NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Qualfikation
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg
- 2 Chris P. aka Paranoia
- 3 Dr. Thomas Feuerabend
- 4 Jorgos Tsichlakis aka Admiral, 46
- 5 Sebastian Kroos (@de_Wastl) 37 Jahre
- 6 Stefan Posdzich
- 7 Rainer Klute
- 8 Stefan Bohnenpoll
- 9 BauerJup
- 10 Rainer Wiese
- 11 schwarzbart aka John Martin Ungar
- 12 Sven Leimbach aka SvenOLei
- 13 Jan Ulrich Hasecke
- 14 Marc Schieferdecker (motorradblogger)
- 15 Birgit Rydlewski
- 16 Niels-Arne Münck
- 17 Andreas Rüßel aka Ryuseru
- 18 Roland Müller, 48 Jahre, Neuss
- 19 Dr. Joachim Paul aka Nick Haflinger
- 20 Heiko Philippski
- 21 Sven Büsgen / 27 Jahre aus Bonn
- 22 Timm Herbst aka Logos
- 23 Hanns-Jörg Rohwedder
- 24 Hubert Huthmacher
- 25 Kai Baumann
- 26 Wilhelm Frömgen aka G-Bär, 29, Korschenbroich
- 27 Richard Gösken aka Medicus / 43 Jahre jung
- 28 Patrick Viola, 33, Leverkusen
- 29 Beate Huppertz-Herrmann aka Trinity2864
- 30 Hoffmann, Bert
- 31 Monika Pieper
- 32 Tobias Stephan
- 33 Marc Knippen aka Kerrik (41 Jahre)
- 34 Mike Rheindorf aka Sea wolf / 43 Jahre
- 35 Michael Levedag 53Jahre
- 36 Sebastian Wieloch
- 37 Rudolf Lörcks - 47 Jahre
- 38 Thomas Weinbrenner (37)
- 39 Simone Brand
- 40 Daniel Düngel 36
- 41 Robert Stein 33
- 42 Unbekannt
- 43 ThomasWeijers
- 44 Dr.Winny Dehn / Berolina
- 45 Kirsten Eickler aka Tigrimus, 43
- 46 Jochen Lobnig - Alter: 54
- 47 Jochen Lobnig - Alter: 54
- 48 Matthias Riedel aka Maths
- 49 Udo Weinrich (53)
- 50 Claudia Steimann aka Bugspriet
- 51 Christian Schimanski (31)
- 52 Markus Engel
- 53 Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
- 54 Daniel Horz
- 55 Ulrich Drecker (55 Jahre)
- 56 Stefan Bröse / SQAMPY
- 57 Jan Dörrenhaus
- 58 Klaus Hammer
- 59 Torsten Ennenbach aka KlarerVerstand 31
- 60 Sylvia Grodde aka Bastel
- 61 Felix Bosseler aka Fx Textheld
- 62 Marcus Rosenfeld
- 63 Bernhard Smolarz (42) @PiratNRW
- 64 Purodha Blissenbach (Purodha) 57 Jahre
- 65 Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
- 66 Hans Immanuel Herbers
- 67 Peter Klein aka Caergoa (46)
- 68 Renate Reinartz aka Melmacer 48
- 69 Daniel Schwerd a/k/a netnrd (45)
- 70 Florian Beger, 27 Jahre
- 71 ulrich schumacher aka florian.turm
- 72 Jamasi
- 73 Hendrik vom Lehn aka Henne
- 74 Alexander Bossert aka BigMag
- 75 Klaus Benndorf
- 76 Thomas Brühl
- 77 Oliver Bayer (Kreon)
- 78 Richard Bertram
- 79 Josef Brüninghoff
- 80 Stefan Bien aka Stefan51278
- 81 Fr. Schnitte (48 J.)
- 82 Torsten Schrammen
- 83 Frank Albaum aka marquiz
- 84 Tilo Frase
- 85 Noregred Hugo Hoff
- 86 Kalle Detert
Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg
Eingestellt habe ich noch niemanden aber man wächst an den Aufgaben. Ich wende den demokratisch bzw. kooperativen Führungsstil an. Jeder Mensch hat Erfahrungen die bei der Arbeit helfen können.
Chris P. aka Paranoia
Ich habe bislang keine eigenen Mitarbeiter eingestellt, war aber an Einstellungsverfahren und der Personalauswahl beteiligt.
Ich bevorzuge den Führungsstil "primus inter pares", soweit dies möglich ist. Ansonsten ist mein Arbeitsstil davon geprägt, dass ich darauf abziele jede meiner Entscheidungen logisch begründen zu können. Dies ermöglicht es auch, jeden Schritt und jede Anweisung argumentativ in Frage stellen zu lassen. Ich wünsche mir Kollegen und Mitarbeiter, die meine Entscheidungen auch hinterfragen, wenn sie Ihre Zweifel begründen können, so wie ich meine Entscheidung begründen können muss. Dies bewahrt auch vor Fehlern, da niemand unfehlbar ist.
Dr. Thomas Feuerabend
In meiner Zeit als Personalrat an der TU Dortmund war ich an vielen Einstellungsverfahren beteiligt. Die endgültigen Entscheidungen oblagen mir jedoch nicht.
Als Vorstand habe ich selbstverständlich oft Personal eingestellt. Dabei war für mir die Frage der Loyalität eines Bewerbers zu unserem Unternehmen stets ausschlaggebend. So wie die Mitarbeiter für Ihren Arbeitgeber einstehen, so steht ein guter Arbeitgeber auch dauerhaft loyal zu seinen Mitarbeitern.
Ich bevorzuge einen demokratischen Führungsstil.
Jorgos Tsichlakis aka Admiral, 46
"Personal" einstellen ist in erster Linie Aufgabe von Firmeninhabern, Personalchefs etc. Ich sehe die Mitarbeit in einer Partei nicht auf der klassischen Ebene der Wirtschaftsleute sondern eher als teamorientiertes gleichberechtigtes Zusammenwirken von Fachleuten unterschiedlichster Kompetenzen, die es gilt, vernünftig und gerecht zusammen zu führen.
Meine Aufgaben als Polizeibeamter haben mich in den letzten 26 Jahren vielfach auch als stellvertretender Wachdienstführer, Teamleiter und Streifenführer gefordert und mich sehr viel Erfahrung im Umgang mit Menschen sammeln lassen. Dabei ist der koopertaive Führungsstil, der gerne gepredigt aber selten wirklich mit Leben erfüllt wird, durchaus ein guter und sinnvoller Ansatzpunkt. Der wichtigste Punkt bleibt jedoch, den Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen im Mittelpunkt zu sehen.
Gruß Admiral
Sebastian Kroos (@de_Wastl) 37 Jahre
Nein, Personal habe ich noch nie eingestellt. Führungsstil? Habe ich nicht. Brauch ich sowas?
Stefan Posdzich
Ich habe für ein halbes Jahr bei Burger King als Schichtleiter gearbeitet und dort auch Einstellungsgespräche geführt.
Die Personalführung, nach Vorgaben der "Firma", kann man in etwa so zusammenfassen:
Restaurantleiter (Gott) -> alle anderen (Schäfchen)
Was ich dort gelernt habe ist das ich so nicht mit Menschen umgehen kann und will.
Basisdemokratie und Transparenz von Entscheidungen ist mir das wichtigste.
Rainer Klute
In meiner Zeit als GmbH-Geschäftsführer habe ich Mitarbeiter eingestellt.
In meiner Gemeinde habe ich in den vergangenen Jahren die Gesamtleitung des Projekts »Ostergarten« mit jeweils 130-150 ehrenamtlichen Mitarbeitern und verschiedenen Teilteams übernommen. Mein Führungsstil ist kooperativ. Alles andere wäre nicht sinnvoll – und bei Ehrenamtlichen auch gar nicht möglich.
Stefan Bohnenpoll
Personal einstellen musste ich noch nie.
Zum Führungsstil: Grundsätzlich würde ich den kooperativen Führungsstil bevorzugen, jedoch mit Tendenzen zum autoriätaren, da in manchen Situationen eine schnelle Entscheidung getroffen werden muss.
BauerJup
- Nein
- Führungsstiel? 'nen dämlicheres Wort ist dir nicht ein gefallen? also ich würde Personal nach Fähigkeiten und Kompetenzen Individuell koordinieren.
Rainer Wiese
Ich hatte in Übersee zeitweilig bis zu 50 Mitarbeiter. Da werde ich wohl mit einer Bürokraft gerade noch so eben gut zusammenarbeiten können, oder?
schwarzbart aka John Martin Ungar
Führungsstil? Sind die Fragesteller in der selben Partei wie ich? Schwarmintelligenz heisst die Antwort. Und falls wir auf ein Schiff geraten, miteinander: Jean Luc Picard
Sven Leimbach aka SvenOLei
In meiner Tätigkeit als Personalentwickler war ich unter anderem für Mitarbeitereinstellungen zuständig, aber auch für das Optimieren von Einstellungsverfahren. Hier ging es in erster Linie darum, nicht nur die "Hard facts" zu begutachten (gerade Zensuren haben eine geringe Aussagekraft), sondern vor allem "Soft Skills" zu erkennen. Hier spielt die sogenannte Soziale Kompetenz eine immer wichtigere Rolle. Kooperation statt Konkurrenz! Doch auch das beste Auswahlverfahren und gut formulierte Stellenbilder können das Bauchgefühl nicht völlig ersetzen.
Was den Führungsstil angeht, so habe ich in den Führungsseminaren, die ich über Jahre beruflich durchführte, das DISG Modell (http://de.wikipedia.org/wiki/DISG) benutzt. Für mich kam dabei der SG-Typ (Stetig-gewissenhaft) heraus. An dieser Stelle sei aber gesagt, dass jeder Führungsstil Vor- und Nachteile hat, so wie jeder Mensch Stärken und Lernfelder besitzt. Wichtig ist viel mehr, diese zu erkennen, authentisch zu sein und an seinen Lernfeldern zu arbeiten. Ich habe lang dafür gebraucht, mir selbst auch Fehler zu erlauben und auch zu diesen zu stehen. Führungserfahrung meinerseits ist vorhanden.
Jan Ulrich Hasecke
Ich bin Freiberufler und arbeite mit Kunden und anderen Freiberuflern projektbezogen zusammen. Ich bin im Vorstand des Python Software Verbands und arbeite dort mit anderen Personen konsensorientiert zusammen. Mein Führungsstil ist pragmatisch und erfolgsorientiert.
Dass ich mich für soziokratische Führungsmethoden interessiere und diese gerne populärer machen würde, kann man in meinem Blog nachlesen.
Marc Schieferdecker (motorradblogger)
Da ich in unserer Firma Mitglied im Betriebsrat bin, habe ich mit Einstellungen und Entlassungen (letzteres eher leider) häufig zu tun. Bei Bewerbungsgesprächen bin ich ebenfalls oft anwesend, wenn die Bewerbung unsere Abteilung bespricht. Im Beurteilen von Qualifikation und persönlicher Eignung für eine berufliche Tätigkeit habe ich dadurch einiges an Erfahrung gewonnen.
Meinen Führungsstil würde ich als "straight" bezeichnen.
Birgit Rydlewski
Ich war zwar vor meiner Tätigkeit als Lehrerin auch in diversen Jobs tätig, habe aber nur selten bei der Einstellung von Personal mitgewirkt. Führungsstil ist aber auch als Lehrerin wichtig, denn die Zeiten sind glücklicherweise vorbei, in denen Lehrer einfach so aufgrund des Amtes Respekt verdient hatten;-)
Ich versuche also im Rahmen der Arbeit mit meinen Klassen deren Positionen, Wünsche und Interessen zu berücksichtigen. Das passt zu meinem Menschenbild. Wenn man Menschen mit ihren Bedürfnissen ernst nimmt, wird die gemeinsame Arbeit interessanter und für alle Beteiligten befriedigender. Menschen wollen etwas bewirken, wirksam sein und anerkannt werden. Diese Überzeugungen würde ich auch im Landtag umsetzen wollen.
Niels-Arne Münck
Tatsächlich habe ich schon mal an einem Bewerbungsgespräch auf der anderen Seite teilgenommen, auch wenn mein Chef die Entscheidung gefällt hat, wurd ich zumindest nach meiner Meinung gefragt. Bis jetzt hats noch keiner bereut. Da ich auch schon mal Studenten angeleitet habe oder Medizindokoranden würde ich sagen: "Verständnisvoll- geduldiger preussischer Kasernenton. Oder sowas. Erstmal Zeig ich euch, wie herum man die Pipette hält. Wers beim nächsten mal nich kann, wird erschossen."
Andreas Rüßel aka Ryuseru
Ich bin Pirat und nicht Vorstand einer AG. Ich habe keinen Führungsstil, ich bin Teil des Piratenschwarms und auch Mitarbeiter werden im Team sein und keine "Untergebenen".
Ausserdem fragt das doch lieber meine Mitpiraten in Neuss. ;). Kann ja sein, dass ich ein Arschloch bin, aber es mir keiner sagt.. :)
Roland Müller, 48 Jahre, Neuss
Ich war in meinem beruflichen Wirken immer wieder in der Position, dass ich Mitarbeiter einstellen, ausbilden und natürlich auch mit ihnen zusammenarbeiten durfte.
Meinen Führungsstil möchte ich als "partnerschaftlich direkt" bezeichnen. Ich vertraue auf die Kompetenz meiner Mitarbeiter, und vergüte sorgfältig erbrachte Arbeit zusätzlich. Prämien gibt es für Dienstleistungen, denen ein halbes Jahr keine Reklamation folgte. Meine Anweisungen sind unmissverständlich und immer schriftlich. Ansprechbar für Kunden oder Mitarbeiter bin ich rund um die Uhr. (Uns kleinen Selbständigen eilt immer der Ruf der Selbstausbeutung voraus, das bestätige ich heute mal offiziell.)
Dr. Joachim Paul aka Nick Haflinger
Bei diversen Bewerbungsgesprächen war ich schon dabei, auf beiden Seiten. Mehrmals hatte ich Einfluss auf die Personalentscheidung, letztlich gefällt wurde sie von meinen Chefs. In Bewerbungsgesprächen bevorzuge ich eine Fragetechnik, die den Bewerbern Brücken baut. "Führungsstil" ist absolut das falsche Wort. Eine gute Führungskraft sollte in der Lage sein, die im Team vorhandenen verschiedenen Kompetenzen effizient zu moderieren. Im Netzwerk fällt diese Aufgabe schonmal mehreren Personen zu. Dazu gehört auch, nicht um jeden Preis Konsens zu erzwingen, ggf. ist auch mal ein Dissens "konstruktiv" auszuhalten.
Heiko Philippski
Ich habe noch nie jemanden eingestellt. Was den Umgang mit Mitarbeitern angeht, so sollte dieser stets respektvoll und auf gleicher Augenhöhe sein und unsere Arbeit unterstützend zuarbeiten.
Sven Büsgen / 27 Jahre aus Bonn
Bisher habe ich keine Leute eingestellt. Mein Führungsstil ist locker solange alles läuft. Wenn es notwendig ist, greife ich auch durch. Das wichtigste ist ruhe bewahren und die Kommunikation auf einem angemessen Level zu halten.
Timm Herbst aka Logos
Ich habe selbst noch niemanden eingestellt. Als Führungsstil würde ich einen konstruktiven Umgang miteinander bevorzugen, um die spezifischen Stärken zu fördern.
Wichtiger als die Frage nach dem Führungsstil, der ohnehin "nur" Mitarbeiter beträfte, fände ich die Frage nach Themafähigkeit, weil Abgeordnete keine Einzelkämfer sind, sondern für die Ziele ihrer Partei einstehen und sich mit Parteikollegen abstimmen können und wollen sollten. Dazu lautet mein Statement: Als Maschinenbau-Ing. gehört Projektarbeit, wo Abstimmung mit anderen Personen und Abteilungen wesentlicher Teil dessen ist, zu meinem täglichen Geschäft.
Hanns-Jörg Rohwedder
Ich habe noch nie Personal eingestellt und hatte noch nie Führungsaufgaben.
Ich ziehe demokratischen Führungsstil mit Delegation vor. Flache Hierarchien, kurze Dienstwege, flexibel und situativ. -- Danebod 22:56, 17. Mär. 2012 (CET)
Hubert Huthmacher
Ja - und nicht zu knapp :-).
Führungsstil? Ich gehe mit Menschen so um, wie ich erwarte, das man mit mir umgeht.
Bis dato hat das gut funktioniert.
Kai Baumann
Ich habe noch kein Personal eingestellt. In meiner Zeit als Selbstständiger Entwickler und Freiberufler, hatte ich aber die Gelegenheit, dass ein oder andere mal andere Freiberufler für Projekte zu rekrutieren. In Projekten ist mein Führungsstil demokratisch. Ich lasse Mitarbeitern möglichst den nötigen Freiraum ihre Ideen selber zu verwirklichen, solange dieses Zielorientiert geschieht. Bremse aber auch schon mal wenn die Richtung verloren wurde. Bisher habe ich noch keine Beschwerden gehört.
Wilhelm Frömgen aka G-Bär, 29, Korschenbroich
In meiner momentanen Stelle bin ich auch für Personal zuständig.
Bei Einstellungen wird im Team gearbeitet. Wir geben Ungelernten oft eine Chance und fahren sehr gut damit.
Das größte Problem ist das man Bewerbern leider nicht offen sagen kann, warum man sich nicht für sie entschieden hat, ohne sich rechtlich auf dünnes Eis zu begeben.
Mein Führungsstil, sofern man das Wort verwenden will, ist äußerst freundschaftlich. Ich treffe mich regelmäßig außerhalb der Arbeit mit den Kollegen, kenne ihre Sorgen und fördere sich entsprechend ihren Fähigkeiten.
Richard Gösken aka Medicus / 43 Jahre jung
- Ja, habe ich schon.
- Fordern und geben.
- Wenn ich merke das eigenständiges Arbeiten möglich ist, ist der Mitarbeiter weitesgehends in seinen Entscheidungen frei. Ich kritisiere diese Entscheidungen nicht. Bin aber immer bereit, Hilfestellung zu leisten.
Patrick Viola, 33, Leverkusen
Bislang habe ich niemanden eingestellt und habe daher auch noch keinen Führungsstiel benötigt. Allerdings habe ich in den Jahren meiner Arbeit viele Stiele kennen gelernt und würde aus einer Mischung wohl meinen eigenen entwickeln.
Beate Huppertz-Herrmann aka Trinity2864
Ich habe schon ab und zu Mitarbeiter eingestellt und gehe dabei hauptsächlich nach Soft SKills wie z.B. Soziale Kompetenz, und Authentizität. Die Identifikation mit dem Unternehmen, der Partei oder der Sache ist für mich grundsätzlich wichtiger als jedes Schulzeugnis. Was sagt die Mathe-Note denn über jemanden aus? Sicher nichts über seine Kreativität, Loyalität und Begeisterungsfähigkeit für die neue Herausforderung!
Grundeinstellung ist: Was ich gerne mache, mache ich auch gut!!
Hoffmann, Bert
Ich bin meinen Mitarbeitern zwar Vorgesetzter aber Pflege einen kollegialen Führungsstil. Das liegt auch daran das ich der Meinung bin die Weisheit auch nicht gepachtet zu haben. Konflikte werden besprochen und meist im Konsens geregelt.
Monika Pieper
Willst du wissen, ob ich schon jemals Personal eingestellt habe, oder bezieht sich deine Frage auf den Landtag? Ich gehöre in meiner Schule zur Auswahlkommission für Einstellungen und auch wenn ich die Lehrer nicht persönlich eingestellt habe, so habe ich daran aktiv mitgewirkt. Mein Führungsstil ist sicher nicht direktiv sondern kooperativ. Als Oberstufenleitung mit 13 Kollegen (und zeiteilig 120 Schülern)sind mir kooperative Führungs- und Kommunikationsformen vertraut. Da bei uns die Oberstufenleitung vom Team jährlich neu gewählt wird und ich diesen Job seit 10 Jahren mache, scheine ich das auch nicht wirklich schlecht zu machen, ;-)
Tobias Stephan
Da ich seit 1993 selbstständig bin, habe ich seit dem einige Mitarbeiter eingestellt. Um das Thema Personalführung bin ich nicht umhingekommen.
Das Geschwafel um Teamplayer und Eigenverantwortung etc. möchte ich mir verkneifen, damit das Bla-Bla-Meter nicht ausschlägt.
Ich schätze aber Kollegen, die viel machen. Ich bin zwar aus der katholischen Kirche aus fester Überzeugung ausgetreten, möchte aber ein Bibelzitat von Jesus anbringen. "Wer nichts tut, tut böses." Wer aktiv ist, macht Fehler. Ich mag Kollegen, die viele Fehler machen, aber halt nur einmal.
Marc Knippen aka Kerrik (41 Jahre)
Ja, im Rahmen meiner selbststäntigen Tätigkeit habe ich auch Mitarbeiter eingestellt, Bewerbungsgespräche geführt und musste auch - bedingt durch schlechte Zeiten - Mitarbeiter entlassen (und das ist oftmals verdammt hart!) Wichtig beim Umgang mit Mitarbeitern sind Ehrlichkeit und gegenseitiger Respekt (muss von beiden Seiten verdient werden). Ich für meinen Teil habe meinen Mitarbeitern immer ganz deutlich klargemacht was ich von ihnen erwarte und habe genau aufgenommen, was sie wiederum von mir erwarten. Das hat immer gut funktioniert. Ein guter Vorgesetzter läßt sich bei Entscheidungen von seinen Mitarbeitern beraten, legt Wert auf ihre Meinung und darf auch gerne mal diskutieren (wenn es die Situation zulässt), doch schlußendlich muss er die Entscheidungen treffen und natürlich auch die Verantwortung für diese seine Entscheidung tragen.
Mike Rheindorf aka Sea wolf / 43 Jahre
Ich habe selbst schon Menschen eingestellt und mich als Manager mit den unterschiedlichsten Modellen auseinandergesetzt. Hier Best Practice: Das Führungsverhalten bezieht sich immer auf die Situation. Die Situation umfasst die geführten Personen, die Normen, Werte und Regelungen innerhalb des Unternehmens und des gesellschaftlichen Umfeldes. Um eine positive freiwillige Leistung der Mitarbeiter zu erhalten sollte man immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter haben. Schwächen reduzieren und Ihre Stärken fördern.
Michael Levedag 53Jahre
In meinem Berufsleben habe ich immer auch Personal eingestellt, miteingestellt und auch geführt. Zwar nie große Gruppen, eher immer kleine Einheiten bis zu 5 Personen. Aber das ist ja hier genau gefragt und so kommt mir das sicher zu Gute. Zum Führungsstil würde ich mich als Teamspieler bezeichnen. Aber - wenn sich nicht alle einig sind, muss einer die 51% haben. Das sollte dann der Abgeordnete sein.
Sebastian Wieloch
Bislang habe ich noch kein Personal eingestellt. Sollte es dazu kommen werde ich mir wahrscheinlich Hilfe dazu holen um eine optimale Entscheidung zu treffen. Meinen Führungsstil würde ich als Freundlich-Bestimmt betrachten, allerdings nicht von oben herab.
Rudolf Lörcks - 47 Jahre
In meiner Zeit als Gesellschafter einer GmbH war ich öfters an Einstellungsgesprächen beteidigt. Ich bevorzuge den Stiel "Überzeugen durch fachliche Kompetenz". Ansonsten sich auf die individuellen Eigenschaften der Mitarbeiter einlassen. Es gib Menschen die eigenverantwortlich unter lockerer Führung arbeiten und experiementierfreudig neue Wege gehen, es gibt Menschen, die nach Anweisung akribisch genau und gewissenhaft arbeiten.
Thomas Weinbrenner (37)
Nein, ich habe noch nie jemanden eingestellt. Führungserfahrungen konnte ich vor ein paar Jahren etwas sammeln als meine Vorgesetzte lange krank war und ihre Vertreterin nur Teilzeit arbeitete. Ich habe mich als Person zurückgehalten und auf den reibungslosen Arbeitsablauf konzentriert. Die Sache ist wichtig, nicht das eigene Ego.
Simone Brand
Ich habe im Rahmen meiner früheren Tätigkeit selbst Assessment-Center geplant und durchgeführt. Bei diesen wird sehr schön deutlich, dass bei einem Bewerber das Gesamtpaket stimmen muß. Neben der fachlichen Qualifikation spielen die sozialen Skills eine große Rolle. Letztendlich muß der Kandidat auch in das vorhandene Team passen, damit die zukünftige Zusammenarbeit funktionieren kann. Aktuell arbeite ich als leitende Angestellte mit weit über hundert Mitarbeitern und habe ungezählte Vorstellungsgespräche geführt. Mein Führungsstil ist konsequent und so gerecht wie möglich. Mitarbeiter müssen Entscheidungen nachvollziehen können, damit sie nicht ein Gefühl von Willkür erfahren. Ich bin kein Kumpeltyp, denn dann wird es schwer disziplinarisch durchzugreifen, wenn es erforderlich ist. Gleichzeitig habe ich aber für die Sorgen und Nöte meiner Mitarbeiter immer ein Ohr. Ich lebe die Politik der offenen Tür und das wird auch dankend angenommen.
Daniel Düngel 36
Ich bin derzeit Büroleiter einer Geschäftsstelle der Debeka. Dort bin ich mitverantwortlich für die Bewerberauswahl sowie die Einstellung und Einarbeitung von Lehrlingen und Mitarbeitern. In diesem Jahr habe ich bislang zwei Lehrlinge und eine Mitarbeiterin eingestellt.
Ich bevorzuge den kooperativen Führungsstil.
Robert Stein 33
In meinem Unternehmen arbeite ich mit festangestellten und freien Mitarbeitern zusammen. Generell hat bei mir jeder das gleiche Mitspracherecht. Dadurch konnte ich ein positives Arbeitsklima generieren. Meine Mitarbeiter sind bis heute sehr zufrieden. Ich lehne Top-down ab.
Unbekannt
Ich habe schon häufig in meinem Leben Personal eingestellt. Ich arbeite nach dem Auftragsprinzip: Festes Projekt übergeben und Frist zur Erledigung vereinbaren. Der Ma muss dann im Rahmen seiner Kompetenz eigenverantwortlich arbeiten.
ThomasWeijers
Selbstständig habe ich bisher noch nie Personal einstellen dürfen oder müssen.
Im Rahmen meines Arbeitslebens, habe ich immer wieder Personalleitungsfunktionen übernommen. Schüler angeleitet oder neues Personal mit eingearbeitet. Kooperation ist immer das Leitthema meiner Arbeit gewesen. Eine Ausnahme war die Arbeit im Rettungsdienst, da hier je nach Einsatzsituation geführt werden musste. Diese Art der Zusammenarbeit liegt mir aber nicht.
Dr.Winny Dehn / Berolina
Meine Qualitäten als “Chef“ sollten die betreffenden Mitarbeiter beurteilen.
Bisher hat niemand gemeutert ;-)
Grundsätzlich ziehe ich ein kollegiales Verhältnis vor – anders würde ich mich nicht wohlfühlen. Jeder hat seine Aufgabe und entscheidend ist der gemeinsame Erfolg.
Nur ein Narr glaubt, daß er jemals allein irgend etwas erreicht hat
Kirsten Eickler aka Tigrimus, 43
Ja, zeitlich begrenzte Mitarbeiter für Kongressorganisation und Kongresse selber.
Ich glaube wenn ich sowas wie einen Stil habe ist er wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Ich hasse es Menschen zu sagen wie sie ihren Job zu machen haben, die Wissen das meist eh besser wie der Boss.
Jochen Lobnig - Alter: 54
In einer entsprechenden Verantwortung habe ich mich bisher noch nicht befunden. Das Miteinanderin meinen bisherigen Dienststellen war von kollegialer Autorität begleitet. Der Beruf des Pol.-Beamten bringt eigenverantwortliches Handeln und Erkennen von Arbeitserfordernissen mit sich. Dieses erwarte ich auch von zukünftigen MitarbeiterInnen.
Jochen Lobnig - Alter: 54
In einer entsprechenden Verantwortung habe ich mich bisher noch nicht befunden. Das Miteinanderin meinen bisherigen Dienststellen war von kollegialer Autorität begleitet. Der Beruf des Pol.-Beamten bringt eigenverantwortliches Handeln und Erkennen von Arbeitserfordernissen mit sich. Dieses erwarte ich auch von zukünftigen MitarbeiterInnen.
Matthias Riedel aka Maths
Ich habe u. a. viele Jahre als stellvertretender Niederlassungsleiter eines weltweit tätigen Ingenieurbüros gearbeitet und hatte somit auch Personalverantwortung. Mein Führungsstil ist kooperativ und ich bevorzuge es, Mitarbeiter an der Erreichung gemeinsam festgelegter Ziele zu messen.
Udo Weinrich (53)
Ich war vier Jahre lang im Bonner Bundestag als Fraktionsreferent mit Personalverantwortung tätig gewesen. Davor war ich in den Betriebsrat gewählt worden.
Während meiner nunmehr 13jährigen Tätigkeit als technischer Redakteur wählten mich die Mitarbeiter/innen insgesamt dreimal in den Betriebsrat. Das schloss schwierige Sozialplanverhandlungen ein.
Ich glaube, ich kann mit Menschen und Konflikten entspannt und lösungsorientiert umgehen.
Claudia Steimann aka Bugspriet
Ich war bislang nur vereinzelt an Personalentscheidungen beteiligt. Bei mir selbst habe ich festgestellt, dass ich den Menschen oft viel abverlange; bin aber über jeden froh, der auch seine eigene Meinung ausdrücken kann. Wichtig finde ich vor allem dass die Chemie stimmt und ich gut und flüssig mit den Menschen zusammenarbeiten kann.
Christian Schimanski (31)
Ich habe bislang kein Personal eingestellt. Ich bin auch kein leitender Angestellter. Mit dem Begriff "Führngsstil" habe ich so meine Probleme. Das ergibt sich aus einem ganzen Paket an Einflüssen. Ich nehme gerne das Ruder in die Hand, lass es aber auch andere machen wenn die in der Sache besser geeignet sind. Am liebsten ist mir, wenn ein kollegiales Miteinander die tägliche Arbeit ausmacht und ein "Führugsstil" gar nicht nötig ist. Wichtig ist mir aber der Grundatz ein Vorbild zu sein und keinen Maßstab anzulegen, den ich nicht selbst erfüllen kann.
Markus Engel
Führungsstil? Sowas habe ich nicht. Ich habe auch noch nie Personen eingestellt. Mir wäre es lediglich wichtig, dass auch bei Angestellten die Menschenwürde geachtet wird. Das ist erfahrungsgemäß oft nicht der Fall.
Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
Ich habe Praktikanten und Azubis mit angestellt im vorherigen Unternehmen. Ich war dann aber faktisch der Ausbilder.
Förderung von Eigenständigkeit, Unterstützung bei Fragen, Kommunikation auf einer Stufe und - wenn notwendig - gradlinige und klare Ansagen sind m.M. gute Führung. Selbstständiges Denken setze ich voraus.
Upuetz 20:51, 18. Mär. 2012 (CET)
Daniel Horz
Ich habe bisher kein Personal eingestellt. In der Ausbildung, der Tätigkeit als studentische Hilfskraft und diversen Projekten meiner selbständigen Tätigkeit habe ich allerdings die andere Seite in verschiedensten Ausprägungen erleben dürfen.
Die oberste Direktive wird für mich sein, zu Angestellten ein Verhältnis auf Augenhöhe zu haben. Wenn man Menschen eine gewisse Verantwortung zutraut und ihnen freie Hand läßt, ihre Aufgaben und Arbeitszeit frei einzuteilen, dann bekommen sie das auch hin. Jemandem, den ich als persönlichen Mitarbeiter einstelle, muss ich auch soweit vertrauen können.
Ulrich Drecker (55 Jahre)
Ich habe als Geschäftsführer jahrelang Personal eingestellt. Mein Kompagnon und ich haben die Maxime unserer Firma aber dahingegen geändert, dass dauerndes Wachstum nicht immer erstrebenswert ist und so arbeiten die meisten unserer Mitarbeiter schon seit bald 20 Jahren für uns. Und zwar alle von zu Hause aus ohne jegliche Überwachung, soviel Vertrauen sollte schon sein.
Stefan Bröse / SQAMPY
Ja, ich bin selbsständig und betreibe einen Computerladen in Hamm. Ich würde sagen als Chef bin ich ziemlich "Locker", kann aber auch mal auf den Tisch hauen wenn es sein muss. Meine Mitarbeiter haben eigentlich alle Freiheiten die sie wollen solange Sie ihren Job vernünftig machen. Letzte Woche meinte ein Kollege er fühlt sich wohl hier... kann also nicht so schlimm sein ;) generell gehöre ich eher zu den Chefs die ihre Mitarbeiter als wertvoll empfinden und nicht als "Arbeitsmaterial" das man "mal eben" austauscht. Mir ist Vor allem auch Teamarbeit wichtig, insbesondere auch Zuzuhören und gemeinsam Aufgaben erledigen.
Jan Dörrenhaus
Ja, ich habe schonmal Personal eingestellt. Und auch schon Azubis ausgebildet. Mein Führungsstil ist der, der aktiven Selbstorganisation. "Ein guter Chef macht sich überflüssig." Aber ich verstehe den Sinn der Frage schon wieder nicht. Ich dachte, wir suchen hier gute Mandatsträger?
Klaus Hammer
Bis jetzt habe ich erst einmal jemanden eingestellt. Als Bürohilfe in Teilzeit.
Ob ich einen "Führungsstil" habe, kann ich nicht beurteilen. Ich lege in der Zusammenarbeit immer sehr viel Wert darauf, dem Einzelnen möglichst viel Freiraum bei der Ausführung seiner Arbeiten zu lassen. Allerdings ist mir dabei sehr wichtig, dass das Ergebnis meinen Vorstellungen entspricht.
Torsten Ennenbach aka KlarerVerstand 31
Wieder 2 Fragen: Frage 1
Hast du schon Personal eingestellt?
Ja habe ich, in beratender Funktion
Frage 2
Welchen Führungsstil wendest du persönlich an ?
Fair, Respektvoll, Ehrlich und Transparent. Meiner Erfahrung nach kommt man damit am weitesten und es braucht am wenigstes aktive "Führung" Ich sehe mich in einer Führungsposition als Teamspieler. Das heißt das man auch mal die unangenehmen Dinge machen muss, es ist zwar toll diese auf seine Mitarbeiter "abzuwälzen" - fair ist das nicht.
Sylvia Grodde aka Bastel
In den 10 Jahren des Bestehens meiner Firma hatte ich bis zu 10 Mitarbeiter, somit Personalerfahrung, und habe die Erfahrung gemacht, dass man Menschen selbstverantwortlich in ihrem Fachgebiet einsetzen sollte.
Unabhängig davon, sollte es keinen „Führungsstil“ in der Piratenfraktion des Landtages nötig sein. Straffe Führung, Fraktionszwang etc. gehören nicht zur Piratenpartei.
Felix Bosseler aka Fx Textheld
Eingestellt habe ich Menschen nur im Rahmen von "Vorstellungsgesprächen / Interviews unterstützen und auswerten" als ich noch nicht selbständig war.
Seit > 10 Jahren arbeite ich freiberuflich ohne Mitarbeiter. Schwerpunkt ist Projektmanagement. Ich habe im Rahmen dieser Tätigkeit in der Regel Projektteams an denen ich mal als Mitglied oder als Projektleiter beteiligt bin. Ich pflege einen kooperativen, offenen und ehrlichen Arbeitsstil. Wenn es erforderlich ist, durchaus mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen.(Fx)
Marcus Rosenfeld
Bisher wurde ich immer nur eingestellt und saß noch nie auf der anderen Seite des Schreibtisches.
Führungsstil? Da ich bisher immer nur als Teil eines Teams gearbeitet habe, würde ich behaupten, dass diese Art zu arbeiten und zu denken mich geprägt hat. Ich würde weiterhin versuchen ein "Teamplayer" zu sein und keine unnötigen Barrieren zwischen Leuten aufbauen, die an demselben Ziel arbeiten.
Bernhard Smolarz (42) @PiratNRW
Ich durfte schon bei Einstellungen dabei sein und bin auch mehrmals eingestellt worden.
Ansonsten erwarte ich von Mitarbeitern, daß sie selbständig ihre Aufgaben erfüllen, Aufgaben selbst erkennen und nicht kontrolliert werden brauchen, sondern in der Gruppe klar die Ziele der Piraten verfolgen.
Purodha Blissenbach (Purodha) 57 Jahre
Selber eingestellt: Nein. An Personalauswahl beteiligt, Empfehlungen ausgesprochen oder entschieden: Ja. Personalverantwortung gehabt: Ja.
An Führungsstilen steht mir eine gewisse Auswahl zur Verfügung ;-) Situationen und Personen sind verschieden. Ich glaube nicht, daß dies für ein Landtagsmandat von Bedeutung ist. Ich sehe alle Piraten als unsere primären Mitarbeiter und Ratgeber.
Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
Nach meinem Studium leitete ich jahrelang in einem großen Architekturbüro die damalige CAD Abteilung. Genau wie später als Freiberufler musste ich immer auch Personalentscheidungen treffen.
Ich bin bekannt dafür das es mir ganz gut gelingt mit den unterschiedlichsten Temperamenten in und außerhalb der Partei konstruktiv klarzukommen. (Fragt mal die Kölner ;D ) Diese Eigenschaft wird auch in einer zukünftigen Fraktion von erheblicher Bedeutung sein... denn unser Zusammenhalt ist auch eine Verantwortung euch allen gegenüber. Ihr erwartet von einem gewählten Vertreter nicht mehr und nicht weniger als das er arbeitet und dem ihr Vertrauen könnt... das bin ich so vor Ort und wird auch in Düsseldorf meine Verpflichtung für alle! NRW Piraten sein.
Hans Immanuel Herbers
In verschiedenen Funktionen war ich an der Einstellung Hunderter Mitarbeiter beteiligt. Das ist eine schwierige Aufgabe und fällt mir nie leicht - man muss Menschen auswählen und andere Bewerber ablehnen und spielt irgendwo - ob man will oder nicht - Schicksal.
Ich habe gute Erfahrungen in Teamarbeit. Alle sollen ermutigt werden, ihr Bestes beizutragen, Spass bei der Arbeit zu haben - und am Ende wird entschieden, je nach Projekt und Aufgabe.
Peter Klein aka Caergoa (46)
Bisher war ich nicht für Einstellungen verantwortlich. Mein Kollege und ich erarbeiten gleichberechtigt unsere zukünftigen Anforderungen und teilen uns die Arbeit selbst ein und auf. Mit allen anderen Mitarbeitern, denen ich hin und wieder Anweisungen gebe, bin ich auch meist privat befreundet.
Ja, Personal gehört zu meinen Aufgaben. Da ich zumindest den rechtlichen Teil ausführlich in meinem zweiten Schwerpunkt im BWL-Studium behandelt habe, bin ich da auch durch aus qualifiziert.
Wir haben auch acht junge Menschen in verschiedenen IT-Berufen ausgebildet, ich mit Sondergenehmigung des RP Köln, da ich mein Studium nicht abgeschlossen habe.
Einstellen finde ich persönlich noch relativ einfach. Personal entlassen müssen ist erheblich schwieriger. Etwas, das ich mit allen Mitteln zu verhindern suche, aber mir leider nicht immer gelungen ist.
Bei meinen ersten Mitarbeitern war ich sicher alles andere als perfekt. Aber ich habe zwischenzeitlich noch einiges dazu gelernt. Das wichtigste ist eigentlich, nur Menschen für Aufgaben auszuwählen, die ihnen liegen. Im täglichen Umgang versuche ich Mitarbeiter zu bestärken, Ihnen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu geben und sie vor allem nie vor anderen zur Sau zu machen.
Klar machen Menschen Fehler. Das passiert und man muss damit umgehen können. Vertuschen ist der falsche Weg. Offensiv den Fehler eingestehen und vor allem ist Ursachenforschung angesagt und Mittel zu suchen, wie dieser Fehler zukünftig vermieden wird. Außerdem sollte demjenigen, der den Fehler in der Außenwirkung begangen hat, auch die Gelegenheit gegeben werden, diesen selbst auszubügeln.
Prinzipiell versuche ich jeden Menschen nicht anders zu behandeln als ich selbst behandelt werden möchte.
Renate Reinartz aka Melmacer 48
Ja, Personal gehört zu meinen Aufgaben. Da ich zumindest den rechtlichen Teil ausführlich in meinem zweiten Schwerpunkt im BWL-Studium behandelt habe, bin ich da auch durch aus qualifiziert.
Wir haben auch acht junge Menschen in verschiedenen IT-Berufen ausgebildet, ich mit Sondergenehmigung des RP Köln, da ich mein Studium nicht abgeschlossen habe.
Einstellen finde ich persönlich noch relativ einfach. Personal entlassen müssen ist erheblich schwieriger. Etwas, das ich mit allen Mitteln zu verhindern suche, aber mir leider nicht immer gelungen ist.
Bei meinen ersten Mitarbeitern war ich sicher alles andere als perfekt. Aber ich habe zwischenzeitlich noch einiges dazu gelernt. Das wichtigste ist eigentlich, nur Menschen für Aufgaben auszuwählen, die ihnen liegen. Im täglichen Umgang versuche ich Mitarbeiter zu bestärken, Ihnen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu geben und sie vor allem nie vor anderen zur Sau zu machen.
Klar machen Menschen Fehler. Das passiert und man muss damit umgehen können. Vertuschen ist der falsche Weg. Offensiv den Fehler eingestehen und vor allem ist Ursachenforschung angesagt und Mittel zu suchen, wie dieser Fehler zukünftig vermieden wird. Außerdem sollte demjenigen, der den Fehler in der Außenwirkung begangen hat, auch die Gelegenheit gegeben werden, diesen selbst auszubügeln.
Prinzipiell versuche ich jeden Menschen nicht anders zu behandeln als ich selbst behandelt werden möchte.
Daniel Schwerd a/k/a netnrd (45)
Ich war in den Jahren 2000 bis 2005 auch für die Auswahl von Personal zuständig, und habe Mitarbeiter fachlich geführt. Als Projektleiter und Senior Consultant ist mir ebenfalls die Leitung von Personal vertraut, wobei ich einen Vorteil darin sah, den Leuten nicht im eigentlichen Sinne vorgesetzt gewesen zu sein. Ich lege wert auf kollegialen Umgang, ich bin Humanist und verabscheue es, "bossy" zu sein.
Eine besondere Aufgabe als Team- oder Projektleiter ist die Integration von höchst unterschiedlichen Charaktären, mit der ich - teils interkulturell - befasst war. Und der Umgang mit Kunden, das Sprechen deren Sprache, war eine meiner Hauptaufgaben.
Piraten möchte ich nicht führen - ich bin doch nicht der Führer. Ich möchte mit ihnen zusammenarbeiten. Piraten sind ein Haufen Individualisten, die kann und darf man nicht im klassischen Sinne führen.
Florian Beger, 27 Jahre
Ich habe geringe Arbeitgebererfahrungen. Da ein Urteil über den eigenen Stil hier erwünscht ist: ich schätze meinen Führungsstil als recht liberal ein; ich bin generell ein Anhänger gleichberechtigender Strukturen.
ulrich schumacher aka florian.turm
Ich bin es gewöhnt, teamorientiert zu arbeiten.
Bei den Piraten habe ich die unglaubliche Effektivität des kollaborierenden Zusammenarbeitens
kennen und schätzen gelernt.
Jamasi
Nein, im BuVo war ich aber für die IT verantwortlich, welche ich als Freiwilligenverband mit sehr lockerem auf Gruppenselbstorganisation und leichte Moderation setzendem Stil "geführt" habe.
Hendrik vom Lehn aka Henne
Personal eingestellt habe ich in dem Sinne noch nicht. Ich habe jedoch als Assistent an der Universität Diplomarbeiten betreut. Dort habe ich versucht die Studenten möglichst eigenständig arbeiten zu lassen und eher Hinweise statt kleinschrittige Anweisungen zu geben.
Alexander Bossert aka BigMag
Ich bin nicht im Personalbereich tätig und habe keine Personen unter mir, was ich für einen Führungsstil haben werde kann ich daher noch nicht wissen. Wenn ich Wikipedia zu Rate ziehe, bin ich einen Führungsstil gewohnt, welcher im Bereich zwischen "Demokratischer oder auch kooperativer" und "Laissez-faire-Führungsstil" liegt; daher denke ich, das ich auch in dem Bereich liegen werde.
Klaus Benndorf
Ja, ich habe seit 22 Jahren ein eigenes Unternehmen mit zwischen 10 und 16 Mitarbeitern. Mit den meisten bin ich befreundet. Einige arbeiten schon mehr als 15 Jahre bei mir. "Führen durch Vorbild" ist meine Devise. motivieren statt bestrafen.
Thomas Brühl
Ich habe selber noch kein Personal eingestellt, bin aber schon an der Personalauswahl (Bewerberauswahl/Berwerbungsgespräche) von Fachlicher Seite her beteiligt gewesen.
Ich arbeite derzeit in einem Team von 6 Mitarbeitern unter einem demokratischen oder auch kooperativen Führungsstil und halte diesen auch für die Führung von Fraktionsmitarbeitern für geeignet.
Oliver Bayer (Kreon)
- Nein
- Auch als Verantwortlicher von Projektgruppen (ob nun im Beruf, an der Uni oder als ehrenamtlicher Chefredakteur) kam ich nie in die Gelegenheit mir überlegen zu müssen, wie mein "Führungsstil" heißt oder wie ich den beschreiben würde. Hat bisher gut funktioniert. Das muss an dieser Stelle reichen.
Richard Bertram
Nein, ich habe noch nie Personal eingestellt. Führungsstil? Kann ich nicht sagen. Hoffentlich respektvoll und auf keinen Fall von oben herab. Meine Mitarbeiter sollten mich gerne unterstützen.
Josef Brüninghoff
Aus meiner beruflichen Selbständigkeit folgt notwendigerweise, dass ich mich mit der Auswahl und der Einstellung von Mitarbeitern genauso befassen muss, wie mit der Führung der Mitarbeiter.
Ich pflege seit jeher ein teamorientierten Führungsstil.
Ich erwarte, dass ich mich auf meine Mitarbeiter verlassen kann, genauso wie sie erwarten dürfen sich auf mich zu verlassen. Im schätze an einem Mitarbeiter Ehrlichkeit, Offenheit, Teamfähigkeit, Loyalität, ein fixes Köpfchen, die Fähigkeit zum selbständigen Erledigen der für ihn anfallenden Aufgaben und eine gehörige Portion Sozialkompetenz.
Stefan Bien aka Stefan51278
In meinem Alter ist es eher unrealistisch, schon einmal Chef gewesen zu sein. Ich denke, dass eine kollegiale Arbeitsweise am harmonischsten und erfolgreichsten ist.
Ich habe noch kein Personal eingestellt.
In meiner ehrenamtlichen Arbeit beim DRK habe ich Erfahrungen mit Führungsaufgaben gesammelt und habe dabei festgestellt, dass in Teamarbeit die besten Ergebnisse zu erreichen sind.
Ein Team, das von seinen Aufgaben überzeugt ist, leistet die beste Arbeit
Fr. Schnitte (48 J.)
Ja, beruflich habe ich schon Personal eingestellt, die Personalauswahlkriterien sind mir bekannt. Im Job leite ich häufiger Gruppen bis zu 30 Personen und bin für diese Menschen verantwortlich.
Für meinen Führungsstil gibt es keine genaue Bezeichnung, ich bin darauf trainiert worden, meine Mitarbeiter höchst möglich zu fördern und zu fordern und vor mir braucht auch niemand Angst zu haben.
Torsten Schrammen
Ja, allerdings nicht in einer großen Firma >50.
Kooperativer Führungsstil, da wir alle nur Menschen sind und keine Maschinen.
Frank Albaum aka marquiz
Ja, ich habe schon Personal eingestellt und ausgebildet. Ich habe sogar schon Personal entlassen. Ich pflege einen Führungsstil, der auf Kompetenz, Menschlichkeit und Verbindlichkeit beruht.
Tilo Frase
- Frage 1: Nein, ich bin Landesbeamter
- Frage 2: Während meiner 9-jährigen Tätigkeit bei der Bezirksregierung Düsseldorf wurde der "kooperative Führungsstil" - also das gute miteinander zwischen den Hierarchie- Ebenen gepflegt.
Noregred Hugo Hoff
Ich habe noch kein Personal eingestellt.
In meiner ehrenamtlichen Arbeit beim DRK habe ich Erfahrungen mit Führungsaufgaben gesammelt und habe dabei festgestellt, dass in Teamarbeit die besten Ergebnisse zu erreichen sind.
Ein Team, das von seinen Aufgaben überzeugt ist, leistet die beste Arbeit
Kalle Detert
Eingestellt habe ich noch niemanden.
Als Teamleiter einer schnellen Eingreiftruppe (Entstörung) bin ich mit dem kooperativen Führungsstil gut zurechtgekommen.