Wir wollen allen Piraten, die an sozialpolitischen Themen interessiert sind ein Forum geben und durch kontinuierliche programmatische Arbeit dem Bundesparteitag Programmanträge und Konzepte zur Abstimmung anbieten. Um einen Überblick aller Interessierten zu erhalten, Kontakt herzustellen und uns zu vernetzen, tragt ihr euch bitte in die Mitgliederliste in der rechen Spalte ein.
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Die Idee
Mit dem GP050, der die Position der Piratenpartei zu einem ”Recht auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe“ (ReSET) formuliert, legte die Piratenpartei auf dem Bundesparteitag 2010.2 in Chemnitz den Grundstein für eine neue Sozialpolitik. Dabei unterscheiden wir uns von den anderen Parteien, indem wir dieses Recht individuell und bedingungslos garantieren wollen. Im Antrag heißt es:
„Jeder Mensch hat das Recht auf eine sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe. Die Würde des Menschen zu achten und zu schützen ist das wichtigste Gebot des Grundgesetzes. Ein Mensch kann nur in Würde leben, wenn für seine Grundbedürfnisse gesorgt und ihm gesellschaftliche Teilhabe möglich ist. In unserer Geldwirtschaft ist dazu ein Einkommen notwendig. [...] Die Piratenpartei setzt sich daher für Lösungen ein, die eine sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe individuell und bedingungslos garantieren und dabei auch wirtschaftliche Freiheit erhalten und ermöglichen. Wir wollen Armut verhindern, nicht Reichtum.“ –
Die Piratenpartei Deutschland ist die sozial-liberale Partei Deutschlands. Als liberale Partei treten wir fu ̈r Freiheit und Bu ̈rgerechte ein. Die Freiheit des Einzelnen ist immer eingebettet in die Gemeinschaft, in der er lebt. Sozialliberale Politik ist daher eine Politik, die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Gesellschaft gleichermaßen gewa ̈hrleistet und ermo ̈glicht.
Unsere ReSET-Forderung gibt uns eine erste Idee, wie eine Gesellschaft, fernab der sozialpoliti- schen Grabenka ̈mpfe der Altparteien rund um Hartz IV und ”Vollbescha ̈ftigung“ aussehen ko ̈nnte. Es liegt nun an uns, den Menschen unseren neuen sozialpolitischen Ansatz zu vermitteln und diesen in einem konkreten Modell auszugestalten. Dafu ̈r ist kontinuierliche und harte politische Arbeit notwendig.
Zu dieser Arbeit mo ̈chten wir alle Piraten einladen, die das sozialpolitische Programm der Pi- ratenpartei mitgestalten wollen. Lasst uns gemeinsam ein umfassendes Konzept als Teil unseres politischen Programms gestalten. Gemeinsam deshalb, weil es nicht zielfu ̈hrend ist, in der programmatischen Arbeit zu einem zen- tralen Thema innerparteilich mehrgleisig zu fahren. Umfassend aus zwei Gru ̈nden. Zum einen zeigt sich in unserem Selbstversta ̈ndnis als sozialliberale Partei eine entsprechende Priorita ̈t einer neuen Sozialpolitik. Zum anderen ist die Sozialpolitik fu ̈r die Menschen in unserem Land ein zentrales Thema.
Lasst uns in kontinuierlicher Arbeit mit einer großen Basis der Piraten einen Programmantrag entwickeln, der dem Bundesparteitag als großer Gesamtantrag zur Sozialpolitik modulweise und als Ganzes vorgelegt wird. Dabei darf durchaus noch ein Jahr Arbeit verstreichen. Dann aber soll mit einem fru ̈hzeitig bekanntem Programmantrag eine innerparteiliche Debatte u ̈ber diesen Gesamtantrag angestoßen werden.
Letzte Verbesserungen ko ̈nnen schließlich vor Ablauf einer entsprechenden Antragsfrist noch ein- gearbeitet werden. Rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2013 haben wir dann mit klaren Positionen fu ̈r eine neue Sozialpolitik die Segel gesetzt und starten in einen erfolgreichen Wahlkampf.
Ich bin Simon Stu ̈tzer und ich bin Pirat!
Ich bin Johannes Ponader und ich bin Pirat!
Ich bin Sven Sladek und ich bin Pirat!
Ich bin Olaf Wegener und ich bin Pirat!
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Kontaktmöglichkeiten
Koordinatoren
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