NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Islam
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Jochen Lobnig
- 2 Dr. Thomas Feuerabend
- 3 Daniel Horz
- 4 Klaus Hammer
- 5 Jorgos Tsichlakis - Admiral
- 6 Felix Bosseler aka Fx Textheld
- 7 Richard Bertram
- 8 Torsten Gronke
- 9 DanielC
- 10 Michael Levedag, 53
- 11 Timm Herbst aka Logos
- 12 Claudia Steimann aka Bugspriet
- 13 Marc Schieferdecker, 34
- 14 Purodha Blissenbach (Purodha) 57 Jahre
- 15 Robert Stein 33
- 16 André Landskron
- 17 Sebastian Kroos (@de_Wastl) 37 Jahre
- 18 Brax59 aka Axel Braun
- 19 Hans Immanuel Herbers
- 20 Renate Reinartz aka Melmacer 48
- 21 ulrich schumacher aka florian.turm
- 22 Daniel Schwerd a/k/a netnrd (45)
- 23 Thomas Weinbrenner (37)
- 24 Fr. Schnitte
- 25 Dirk Schatz
- 26 Stefan Bröse / SQAMPY
- 27 Kai Schmalenbach
- 28 Jamasi
- 29 Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
- 30 Fabian Hoff aka Spiff
- 31 Hubert Huthmacher
- 32 Andreas Rüßel aka Ryuseru
- 33 Richard Gösken aka Medicus / 43 Jahre jung
- 34 Simone Brand
- 35 Florian Beger
- 36 Klaus Benndorf
- 37 Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
- 38 Sven Leimbach aka SvenOLei
- 39 Jürgen @Ertelt
- 40 Monika Pieper
- 41 Sebastian Wieloch
Jochen Lobnig
Jede Religion gehört zu Deutschland. Auch der Islam.
Dr. Thomas Feuerabend
Ich bin für eine strikte Trennung von Religion und Staat. Daher gehört zu Deutschland bzw. NRW auch keine bestimmte Religion.
Jeder kann seinen Glauben so leben, wie er oder sie es möchte.
Daniel Horz
Ja. Jede Religion, die in Deutschland und NRW gelebt wird, gehört dazu. Inklusive Atheismus und Agnostizismus. Bis zu einer faktischen Gleichberechtigung aller Religionen ist es leider noch ein weiter Weg, was sich vor allem in den regelmäßig auftretenden Diskussionen über Gotteshäuser oder die Zurschaustellung religiöser Symbole zeigt.
Diese Zugehörigkeit ist allerdings für alle Religionen zu sehen als „ein Teil von“ und nicht „eine Voraussetzung für“. Kirche und Staat gehören strikt getrennt.
Klaus Hammer
Religion und Glauben gehören zu Menschen. Nicht zu Ländern oder Staaten.
Wobei Kirche und Staat strikt getrennt gehören.
Jorgos Tsichlakis - Admiral
Da wir sowohl in Deutschland als auch in NRW seit Jahrzehnten oder eigentlich schon immer auch Menschen bei uns willkommen heißen, die andere reliogöse Ansichten und einen anderen Glauben haben, als die hierzulande christliche Mehrheit, ist es natürlich auch unsere, nicht nur von den Verfassungen sondern auch und gerade vom christlichen Menschenbild geprägte Pflicht, diese Ansichten und Religionen zu tolerieren und ihre Ausübung zu ermöglichen.
Die Geschichte hat alzu traurig gezeigt, das es fürchterliche Kriege nur um die religiösen Ansichten und den Glauben gegeben hat, der dreißigjährige Krieg in Mitteleuropa war letztlich nichts anderes als ein Glaubenskrieg innerhalb des Christentums und die unmenschliche Barbarei des Holocaust im Dritten Reich gründete sich auch und vor allem in der Tatsache, das die Opfer solche wurden, nur weil sie Juden bzw. jüdischen Glaubens waren. So etwas darf nie wieder geschehen und die Politik muß daher vernünftige, freiheitliche Rahmenbedingungen schaffen, damit die Religionen in Achtung voreinander bestehen können und die Menschen eher zusammenführen als sie zu trennen.
Gruß
Admiral
Felix Bosseler aka Fx Textheld
Religion und Staat sind zu trennen. Daher unterscheide ich das nicht, sondern respektiere die Religionen einfach. Wer hier lebt gehört zu Deutschland. So sollte es jedenfalls sein.
Richard Bertram
Religion wird von Menschen ausgeübt. Nicht von Staaten. Wir müssen uns mit jedem Menschen solidarisch zeigen. Jeder Mensch hat Recht auf freie Ausübung seiner Religion.
Torsten Gronke
Jede Religion gehört zur BRD!
DanielC
Keine Religion gehört zu Deutschland, ihre Gläubigen aber sehr wohl und das ausnahmslos. Historisch betrachtet ist es aber dringend an der Zeit anzuerkennen das die Aufklärung ohne den aufgeklärten Islam niemals so stattgefunden hätte.
Abgesehen von der Wortklauberei halte ich den Satz von Wulf aber für ein gutes Signal.
Michael Levedag, 53
Ja, so wie jede andere Religion.
Timm Herbst aka Logos
Die Frage ist viel zu schwammig und unspezifisch gestellt, um eine klare Antwort geben zu können: was soll "gehört zu" bedeuten?
- Im Sinne einer bloßen Feststellung, dass der Islam die Religion eines Teils der deutschen/NRW-Gesellschaft ist?
- Oder in dem Sinne, dass Deutschland ohne den Islam nicht denkbar ist, weil beides untrennbar zusammengehört?
zu 1): Dann ja. Wobei dann jede Religion "zu Deutschland gehört", weil hier praktisch von jeder Religion Vertreter leben. In sofern ist hinterfragenswert, warum dann der Islam so besonders herausgestrichen wird.
zu 2): Sofern der Fragesteller die Frage im Sinne von Punkt 2 verstanden und bejaht wissen möchte (ob es so ist, weiß ich nicht), wäre es interessant, ob er der Frage "gehört das Christentum zu Deutschland/NRW" auch zustimmen würde. Auf der einen Seite einen laizisitschen Staat ohne Gottesbezug zu fordern und auf der anderen Seite eine Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland/NRW im Sinne von Punkt 2 zu proklamieren passt nicht zusammen. Imo steht die Piratenpartei für Authentizität. Dazu gehört auch Widerspruchsfreiheit und die Abwesenheit von Doppelstandards (umgangsspr. "Doppelmoral" genannt). Aus diesem Grunde halte ich eine Zustimmung der Frage nach dem Verständnis von Punkt 2 unvereinbar mit dem Selbstverständnis der Piratenpartei.
Claudia Steimann aka Bugspriet
Jede Religion, die andere Menschen nicht diskriminiert, degradiert etc. sollte in Deutschland frei praktiziert werden dürfen. Feindbilder und pauschale Ablehnung führen nur zu mehr Problemen. Die Religion sollte allerdings vom Staat getrennt da stehen.
Marc Schieferdecker, 34
Religion ist Privatsache. Ich verweise auf den Art 4, Abs. 1 und 2 des Grundgesetzes.
Ich finde diese Frage sehr seltsam, befremdlich und unpiratig.
Purodha Blissenbach (Purodha) 57 Jahre
Als Politiker äußere ich mich nicht zu Fragen über Religion. Das gehört zu meinem Verständnis der Trennung von Staat und Religion.
Robert Stein 33
Jeder Mensch soll seinen Glauben privat leben, wie er möchte, so lange niemand anderes dadurch Schaden nimmt. Eine Einmischung von Seiten des Staates lehne ich ab.
André Landskron
Ich sehe unsere Toleranz zu anderen Religion in Deutschland als eine vorbildliche Rolle auf der Welt. Vor allem nach unserer historischen Vergangenheit ist es das perfekte Zeichen der Welt zu zeigen: Es geht auch anders!
Sebastian Kroos (@de_Wastl) 37 Jahre
Genauso, wie jede andere Religion/Glaube/Kirche. Ja.
Brax59 aka Axel Braun
Was soll ich als Atheist dazu sagen, der Islam gehört wie der Budhismus, das Christentum oder jede andere Religion zu Deutschland und zu NRW.
Unter einer ganz wichtigen Prämisse, die Religionen sollen sich nicht anmassen die Bürger ändern zu wollen und deren Leben zu bestimmen.
Hans Immanuel Herbers
Der Islam gehört zu den gläubigen Muslimen, so wie das Christentum zu den Christen. Und die hier lebenden Muslime, genauso wie Christen oder wer auch immer, gehören zu Deutschland. Sorum wird ein Schuh draus. Zusammen gehören dann 81 Millionen Menschen zu Deutschland und entsprechend die Bewohner von Rheinland, Westfalen und Lippe zu NRW.
Renate Reinartz aka Melmacer 48
So weit ich mich erinnere, haben wir in unserem Land und Staat Religionsfreiheit. Deshalb ist es selbstverständlich jedem Bürger selbst überlassen, welche Religion er für sich wählt falls er das überhaupt für nötig hält. Sollte die Frage lauten, ob Muslime das gleiche Recht wie Christen, Juden, Buddhisten, Hindi, Atheisten oder was auch immer haben sollten, Ihren Glauben auszuüben, dann kann ich die Frage entsprechend nur bejahen.
ulrich schumacher aka florian.turm
Religion ist Privatsache! Organisierte Religion ist mir suspekt.
Meine Utopie ist eine laizistische Gesellschaft, in der jeder
seine Religion ungestört ausüben kann und - ebenso ungestört - darauf
verzichten kann.
Daniel Schwerd a/k/a netnrd (45)
Eigentlich gehört überhaupt keine Religion zum Staat Deutschland oder zum Land NRW. Religion ist Privatsache, der Staat und die Religion sind deutlich zu trennen. Der Staat soll sich allen Religionen gegenüber, auch dem Islam, neutral verhalten.
Meinst Du mit "Deutschland" und "NRW" aber die deutsche Bevölkerung, die heutige deutsche Kultur, so ist die Antwort: Ja, selbstverständlich, wie viele andere Religionen.
...den Nutzer "Purodha Blissenbach" bitte ich, Beiträge anderer Kandidaten nicht zu löschen (wie um 19:20 Uhr geschehen). Das ist unfair.
Thomas Weinbrenner (37)
Die Formulierung ob irgendeine Religion zu Deutschland gehört mißfällt mir. Die direkte Verknüpfung von Glaube und Staat lehne ich ab.
Sprechen wir dagegen davon, das es heutzutage viele Muslime gibt, die zu Deutschland gehören, so stimme ich der Aussage zu.
Jeder sollte seinen Glauben (oder auch seinen Nicht-Glauben) praktizieren dürfen, sofern seine Praktiken nicht den Gesetzen widersprechen, und sollte auch so akzeptiert werden.
Problematisch sehe ich es nur, wenn ein Glauben zu viel Einfluss auf Legislative und Exekutive gewinnt und er seine eigenen Werte anderen aufzwingen kann.
Fr. Schnitte
Eine Religion kann nicht zu einem Staat gehören, wohl aber seine Mitglieder. In Deutschland herrscht Religionsfreiheit, somit gehören alle Mitgleider jeder Religion zu Deutschland und zu NRW.
Dirk Schatz
Hallo Richard,
ich persönlich finde diesen immer wiederkehrenden Verweis auf unser Parteiprogramm von manchen der Kandidaten eher komisch anmutend. Auch ich finde die strikte Trennung Staat und Kirche äußerst erstrebenswert und richtig. Dennoch war dies, zumindest meiner Meinung nach, nicht die Antwort auf die Frage, die Du gestellt hast. Man kann den Begriff Deutschland bzw. NRW durchaus aus zwei Perpektiven betrachten. Einmal der staatlichen Perpektive, bei der man natürlich schlicht auf die fast von uns allen gewünschte Trennung von Staat und Kirche hinweisen kann. Der weitaus wichtigere Aspekt ist meiner Meinung jedoch die Betrachtung der gesellschaftlichen Perpektive. Neben dem abstrakten Gebilde Staat besteht Deutschland in erster Linie doch aus den Menschen, die in ihm Leben, also den Bürgern, der Gesellschaft. Innerhalb dieser Gesellschaft gibt es verschiedene Religionen. Auch der Islam ist Teil dieser Gesellschaft und somit auch ein Teil von Deutschland und NRW. Und schon aufgrund der großen Anzahl von Muslimen kann beim Islam nicht einmal mehr von einer Minderheit gesprochen werden, weshalb er umso mehr zu dieser Gesellschaft gehört und noch mehr zur Gesellschaft in NRW. Es bleibt letztlich nur die Frage, wie man sich mit diesem Teil der Gesellschaft auseinanderzusetzen gedenkt. Diese Antwort kann nur eine ausgewogene Integrationspolitik beantworten.
Stefan Bröse / SQAMPY
Was jemand glaubt ist Privatsache. Der Staat und auch seine Bediensteten sollten sich hier nicht hinreißen lassen sich irgendwie einzumischen oder Fehlinterpretierbare aussagen zu treffen. Wir sind alle Menschen die Glauben dürfen was sie wollen oder auch nicht, das gilt auch für die Menschen die in NRW leben und unabhängig davon ob sie dem Islam angehören, dem Christentum, Der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters, dem Buddhismus, oder, oder, oder... Viele Menschen haben viele unterschiedliche Religionen, sie sind Teil unserer Gesellschaft, haben Jobs wie jeder andere und tragen etwas zur Gemeinschaft bei. Niemand fragt da nach der Religion und das ist auch gut so. Es sollte aber einfach nichts zur Sache tun was und ob jemand an etwas glaubt oder auch nicht. Man könnte genauso gut fragen "gehört das Christentum zu NRW?" oder "Gehören Leute die ihre Unterhosen auf dem Kopf tragen zu NRW?". Wenn man das möchte muss man sagen: Ja, wir alle sind Menschen und wir alle leben hier also gehören wir irgendwie dazu. Alles weitere muss jeder mit sich selbst klären. Insbesondere woran man glaubt.
Kai Schmalenbach
Was meint diese Frage? Der Islam ist Teil unserer Gesellschafft, wie jede andere Religion auch und nicht Teil unseres Staates, wie auch keine andere Religion.
Jamasi
Der Islam gehört in seinen offenen und friedlichen Ausprägungen ebenso wie jede andere der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verpflichtete Religion zur Welt, Europa, Deutschland und NRW.
Die Frage ist allerdings ein wenig schwammig, weil als Intention der Frage folgendes möglich sein könnte:
- Findest Du, dass "der Islam" in Deutschland/NRW politisch eine Rolle spielt?
- Findest Du, dass "der Islam" in Deutschland/NRW politisch eine Rolle spielen sollte?
- Findest Du, dass "der Islam" in Deutschland/NRW zur "Leitkultur" passt?
- Implizit mit drin: Verhältnis Islam zu Christentum
Die Frage ist somit schön offen, so dass man alleine schon durch die Interpretation der Frage etwas über seine Einstellung verrät. ;)
Udo Pütz aus Aachen, 36 Jahre
Ich persönlich bin kein Freund von Religion, akzeptiere aber die Meinung und den Glauben von Anderen. Und nachdem der Mensch zu Deutschland und NRW gehört, gehört der Islam auch dazu.
Upuetz 02:32, 22. Mär. 2012 (CET)
Fabian Hoff aka Spiff
Solange auch nur ein Mensch muslimischen Glaubens sich in Deutschland aufhält, ist der Islam ein Teil von Deutschland. Ich bin kein großer Freund organisierter Religion, aber solange ein religiöser Mensch niemanden mit seiner Religion belästigt, soll er machen dürfen, was er will.
Hubert Huthmacher
Es ist nicht die Frage ob es dazugehört. Denn der Islam ist ja da, die Frage ist nur wie man alle die willig sind integrieren können und wie wir auf die zugehen können, die bis dato kein Deutsch sprechen etc.
Andreas Rüßel aka Ryuseru
Und nochmal.. Statt und Religion sind zu trennen.
Zur Kultur / Zum Bild unseres Landes gehört der Islam inzwischen dazu. Ich würde Deutschland immer noch als christlich geprägt bezeichnen, aber der Islam hat seinen Platz.
Aber auch das ist an sich völlig unbedeutend, denn was jeder als seine Religion empfindet soll ihm überlassen bleiben. Er oder Sie kann anbeten / verehren wenn oder was er oder sie will. Das ist Privatsache. Es hat oder sollte im Staatswesen aber keinen Platz haben.
Richard Gösken aka Medicus / 43 Jahre jung
Es gehört zu Deutschland was sich in Deutschland entwickelt. Vor 400 Jahren kam schon mal die blutige Glaubensfrage auf ob die Lutheraner zu Deutschland gehöhren... Eine Wiederholung von Geschichte muss in einem gebildeten Land nicht zwangsläufig sein. Wenn es da an Bildung mangelt, sollten wir Piraten das ändern.
Simone Brand
Ich möchte mich einfach Klaus Hammer anschließen. Die Religion gehört zu Menschen und nicht zu Staaten und Bundesländern. Staat und Religion gehören getrennt. Ich fand das Wulff-Zitat immer schon etwas verschwurbelt bemüht.
Florian Beger
Ich finde es falsch, Menschen über ihr jeweiliges Teilkollektiv wahrzunehmen.
Die hier lebenden Muslime gehören zu Deutschland, sind unsere Nachbarn, Freunde, Mitbürger, genau wie die Angehörigen anderer Religionen oder nicht-religiöse Menschen.
Klaus Benndorf
Ja. Irgendwer hat mir erzählt, dass einige Moslems in Deutschland wohnen. Hier arbeiten, hier Geld verdienen, hier Steuern zahlen. Dann gehören sie doch wohl zu uns. Und ihre Religion auch. Budhisten, Hinduisten und Atheisten übrigens auch.
Thomas Hegenbarth 47 aka thomas_heg
Bitte, vielleicht schaffen wir in Zukunft das solche Fragen gar nicht mehr gestellt werden... Für mich ist die Religionsfreiheit genauso unantastbar und Teil unserer Gesellschaft wie der Schutz derjenigen die sich konsequent religösen Zwängen entziehen.
Sven Leimbach aka SvenOLei
Ich nehme Menschen nicht anhand deren Herkunft, Religion, sexueller Orientierung usw. wahr. Jeder hier lebende Bürger gehört zu Deutschland. Wir haben in Deutschland Religionsfreiheit. Darüber hinaus bin ich für eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Insofern gehören weder der Islam noch das Christentum aus meiner Sicht zum Staat, sind aber Teil unserer Kultur.
Noch ein Wort zum Islam: Leider gibt es in jeder Religion Fundamentalisten und leider wird Glauben für Blutvergießen missbraucht. Das lehne ich in höchster Form bei allen Religionen ab. Wer den Islam ablehnt, nur weil er fragwürdige Passagen im Koran gefunden hat, der vergisst, dass wir ebenso fragwürdige Passagen, vor allem frauenfeindlicher Natur, auch in der Bibel finden. Ich halte den Islam weder für schlechter noch für besser als das Christentum oder eine andere Weltreligion. In diesem Zusammenhang empfehle ich, den Raum der Religionen im Neanderthal-Museum mal zu besuchen, wo dargestellt wird, dass wir in jeder Weltreligion die Aussage "Liebe deinen Nächsten finden". Dass ein friedliches Miteinander dennoch nicht funktioniert, hat andere Gründe. Dazu gehören auch Vorurteile. Migration bedeutet, Vorurteile auf BEIDEN Seiten abzubauen.
Jürgen @Ertelt
Ich gehöre keiner religiösen Gemeinschaft an, stehe aber für jede Verfassung konforme religiöse Entfaltung ein. Die Trennung von Kirche und Staat ist mir ein anzustrebendes Ziel.
Monika Pieper
Jede Religion ist Privatsache und gehört zu Deutschland.
Sebastian Wieloch
In unserem Land Besteht Religionsfreiheit und der Islam ist eine in Deutschland anerkannte Religion. Somit gehört natürlich auch der Islam zum kulturellen Deutschland wie alle anderen anerkannten Religionen auch. Wobei ich hier explizit die kulturelle Seite meine. Ich bin für eine klare Trennung von Religion und Staat.