Piratinnen
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Piratinnen - Klarmachen zum Gendern
| Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei; die Idee ist von Leena Wenn du meinst diese Idee erweitern zu können, tu es. Diskutiert ihr zu mehreren an der Idee, könnt ihr auch die Vorlage:Diskussion setzen. |
Die Piratinnen vernetzen die Frauen in der Piratenpartei. Wir ermöglichen die offene und ehrliche Auseinandersetzung mit den Prozessen im tiefsten Inneren der Partei.
Besonders bei Themen, die sich mit dem Status einer Frau in einer weitgehend männlichen Gruppe beschäftigen, kommt es häufiger vor, dass Frauen sich in Anwesenheit von Männern nicht offen äußern.
Auch 2010 noch - sogar mehr noch, als vor 20 Jahren - brauchen Frauen Schutzräume, in denen sie sich vernetzen und - unbeobachtet vom "männlichen Sachverstand" - Schwierigkeiten artikulieren können. Frauen haben Netzpolitik längst als wichtiges und emanzipatorisches Thema begriffen. Wir wollen die Frauen nicht unbemerkt verlieren, weil sie keine Ansprechpartnerin für "gendertechnische Probleme" finden.
Die bisherige Position der Piratenpartei zur Genderfrage basiert auf der Annahme, dass zwischen den Geschlechtern keine Vor- oder Nachteile mehr existieren. Das ist ein Irrtum. Wir Piratinnen verschweigen die Probleme nicht. Wir haben nun einen Ort gefunden, an dem sie thematisiert und Lösungen gefunden werden können.
Die Piratinnen überprüfen die Frage nach dem Wohlbefinden der Frauen in der Partei und bringen sie ins alltägliche Zusammensein.
Hier haben all diejenigen ihren Raum, die befürchten müssen, auf ihre Anliegen "ein Augenrollen zu ernten".
Die Piraten sind kein frauenfeindlicher Haufen junger Männer, wie sie in dem Medien häufig dargestellt werden. Emanzipation ist nicht eines unserer Kernthemen. In einer Gruppe mit derart geringem Frauenanteil kann es leider dennoch schnell passieren, dass unwillkürlich etwas schief geht. Um dies auch nach innen kritisch zu beobachten und sicher zu stellen, dass sich alle bei uns wohl fühlen, möchten die Piratinnen ein sicherer Ort zum Austausch der Frauen in der Piratenpartei sein. Wir erwarten nicht von den Männern, dass sie hellsehen können und erraten, was wir uns wünschen und wie wir uns fühlen. Gerade deshalb und für ein produktives Miteinander ist es notwendig, eine offene Kommunikation zu ermöglichen und unangenehme Verhaltensweisen aufzuzeigen und zu spiegeln.
Für diese Spiegelung brauchen wir die Stimmen der stilleren unter uns Frauen und genau dafür brauchen wir einen Schutzraum. Hier können wir uns zu diesem heiklen Thema offen austauschen.
Die Mailingliste steht daher absichtlich nur Frauen zur Verfügung, lädt aber explizit auch die Frauen ein, die nicht Parteimitglied sind und es eventuell werden wollen oder nur aufgrund der Position der Partei zur Genderfrage bisher nicht geworden sind.
In die Mailingliste Klarmachen-zum-gendern eintragen (externer ML Dienst ausserhalb der PiratenIT)
Mitglieder
- Leena
- Annette
- Angela
- Vera (den Text oben sehe ich als Anfang einer Diskussion, als Positionsbestimmung der Gründerin der "Piratinnen". Ich lehne ihn inhaltlich in einigen Punkten ab, finde es aber sehr wichtig, in den Diskurs darüber einzusteigen und ihn zuzulassen. Deshalb stehe ich hier und nicht nur bei Unterstützern)
Ansprechpartner bis Ansprechpartnerinnen
- Leena
- Privacy für alle die sich als Menschen Wortalbernheiten wie Piratinnen oder Binnenmajuskeln (oder Binnenfeminuskeln) verbieten - der Quatsch geht mir auf die Geistinnen (danke Occcu)
Sympathisanten
- Mpd 17:27, 27. Feb. 2010 (CET)
- Amon 17:29, 27. Feb. 2010 (CET)
- Torsten 17:48, 27. Feb. 2010 (CET)
- Bernd 17:59, 27. Feb. 2010 (CET)
- Helge 18:10, 27. Feb. 2010 (CET)
- Indig0 18:42, 27. Feb. 2010 (CET)
- Burks 20:48, 27. Feb. 2010 (CET)
- inkorrupt Toleranz gegenüber strikt weiblichen Kajüten ist eine Frage des Respekts. Ihre Akzeptanz zeugt von Empathie.
- Ach inkorrupt, war ja klar, dass du dein Getrolle wieder dazugeben musstest. Leider bewahrt uns dein Austritt nicht vor deinem Getrolle. Und.. you missed the point, mal wieder, und konzentrierst dich wieder aufs Phrasen dreschen. Keiner der Gegner möchte jemanden diskriminieren. Zu deiner Information: Es gibt mehr als nur schwarz und weiß... --Hirsch2k 03:29, 28. Feb. 2010 (CET)
- --Heiko Herberg 21:20, 27. Feb. 2010 (CET)
- -- Trublu 21:33, 27. Feb. 2010 (CET)
- --Korbinian 21:45, 27. Feb. 2010 (CET)
- Flashgott127 23:15, 27. Feb. 2010 (CET)
- Zam 00:58, 28. Feb. 2010 (CET)
- reeder 04:32, 28. Feb. 2010 (CET)
Gegner
- Stesch 20:22, 27. Feb. 2010 (CET)
- --Hirsch2k 20:28, 27. Feb. 2010 (CET)
- ☠ Heide Hagen 20:59, 27. Feb. 2010 (CET)
- Janine 21:09, 27. Feb. 2010 (CET)
- --Mixit 21:36, 27. Feb. 2010 (CET)
- --NetReaper 21:39, 27. Feb. 2010 (CET)"Die Mailingliste steht daher absichtlich nur Frauen zur Verfügung(...)" - Das ist ein Witz, richtig? Was soll die bewusste Ausgrenzung von Männern bezwecken? Auch wenn gerne von verschiedenen Frauen und Männern so getan wird: Frauen sind nicht so erbärmlich schwächlich, dass sie derart hofiert werden müssten. Exklusivnetzwerke nach Abstammung oder genetischer Veranlagung sind unpiratig und daher abzulehnen.
- Demnach ist die Piratenpartei Deutschland selbst ein "unpiratiges" Exklusivnetzwerk: Aus einer fiktiven Piratinnensatzung: "§ 2 - Mitgliedschaft (1) Mitglied der Piratinnen kann jede weibliche oder sich zum weiblichen Geschlecht bekennende Piratin im Sinne der Bundessatzung werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat.." Aus der realen Bundessatzung: "§ 2 - Mitgliedschaft (1) Mitglied der Piratenpartei Deutschland kann jeder Deutsche im Sinne des Grundgesetzes und jede Person mit Wohnsitz in Deutschland werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat.." inkorrupt 22:59, 27. Feb. 2010 (CET)
- *facepalm* Genau deswegen heißt es Piratenpartei Deutschland.
- Demnach ist die Piratenpartei Deutschland selbst ein "unpiratiges" Exklusivnetzwerk: Aus einer fiktiven Piratinnensatzung: "§ 2 - Mitgliedschaft (1) Mitglied der Piratinnen kann jede weibliche oder sich zum weiblichen Geschlecht bekennende Piratin im Sinne der Bundessatzung werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat.." Aus der realen Bundessatzung: "§ 2 - Mitgliedschaft (1) Mitglied der Piratenpartei Deutschland kann jeder Deutsche im Sinne des Grundgesetzes und jede Person mit Wohnsitz in Deutschland werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat.." inkorrupt 22:59, 27. Feb. 2010 (CET)
--Andreas Girlich 23:04, 27. Feb. 2010 (CET)
- *facepalm* Genau deswegen heißt es Piratinnen XX inkorrupt 23:14, 27. Feb. 2010 (CET)
- Der Vergleich ist lächerlich. --Andreas Heimann 23:52, 27. Feb. 2010 (CET)
- --Andreas Heimann 21:43, 27. Feb. 2010 (CET)
- BrittaS 22:01, 27. Feb. 2010 (CET)
- Miriam 22:12, 27. Feb. 2010 (CET)
- Andreas Girlich 22:51, 27. Feb. 2010 (CET) Eine Farce. Wenn JEMAND sich nicht traut ETWAS zu sagen, weil er/sie von irgendwem ein Augenrollen befürchten muss, dann ist eine politische Partei sowieso die falsche Organisation um sich zu engagieren. Vielleicht sollte man sich dann in Leserunden engagieren. Diese Wiki-Seite ist ein echter Witz und strotzt nur so von Vorurteilen. Eine Mailingliste für "nur Frauen" darf es nicht geben! Wehret den Anfängen!
- Silent-Bob 22:58, 27. Feb. 2010 (CET) Die Piraten sind schon einen großen Schritt weiter als das hier
- Kann man drüber streiten ob das Wirklichkeit oder Wunschdenken ist. In keinem Fall gibt es Euch das Recht einer Minderheit das Existenzrecht abzusprechen. inkorrupt 23:33, 27. Feb. 2010 (CET)
- Wenn du bereit bist das Existenzrecht der Minderheit Sektion 31 anzuerkennen, bin ich bereit mit dir einen Dialog zu beginnen. Silent-Bob 08:02, 28. Feb. 2010 (CET)
- Kann man drüber streiten ob das Wirklichkeit oder Wunschdenken ist. In keinem Fall gibt es Euch das Recht einer Minderheit das Existenzrecht abzusprechen. inkorrupt 23:33, 27. Feb. 2010 (CET)
- Yrthy 23:17, 27. Feb. 2010 (CET) Ich war bisher sehr erfreut wie gut wir ohne Frauenquote die Posten besetzt haben
- Lutoma 23:25, 27. Feb. 2010 (CET) Fangt jetzt nicht auch noch mit dem Genderscheiss an!
- Privacy - ich dachte auch weibliche Pritaten wären emanzipiert und hätten solchen Kindergarten nicht nötig
- Lasst sie doch machen. Gute Ideen setzen sich durch, schlechte eben nicht. Wovor habt ihr ANgst? inkorrupt 23:33, 27. Feb. 2010 (CET)
- hmmm genau, was habt ihr eigentlich gegen Verbindungsdatenaufzeichnung und Naktscanner? Ehrlich, was gut ist wird sich schon durchsetzen :)) DerEchteRaffzahn 01:30, 28. Feb. 2010 (CET)
- Vor grünen Zuständen. Gleichberechtigung erreicht man so nicht. --Andreas Heimann 23:54, 27. Feb. 2010 (CET)
- Lasst sie doch machen. Gute Ideen setzen sich durch, schlechte eben nicht. Wovor habt ihr ANgst? inkorrupt 23:33, 27. Feb. 2010 (CET)
- Michèle Wieso grenzt ihr euch selbst aus? "Ihr", weil ich mich hier absolut nicht angesprochen fühle. Ich bin Pirat! Btw, wer behauptet, dass Frauen bei den Piraten wenig Einfluss haben, weil nur wenig Frauen in der IT-Branche arbeiten, der ignoriert auch, dass bei den Piraten eben nicht 100% der Mitglieder im IT-Bereich arbeiten
- DerEchteRaffzahn 01:30, 28. Feb. 2010 (CET) Ich fordere eine eigene Untergruppe fuer gewichtig benachteiligte Piraten - und damit mein ich alle ueber 70 kg. In dieser Gesellschaft durchtrainierter Hempflinge wird man nicht ernst genommen wenn man uach mal gerne einen Hamburger isst. Dem muss entgegengewirkt werden.
- JimSelf 02:26, 28. Feb. 2010 (CET) Was wäre das Geschrei groß würden die Männer eine solche AG gründen. Das ist doch eine selbstgemachte Abgrenzung
- Boh, das Unwissen, das hier zum Thema Gleichstellungspolitik herrscht, ist ja echt schwer auszuhalten. Bitte lest einfach mal http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Mainstreaming
- Akut interessant ist dort: "Gender Mainstreaming unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass „beide“ Geschlechter gleichermaßen in die Konzeptgestaltung einbezogen werden sollen. Das Ziel wird in Deutschland von weiten Teilen des politischen Spektrums anerkannt." und später "Mit Gender Mainstreaming wird eine Strategie bezeichnet, um unterschiedliche Ausgangslagen und möglicherweise unterschiedliche Wirkungen von Maßnahmen auf Männer und Frauen systematisch zu berücksichtigen. Werden bei diesem Vorgehen Benachteiligungen festgestellt, sind „Frauenpolitik“ bzw. „Männerpolitik“ die einzusetzenden Instrumente, um der jeweiligen Benachteiligung entgegenzuwirken (siehe Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen & Jugend, 2004)."
- Das bedeutet, dass je nach Benachteiligung Bevorzugung herbeigeführt werden muss. Ein dämlicher Vergleich wie "Was wäre das Geschrei groß, wenn man das genaue Gegenteil von dem, was momentan richtig wäre, täte." ist hier echt nicht zielführend. Blackjack und Nutten, ihr Klischeepiraten. --Mudd1 10:12, 28. Feb. 2010 (CET)
- kennst du die aktuellen studien zum thema das jungen in der schule durch die jahrelange bevorteilung der mädchen mitlerweile akut ins hintertreffen geraten sind? wenn irgendwo aus na benachteiligung ne bevorzugung stattfinden sollte dann da! das hier ist einfach nicht nötig..mumpitz.. und mit deinem phrasengekloppe kannst ma wem anders aufn keks gehn --JimSelf 10:37, 28. Feb. 2010 (CET)
- --Kaizoku 08:52, 28. Feb. 2010 (CET) als ob es in unserer Gesellschaft nicht wichtigere Probleme gibt?
- Steffi 08:56, 28. Feb. 2010 (CET) Also ich find das total unsinnig, warum wollt ihr hier künstlich Unterschiede erzeugen, wo doch im täglichen Miteinander überhaupt keine zu bemerken sind? Ich hab jedenfalls kein Bedürfnis, irgendwo im Hintergrund über Probleme zu jammern, die gar nicht existieren.
- DocPhura 09:01, 28. Feb. 2010 (CET) Klares NEIN. Die Argumente sind bereits oben hinreichend formuliert worden.