NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Islam

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Version vom 21. März 2012, 19:53 Uhr von Wastl (Diskussion | Beiträge) (Neuer Abschnitt Sebastian Kroos (@de_Wastl) 37 Jahre)
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FRAGE:
FRAGE: Gehört der Islam zu Deutschland und zu NRW? Lechimp 12:57, 21. Mär. 2012 (CET)

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Jochen Lobnig

Jede Religion gehört zu Deutschland. Auch der Islam.

Dr. Thomas Feuerabend

Ich bin für eine strikte Trennung von Religion und Staat. Daher gehört zu Deutschland bzw. NRW auch keine bestimmte Religion.

Jeder kann seinen Glauben so leben, wie er oder sie es möchte.

Daniel Horz

Ja. Jede Religion, die in Deutschland und NRW gelebt wird, gehört dazu. Inklusive Atheismus und Agnostizismus. Bis zu einer faktischen Gleichberechtigung aller Religionen ist es leider noch ein weiter Weg, was sich vor allem in den regelmäßig auftretenden Diskussionen über Gotteshäuser oder die Zurschaustellung religiöser Symbole zeigt.

Diese Zugehörigkeit ist allerdings für alle Religionen zu sehen als „ein Teil von“ und nicht „eine Voraussetzung für“. Kirche und Staat gehören strikt getrennt.

Klaus Hammer

Religion und Glauben gehören zu Menschen. Nicht zu Ländern oder Staaten.
Wobei Kirche und Staat strikt getrennt gehören.

Jorgos Tsichlakis - Admiral

Da wir sowohl in Deutschland als auch in NRW seit Jahrzehnten oder eigentlich schon immer auch Menschen bei uns willkommen heißen, die andere reliogöse Ansichten und einen anderen Glauben haben, als die hierzulande christliche Mehrheit, ist es natürlich auch unsere, nicht nur von den Verfassungen sondern auch und gerade vom christlichen Menschenbild geprägte Pflicht, diese Ansichten und Religionen zu tolerieren und ihre Ausübung zu ermöglichen.

Die Geschichte hat alzu traurig gezeigt, das es fürchterliche Kriege nur um die religiösen Ansichten und den Glauben gegeben hat, der dreißigjährige Krieg in Mitteleuropa war letztlich nichts anderes als ein Glaubenskrieg innerhalb des Christentums und die unmenschliche Barbarei des Holocaust im Dritten Reich gründete sich auch und vor allem in der Tatsache, das die Opfer solche wurden, nur weil sie Juden bzw. jüdischen Glaubens waren. So etwas darf nie wieder geschehen und die Politik muß daher vernünftige, freiheitliche Rahmenbedingungen schaffen, damit die Religionen in Achtung voreinander bestehen können und die Menschen eher zusammenführen als sie zu trennen.

Gruß

Admiral

Felix Bosseler aka Fx Textheld

Religion und Staat sind zu trennen. Daher unterscheide ich das nicht, sondern respektiere die Religionen einfach. Wer hier lebt gehört zu Deutschland. So sollte es jedenfalls sein.

Richard Bertram

Religion wird von Menschen ausgeübt. Nicht von Staaten. Wir müssen uns mit jedem Menschen solidarisch zeigen. Jeder Mensch hat Recht auf freie Ausübung seiner Religion.

Torsten Gronke

Jede Religion gehört zur BRD!

DanielC

Keine Religion gehört zu Deutschland, ihre Gläubigen aber sehr wohl und das ausnahmslos. Historisch betrachtet ist es aber dringend an der Zeit anzuerkennen das die Aufklärung ohne den aufgeklärten Islam niemals so stattgefunden hätte.

Abgesehen von der Wortklauberei halte ich den Satz von Wulf aber für ein gutes Signal.

Michael Levedag 53Jahre

Ja, so wie jede andere Religion.

Timm Herbst aka Logos

Die Frage ist viel zu schwammig und unspezifisch gestellt, um eine klare Antwort geben zu können: was soll "gehört zu" bedeuten?

  1. Im Sinne einer bloßen Feststellung, dass der Islam die Religion eines Teils der deutschen/NRW-Gesellschaft ist?
  2. Oder in dem Sinne, dass Deutschland ohne den Islam nicht denkbar ist, weil beides untrennbar zusammengehört?

zu 1): Dann ja. Wobei dann jede Religion "zu Deutschland gehört", weil hier praktisch von jeder Religion Vertreter leben. In sofern ist hinterfragenswert, warum dann der Islam so besonders herausgestrichen wird.

zu 2): Sofern der Fragesteller die Frage im Sinne von Punkt 2 verstanden und bejaht wissen möchte (ob es so ist, weiß ich nicht), wäre es interessant, ob er der Frage "gehört das Christentum zu Deutschland/NRW" auch zustimmen würde. Auf der einen Seite einen laizisitschen Staat ohne Gottesbezug zu fordern und auf der anderen Seite eine Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland/NRW im Sinne von Punkt 2 zu proklamieren passt nicht zusammen. Imo steht die Piratenpartei für Authentizität. Dazu gehört auch Widerspruchsfreiheit und die Abwesenheit von Doppelstandards (umgangsspr. "Doppelmoral" genannt). Aus diesem Grunde halte ich eine Zustimmung der Frage nach dem Verständnis von Punkt 2 unvereinbar mit dem Selbstverständnis der Piratenpartei.

Claudia Steimann aka Bugspriet

Jede Religion, die andere Menschen nicht diskriminiert, degradiert etc. sollte in Deutschland frei praktiziert werden dürfen. Feindbilder und pauschale Ablehnung führen nur zu mehr Problemen. Die Religion sollte allerdings vom Staat getrennt da stehen.

Marc Schieferdecker, 34

Religion ist Privatsache. Ich verweise auf den Art 4, Abs. 1 und 2 des Grundgesetzes.

Ich finde diese Frage sehr seltsam, befremdlich und unpiratig.

Purodha Blissenbach (Purodha) 57 Jahre

Als Politiker äußere ich mich nicht zu Fragen über Religion. Das gehört zu meinem Verständnis der Trennung von Staat und Religion.

Robert Stein 33

Jeder Mensch soll seinen Glauben privat leben, wie er möchte, so lange niemand anderes dadurch Schaden nimmt. Eine Einmischung von Seiten des Staates lehne ich ab.

André Landskron

Ich sehe unsere Toleranz zu anderen Religion in Deutschland als eine vorbildliche Rolle auf der Welt. Vor allem nach unserer historischen Vergangenheit ist es das perfekte Zeichen der Welt zu zeigen: Es geht auch anders!

Sebastian Kroos (@de_Wastl) 37 Jahre

Genauso, wie jede andere Religion/Glaube/Kirche. Ja.