SN:Bundestagwahl 2013/Kandidatenfragen/gewalt
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Inhaltsverzeichnis
Impyer
Militärische Einsätze deutscher Truppen in Ländern mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen, mit Revolten gegen eine Staatsführung halte ich für äußerst problematisch, zumal die Gefahr des Missbrauches deutscher Hilfe besteht.
Ich bin nicht bereit Kampfeinsätze einer Verteidigungsarmee außerhalb Deutschlands zu vertreten. Dieser Umstand lässt sich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
Es benötigt entsprechende (ehrliche!) Versuche die Situation anders zu lösen.
Nicht im Bündnisfall. Zur Landesverteidigung, wenn gerechtfertigt.
Martin Lorenz
Ich sehe einen einsatz plos sinnvol bei masiven Menschenrechtsverletzung. Und wenn anschlisend beim Aufbau mit geholfen wird.
Sebastian "Altstadtpirat" Harmel
Gewalt sollte grundsätzlich kein Mittel der Außenpolitik sein. Ich stimme daher mit den Gedanken von Carl von Clausewitz, der Krieg als Fortsetzung der Politik sieht, nicht überein. Ein nachhaltiger Wandel ist nur durch Annäherung, Verständigung, Respekt vor der selbstbestimmten Entwicklung anderer Gesellschaften und friedlicher Kooperation zu erreichen. Oft wird ein Militäreinsatz durch Doppelstandards der Öffentlichkeit zur Durchsetzung von wahlweise Freiheit, Menschen- oder Frauenrechten verkauft, dient jedoch nur Machtinteressen wie geostrategischer Positionierung, Einfluss oder der Erzwingung zum Zugang von Rohstoffen. Die Kriegsbefürworter und Profiteure sind jedoch niemals die, die ihr Leben riskieren oder letztendlich bereit sind die Verantwortung zu tragen. Effektive Friedenspolitik erreicht man jedoch nicht durch die Ablehnung von Krieg allein, sondern durch eine solidarische Zusammenarbeit und nachhaltige Alternativen.
Florian Bokor
Gewalt kann kein Mittel der Außenpolitik sein. Höchstens ein Mittel der Verteidigungs- und/oder Sicherheitspolitik. Und hier sollte Gewalt als allerletzte und wirklich allerletzte Alternative genutzt werden.