softwarekonzepte, Geschäftsmodelle und Workflows patentieren zu lassen, um eine gleichgute Bilanz wie der Konkurrent aufweisen zu können. Softwarekonzepte, Geschäftsmodelle und Workflows waren bisher aber gemeinfrei - ähnlich wie wissenschaftliche Forschungsergebnisse.
Die Implikation dieser neuen Bilanzierungsmethode wäre der Zwang zur Abschaffung der Gemeinfreiheit diverser geistigen Eigentumsrechte.
Wie sieht das die Piratenpartei?
- Ohne Diskussion darüber gibt es sozusagen noch gar keine Sicht :). Ich kann mir den Umfang bzw. die Relevanz dessen noch nicht wirklich vorstellen. Ohne Veräußerung/Erwerb hat man doch imho Schwierigkeiten überhaupt einen Wert dessen festzulegen (sind das nicht versteckte Werte?). Und wenn etwas derartiges sehr werthaltig ist scheint es mir so oder so zwingend dies zu patentieren (eben), da es ansonsten jemand anderes patentieren könnte. Dieser Zwang existiert de facto schon, oder? (BTW: Seit diesem Jahr ist die GWG_Grenze bei 150 Euro und es müssen vermutlich demnächst auch Kugelschreiber aktiviert werden.... so ein Unsinn!)Aloa5 13:45, 29. Jan. 2008 (CET)
(i) Wenn man eine aussagekräftige Bilanz will, macht das sinn. So haben Marken einen Wert. Genauso wie z.B. ein Betriebsystem einen Wert hat, wenn man es nicht unter einer Open Source Lizenz laufen hat. (CAP)