SL:Mitgliederversammlungen/Landesparteitage/Landesparteitag 2013.2/Antragsfabrik/Programmänderung Entwurf 001
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Antragstitel
Keine Gebühren bei Kirchenaustritt Antragsteller
Selina Antragstyp
Programmänderung Antragstext
Es wird beantragt, im Parteiprogramm an geeigneter Stelle folgenden Text einzufügen: Der Kirchenbeitritt ist in vielen Fällen keine eigenständige Entscheidung. Die Taufe findet bereits in den ersten Monaten eines Lebens statt und enstpricht erst mal nur dem Glauben und Überzeugungen der Eltern. Es sollte jedem möglich sein, seinen Glauben auszuleben, ohne an finanzielle Faktoren gebunden zu sein. Da die Religionsmündigkeit bereits mit 14 Jahren einsetzt, können die erhobenen Gebühren von 32,- Euro durchaus einen Einfluss auf die Entscheidung haben. Aus eben diesen Gründen, sollen bei einem Kirchenaustritt keinerlei Gebühren erhoben werden.
Antragsbegründung
Der Kirchenbeitritt ist in vielen Fällen keine eigenständige Entscheidung. Die Taufe findet bereits in den ersten Monaten eines Lebens statt und enstpricht erst mal nur dem Glauben und Überzeugungen der Eltern. Es sollte jedem möglich sein, seinen Glauben auszuleben, ohne an finanzielle Faktoren gebunden zu sein. Da die Religionsmündigkeit bereits mit 14 Jahren einsetzt, können die erhobenen Gebühren von 32,- Euro durchaus einen Einfluss auf die Entscheidung haben. Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg, ist der Kirchenaustritt bereits kostenfrei und selbst im Vergleich zu anderen Ländern, ist die Höhe der Gebühr im Saarland weitaus höher, als in anderen Bundesländern. Piratenpad
Datum der letzten Änderung
15.05.2013 |
Anregungen
Bitte hier Tipps zur Verbesserung des Antrages eintragen.
- Bitte Text aus der Begründung auch in den Antrag rein, damit der Bürger, der das Programm liest, auch den Grund der Forderung versteht. JanNiklasFingerle --- Done Selina
- * Snot rod Das Thema ist auch im kommunalen Umfeld zu suchen. D.h. es ist Aufgabe der Stadt- und Gemeindräte die Gebühren festzulegen. Eine entsprechende Formulierung wäre klarer. z.B. " Wir setzen uns dafür ein, dass die Gemeinden keine Gebühren erheben"
- Ich störe mich ein bisschen an der Formulierung "Es sollte jedem möglich sein, seinen Glauben auszuleben", da es hier ja nicht um das Ausleben eines Glaubens geht, sondern um den Austritt aus einer Institution in die ich selber aus freiem Willen niemals eingetreten bin. Wolfgang Barth 13:22, 15. Mai 2013 (CEST)
Diskussion
Bitte hier das Für und Wider eintragen.
Pro/Contra-Argument: ...
- Snot rod der Antrag ist der Sache gut. Allerdings ist der Austritt ein "Verwaltungsvorgang" und dafür kann (und muss) die Gemeinde Gebühren erheben. Das ganze verursacht ja auch Kosten (Aktualisierung der Akte, Meldung an die Kirche, usw.).
- Für Verwaltungsvorgänge Gebühren zu erheben, für die ich eigentlich nichts kann, da ich ja nie eingetreten bin, sehe ich Gebühren kritisch. Ich kritisiere z.B. auch, daß man für den Personalausweis etwas bezahlen muss, der auf der anderen Seite aber meines Wissen "Pflicht" ist. Wolfgang Barth 13:25, 15. Mai 2013 (CEST)
- Zunächst einmal muss es jenen Menschen 32€ oder auch mehr wert sein, ihrer Überzeugung folgen zu können. Mich hat dies damals nicht abgehalten. Natürlich kann ein Baby oder Kleinkind diese Entscheidung nicht fällen, was die Eltern demzufolge in Ihrer Verantwortung übernehmen. Sie werden übrigens nicht gezwungen, ihre Kinder taufen zu müssen. Demzufolge müssten jene Eltern diesen Verwaltungsakt auch zahlen. Man darf ein religiös- gesellschaftlicher Zwang nicht auf finanzielle Umstände reduzieren. Im Übrigen würde sich auch der Betrag für diesen Verwaltungsakt nach wenigen Monaten abhängig vom jeweiligen Gehalt des Betroffenen ausgleichen. Die Trennung von Kirche und Staat ist ein zu wichtiger politischer und gesellschaftlicher Konflikt, als dass man diesen über solche Nebenschauplätze austragen sollte. Korrekterweise müsste man in diesem Zusammenhang auch viele andere Gebühren in Frage stellen. Das aber entfernt uns vom eigentlichen Thema. Forenwanderer
Pro/Contra-Argument: ...
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Unterstützung / Ablehnung
Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen
- Hans_sl
- Onk3l 19:21, 13. Mai 2013 (CEST)
- Wolfgang Barth 13:26, 15. Mai 2013 (CEST)
Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen
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Piraten, die sich vrstl. enthalten
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