NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Politische Ausrichtung
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Daniel Horz aka ka’imi
- 2 Dr. Thomas Feuerabend
- 3 Stefan Bröse / SQAMPY
- 4 Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
- 5 Dr. Winny Dehn - Düsseldorf
- 6 Klaus Hammer
- 7 Andreas Rüßel aka Ryuseru, 40, Neuss
- 8 Tobias Stephan 38
- 9 Jan Ulrich Hasecke
- 10 Admiral
- 11 Felix Bosseler aka Fx (Textheld)
- 12 Valentin Brückel
- 13 Sven Büsgen / 27 Jahre aus Bonn
- 14 Sven Leimbach aka SvenOLei
- 15 Hans Immanuel Herbers
- 16 Bernhard Smolarz (42) @PiratNRW
- 17 Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
- 18 Rainer Wiese
- 19 Hanns-Jörg Rohwedder
- 20 BauerJup
- 21 Niels-Arne Münck aka wernermuende
- 22 Markus Engel
- 23 Chris P. aka Paranoia
Daniel Horz aka ka’imi
Kurz gesagt: keine. Denn jede Partei, die in Deutschland bisher an Regierungsverantwortung gekommen ist, hat zu schnell vergessen, was sie noch vor der Wahl erzählte. Da stimmen Sozialdemokraten für Einschnitte im Sozialsystem, Grüne für Großbauprojekte und Liberale für den Abbau von Grundrechten und unnötige Überwachung. Dafür, daß genau das den Piraten nicht auch widerfährt, möchte ich persönlich sorgen. Noch eine Partei, die sich auf Zuruf um 180° dreht, braucht niemand.
Daraus folgt auch, daß ich mir nicht vorstellen kann, mich für eine andere Partei politisch zu engagieren. Das gilt aber nur für die Parteien als Organe. Eine Initiative, deren Ziele ich für richtig halte, unterstütze ich trotzdem. Sogar, wenn sie von der FDP kommt.
Übrigens: Ich bin ein großer Freund von Minderheitsregierungen und wechselnden Mehrheiten. Denn dann muss die Regierung jemanden von ihren Ideen überzeugen.
Dr. Thomas Feuerabend
Keine. Nein.
Stefan Bröse / SQAMPY
Derzeit: Keine. Ich würde vermutlich bei den "Kleinparteien" gucken ob da irgendwas bei ist, die großen sind einfach in ihrem "Trott" und haben ihren Kontakt zur Wirklichkeit verloren. Es gibt bei so ziemlich jeder Partei etwas was mich davon abhalten würde sie zu wählen.
Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
Bis vor einiger Zeit habe ich Grün gewählt, wegen Umweltthemen. Heute würden die aber selbst bei den Themen für mich ausfallen.
Und nein, in anderen Parteien würde ich mich nicht engagieren - noch nicht mal Mitglied sein.
Upuetz 01:49, 19. Mär. 2012 (CET)
Dr. Winny Dehn - Düsseldorf
KEINE ! mit drei Kreuzen!
Klaus Hammer
Derzeit wäre keine der anderen Parteien für mich wählbar.
Ich habe mich lange mit anderen Parteien bei uns im Ort beschäftigt. Und habe Klüngel und Vetternwirtschaft gesehen. Nicht umsonst ist die Piartenpartei die erste Partei in die ich eingetreten bin.
Würde es die Piratenpartei heute nicht geben, würde ich mitstreiter suchen um sie zu gründen.
Andreas Rüßel aka Ryuseru, 40, Neuss
Ich würde mich bei keiner Partei engagieren. Piraten oder nichts.
Da wir nicht themenbezogen wählen können ist die Frage nicht wirklich zu beantworten. Aber es gibt Themen anderer Parteien die sie vertreten, alleine wählbar macht sie das nicht - Denn wo kein Vertrauen, da keine Stimme.
Tobias Stephan 38
Jaja, steinigt mich. Ich war mal vor langer Zeit Mitglied der FDP - der freiheitliche Gedanke der FDP ist das, was die Piraten heute leben.
Gäbe es keine Piratenpartei, würde ich sicherlich derzeit nichtmal die FDP wählen.
Jan Ulrich Hasecke
Keine Piratenpartei? Was für eine furchtbare Vorstellung! Dann müsste ich ja wegen der Umweltpolitik notgedrungen grün wählen.
Admiral
Ich war von 2005 bis 2009 Mitglied der Linken. Ich war damals eingetreten, weil ich mir insbesondere gesellschaftliche Veränderungen zum Wohle der Menschen in unserem Land erhoffte. Ich wurde leider massiv enttäuscht.
Da ich nicht untätig bleiben wollte, versuchte ich, eine neue Partei zu gründen (Partei für Menschen). Dies war leider nicht von Erfolg gekrönt, da ich nach gut einem Jahr festellen mußte, das es ohne genügend Werbe- und Finanzmittel nicht möglich ist, dies in die Realität umzusetzen. Als ich im März 2011 dann in die Piratenpartei eintrat, war ich Gewiß, eine Partei gefunden zu haben, die wirklich in der Lage sein wird, die Gesellschaft positiv zu verändern. Diese Überzeugung veranlaßte mich auch nunmehr aktiv zu meiner Kandidatur als Landtagsabgeordneter.
Meine politische Ausrichtung: Menschlichkeit
Gruß
Admiral
Felix Bosseler aka Fx (Textheld)
Nein. Ich würde aber zur Wahl gehen und den Stimmzettel wenigstens ungültig machen.
Mitwirkung bei einer anderen Partei stand für mich nie zur Diskussion. (Fx)
Valentin Brückel
Ich war fast zehn Jahre Mitglied der SPD, das prägt mich natürlich. Auch mit vielen Positionen, die die FDP in den 1970er Jahren vertreten hat, kann ich mich anfreunden. Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit den zahlreichen kleineren Parteien wenig auseinandergesetzt habe, daher will ich nicht ausschließen, dass sich dort noch Positionen finden, die ich gegenüber den genannten bevorzugen würde.
Sven Büsgen / 27 Jahre aus Bonn
Die Grünen würde ich wählen. Das habe ich versucht, aber das hat nicht so recht passen wollen.
Sven Leimbach aka SvenOLei
Ich war bisher in keiner anderen Partei aktiv und das hat seine Gründe. Man muss bei anderen Parteien zwischen der Basis und der Fraktion unterscheiden. Gerade auf Lokalebene leisten einige Parteien gute Arbeit, sind engagiert, haben gute Ideen. Der Vorstand und die Fraktion haben mit der Basis aber nichts mehr gemein.
Das ist bei uns anders und es ist mir elementar wichtig, dass das so bleibt. Denn genau das war und ist mein Grund, mich als Pirat zu engagieren, das hebt uns von anderen Parteien ab und das ist Politik des 21. Jahrhunderts!
Ich finde die vorhanden Programmpunkte in unseren Wahlprogrammen des Bundes und des Landes NRW ausgesprochen gut. Sicherlich gibt es manchmal programmatische Ähnlichkeiten mit anderen Parteien. Aber es gibt keine andere Partei, die ich guten Gewissens wählen könnte und in der Vergangenheit wählen konnte.
Hans Immanuel Herbers
Gäbe es keine Piratenpartei dann würde ich mit vielen anderen versuchen, eine Partei ins Leben zu rufen, die für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte eintritt. Eben sowas wie - die Piratenpartei.
Bernhard Smolarz (42) @PiratNRW
Ich hatte bevor es die Piraten gab darüber nachgedacht einer Partei beizutreten. Gücklicher Weise musste ich mich dann nicht entscheiden, denke aber nicht, daß ich mich für eine der BT-Parteien hätte entscheiden können. Ich denke dann hätte ich mich in APO geübt und mich bei unabhängigen Organisationen engagiert.
Allerdings halte ich das für auf die Dauer deprimierend, da mache Organisationen sich seit vielen Jahren stark engagieren und die Wirkung nahe null ist.
Als alternative bliebe dann nur eine Partei selbst zu Gründen. Die Unzufriedenheit mit der Politik war ja mit den Händen zu greifen.
Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
Es ist gerade das ideologische Rechts-Links Schema das ich mich bei den anderen Parteien nicht aufgehoben fühle. Ich halte z.B. eine Diskussion zum Bedingungslosen Einkommen für zu wichtig als das sie am Ende von ideologischen oder sogenannten wertekonservativen Parteien in ihrem Sinne vereinnahmt werden.
Ich bin begeistert das wir Piraten, ohne Berührungsängste, uns solcher Themen annehmen und vor allem thematische Antworten finden und so auch in der Öffentlichkeit wahr genommen werden. Dies trifft auch meine persönliche Grundhaltung als thematischer und pragmatischer Pirat. Ich bin hier sowas von richtig ;)
Rainer Wiese
Ich war schon immer Pirat in meinem Denken. Nur gabs früher die Piraten noch nicht. - Aber sorry, die Frage ist falsch gestellt. Wenn wir ideologiefrei denken und handeln sollen, wieso kann es dann noch so etwas wie eine politische Richtung geben? Den Gesinnungskompass finde ich daher auch überflüssig. Thematisch pragmatischer Pirat - finde ich gut.
Hanns-Jörg Rohwedder
Südschleswigsche Wählervereinigung. Eine regionale Minderheitenpartei im nördlichen Schleswig-Holstein, primär für die Angehörigen der dänischen und friesischen Volksgruppen dort, aber mit generell sozial-humanistischem Profil. Ich stamme von dort und kenne die. Ist natürlich hier nicht möglich.
Ich habe bei der Europawahl Piraten gewählt und bin eingetreten, weil ich die etablierten Kasper- und Spaßparteien nicht mehr ernst nehmen konnte und meine Stimme nicht vergeuden wollte. Von denen kommt keine in Frage. -- Danebod 13:58, 19. Mär. 2012 (CET)
BauerJup
nein Keine, und gäbe es die Piraten Heute immer noch nicht, würde ich genau wie vor 2006 "Ungültig" Wählen!
Niels-Arne Münck aka wernermuende
Ich war eigentlich immer überzeugter Wechselwähler. Mein größtes Problem ist, dass ich ein Bundle wählen muss, dabei sind überall Punkte dabei, die die anderen Parteien für mich eigentlich unwählbar machen.
-Polemik an, bitte nicht all zu ernst nehmen-
- CDU: ich bin kein Christ. Ich bin progressiv und nicht konservativ und ausgesprochen sekulär orientiert
- SPD: ich sag nur Hartz4! WTF! Anspruch und Wirklichkeit...
- Linke: Eine Mischung aus Spinnern und SED-Apparatschiks. Srsly?
- Grüne: Verbieten, regulieren, bürokratisieren aber immer ganz hip tun; Fortschritts und Technologiefeindlich
- FDP: Snobs ohne Herz; Kein Verständnis für Menschen aus einfachen Verhältnissen
Die alte FDP hätt ich mir geben können, repräsentiert von Leuten wie meinem alten Grundschulklassenlehrer.
Wenns die Piraten nich gäb würd ich mich denke ich in keiner Partei engagieren.
Markus Engel
Mein Problem mit den vorhandenen Volksparteien ist in erster Linie das nicht vorhandene Vertrauen.
Chris P. aka Paranoia
Momentant würde ich wirklich auf das Problem stoßen, dass es keine entsprechende Partei für mich geben würde. Ich neige zu einer liberalen Einstellung und irgendwie gibt es dafür keine Partei mehr. Die Fast Drei Prozent Partei hat mit Ihrem Einstieg in die Regierung bewiesen, dass auch die letzten liberalen Fetzen im Programm nur unnötige Zierde sind und ohne Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die zumindest noch ein paar Reste bewahrt, müßte das Liberal im Parteinamen schnellstmöglich entfernt werden. Und die anderen Partei sehen leider genau so unwählbar für mich aus.