SN:Treffen/Landesparteitag/2009.3/Satzungsänderungsanträge/1
Inhaltsverzeichnis
Antrag 1 Verteilungschlüssel MitgliedsBeiträge
bisheriger Text
Sächsische Satzung
§ 11 - Finanzordnung
(1) Es gilt im Wesentlichen die Bundesfinanzordnung
(2) Der Vorstand ist dem Vier-Augen-Prinzip verpflichtet. Jede Transaktion muß von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden.
(3) Der Schatzmeister des Landesverbandes kann gegen Transaktionen sein Veto einlegen, wenn es die Finanzlage erfordert.
(4) Der Schatzmeister des Landesverbandes kann von untergeordneten Gliederungen alle für den Rechenschaftsbericht notwendigen Daten einfordern. Sollte dies nicht möglich sein, hat er zeitnah Ordnungsmaßnahmen zu beantragen.
Gegenantrag: Finanzordnung ausgliedern
Antragsteller: -- Privacy 20:35, 3. Nov. 2009 (CET) Antrag: § 11 - Finanzordnung
(1) Es gilt sinngemäß die Bundesfinanzordnung. (2) Der LPT verabschiedet darüberhinaus eine Finanzordnung,
die Transparenz, ordnungsgemäße Buchführung sicherstellt.
Der Rest => in die Finanzordnung, diese kann dann jeweils mit einfacher (!) Mehrheit angepasst werden - z.B. ob "nicht besetzte" Verbandsstrukturen ihre zustehenden Anteile nach oben oder - anhand der Mitgliederzahlen nach unten weitergeben. Insofern würde ich für Sachsen derzeit als Regelung NUR Landesverband und Kreisverband aufnehmen. Die Ortsverbände aussen vor lassen, ggf. in untergeordneten Finanzordnungen abhandeln. Also: Festlegung auf der Ebene LV-KV ... ob und wie die KV das an OV weiterverteilen und ob es Gelder für evtl. Bezirksv. gibt in der Satzung nicht regeln.
Angenommen der westsächsische Raum will einen BV haben um sich gegen die übermächtigen DD und L Clans zur Wehr zu setzen - dann können die zuständigen KV und Mitglieder einen - im Rahmen des KV- Budget liegenden Beitrag an den BV abtreten ... - die übrigen Regionen müssen dies nicht nachahmen.
Bundessatzung
(6) Ist in der Satzung des Landesverbandes keine weitergehende Verteilungsregelung getroffen, gilt folgender Verteilungsschlüssel. Der Landesverband erhält 25%. Der für das Mitglied zuständige Kreisverband erhält 15%. Der für das Mitglied zuständige Ortsverband erhält 20%.
neuer Text
Neuaufnahme: §11 Satz (5)
(5)a Es gilt folgender Verteilungsschlüssel.
- Der Landesverband erhält 25%.
- Der für das Mitglied zuständige Kreisverband erhält 15%.
- Der für das Mitglied zuständige Ortsverband erhält 20%.
(5)b Regelungen bei Nichtexistenz der Verbände
Existiert kein Verband so fällt das Geld an den nächsthöheren Verband. Reihenfolge: Kreisverband, Bezirksverband, Landesverband
Variante 2: (es wird nur der Verteilungschlüssel geändert)
5)a Es gilt folgender Verteilungsschlüssel.
- Der Landesverband erhält 35%.
- Der für das Mitglied zuständige Kreisverband erhält 10%.
- Der für das Mitglied zuständige Ortsverband erhält 15%.
(5)b Regelungen bei Nichtexistenz der Verbände
Existiert kein Verband so fällt das Geld an den nächsthöheren Verband. Reihenfolge: Kreisverband, Bezirksverband, Landesverband
Begründung
1. Die grundlegende Neuaufnahme regelt vor allem die Finanzierung der Bezirksverbände. Der Bezirksverband steht unter 5b, d.h. wenn alle Kreisverbände existieren hat der BV kein Geld mehr. Das ist aber gewollt um nicht noch ein vierte Verteilungsebene einzuführen, dann müsste die 60% Mittel die dem LV verbleiben durch 4 statt durch 3 geteilt werden.
2. Änderung des Verteilungsschlüssels
Nach dem aktuellen Verteilungsschlüssel bleiben dem Landesverband noch gerade mal 9 Euro/ Mitglied Mit den Ermäßigungen und Nichtzahlern bleiben geschätzte 7,5 *300 = 2250 € im Jahr. Davon gehen 500 Euro in Verwaltungstätigkeiten und 1000-1500 in Landesparteitage. Es wäre damit so gut wie kein Geld für landesweite Aktionen übrig.
Antrag 2 Ombudspirat
Die Formulierungen zum Ombudspiraten waren auf dem LPT 2009.2 noch unausgereift; wir hatten uns aud eine Vertagung der näheren Bestimmung von Rechten und Pflichten einer solchen Funktion geeinigt. Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass eine Verankerung von Funktionen eines Ombudspiraten in der Satzung nicht notwendig ist. Deshalb schlage ich eine Verankerung in einer Geschäftsordnung (GO) des Landesverbandes vor:
Text für diese GO: § X Dem Landesvorstand wird eine unabhängige Ombudsstelle zur Seite gestellt. Ihre Aufgabenbereiche gliedern sich in die Schlichtungsvermittlung zwischen einzelnen Mitgliedern, die Schlichtungsvermitltung zwischen einzelnen Mitgliedern und den Vorstand, sowie die Beratung beider. Die Anrufung ist freiwillig. Der Weg zu einer Schiedsgerichtlichen Klärung bleibt davon unberührt. Über die Besetzung und Wahlperode wird in der <<Landesarbeitsordnung>> entschieden, es ist mindestens ein Ombudspirat zu wählen.
Falls eine Verlagerung in die GO nicht gewünscht ist, gilt dies als Satzungsänderungsantrag.
Antrag 3 Satzungsbereinigung
Antragsteller: Kay Uwe Fleischer - Text aus der ML vom 3.11.2009 13:54
Entfernung aller a), b) c) u.ä. Paragraphen und Absätze und Neunummerierung der Satzung bei sämtlichen Satzungsänderungen.
Grund: Die Einführung von Bezeichnungen unterhalb der "klassischen Nummerierung" (Bsp.: § 5b Abs. 2c anstatt § 6 Abs. 5) führt zur Unübersichtlichkeit der Satzung und zu Erschwernissen beim Auffinden der richtigen Regelung und dem Zitieren derselben.
Außerdem führt eine stringente Nummerierung der Satzung auch zu mehr Disziplin bei Satzungsänderungen, da das Aufblähen der Satzung bereits an der Anzahl der §§ festgestellt werden kann. Da viele §§ wiederum eine einfache Handhabung der Satzung erschweren, führt eine entsprechende Erkenntnis hoffentlich auch dazu, dass ggf. überflüssige Regelungen gestrichen werden und eine schlanke Satzung erhalten bleibt.
Im Übrigen können sich die Piraten durch eine entsprechende "disziplinierte" Satzungsgebung auch vom Gesetzgeber abgrenzen, der durch Schnellschüsse permanent an den Regelungen herumoperiert und so auch für den rechtsunkundigen Bürger die Lesbarkeit der Gesetze gen Null tendieren lässt.
Die möglichen Probleme beim Beschluss von entsprechenden Änderungsanträgen können dergestalt umgangen werden, dass die Benennung des entsprechenden §§ sich zunächst an der "alten" Satzung orientiert (logisch) und die Neunummerierung jedes Mal in Form von "Die nachfolgenden §§ (Absätze) verschieben sich eine Ziffer nach hinten." beschlossen wird und nachfolgend "im Bürowege" vom Satzungsverantwortlichen erledigt wird.
Ich sehe zwar das Problem, dass man sich dann nach jedem Parteitag ggf. neu in die Satzung einlesen müsste, weil § 2 plötzlich § 3 oder 4 ist, aber dies kann m.E. wiederum zu mehr Disziplin bei Satzungsänderungen führen und vielleicht auch dazu, dass jeder Pirat seine satzungsmäßigen Rechte besser kennen lernt.