SN:/Kreisverband/Sächsische Schweiz Osterzgebirge/Landratsamt
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Landratsamt Pirna
InhaltsverzeichnisVerwaltungDie Verwaltung erstreckt sich über dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, südlich der Landeshauptstadt Dresden. Angrenzende Gebiete sind der tschechische Ústecký kraj im Osten und Süden, der Landkreis Mittelsachsen im Westen, Dresden und der Landkreis Meißen im Norden, sowie im Nordosten der Landkreis Bautzen. GeschichteDer Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde infolge der Kreisgebietsreform am 1. August 2008 aus den bei der Kreisreform 1994 geformten Landkreisen Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis gebildet. Der Name des neuen Landkreises war bei Regierung und Bevölkerung umstritten. Der seitens des Innenministeriums vorgeschlagene Name „Elbe-Weißeritz-Kreis“ wurde von den Kreisräten mehrheitlich abgelehnt, „Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ erschien vielen jedoch zu lang. Als Sitz des Landratsamtes wurde Pirna Pirna ausgewählt wo unser regelmäßiger Stammtische stattfindet.. Dippoldiswalde, die Kreisstadt des Weißeritzkreises, wurde Große Kreisstadt. Damit führen die Städte Pirna, Dippoldiswalde, Freital und Sebnitz den Sonderstatus Große Kreisstadt. In allen Großen Kreisstädten befinden sich Bürgerbüros des Landratsamtes. Das Kfz-Kennzeichen wurde ebenfalls vom Landkreis Sächsische Schweiz übernommen, nachdem die Bemühungen für ein Kennzeichen, das vom Kreisnamen abgeleitet ist, scheiterten.
PolitikLandratBei der sächsischen Kommunalwahl am 8. Juni 2008 konnte sich der bisherige Landrat des ehemaligen Landkreises Sächsische Schweiz, Michael Geisler (CDU) im ersten Wahlgang mit 52,4 % der Stimmen gegen fünf weitere Bewerber durchsetzen und wurde damit erster Landrat des neu gegründeten Kreises. KreistagIm neuen Kreistag ist die CDU mit 38 Sitzen die deutlich stärkste Kraft vor der Linken mit 16 Sitzen. SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben sich zu einer gemeinsamen Fraktion SPD/Grüne zusammengeschlossen.
WappenVorlage:Doppeltes Bild Blasonierung: „Durch eine eingebogene silberne Spitze, worin schräggekreuzt ein schwarzer Hammer und ein schwarzer Schlägel, gespalten; vorn in Grün schrägrechter silberner Wellenbalken; hinten in Gold rot bewehrter und bezungter schwarzer Löwe.“ Die Farben Weiß und Grün weisen dabei auf Sachsen hin, der Meißner Löwe auf die historische Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Meißen. Das weiße Wellenband symbolisiert den Flussreichtum, das Grün den Waldreichtum des Landkreises. Schlägel und Eisen sind ein Verweis auf den traditionsreichen Bergbau und die bis heute prägende Industrialisierung. Der Wappenentwurf stammt vom Freitaler Wolfgang Burkhardt. Die dreigeteilte Grundform des Wappens ähnelt dem Wappen des alten Weißeritzkreises, dem auch der Meißner Löwe und Schlägel und Eisen entstammen. Das weiß-grüne Wellenband war das Wappen des Altkreises Sächsische Schweiz. MitgliedschaftenDer Landkreis ist Mitglied in folgenden Gruppierungen:
VerwaltungsgliederungStädte und GemeindenListe der Gemeinden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge besteht seit dem 1. Oktober 2012 aus 19 Städten und 18 Gemeinden. Die Stadt mit den meisten Einwohnern im Landkreis ist Freital gefolgt von der Kreisstadt Pirna. Die einwohnerstärkste Gemeinde ist Bannewitz. VerwaltungsgemeinschaftenIm Landkreis haben mehrere Gemeinden insgesamt neun Verwaltungsgemeinschaften gebildet.
Bis zum 30. September 2012 bestand die Verwaltungsgemeinschaft Sebnitz mit den Mitgliedsgemeinden Kirnitzschtal und Sebnitz.
Im Schienenverkehr bestehen Verbindungen über die Bahnstrecke Dresden–Děčín, die S-Bahn-Strecke Pirna–Coswig, die Bahnstrecke Bautzen–Bad Schandau, die Bahnstrecke Kamenz–Pirna und die Bahnstrecke Dresden–Hof. Mit der Weißeritztalbahn besteht auch eine im täglichen Betrieb verkehrende Schmalspurbahnstrecke. Eine weitere Besonderheit ist die Straßenbahnstrecke der Kirnitzschtalbahn. Der Landkreis ist über die Dresdner S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 an das S-Bahn-Netz Dresdens angeschlossen. Des Weiteren besteht mit dem EuroCity-Halt Bad Schandau Anschluss an den Schienenfernverkehr der DB AG. In Pirna-Pratzschwitz befindet sich ein Flugplatz. Der nächste große Verkehrsflughafen ist der Flughafen Dresden. siehe auch
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