SH:Landtagswahl 2017/Parteieninfo
AfD
Dem "Koordinator Programmarbeit" zufolge hat der AfD-Landesvorstand ein in vielen Punkten völlig anderes Wahlprogramm zur Abstimmung gestellt als es von der Basis ausgearbeitet worden war. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/AfD-streitet-ueber-Wahlprogramm,shmag41586.html
Im Streit um attraktive Landtagsmandate ist 2016 der Landesvorstand auseinandergebrochen. Der Landesvorsitzende, der zuvor Vorstandskollegen mithilfe der Polizei eines Treffens verweisen ließ, verließ den Saal. Er erklärte, es habe "keine positiven Tätigkeiten des Vorstandes" gegeben. http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/schleswig-holsteins-afd-zerlegt-sich-selbst-id12963461.html
2015 verließen vier von fünf Vorstandsmitgliedern die Partei, auch Schleswig-Holsteins Europaabgeordnete Ulrike Trebesius. http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/schleswig-holsteins-afd-zerlegt-sich-selbst-id12963461.html
Das Wahlprogramm der AfD betrifft größtenteils nicht die Landespolitik und ist im Landtag nicht umsetzbar. Die wenigen Punkte, die sich auf die Landesebene beziehen, sind unkonkret und undurchdacht. Keine klare Absage an Fracking oder gar an Ölförderung allgemein, für Atomkraft, keine klare Aussage zur Windenergie, keine klare Absage an CETA und TTIP, Forderungen zu direkter Demokratie völlig unzureichend.