NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Politische Ausrichtung
Neue Antwort erstellen
Die Kandidaten klicken bitte auf Neue Antwort, es öffnet sich ein neues Fenster, dort geben Sie bitte als Betreff Ihren Namen ein und in die Textbox die Antwort, anschließend unten auf Seite speichern klicken!
Inhaltsverzeichnis
- 1 Daniel Horz
- 2 Dr. Thomas Feuerabend
- 3 Stefan Bröse / SQAMPY
- 4 Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
- 5 Dr.Winny Dehn / Berolina
- 6 Klaus Hammer
- 7 Andreas Rüßel aka Ryuseru
- 8 Tobias Stephan 38
- 9 Jan Ulrich Hasecke
- 10 Admiral
- 11 Felix Bosseler aka Fx Textheld
- 12 Valentin Brückel
- 13 Sven Büsgen / 27 Jahre aus Bonn
- 14 Sven Leimbach aka SvenOLei
- 15 Hans Immanuel Herbers
- 16 Bernhard Smolarz (42) @PiratNRW
- 17 Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
- 18 Rainer Wiese
- 19 Hanns-Jörg Rohwedder
- 20 BauerJup
- 21 Niels-Arne Münck aka wernermuende
- 22 Markus Engel
- 23 Chris P. aka Paranoia
- 24 Daniel Düngel 36
- 25 Marc Schieferdecker, 34
- 26 Richard Gösken aka Medicus / 43 Jahre jung
- 27 Richard Bertram
- 28 Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg
- 29 Daniel Schwerd a/k/a @netnrd: 45 Jahre
- 30 Peter Klein aka Caergoa (46)
- 31 Jan Dörrenhaus
- 32 Florian Beger
- 33 Katrina (Christoph) Reichert aka qris, 29 Jahre
- 34 ulrich schumacher aka florian.turm
- 35 Rainer Klute
- 36 Stefan Posdzich
- 37 Jamasi
- 38 Marcus Rosenfeld
- 39 Mike Rheindorf aka Sea wolf /43 Jahre
- 40 Hendrik vom Lehn aka Henne
- 41 Alexander Bossert aka BigMag
- 42 schwarzbart aka John Martin Ungar
- 43 Timm Herbst aka Logos
- 44 Purodha Blissenbach (Purodha) 57 Jahre
- 45 Robert Stein 33
- 46 Thomas Weinbrenner (37)
- 47 Oliver Bayer (Kreon)
- 48 Kai Baumann
- 49 Klaus Benndorf
Daniel Horz
Kurz gesagt: keine. Denn jede Partei, die in Deutschland bisher an Regierungsverantwortung gekommen ist, hat zu schnell vergessen, was sie noch vor der Wahl erzählte. Da stimmen Sozialdemokraten für Einschnitte im Sozialsystem, Grüne für Großbauprojekte und Liberale für den Abbau von Grundrechten und unnötige Überwachung. Dafür, daß genau das den Piraten nicht auch widerfährt, möchte ich persönlich sorgen. Noch eine Partei, die sich auf Zuruf um 180° dreht, braucht niemand.
Daraus folgt auch, daß ich mir nicht vorstellen kann, mich für eine andere Partei politisch zu engagieren. Das gilt aber nur für die Parteien als Organe. Eine Initiative, deren Ziele ich für richtig halte, unterstütze ich trotzdem. Sogar, wenn sie von der FDP kommt.
Übrigens: Ich bin ein großer Freund von Minderheitsregierungen und wechselnden Mehrheiten. Denn dann muss die Regierung jemanden von ihren Ideen überzeugen.
Dr. Thomas Feuerabend
Keine. Nein.
Stefan Bröse / SQAMPY
Derzeit: Keine. Ich würde vermutlich bei den "Kleinparteien" gucken ob da irgendwas bei ist, die großen sind einfach in ihrem "Trott" und haben ihren Kontakt zur Wirklichkeit verloren. Es gibt bei so ziemlich jeder Partei etwas was mich davon abhalten würde sie zu wählen.
Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
Bis vor einiger Zeit habe ich Grün gewählt, wegen Umweltthemen. Heute würden die aber selbst bei den Themen für mich ausfallen.
Und nein, in anderen Parteien würde ich mich nicht engagieren - noch nicht mal Mitglied sein.
Upuetz 01:49, 19. Mär. 2012 (CET)
Dr.Winny Dehn / Berolina
KEINE ! mit drei Kreuzen!
Klaus Hammer
Derzeit wäre keine der anderen Parteien für mich wählbar.
Ich habe mich lange mit anderen Parteien bei uns im Ort beschäftigt. Und habe Klüngel und Vetternwirtschaft gesehen. Nicht umsonst ist die Piartenpartei die erste Partei in die ich eingetreten bin.
Würde es die Piratenpartei heute nicht geben, würde ich mitstreiter suchen um sie zu gründen.
Andreas Rüßel aka Ryuseru
Ich würde mich bei keiner Partei engagieren. Piraten oder nichts.
Da wir nicht themenbezogen wählen können ist die Frage nicht wirklich zu beantworten. Aber es gibt Themen anderer Parteien die sie vertreten, alleine wählbar macht sie das nicht - Denn wo kein Vertrauen, da keine Stimme.
Tobias Stephan 38
Jaja, steinigt mich. Ich war mal vor langer Zeit Mitglied der FDP - der freiheitliche Gedanke der FDP ist das, was die Piraten heute leben.
Gäbe es keine Piratenpartei, würde ich sicherlich derzeit nichtmal die FDP wählen.
Jan Ulrich Hasecke
Keine Piratenpartei? Was für eine furchtbare Vorstellung! Dann müsste ich ja wegen der Umweltpolitik notgedrungen grün wählen.
Admiral
Ich war von 2005 bis 2009 Mitglied der Linken. Ich war damals eingetreten, weil ich mir insbesondere gesellschaftliche Veränderungen zum Wohle der Menschen in unserem Land erhoffte. Ich wurde leider massiv enttäuscht.
Da ich nicht untätig bleiben wollte, versuchte ich, eine neue Partei zu gründen (Partei für Menschen). Dies war leider nicht von Erfolg gekrönt, da ich nach gut einem Jahr festellen mußte, das es ohne genügend Werbe- und Finanzmittel nicht möglich ist, dies in die Realität umzusetzen. Als ich im März 2011 dann in die Piratenpartei eintrat, war ich Gewiß, eine Partei gefunden zu haben, die wirklich in der Lage sein wird, die Gesellschaft positiv zu verändern. Diese Überzeugung veranlaßte mich auch nunmehr aktiv zu meiner Kandidatur als Landtagsabgeordneter.
Meine politische Ausrichtung: Menschlichkeit
Gruß
Admiral
Felix Bosseler aka Fx Textheld
Nein. Ich würde aber zur Wahl gehen und den Stimmzettel wenigstens ungültig machen.
Mitwirkung bei einer anderen Partei stand für mich nie zur Diskussion. (Fx)
Valentin Brückel
Ich war fast zehn Jahre Mitglied der SPD, das prägt mich natürlich. Auch mit vielen Positionen, die die FDP in den 1970er Jahren vertreten hat, kann ich mich anfreunden. Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit den zahlreichen kleineren Parteien wenig auseinandergesetzt habe, daher will ich nicht ausschließen, dass sich dort noch Positionen finden, die ich gegenüber den genannten bevorzugen würde.
Sven Büsgen / 27 Jahre aus Bonn
Die Grünen würde ich wählen. Das habe ich versucht, aber das hat nicht so recht passen wollen.
Sven Leimbach aka SvenOLei
Ich war bisher in keiner anderen Partei aktiv und das hat seine Gründe. Man muss bei anderen Parteien zwischen der Basis und der Fraktion unterscheiden. Gerade auf Lokalebene leisten einige Parteien gute Arbeit, sind engagiert, haben gute Ideen. Der Vorstand und die Fraktion haben mit der Basis aber nichts mehr gemein.
Das ist bei uns anders und es ist mir elementar wichtig, dass das so bleibt. Denn genau das war und ist mein Grund, mich als Pirat zu engagieren, das hebt uns von anderen Parteien ab und das ist Politik des 21. Jahrhunderts!
Ich finde die vorhanden Programmpunkte in unseren Wahlprogrammen des Bundes und des Landes NRW ausgesprochen gut. Sicherlich gibt es manchmal programmatische Ähnlichkeiten mit anderen Parteien. Aber es gibt keine andere Partei, die ich guten Gewissens wählen könnte und in der Vergangenheit wählen konnte.
Hans Immanuel Herbers
Gäbe es keine Piratenpartei dann würde ich mit vielen anderen versuchen, eine Partei ins Leben zu rufen, die für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte eintritt. Eben sowas wie - die Piratenpartei.
Bernhard Smolarz (42) @PiratNRW
Ich hatte bevor es die Piraten gab darüber nachgedacht einer Partei beizutreten. Gücklicher Weise musste ich mich dann nicht entscheiden, denke aber nicht, daß ich mich für eine der BT-Parteien hätte entscheiden können. Ich denke dann hätte ich mich in APO geübt und mich bei unabhängigen Organisationen engagiert.
Allerdings halte ich das für auf die Dauer deprimierend, da mache Organisationen sich seit vielen Jahren stark engagieren und die Wirkung nahe null ist.
Als alternative bliebe dann nur eine Partei selbst zu Gründen. Die Unzufriedenheit mit der Politik war ja mit den Händen zu greifen.
Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
Es ist gerade das ideologische Rechts-Links Schema das ich mich bei den anderen Parteien nicht aufgehoben fühle. Ich halte z.B. eine Diskussion zum Bedingungslosen Einkommen für zu wichtig als das sie am Ende von ideologischen oder sogenannten wertekonservativen Parteien in ihrem Sinne vereinnahmt werden.
Ich bin begeistert das wir Piraten, ohne Berührungsängste, uns solcher Themen annehmen und vor allem thematische Antworten finden und so auch in der Öffentlichkeit wahr genommen werden. Dies trifft auch meine persönliche Grundhaltung als thematischer und pragmatischer Pirat. Ich bin hier sowas von richtig ;)
Rainer Wiese
Ich war schon immer Pirat in meinem Denken. Nur gabs früher die Piraten noch nicht. - Aber sorry, die Frage ist falsch gestellt. Wenn wir ideologiefrei denken und handeln sollen, wieso kann es dann noch so etwas wie eine politische Richtung geben? Den Gesinnungskompass finde ich daher auch überflüssig. Thematisch pragmatischer Pirat - finde ich gut.
Hanns-Jörg Rohwedder
Südschleswigsche Wählervereinigung. Eine regionale Minderheitenpartei im nördlichen Schleswig-Holstein, primär für die Angehörigen der dänischen und friesischen Volksgruppen dort, aber mit generell sozial-humanistischem Profil. Ich stamme von dort und kenne die. Ist natürlich hier nicht möglich.
Ich habe bei der Europawahl Piraten gewählt und bin eingetreten, weil ich die etablierten Kasper- und Spaßparteien nicht mehr ernst nehmen konnte und meine Stimme nicht vergeuden wollte. Von denen kommt keine in Frage. -- Danebod 13:58, 19. Mär. 2012 (CET)
BauerJup
nein Keine, und gäbe es die Piraten Heute immer noch nicht, würde ich genau wie vor 2006 "Ungültig" Wählen!
Niels-Arne Münck aka wernermuende
Ich war eigentlich immer überzeugter Wechselwähler. Mein größtes Problem ist, dass ich ein Bundle wählen muss, dabei sind überall Punkte dabei, die die anderen Parteien für mich eigentlich unwählbar machen.
-Polemik an, bitte nicht all zu ernst nehmen-
- CDU: ich bin kein Christ. Ich bin progressiv und nicht konservativ und ausgesprochen sekulär orientiert
- SPD: ich sag nur Hartz4! WTF! Anspruch und Wirklichkeit...
- Linke: Eine Mischung aus Spinnern und SED-Apparatschiks. Srsly?
- Grüne: Verbieten, regulieren, bürokratisieren aber immer ganz hip tun; Fortschritts und Technologiefeindlich
- FDP: Snobs ohne Herz; Kein Verständnis für Menschen aus einfachen Verhältnissen
Die alte FDP hätt ich mir geben können, repräsentiert von Leuten wie meinem alten Grundschulklassenlehrer.
Wenns die Piraten nich gäb würd ich mich denke ich in keiner Partei engagieren.
Markus Engel
Mein Problem mit den vorhandenen Volksparteien ist in erster Linie das nicht vorhandene Vertrauen.
Chris P. aka Paranoia
Momentant würde ich wirklich auf das Problem stoßen, dass es keine entsprechende Partei für mich geben würde. Ich neige zu einer liberalen Einstellung und irgendwie gibt es dafür keine Partei mehr. Die Fast Drei Prozent Partei hat mit Ihrem Einstieg in die Regierung bewiesen, dass auch die letzten liberalen Fetzen im Programm nur unnötige Zierde sind und ohne Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die zumindest noch ein paar Reste bewahrt, müßte das Liberal im Parteinamen schnellstmöglich entfernt werden. Und die anderen Partei sehen leider genau so unwählbar für mich aus.
Daniel Düngel 36
ich komme aus einer SPD-Familie. Habe bereits die SPD gewählt. Auch schon die FDP. Vor den Piraten grün. Engagieren würde ich mich aktuell in keiner anderen Partei.
Marc Schieferdecker, 34
Früher wählte ich Rot/Grün, das könnte ich heute nicht mehr. FDP und CDU waren für mich schon immer unwählbar. Die Linke halte ich nicht für wirklich geeignet.
Mein Problem ist: Jede Partei vertritt vereinzelt Positionen, die ich gut finde, aber die restlichen 99% der Positionen sind m(
Daher: Wenn es die Piraten nicht gäbe, würde ich meinen Stimmzettel ungültig machen.
Richard Gösken aka Medicus / 43 Jahre jung
Wenn es keine Piratenpartei gäbe, wäre ich entweder Ungültigwähler oder würde mir immer die kleinsten Parteien zum Wählen heraussuchen. Keine Extremistischen versteht sich.
Ich hätte keinerlei Interesse mich auch nur ansatzweise in einer anderen Partei zu engagieren.
Richard Bertram
Ich würde die Linke wählen, weil sie die einzige Partei ist, die gegen Hartz IV, Rente 67 etc. ist. Trotzdem würde ich die Freiheitsrechte missen. Und die Bildungspolitik von denen kann ich auch nicht gut heißen.
Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg
Keine, ich würde die Piraten gründen.
Daniel Schwerd a/k/a @netnrd: 45 Jahre
Lange Jahre notgedrungen SPD oder gelegentlich Grün gewählt, mit steigenden Bauchschmerzen - hätte mich aber niemals in einer dieser Parteien so engagiert.
Das Herz schlägt links, die Vernunft ist in der Mitte. Gäb's die Piraten nicht, müsste man wieder eine Partei des geringsten Brechreizes nehmen, ich bin froh, das nicht mehr tun zu müssen.
Peter Klein aka Caergoa (46)
Dazu kann ich nur dieses böse Wort nutzen:
Die Piraten zu wählen ist alternativlos. :-)
Jan Dörrenhaus
Nein, außer den Piraten ist derzeit keine Partei für mich akzeptabel.
Florian Beger
Ich war ja bereits einmal sehr engagiert bei den Grünen.
Gegenwärtig würde ich möglicherweise gar nicht wählen, wenn die Piraten nicht zur Wahl stünden. Es hinge sehr von den zur Wahl stehenden Personen ab.
Katrina (Christoph) Reichert aka qris, 29 Jahre
Basht mich ruhig, aber ich halte die Piraten für alternativlos. Gerade für mich als Transsexuelle Lesbe sind ALLE Altparteien völlig unwählbar. Und unbeitretbar.
ulrich schumacher aka florian.turm
Unmittelbar bevor ich Pirat wurde, habe ich meinen Politischen Kompass mit dem Wahl-o-mat zu finden gesucht.
Dabei kam seinerzeit heraus, dass ich gesellschafts- und sozialpolitisch meine Heimat in der WASG finden
könnte. Zum Themenkomplex Bürgerrechte wurde mir die FDP empfohlen. Die Chance beide Themenkomplexe unter dem
Dach einer Partei auszugestalten, bot sich für mich in der damals, einem Monat alten Piratenpartei
Engagieren könnte ich mich in keiner der sogenannten, etablierten Parteien, denn anders als bei den Piraten
gibt es dort meist nur eine Top-Down-Hierarchie.
Bei dieser Fragestellung handelt es sich um eine Suggestivfrage; die mag ich nicht so sehr.
Rainer Klute
Keine. Wegen der Freiheitsrechte und der Netzpolitik bin ich in die Piratenpartei eingetreten. Die finde ich bei den anderen Parteien nicht, auch wenn die sich inzwischen mehr oder weniger Mühe geben.
Für mich ist die Piratenpartei die einzige Partei, die einen neuen Stil in die Politik einbringt mit Transparenz, Bürgerbeteiligung usw. Genau das ist für mich das wesentliche Alleinstellungsmerkmal der Piratenpartei! Und diesen neuen Stil will ich gern mit voranbringen.
Künftig werden andere Parteien not- und wählerschwundgedrungen damit anfangen, ebenfalls transparent und bürgerorientiert zu arbeiten. Wenn das geschieht, dann werden Differenzierungen nach Einzelthemen deutlich wichtiger. Das wird aber bestimmt noch 15 Jahre oder so dauern.
Stefan Posdzich
Ich habe mal die Grünen gewählt aus Protest gegen das bei uns zu Hause übliche "Wir wählen halt SPD". :)
Gäbe es die Piraten nicht, wäre ich, voraussichtlich, auch nicht politisch aktiv.
Jamasi
Früher fand ich die Grünen zumindest wählbar. Aber die haben inzwischen ihre Glaubwürdigkeit verloren. Wenn es die Piraten nicht gäbe würde ich wohl probieren wieder eine Partei ähnlicher Ausrichtung aufzubauen, evtl. aber auch eine reine Proxy-Politiker-Partei, die so durch die Hintertür direkte Demokratie einführen könnte.
Marcus Rosenfeld
Soviel mal vorweg: Hypothetische Überlegungen sind natürlich immer müßig. So. Davon abgesehen, würde ich natürlich wählen gehen und damit in der Konsequenz einer der anderen Parteien meine Stimme geben, da ich das Wahlrecht für absolut wichtig halte und nicht-wählen für mich keine Option wäre.
In einem solchen Fall würde ich mir wahrscheinlich die Webpräsenzen der Direktkanidaten der Parteien ansehen bzw. ggf. Podiumsdiskussionen besuchen. Anhand der Eindrücke dort, würde ich meine Zweitstimme vergeben. Was die Erststimme angeht . . . Da würde ich es von einzelnen, für mich relevanten, Sachthemen abhängig machen. Bei der letzten Wahl war zum Beispiel das Thema Studiengebühren für mich absolut zentral. Bei einer fiktiven Nichtexistenz der Piratenpartei hätte ich dann also auf keinen Fall CDU oder FDP gewählt. Weiter möchte ich in meinen Spekulationen aber nicht gehen.
Es ist ja schön, dass diese Überlegungen ohnehin irrelevant sind.
Mike Rheindorf aka Sea wolf /43 Jahre
Wenn es keine Piratenpartei gäbe müßte ich selbst eine eigene Partei gründen.
Hendrik vom Lehn aka Henne
Ich finde die Frage so nicht wirklich zielführend, denn gäbe es keine Piraten, dann würden sich Leute zusammenfinden und die Piraten gründen. Parteien fallen ja nicht von einer höheren Instanz vorgegeben vom Himmel :)
Um der Frage aber dennoch gerecht zu werden: Am ehesten könnte ich ich wohl noch mit dem Grünen anfreunden, da diese thematisch zumindest nicht 180 Grad anders sind und halbwegs offen arbeiten. Ich könnte mir aber momentan nicht vorstellen mich dort zu engagieren.
Alexander Bossert aka BigMag
Die letzten beiden Wahlen bevor ich die Piraten 2009 entdeckte, bin ich nicht zur Wahl gegangen weil für mich keine der Parteien in Frage kamen.
schwarzbart aka John Martin Ungar
Keine.
Timm Herbst aka Logos
Am ehesten noch die freien Wähler. Beim Thema Umwelt evtl. noch die Grünen. Außerhalb der Piratenpartei würde ich mich in keiner anderen Partei engagieren.
Purodha Blissenbach (Purodha) 57 Jahre
Ich würde die Menschen aufrufen, die Piratenpartei zu gründen und wäre bis dahin Nichtwähler.
Robert Stein 33
Ich kann mir beim besten Willen keine Aktivität in einer anderen Partei derzeit vorstellen. Während meiner Zeit an der Universität habe ich ein einziges mal bei der SPD reingeschaut und festgestellt, dass ich das ganz schnell wieder sein lassen sollte.
Thomas Weinbrenner (37)
Bei jeder Wahl habe ich mir die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien angeschaut und nach Abwägung der positiven und negativen Punkte im Wahlprogramm (und der Wahrscheinlichkeit, dass die Partei ihre Wahlversprechen einhält) das geringste Übel gewählt. Nein, ich könnte mir nicht vorstellen mich für eine der anderen Parteien zu engagieren.
Oliver Bayer (Kreon)
Kleine Anekdote: Ich habe mal mit Klassenkameraden eine Anti-Atomwaffen-Demo organisiert und wir haben auch sonst politisch diskutiert (ob das jetzt jemand der beiden liest ;-). Der eine war erfolgreich bei den Grünen, der andere ging Richtung SPD. Mich hat beides nicht angezogen. Ich wollte etwas Neues. Ohne Scheiß: Jahrelang habe ich darüber nachgedacht, wie man eine neue Partei gründen müsste. Was macht ein Nerd? Von Partei-Forum.de bis Politikgestalter.de habe ich sinnlos Domains reserviert.
Letzter Stand war die Idee eines Forums, bei dem man politische Inhalte bewerten, Varianten finden und in seine politische Ideologie einordnen kann. Inklusive "Leute, die Dein politisches Profil haben, fanden auch... gut." - So für eine Meta-Partei, die ihre Inhalte im Internet findet.
Mein Ausflug zu den Unabhängigen Kandidaten 2005 war wenig erfolgreich - zu wenig Mitglieder für "Schwarmintelligenz".
Mein Fazit ist: Die Piratenpartei ist genau richtig. Genau das, was ich gesucht habe. Sorry, so ist das. Da hilft auch ein bissl hier und dort nicht. Ich verorte die Piraten im klassichen Sinne (so 1900) im humanistischen und sozialliberalen Bereich. Wenn man mag, kann man andere Parteien mehr oder weniger weit weg von dieser Einordnung sehen.
OK, Ihr wollt Butter bei die Fische: Ich habe "früher" bei Wahlen meist nach Programm oder kommunal auch Personen gewählt, kaum nach Partei. Wegen der Sache mit den Softwarepatenten habe ich bei der Europawahl Grüne gewählt. Warum? Steht im kostenlosen E-Book Die Lobbyschlacht um Softwarepatente von Florian Müller. Die Grünen haben die Anti-Lobby-Lobbyisten sehr unterstützt. Das heißt aber nicht, dass ich mit der Landespolitik der Grünen zufrieden wäre. BTW: Von den Piraten habe ich in der Wahlkabine auf dem Wahlzettel erfahren. Noch am selben Abend hat mir das Internet verraten, dass ich auch Piraten hätte wählen können. Ich weiß bis heute nicht, wie ich zuvor die Piraten übersehen konnte.
Kai Baumann
Vor der Piratenpartei hätte man mir erst eine Partei backen müssen, in der ich mich dann engagiert hätte. Naja eigentlich hat man das ja.
- So ein bisschen Grüne aus den 80ern.
- Ein wenig SPD aus den 68ern.
- Einen liberalen Klecks FDP aus den 90ern.
In keiner der 3 Parteien hätte ich mich aufgehoben gefüllt, bei den Piraten schon. Die Reihenfolge ist übrigens Willkürlich. Gewählt hab ich alle 3 schonmal.
Klaus Benndorf
Schon in der ersten Frage nach meinen persönlichen Erfahrungen beantwortet. Gedanklich war ich grün, aber als die Grünen anfingen alles über Verbote regeln zu wollen ,waren sie für mich tot.
Als ich mich selbstständig machte, wollte mich jeder in Richtung Schwarz oder Gelb ziehen. Da gehören Unternehmer einfach hin. Ging mir wie einer Katze die man ins Wasser werfen will: Krallen raus und gewehrt.
Bleibt noch irgendwas rotes. Die Linken ziehen mich ja gelegentlich gedanklich an, als Partei kommen sie aber überhaupt nicht in Frage. Bleibt die SPD. Nimmt man "konservativ" mal nicht im politischen Sinne, sondern denkt an die Konservendose, dann sieht man, dass Links durchaus konservativ, d.h. bewahrend sein kann. Zumindest was die Gedanken angeht.
Also kurzum: Mein Denken ist seit ewigen Zeiten piratisch, und dass es jetzt uns als Piraten gibt ist ein glückliches Zusammmentreffen.