RP:Antrag/2013.1/005/SDMV legitimieren

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FEHLER! Dieser Antrag wird/wurde behandelt auf "". Diese Veranstaltung ist unbekannt. Erlaubt sind:
LPT, LMV, SDMV, LMV2010.1, LMV2010.2, LMV2010.3, LMV2011.1, LMV2011.2, LMV2011.3, LMV2012.1, LMV2013.1, LMV2013.2, LMV2014.1, LMV2014.2, LMV2014.3, SDMV2013.1, SDMV2013.2, SDMV2013.3, SDMV2013.4. Beachte auch Groß-/Kleinschreibung.

Unterstützung / Ablehnung

Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen

  1. Markus
  2. micramouse
  3. PP Baum
  4. Sebastian Degenhardt
  5. Ingo Höft
  6. Vincent Thenhart
  7. Bernix
  8. ...

Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen

  1. Friedel
  2. Masalm 13:59, 27. Dez. 2012 (CET)
  3. Enavigo
  4. --SirThomasMarc 04:14, 20. Jan. 2013 (CET)
  5. ...

Piraten, die sich vrstl. enthalten

  1.  ?
  2.  ?
  3. ...

Diskussion

Bitte hier das für und wieder eintragen.

  • Hier wird versucht, eine Ständige dezentrale Mitgliederversammlung in der Satzung zu verankern, ohne zu erklären, was das sein soll. Wer soll wie Anträge stellen können? [1] Und wie soll abgestimmt werden? [2] Der Begriff ist keineswegs selbsterklärend. Wenn nicht geklärt ist, ob und wie diese Anträge eingereicht und beschlossen werden können, hilft diese SdMV bei keinem der 3 Probleme bei der Lösung.-- Friedel 16:53, 22. Dez. 2012 (CET)
    • Zu [1]: Anträge werden wie üblich eingereicht, wobei der Antragsteller die Wahl zwischen SMV und SDMV hat.
    • Zu [2]: Bitte beachte hierzu den Vorschlag zur Geschäftsordnung, der in Verbindung mit diesem Antrag abgestimmt werden soll. (Sebastian Degenhardt 08:22, 23. Dez. 2012 (CET))
  • Die Frist von 4 Wochen erscheint mir wesentlich zu lang, um eine merkliche Erhöhung der Reaktionszeit zu erreichen. Zu aktuellen politischen Themen können wir damit wohl keine Positionen beziehen. [1] Weiterhin stört mich der fixe Abstimmungstermin, der zum Einen einen großen Zusatzaufwand bedeutet (Termine potentiell zusätzlich zu regulären Stammtischen). [2] Anstatt einer SDMV, die über keine Möglichkeit der Diskussion verfügt [3], würde ich mir mehr (dezentrale) LPTs pro Jahr wünschen. [4]-- Masalm 14:05, 27. Dez. 2012 (CET)
    • Zu [1]: Ich habe eine Variante eingefügt, die zwei Wochen Frist bis zur Abstimmung bestimmt. Ungeachtet dessen sollten wir nach und nach unser Programm so erweitern, dass unsere Medienrepräsentanten auf dieser Basis Stellung zur Tagespolitik nehmen können. Schnellschüsse sind explizit kein Ziel der SDMV.
    • Zu [2]: Der fixe Abstimmungstermin ist ein Muss. Erstens dürfen die Urnen nicht über Nacht unbeaufsichtigt herumstehen, weil sonst niemand eine Manipulation ausschließen kann. Zweitens müssen alle Urnen gleichzeitig schließen, damit nicht bereits Ergebnisse der einen Urne herumposaunt werden, während andere Urnen noch abstimmen.
    • Zu [3]: Die Diskussion zu SDMV-Anträgen kann über alle bekannten Diskussionskanäle laufen. (Mailinglisten, Foren, Antragsfabrik, Social Media, Mumble, Reallife-Treffen, Telefon, Skype, ...). Ich habe aber in der letzten Vorstandssitzung eine Mailingliste beantragt, auf der in Zukunft nur Anträge besprochen werden sollen. Diesen habe ich in der Überarbeitung dieser Satzungsänderung als Hauptkanal angegeben. Optional kann die ML synchronisiert und/oder moderiert werden. Die ML bekommen wir auch in dem Fall, dass die SDMV nicht angenommen wird.
    • Zu [4]: Dezentrale Parteitage erfordern einen hohen technischen Aufwand und erreichen nicht mal ansatzweise die Abdeckung wie die SDMV. Außerdem lösen sie nicht das Problem, dass auf Parteitagen zu viele gute Anträge aus Zeitgründen auf der Strecke bleiben. (Sebastian Degenhardt 18:42, 28. Dez. 2012 (CET))
  • Ich finde es auch nicht so toll, daß jetzt mit einem HauRuck-Verfahren eine SÄ durchgeboxt werden soll. [1] Prinzipiell unterstütze ich zwar eine Erneuerung insbesondere der innerparteilichen Meinungsfindung und deren Abstimmung, aber ich hatte auch schon den Vorschlag gemacht, erstmal verschiedene Methoden und Tools auszuprobieren und in einem weiteren Schritt dann diese zu bewerten und auf einem PT darüber abtimmen zu lassen. Wobei es auch durchaus annehmbar und sinnvoll wäre, mehrere Methoden/Systeme anzuerkennen, die auf verschiedene Fragestellungen/Fachbereiche ausgerichtet sind. Insgesamt fehlt mir auch ein Gesamtkonszept in Form eines durchgängigen Systems von der Idee/Vorschlag über Diskussionen und Bewertungen hin zur Erarbeitung eines abstimmungsfähigen Ergebnisses/Antrag. [2] Um auf die #SDMV zurückzukommen: Ja, hier wurde bzw. wird erkannt, daß es durchaus sinnvoll ist, Diskussion und Abstimmung getrennt voneinander zu behandeln. Diskussionen zu Anträgen werden ja quasi im elektronischen Leitmedium Internet 24/7 durchgeführt. Da braucht man dann tatsächlich nicht auch noch eine Generaldiskussion auf einem PT (obwohl man natürlich auch wieder oder im Besonderen diejenigen Mitglieder nicht benachteiligen soll/will, die sich nicht an der elektronischen Diskussion beteiligen wollen/können. Was allerdings auch die Sinnfrage aufwirft, ob die Piratenpartei eine Internetpartei ist, also sich dem Zeitgeist anpasst und die technologischen Möglichkeiten ausnutzt.Man könnte für diese OffLiner denoch eine organisatorische Lösung finden, wie zB analoge Antragsbesprechungen, die bzw. deren Ergebnisse in die elektronischen Medien nachträglich integriert werden). Zur Frage der Ressourcenreduktion glaube ich, daß eine dezentrale Urnenwahl nichts anderes als eine Verlagerung von Zeit- und Geldressourcen auf die Mitglieder ist, die diese SDMVs ausrichten bzw. durchführen.[3] Obwohl ich zugeben muss, daß die dezentrale Urnenwahl durchaus eine Möglichkeit ist um Abstimmungen zu landesspezifischen Anträgen durchzuführen. Allerdings frage ich mich, warum diese SDMV nicht in die schon vorhandenen organisatorischen Rahmen der RG/KV(OV?)-PTs eingebunden ist? [4] Dies wäre meiner Ansicht nach wirklich ressourcenschonend. Insgesamt ist dies eine gute Aktion gewesen. Dennoch bin ich gespannt auf weitere Alternativen wie den von mir persönlich favorisierten dezentralen Parteitag [5] (basierend auf einer dezentralen Urne aber unter Einbindung audio/video-technischer Übertragungen, wie man es für eine technologiefreundliche Partei erwarten kann) sowie elektronische Abstimmverfahren wie das von den Schweizer Piraten schon seit längerem eingesetzte Pivote. [6] Ganz wichtig sind auch die Bemühungen zum Aufbau eines Diskusssions-Systems zu nennen (DisQussion). Also: 1. Keine verfrühten Festlegungen auf irgendwelche Einzelsysteme ohne vorher anderen die Chance gegeben zu haben sich Vorzustellen und nach Praxiserprobung einer Bewertung unterzogen zu haben. [7] 2. Weitere Entwicklungen abwarten bzw. zügig planen und durchführen. 3. Pluralismus der Systeme in Betracht ziehen. 4. Offliner berücksichtigen [8] 5. In Betracht ziehen, die Öffentlichkeit (den Bürger/Wähler) in zukünftige Systeme weitestgehend zu involvieren. Einerseits aus Transparenz- andererseits aus Beteiligungsgründen. Flowerpirat
    • Zu [1]: Wieso HauRuck-Verfahren? Wir stellen einen Antrag, der wird diskutiert und dann abgestimmt. Was ist daran ungewöhnlich?
Zu [2]: Gibt's doch schon. Du hast ne Idee, diskutierst sie in einer Arbeitsgruppe, schreibst einen Antrag, reichst ihn ein und stimmst darüber ab. Wo ist der Haken?
Zu [3]: Die Kosten für einen Parteitag werden doch auch von uns allen getragen.
Zu [4]: Weil die SDMV nur in einem größeren Gebiet Sinn macht.
Zu [5]: Ich könnte jetzt nochmal aufzählen, warum dezentrale Parteitage gegen die SDMV abstinken, aber das spare ich mir. ;-)
Zu [6]: Sind bei Pivote die Bedenken gegenüber elektronischen Abstimmungssystemen ausgemerzt worden?
Zu [7]: Die SDMV steht hier und jetzt zum Angebot. Sie ist als "Abstimmungstool" kompatibel mit jedem beliebigen Meinungsfindungstool, das irgendjemand irgendwann mal entwickeln wird.
Zu [8]: Offliner können sich bei Stammtischen oder anderen Gelegenheiten austauschen. Dazu ist aber eben auch etwas Eigeninitiative und Selbstorganisation nötig. Schließlich fordern wir Piraten mündige Menschen, die sich selbst bilden. Da sollten die Parteimitglieder mit gutem Beispiel voran gehen. Sebastian Degenhardt 19:26, 11. Jan. 2013 (CET)
    • Ich habe mich nochmal mit Ingo und Anderen darüber unterhalten. Ich denke, daß es jetzt ein Schritt ist um einen Startpunkt zu setzen. Die Satzung ist ja nicht in Stein gemeisselt. Und der formale "Zwang" ist wohl eher ein Motivator als endlose Diskussionen ohne Konsequenzen. Ich bin nur etwas traurig, daß der dKPT nicht rechtzeitig vom LSG/BSG überprüft wurde. Denn der hat (mit Ausnahme der Technik) sauber geklappt. Aber das mit der Technik ist in den Griff zu bekommen. Also, macht das jetzt einfach mal! Wenn irgendjemand mit einem besseren Vorschlag kommt oder einem Ergänzungsvorschlag, dann wünsche ich mir aber auch, daß es nicht so wie immer in RLP läuft, daß erstmal alles zerredet und diskreditiert wird. Chancengleichheit sollte für Alle gelten! Man muss auch mal scheinbar verrückte Dinge tun um sich vom politischen Einerlei abzusetzen! Was haben Piraten in Anbetracht der NDS-Wahl schon zu verlieren? NIX! Ihr könnt nur gewinnen wenn ihr Verrückte mit verrückten Ideen unterstützt! Und ihr macht ne Menge verrückte Sachen^^ (mit einem lachendem und einem weinenden Auge)! So let´s Rock´n´Roll! Flowerpirat
  • Viel zu früh dies fest in die Satzung zu schreiben. Es sind noch viel zu viele Fragen ungeklärt.Der Probelauf war für mich eine Farce ohne wirkliche Aussagekraft. Einen Zettel in eine Box werfen sollte jeder können, obwohl es selbst dabei ja Probleme gegeben haben soll. Wenn wir dies Gerüst der SDMV so in unserer Satzung stehen haben sehe ich große Probleme in Bezug auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Enavigo
    • Magst du die offenen Fragen vielleicht noch stellen? :-)
Wann wäre es deiner Meinung nach denn so weit, die SDMV zu starten.
Die Probeabstimmung hat uns ein paar Bugs aufgezeigt, die wir anderweitig wohl übersehen hätten. Außerdem ging es nicht um die Überprüfung, ob ihr Zettel einwerfen könnt, sondern ob die Ergebnisse am Ende wie geplant zusammenlaufen.
Weitere Praxiserfahrung bekommen wir nur, wenn die Piraten auch wissen, dass ihre Abstimmung am Ende gewertet wird. Ansonsten nimmt keiner dran teil und das von dir prophezeite Scheitern wird zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

Sebastian Degenhardt 19:26, 11. Jan. 2013 (CET)

  • Ist die SMV / SDMV eine Lösung die per Software über das Internet gewährleistet wird? Wenn ja, wer hat den Datenschützern das Verfahrensverzeichnis vorgelegt, und wo ist die Vorabkontrolle gemacht worden?

--SirThomasMarc 04:20, 20. Jan. 2013 (CET)

Die SDMV kommt ohne eine spezielle Software aus. An der Urne selbst ist alles transparente Handarbeit. Die Abstimmungshelfer zählen dort vor Zeugen die Stimmzettel aus und jeder Anwesende kann die Ergebnisse notieren und somit die später veröffentlichten Daten verifizieren.
Die Abstimmungshelfer der einzelnen Urnen schicken die Ergebnisse dann per signierter Mail an die Abstimmungsleitung. Aber hier soll später - wenn das Ganze routiniert läuft - Software zum Einsatz kommen. Für den Anfang reicht aber ein Excel-Sheet. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

--SirThomasMarc 04:20, 20. Jan. 2013 (CET)

Viel Text! :-) Ich versuche es noch vor dem LPT zu lesen und auf diese Frage zu antworten. Prinzipiell haben wir so ziemlich alle Kritikpunkte umgesetzt, die an uns herangetragen wurden. Ich bin gerade noch dabei, die zugehörige Geschäftsordnung zu bearbeiten. Hoffe, durch die wird vieles klarer. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

  • Was ändert unsere bisherige Einstellung zu Wahlcomputern, denn das scheint einer zu werden?

--SirThomasMarc 04:20, 20. Jan. 2013 (CET)

Nein, es hat nichts mit Wahlcomputern zu tun. Die Abstimmung funktioniert wie bei einer Landtags- oder Bundestagswahl. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

  • Wie wird die Manipulierbarkeit der Ergebnisse durch den Admin ausgeschlossen?

--SirThomasMarc 04:20, 20. Jan. 2013 (CET)

Die Abstimmungsleitung muss die Einzelergebnisse aller Urnen veröffentlichen. Diese kann jede Urne verifizieren. Und da für die Auswertung nur die Addition notwendig ist, kann das auch jeder nachrechnen. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

  • Wie wird die Datenintegrität gesichert?

--SirThomasMarc 04:20, 20. Jan. 2013 (CET)

s.o. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

  • Wie werden analog zum LPT / KPT die Abstimmungen nachvollziehbar gemacht, ohne die Geheimhaltung zu gefährden?

--SirThomasMarc 04:20, 20. Jan. 2013 (CET)

s.o. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

  • Wie wird die Aussprache vor Abstimmung, die das Parteiengesetz verlangt innerhalb dieser SDMV umgesetzt?

--SirThomasMarc 04:22, 20. Jan. 2013 (CET)

Die Aussprache soll hauptsächlich über eine eigens dafür eingerichtete (evtl. synchronisierte, evtl. moderierte) Mailingliste erfolgen. Selbstverständlich können auch andere zur Verfügung stehende Kanäle genutzt werden. Mittelfristig sollten wir uns auf ein reines Meinungsfindungstool einigen, dass die Diskussion übersichtlicher gestaltet. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

  • Handelt es sich um eine Rundreiselösung mit Lokaler Abstimmung und verschiedenen Abstimungsorten? Wie wären dann die Einladungsfristen geregelt?

--SirThomasMarc 04:25, 20. Jan. 2013 (CET)

Nein, die Urnen bleiben während der Abstimmung am selben Ort. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

  • Werden Abstimmungen mit Papier und Einwurf in eine Gesiegelte Urne durchgeführt. Wann wird die Urne und von wem geöffnet? Streaming?

--SirThomasMarc 04:25, 20. Jan. 2013 (CET)

Genau. Die Abstimmung selbst ist wie auf dem Parteitag oder bei einer Parlamentswahl. Es wird von der Versammlungsleitung ein Tag und eine Uhrzeit festgelegt, zu der alle Urnen gleichzeitig geschlossen und ausgezählt werden müssen. Die Öffnung und Auszählung erfolgt durch die Abstimmungshelfer. Ein Streaming ist nicht vorgesehen. Falls das aber jemand machen will, sehe ich da keine Probleme. Sebastian Degenhardt 17:51, 20. Jan. 2013 (CET)

==Gefällt mir== --SirThomasMarc 17:55, 20. Jan. 2013 (CET)