Umweltprogramm
| Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei; die Idee ist von ErneuerbareEnergie Wenn du meinst diese Idee erweitern zu können, tu es. Diskutiert ihr zu mehreren an der Idee, könnt ihr auch die Vorlage:Diskussion setzen. |
Inhaltsverzeichnis
Umweltprogramm der Piratenpartei
Hier entsteht aktuell ein Änderungsvorschlag für das Parteiprogramm der Piratenpartei zum Thema Umwelt.
Ziel soll es sein eine Gemeinsame Linie beim Thema Umwelt zu finden um damit Politik zum Nutzen der Wähler zu betreiben.
Status Quo
Die EU hat im März 2007 beschlossen bis 2020 eine Erhöung des Anteils der Erneuerbaren Energien bis auf 20% des Gesamtverbrauchs zu erreichen.
Daran ist auch die BRD gebunden. Die Richtlinie die die Werte für die einzelnen Mitgliedsstaaten vorgibt durchläuft gerade das Gesetzgebungsverfahren und wird in kürze verabschiedet.
Frage
Was will die PP?
- Mehr?
- Genausoviel?
- Weniger?
Grundsätze
Für eine real Umsetzbares Programm müssen definitorische Grundlagen geschaffen werden:
- Was ist Natur?
- Was ist Umwelt?
- Wie unterscheiden sich Natur und Umwelt
Das ist deshalb wichtig, weil man sonst stängi Gefahr läuft entweder aneinander vorbei zu argumentieren oder sich in einer romantischen Vorstellung von Natur zu verlieren - beides ist für ein praxisorientiertes Programm tödlich.
Weiterhin sollte unterschieden werden zwischen (1.) technischem Umweltschutz und (2.)kulturellem resp. kulturpolitischem Umweltschutz.
Erstgenannte Variante, der technische Umweltschutz, ist die bisher übliche: Umweltschutz durch zum Beispiel (!) :
- neue/verbesserte Technologien,
- besseres Ressourcenmanagement (wobei dieses auch unter der eventuellen dritten Kategorie ökonomischem Umweltschutz fällt)
- etc
Der kulturpolitische Umweltschutz setzt an einer ganz anderen Ebene an, nämlich auf einer kulturellen - wie die Bezeichnung eben schon sagt. Hierzu gehören unter Anderem (!):
- Aufklärung und pol. Bildung über Umweltthemen
- Kontaktvermittlung mit der natürlichen Umwelt
- Diskurse über Umweltthemen wie z.B. Klimawandel analysieren
- etc
Aus dieser Unterscheidung und evtl. noch der Hinzunahme der dritten Kategorie ökonomischer Umweltschutz (oder: wirtschaftspolitischer Umweltschutz) werden insofern wichtige Entscheidungen getroffen, als dass sich z.B. ein Experte auf dem Gebiet des technischen Umweltschutzes (Ingenieure, Umwelttechniker etc) niemals auch mit kulturpolitischen Implikationen und Grundlagen des Umweltschutzes auskennen kann, vic versa. Deshalb sind diese Unterscheidungen absolut notwendig, wenn ein Umweltprogramm nicht einfach nur pro forma und fürs Image gemacht wird, sondern um wirklich effektiv und praxisorientiert umgesetzt zu werden. Dieses Thema ist mir persönlich auch deshalb relativ wichtig, weil ich uns Piraten auch in diesem Bereich eine progressivere Politik zutraue, als jede andere Partei (ja, auch inkl. Bündnis 90 / Die Grünen) sie zur Zeit betreibt. --Zuckergast 18:57, 27. Jun. 2009 (CEST)
Vorschlag
Das Umwelt Programm der Piraten setzt auf Nachhaltigkeit und einen Ausstieg von Limitierten Energien zu Erneuerbaren Energien. Wir wollen so Arbeitsplätze schaffen und mittel-langfristig unsere Energiekosten auf ein optimales Minimum reduzieren.
Erneuerbare Energien
Die Piratenpartei setzt sich für eine zügige Umsetzung von der Nutzbarmachung Erneuerbaren Energien ein und die Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur.
Weiterführende Informationen Wikipedia Artikel Erneuerbare Energien Allgemein [1]
Konkrete Ziele des Umwelt Programmes der Piraten
DESERTEC
Die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC) ist eine Initiative, die sich für die Übertragung von in Wüstenregionen erzeugtem Solar- und Windstrom nach Europa einsetzt. Auch als DESERTEC oder EU-MENA bekannt.
Weiterführende Informationen Homepage von DESERTEC [2] Wikipedia Artikel [3]
Klimafarming
Durch die Bindung von Co2 mit Pyrolyse zur Biokohle. Die Biokohle ist ein Dünger mit einem Potenzial Landwirtschaftliche Ertragssteiergungen bis 900% zu leisten. Gleichzeitig schaffen wir so eine positive Klimabilanz.
Wikipedia Erläuterung zur positiven Klimabilanz:
Biologische Reststoffe wie Grünschnitt, Trester oder Mist werden momentan entweder kompostiert oder verrotten ungenutzt. Beim Kompostieren und Verrotten vergast jedoch die Biomasse zu 90% respektive 99% als CO2 und Methan. Bei der technisch relativ einfach konstruierbaren und somit auch dezentral einsetzbaren Pyrolyse verschwelt die Biomasse zu 40% reiner Biokohle und bei der Verbrennung des restlichen Synthesegases entstehen nur relativ geringe Mengen CO2 und keinerlei Methan oder gar Lachgas. Arbeitet man die Biokohle in den Erdboden ein, entzieht man der Atmosphäre dauerhaft Kohlenstoff, der somit nicht mehr zur Klimaerwärmung beitragen kann. Da zudem die Energie des Synthesegases zur Elektrizitätsgewinnung eingesetzt werden kann und somit fossile Brennstoffe ersetzt, ist die Klimabilanz bei der Pyrolyse von biologischen Reststoffen im Vergleich zu deren bloßer Verrottung nahezu 95% klimapositiv. Die Pyrolyse kann zudem höchst effizient in der Reststoffverwertung eingesetzt werden. So lassen sich sowohl Klärschlämme zu Biokohle und Energie pyrolysieren, als auch Reststoffe von Biogasanlagen, Pressreste aus der Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl Herstellung, Gärreste aus der Bioethanolherstellung. Selbst in Ergänzung von Müllverbrennungsanlagen ist der Pyrolyseeinsatz möglich. Auch wenn die Biokohlen aus Klärschlammen oder aus der Abfallentsorgung nicht für die Verbesserung landwirtschaftlicher Böden eingesetzt werden können, so ließe sich die Biokohle gleichwohl in alten Bergwerken dauerhaft lagern, wo sie Karbonsenken bilden."
Weiterführende Informationen Wikipedia Artikel [4] 5000 Jahre alte Technik Terra Preta [5] 10 Minuten youTube Film über Terra Preta [6]