Umweltprogramm

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Version vom 5. August 2009, 11:10 Uhr von Shrinkhead (Diskussion | Beiträge) (Vorschläge für technischen Umweltschutz)
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Tango-dialog-warning.svg Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei; die Idee ist von ErneuerbareEnergie

Wenn du meinst diese Idee erweitern zu können, tu es. Diskutiert ihr zu mehreren an der Idee, könnt ihr auch die Vorlage:Diskussion setzen.


Umweltprogramm der Piratenpartei

Hier entsteht aktuell ein Änderungsvorschlag für das Parteiprogramm der Piratenpartei zum Thema Umwelt.

Ziel soll es sein eine Gemeinsame Linie beim Thema Umwelt zu finden um damit Politik zum Nutzen der Wähler zu betreiben.


Status Quo

Die EU hat im März 2007 beschlossen bis 2020 eine Erhöung des Anteils der Erneuerbaren Energien bis auf 20% des Gesamtverbrauchs zu erreichen.

Daran ist auch die BRD gebunden. Die Richtlinie die die Werte für die einzelnen Mitgliedsstaaten vorgibt durchläuft gerade das Gesetzgebungsverfahren und wird in kürze verabschiedet.

Frage

Was will die PP?

  • Mehr?
  • Genausoviel?
  • Weniger?

Letztendlich muss man erkennen, dass nur regenerative Energien langfristig zur Verfügung stehen. Alles andere sind endliche Ressourcen. Somit ist klar, dass man sinnvollerweise bei den technisch vorhandenen Möglichkeiten die Neuinvestionen dahingehend ausrichtet, dieses mehrfach sinnvollen Umbau anzugehen/ zu beschleunigen (Ressourcenverknappung, Klimaeffekt..). Dazu gehört auch nicht nur die Erzeugung sondern insbesondere die Vernetzung der Erzeuger. Bei einem Anteil von 20% werden auch schlecht regelbare Kraftwerke wie AKW selbst zum Problem.

Bernd Schreiner|

Grundsätze und Voraussetzungen

Für eine real Umsetzbares Programm müssen definitorische Grundlagen geschaffen werden:

  • Was ist Natur?
  • Was ist Umwelt?
  • Wie unterscheiden sich Natur und Umwelt

Das ist deshalb wichtig, weil man sonst ständig Gefahr läuft entweder aneinander vorbei zu argumentieren oder sich in einer romantischen Vorstellung von Natur zu verlieren - beides ist für ein praxisorientiertes Programm tödlich.

Weiterhin sollte unterschieden werden zwischen (1.) technischem Umweltschutz und (2.)kulturellem resp. kulturpolitischem Umweltschutz.

Erstgenannte Variante, der technische Umweltschutz, ist die bisher übliche: Umweltschutz durch zum Beispiel (!) :

  • neue/verbesserte Technologien,
  • besseres Ressourcenmanagement (wobei dieses auch unter der eventuellen dritten Kategorie ökonomischem Umweltschutz fällt)
  • etc

Der kulturpolitische Umweltschutz setzt an einer ganz anderen Ebene an, nämlich auf einer kulturellen - wie die Bezeichnung eben schon sagt. Hierzu gehören unter Anderem (!):

  • Aufklärung und pol. Bildung über Umweltthemen
  • Kontaktvermittlung mit der natürlichen Umwelt
  • Diskurse über Umweltthemen wie z.B. Klimawandel analysieren
  • etc

Aus dieser Unterscheidung und evtl. noch der Hinzunahme der dritten Kategorie ökonomischer Umweltschutz (oder: wirtschaftspolitischer Umweltschutz) werden insofern wichtige Entscheidungen getroffen, als dass sich z.B. ein Experte auf dem Gebiet des technischen Umweltschutzes (Ingenieure, Umwelttechniker etc) niemals auch mit kulturpolitischen Implikationen und Grundlagen des Umweltschutzes auskennen kann, vic versa. Deshalb sind diese Unterscheidungen absolut notwendig, wenn ein Umweltprogramm nicht einfach nur pro forma und fürs Image gemacht wird, sondern um wirklich effektiv und praxisorientiert umgesetzt zu werden. Dieses Thema ist mir persönlich auch deshalb relativ wichtig, weil ich uns Piraten auch in diesem Bereich eine weitaus progressivere Politik zutraue, als jede andere Partei (ja, auch inkl. Bündnis 90 / Die Grünen) sie zur Zeit betreibt. --Zuckergast 18:57, 27. Jun. 2009 (CEST)

Vorschläge

Gegliedert in (1.) technischen, ökonomiebasierten und kulturpolitischen Umweltschutz, erklärung siehe oben.

Technischer Umweltschutz

Definition

Technischer Umweltschutz ist die bisher übliche Form von Umweltschutz. Ergebnisse sollen hier erzielt werden durch:

*ergänz' mich!

Vorschläge für technischen Umweltschutz

Das Umweltprogramm der Piraten setzt auf Nachhaltigkeit und einen Ausstieg von Limitierten Energien zu Erneuerbaren Energien. Wir wollen so Arbeitsplätze schaffen und mittel-langfristig unsere Energiekosten auf ein optimales Minimum reduzieren.


Erneuerbare Energien

Die Piratenpartei setzt sich für eine zügige Umsetzung von der Nutzbarmachung Erneuerbaren Energien ein und die Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur.

Weiterführende Informationen Wikipedia Artikel Erneuerbare Energien Allgemein [1]


Konkrete Ziele des Umwelt Programmes der Piraten

Tiefengeothermie

E.ON beschreibt ein Potenzial von 300 Mrd. Kilowattstunden grundlastfähiges Strompotenzial für Tiefengeothermie. Der gesamte Stromverbrauch in Deutschland waren 540 Mrd. Kilowattstunden in 2006. E.ON Bayern dazu: [2]

Hindernis auf dem Weg zur Erschließung dieses Potenzials sind die Risiken bei der Bohrung. Wenn dieses Risiko z.B. durch Staatsbürgschaften minimiert werden kann, steht der Nutzung nichts entgegen. Die Bürgschaft könnte z.B. über einen Staatsanteil an den fertigen Anlagen refinanziert werden.

Vorteil: 100% CO2 frei

Keine Brennstoffkosten + Keine Reststoffe / Endlagerung

dezentral möglich d.h. vor Ort wird auch das heisse Wasser genutzt und ersetzt andere konventionelle Heizstoffe wie Heizöl, Gas etc.

in kommunaler oder genossenschaftlicher, unabhängiger Eigentümerstruktur realisierbar -> fördert den Wettbewerb im Strom- und Heizstoffmarkt

Mit den veranschlagten 400 Mrd. von Desertec könnte mehr als das Gesamtpotenzial realisiert werden. Zu den Kosten der VDE [3]

DESERTEC

Die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC) ist eine Initiative, die sich für die Übertragung von in Wüstenregionen erzeugtem Solar- und Windstrom nach Europa einsetzt. Auch als DESERTEC oder EU-MENA bekannt.

Weiterführende Informationen Homepage von DESERTEC [4] Wikipedia Artikel [5]


Klimafarming

Durch die Bindung von Co2 mit Pyrolyse zur Biokohle. Die Biokohle ist ein Dünger mit einem Potenzial Landwirtschaftliche Ertragssteiergungen bis 900% zu leisten. Gleichzeitig schaffen wir so eine positive Klimabilanz.


Wikipedia Erläuterung zur positiven Klimabilanz:

Biologische Reststoffe wie Grünschnitt, Trester oder Mist werden momentan entweder kompostiert oder verrotten ungenutzt. Beim Kompostieren und Verrotten vergast jedoch die Biomasse zu 90% respektive 99% als CO2 und Methan. Bei der technisch relativ einfach konstruierbaren und somit auch dezentral einsetzbaren Pyrolyse verschwelt die Biomasse zu 40% reiner Biokohle und bei der Verbrennung des restlichen Synthesegases entstehen nur relativ geringe Mengen CO2 und keinerlei Methan oder gar Lachgas. Arbeitet man die Biokohle in den Erdboden ein, entzieht man der Atmosphäre dauerhaft Kohlenstoff, der somit nicht mehr zur Klimaerwärmung beitragen kann. Da zudem die Energie des Synthesegases zur Elektrizitätsgewinnung eingesetzt werden kann und somit fossile Brennstoffe ersetzt, ist die Klimabilanz bei der Pyrolyse von biologischen Reststoffen im Vergleich zu deren bloßer Verrottung nahezu 95% klimapositiv. Die Pyrolyse kann zudem höchst effizient in der Reststoffverwertung eingesetzt werden. So lassen sich sowohl Klärschlämme zu Biokohle und Energie pyrolysieren, als auch Reststoffe von Biogasanlagen, Pressreste aus der Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl Herstellung, Gärreste aus der Bioethanolherstellung. Selbst in Ergänzung von Müllverbrennungsanlagen ist der Pyrolyseeinsatz möglich. Auch wenn die Biokohlen aus Klärschlammen oder aus der Abfallentsorgung nicht für die Verbesserung landwirtschaftlicher Böden eingesetzt werden können, so ließe sich die Biokohle gleichwohl in alten Bergwerken dauerhaft lagern, wo sie Karbonsenken bilden."

Weiterführende Informationen Wikipedia Artikel [6] 5000 Jahre alte Technik Terra Preta [7] 10 Minuten youTube Film über Terra Preta [8]

Ökonomiebasierter Umweltschutz

Definition

Ökonomiebasierten Umweltschutz bedeutet vor allem, dass etwas gleichzeitig ökonomisch und umweltbezogen günstig / sinnvoll ist, darunter fällt z.B.:

  • Schutz natürlicher Ressourcen
  • Effizienteres und kostensparendes Wirtschaften und produzieren
  • ergänz' mich!

Diese Spielart des Umweltschutzes ist wohl die schwächste, da sie eher nebenbei passiert und eher die Ökonomie als der Umweltschutz auschlaggebender Faktor ist.

Vorschläge für ökonomiebasierten Umweltschutz

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Kulturpolitischer Umweltschutz

Definition

Der kulturpolitische Umweltschutz setzt an einer ganz anderen Ebene an, nämlich auf einer kulturellen - wie die Bezeichnung eben schon sagt. Hierzu gehören unter Anderem (!):

  • Aufklärung und pol. Bildung über Umweltthemen
  • Kontaktvermittlung mit der natürlichen Umwelt
  • Relevanz des Themas in der Bevölkerung analysieren bzw. Relevanz herstellen
  • Diskurse über Umweltthemen wie z.B. Klimawandel analysieren
  • Aufnahme des Problems in den Rahmenlehrplan an Schulen
  • ergänz' mich!

Vorschläge für kulturpolitischen Umweltschutz

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