NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Tranzparenz Arbeitsweise

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FRAGE:
FRAGE: Wie willst du die Tranzparenz, ein Kernthema der Piratenpartei, zukünftig im Landtag verwirklichen?
Erkläre das nach Möglichkeit am Beispiel für deine Arbeitsweise. clipper 00:59, 19. Mär. 2012 (CET)

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Dr. Thomas Feuerabend

Momentan wird von mir keine Transparenz verlangt. Aber ich kann gerne sämtliche Korrespondenz scannen lassen und auch Gespräche mitschreiben lassen.

Eine Ausnahme bilden Vorgänge, die nicht öffentlich sind. Auch im Landtag wird es solche Vorgänge geben. Beispielsweise wenn Sicherheitsvorkehrungen besprochen werden oder laufende Ermittlungsverfahren. Da ist es ausgeschlossen, dass diese Informationen öffentlich gemacht werden.

Ansonsten lade ich jeden ein, mich in meinem Büro zu besuchen. Da kann jeder so lange durch die öffentlichen Akten wühlen wie er mag. Und ich nehme auch gerne dazu Stellung.

Stefan Bröse / SQAMPY

Kurze Antwort: Möglichst umfangreich. Lange Antwort: öffentlich machen was geht, gibt es ja die Möglichkeit Dokumente, Aufzeichnungen und ähnliches auf einem Fraktionsportal verfügbar zu machen. Und natürlich öffentliche Sitzungen so oft es geht :)

Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre

Die Frage ist sehr ähnlich zu einer Anderen weiter unten.

Ich möchte über meine eigene "Zeitleiste" meine Tätigkeiten für die Piratenpartei in meinem Blog http://upuetz.piraten.ac festhalten. Mit Links zu Infomaterialien, meinen Ausarbeitungen und Begründungen und Tweets.

Ein Schild an der (Landtags-)Türe "Mit Durchtreten dieser Türe stimmen Sie zu, daß alle besprochenen Inhalte per Twitter und Blog verbreitet werden können" würde die Transparenz auch sehr fördern.

Upuetz 02:13, 19. Mär. 2012 (CET)

Frank Herrmann aka Orangebay

Ich würde gerne für jeden Tag meiner Arbeit als Abgeordneter ein kurzes Protokoll verfassen, bzw. je nach Umfang der Arbeit, von einem Mitarbeiter verfassen lassen, denn sonst komme ich vielleicht selbst gar nicht mehr zum arbeiten. Udos Idee mit dem Schild an der Tür finde ich auch gut, allerdings würde ich dem Wunsch eines Gesprächspartners nach 'Vertraulichkeit der Rede' in der Regel nachkommen.

Dr. Winny Dehn - Düsseldorf

Zunächst einmal müssen die Parlaments-Piraten selbst sich einen Durchblick verschaffen. Das ist leichter gesagt, als getan.

Daß wir das Recherchierte dann über unsere Kanäle und die Medien an die Öffentlichkeit bringen, ist ja wohl selbstverständlich. Eine kleine Ausnahme sehe ich. Dort, wo dezidiert Verschwiegenheit vorgesehen ist; hier muß der betreffende Kollege von dieser Piratentugend freigestellt werden, sonst schneiden wir uns selbst von Informationen ab. Er wird Wege finden, die Inhalte legal zu verarbeiten. ;-)

Was unser Parteiprogramm betrifft, da gibt es unzählige Punkte, wo die Piraten als Legislative, Transparenz fordern und einfordern werden.

Beate Huppertz-Herrmann aka Trinity2864

Es ist schwierig im Vorfeld diese Frage zu beantworten! Aber wir Alle wären wohl keine Piraten, wenn wir nicht Interesse daran hätten unsere Arbeit transparent zu machen und für die Transparenz im Landtag zu kämpfen!

Ich selber kann das auch nicht mit meiner ARbeitsweise, sondern eher mit meiner Lebensweise erklären: Wenn ich etwas sage oder schreibe stehe ich dazu und es darf gerne weiterverbreitet werden. Entspricht es nicht mehr meiner Meinung (ich bin nicht beratungsresistent)dann revidiere ich es oder entschuldige mich bei Bedarf!

Andreas Rüßel aka Ryuseru, 40, Neuss

Wie weiter unten schon beschrieben werde ich meine Arbeit transparent über die Kommunikationswege der Piraten veröffentlichen und einen Blog betreiben.

Die Transparenz im Landtag generell zu verbessern ist ein vornehmliches Ziel unserer Politik. Die genaue Umsetzung können wir aber erst planen wenn wir die Gegebenheiten im Landtag besser kennen und einschätzen können.

Chris P. aka Paranoia

Ich kopiere erstmal mich selber:

Ich habe vor im Bereich der politischen Arbeit absolute Transparenz darzustellen, so dass jedes Element und jeder Schritt für Partei und Wähler zu jeder Zeit nachvollziehbar ist. Bislang denke ich hierfür an Twitter sowie eine zu erstellende Internetseite, wahrscheinlich einen Blog.

Neben Stammtischen und politischen/parteilichen Veranstaltungen soll täglich eine volle Erreichbarkeit elektronisch (Mail/Skype) und via Telefon gegeben sein. Wenn möglich sollten auch mindestens einmal die Woche eine Sprechstunde zu Kontaktaufnahme eingerichtet werden.

Genauer: Ich habe vor, den gesamten politischen Bereich in absoluter Transparenz zu leben, wobei auch weiterhin privates nicht veröffentlichen werde. Soweit aus besonderen Gründen eine Transparenz nicht in vollem Umfang möglich ist(z. b. Geheimhaltung)möchte ich zumindest das mögliche Veröffentlichen inkl. der Begründung für diese Teiltransparenz.

Politik und politische Arbeit muss so öffentlich und transparent sein, wie nur irgendwie möglich.


Admiral

Das wir unsere eigene Landtagsarbeit transparent gestalten ist für mich eine Selbstverständlichkeit und wird auch entsprechend umgesetzt werden. Dies gilt sowohl für die Fraktion als auch für die einzelnen Abgeordneten.

Ich halte es für wichtiger, auch die anderen Parteien bzw. Abgeordneten zu mehr Transparenz aufzufordern, insbesondere diejenigen ,die die Regierung stellen werden und werde keine Möglichkeit auslassen, dies im Plenum kund zu tun und mit Anträgen und Anfragen immer wieder einzufordern.

Gruß

Admiral

Felix Bosseler aka Fx (Textheld)

Die eigene Arbeit muss transparent gestaltet sein. Für Aachen versuche ich das in meinem Blog

Das wird bereits immer weiter ausgebaut. Work in Progress. Zufrieden bin ich noch nicht. Die Einnahmen und Spenden aus Parteiarbeit z. B. müssen da rein.

Wichtig ist auch Rückkopplung zu finden -> Kommunikation mit Bürgern. z. B.: Wo kann man mich wann antreffen. Welche Menschen habe ich warum persönlich getroffen / mit gesprochen / Termin gemacht.

Nicht einfach nur irgendwie alles online abkippen (Wiki Syndrom: alles da, man findet aber nix). Strukturieren und auch reduzieren (ohhhh!) Gemeint ist: Informationsoverkill verständlich zur Verfügung stellen. (Fx)

Hans Immanuel Herbers

Indem öffentlich ist was irgend geht, an Dokumenten, Kontakten und Sitzungen. Indem aber vor allem Argumentationen nachvollziehbar werden und Foren geschaffen werden, durch die Einfluss auf die Arbeit der Fraktion genommen werden kann.

Ich bin kein Experte für Tools - aber darin sind Piraten ja gut. Lasst uns darum Massstäbe setzen in Sachen Transparenz!

Sven Leimbach aka SvenOLei

Dass mir weitreichende Transparenz und eine enge Vernetzung von Basis und Fraktion wichtig und letztlich auch Grund für meine Kandidatur ist, schrieb ich bereits an anderer Stelle. Auch welche konkreten Vorstellungen einer Verwirklichung ich habe. Ich verweise auf folgende Antworten: [1] [2]

An dieser Stelle würde ich gern etwas anregen. Ich würde es für Gewinn bringend erachten, nach den Wahlen der Landesliste und des Landtags, einen Runden Tisch zu organisieren, zu dem die Fraktionsmitglieder alle Interessierte aus der Basis einladen. Ziel sollte es sein, Wünsche und Vorstellungen der Basis herauszuarbeiten, was die Themen Transparenz, Kommunikation und aktive Mitarbeit der Basis angeht.

Darüber hinaus geht es aus meiner Sicht auch darum, das Thema Transparenz in den Landtag und zu allen Bürgern zu transportieren. Die Themen Transparenz, Bürgerrechte und Mitbestimmung liegen mir sehr am Herzen und ich würde sie die gesamte Legislaturperiode über aktiv im Landtag und in der Öffentlichkeitsarbeit einbringen.

Hanns-Jörg Rohwedder

Mindestens würde ich die Einträge in meinem Wikiprofil in der Form wie jetzt oder ähnlich weiterführen. Das ist etwas unvollständig, die regelmäßigen Treffen von AGs und Stammtischen sind dort nicht aufgeführt. Das würde ich ändern.

In nicht zu langen Abständen Rechenschaftsberichte abgeben. Monatlich?

Die inhaltliche Arbeit wie jetzt auch in öffentlich zugänglichen Zusammenhängen fortsetzen.

BauerJup

das ist ne Grundsatzfrage, die man sich immer stellen muss, ich werde mir immer die Frage stellen " muss es unbedingt Gehheim sein?" anstelle von : "kann es auch Öffendlich sein?"

Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg

Transparenz ist kein Lippenbekenntnis und muss in jedem neuen Amt entsprechend regelmäßig auf seine Funktion angepasst werden. So wie ich bis jetzt http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Thomasheg#Parteiarbeit meine Parteiarbeit auf über 80 Aktionen (ohne Stammis, KV oder AKS das würde den Rahmen sprengen) regelmäßig aktualisiere wird es als Mitglied des Landtages nicht mehr ausreichen.

Alles was möglich ist wie Blogs etc. muss in Erwägung und mit dem Arbeitsaufwand abgestimmt werden. Transparenz gilt vor allem auch für eine zukünftige Fraktionsarbeit, das ist das mindeste was ihr von uns als gewählte Vertreter erwarten dürft.

Markus Engel

Möglichst alle Themen in eine noch anzulegende Mailingliste "Landtag NRW" weitergeben. Falls irgendwie möglich, die Meinung der Basis herausfinden. Zusätzlich einen eigenen Blog einrichten, in welchem zu allen Diskussionen eine Zusammenfassung der Ergebnisse gepostet wird.

Daniel Düngel 36

ich werde täglich updates über twitter / facebook u.ä. verschicken. Zudem werde ich regelmäßig über meine Arbeit auf der ML berichten und in meinem Wiki.

Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg

Das muss dann von den Piraten abgesprochen werden, wobei wir dabei auch auf die Erfahrungen der Berliner Piraten mit Transparenz bauen können. Wir müssen schließlich nicht das Rad jedes mal neu erfinden.

Jan Ulrich Hasecke

Salopp gesagt: Ich werde bloggen und Hangouts machen. Jeder soll mich online und offline ansprechen und befragen können. Auch wenn es terminlich eng wird, will ich mir dafür ausreichend Zeit nehmen.

Hartmut Semken soll laut Tagesspiegel gesagt haben: „Die Öffentlichkeit mit Rohdaten zu fluten, stellt keine Transparenz her.“ Ich sehe das ähnlich. Transparenz muss mehr sein als Rohdaten. Mehr, nicht weniger. Rohdaten allein schaffen kein Vertrauen.

Vertrauen in andere Menschen ist nicht nur notwendig, weil man in einer Gesellschaft wie der unsrigen Verantwortung auch guten Gewissens abgeben können muss. Vertrauen ist vor allem die Voraussetzung für Teilnahme, für Engagement, für Mitarbeit.

Wir wollen schließlich die Bürger zur Teilnahme am politischen Prozess motivieren. Und dazu müssen sie Vertrauen haben in unsere Ziele, unsere Integrität und in unsere Arbeitsweise.

Hier wartet noch eine Menge Arbeit auf uns.